rorro Geschrieben Mittwoch um 20:41 Melden Geschrieben Mittwoch um 20:41 vor 3 Stunden schrieb Flo77: Nun, um ehrlich zu sein denke ich, daß Paulus' Motivation keine andere war. Die Heiden mussten sich haSchem zuwenden, damit die Prophezeihungen komplett erfüllt werden und das 2. Kommen Christi und damit auch die Rettung Israels (ihm wird ja gerne unterstellt, er hätte die Heiden retten wollen, aber ehrlich gesagt, halte ich das für eine gutwillige Unterstellung) endlich stattfinden können. 🙄 Zitieren
Guppy Geschrieben Mittwoch um 21:46 Melden Geschrieben Mittwoch um 21:46 Am 6.1.2026 um 14:45 schrieb Aleachim: Ich glaube nicht, dass mit Auferstehung nur gemeint ist, in den Herzen und Erinnerungen anderer weiterzuleben. Ich glaube, dass die Jünger nach dem Tod Jesu Dinge erlebt und erfahren haben, die radikal alles verändert haben. Ich glaube, dass die Evangelientexte, die davon erzählen, ein Versuch sind, das sagbar zu machen, was eigentlich kaum in Worten auszudrücken ist. Was mit dem Leichnam Jesu geschehen ist, ist dafür unwichtig. Die Rede vom leeren Grab soll nur verdeutlichen, wie unglaublich das alles war. Ich verstehe leider immer noch nicht, was du nun genau glaubst. Wurde Jesus real gekreuzigt und ist dabei real gestorben? Ist Jesus real in das Grab gelegt worden? War das Grab am 3. Tag real leer? Ist Jesus wahrhaftig von den Toten auferstanden und war wieder lebendig und wurde von den Menschen gesehen? Lebte Jesus nach seiner Auferstehung von den Toten leibhaftig unter seinen Jüngern, sprach mit ihnen, lehrte, aß und tank mit ihnen? Ist Jesus nach 40 Tagen vor den Augen seiner Jünger in den Himmel zum Vater aufgefahren? Das sind ja nun alles zentrale christliche Glaubenswahrheiten, die in der Bibel stehen und die wir auch im Glaubensbekenntnis beten. Entweder man glaubt das nun einfach als Christ oder man sagt eben:"Nö, das hat sich real alles so nicht zugetragen. Die Jünger haben nur irgendwie irgendwas aussergewöhnliches erlebt und dafür steht die Rede vom leeren Grab oder der Auferstehung nur symbolisch, aber was die Evangelien beschreiben hat sich nicht historisch so abgespielt. Zitieren
Flo77 Geschrieben Mittwoch um 21:51 Melden Geschrieben Mittwoch um 21:51 vor einer Stunde schrieb rorro: 🙄 Du hast definitiv schon verständlichere Postings verfasst. Zitieren
KevinF Geschrieben Mittwoch um 22:23 Melden Geschrieben Mittwoch um 22:23 (bearbeitet) 4 hours ago, Flo77 said: Du kennst sicher das "Gospel by Justin" (Sledge), wo er vermutet Jesus wollte durch seinen letzten Auftritt in Jerusalem das Eingreifen Gottes erzwingen und damit das Gottesreich real werden lassen. Nun, um ehrlich zu sein denke ich, daß Paulus' Motivation keine andere war. Die Heiden mussten sich haSchem zuwenden, damit die Prophezeihungen komplett erfüllt werden und das 2. Kommen Christi und damit auch die Rettung Israels (ihm wird ja gerne unterstellt, er hätte die Heiden retten wollen, aber ehrlich gesagt, halte ich das für eine gutwillige Unterstellung) endlich stattfinden können. Kannst Du diese Interpretation anhand der paulinischen Texte des NT belegen? bearbeitet Mittwoch um 22:23 von KevinF Zitieren
SteRo Geschrieben vor 17 Stunden Melden Geschrieben vor 17 Stunden (bearbeitet) vor 10 Stunden schrieb Guppy: Ich verstehe leider immer noch nicht, was du nun genau glaubst. Wurde Jesus real gekreuzigt und ist dabei real gestorben? Ist Jesus real in das Grab gelegt worden? War das Grab am 3. Tag real leer? Ist Jesus wahrhaftig von den Toten auferstanden und war wieder lebendig und wurde von den Menschen gesehen? Lebte Jesus nach seiner Auferstehung von den Toten leibhaftig unter seinen Jüngern, sprach mit ihnen, lehrte, aß und tank mit ihnen? Ist Jesus nach 40 Tagen vor den Augen seiner Jünger in den Himmel zum Vater aufgefahren? Das sind ja nun alles zentrale christliche Glaubenswahrheiten, die in der Bibel stehen und die wir auch im Glaubensbekenntnis beten. Entweder man glaubt das nun einfach als Christ oder man sagt eben:"Nö, das hat sich real alles so nicht zugetragen. Die Jünger haben nur irgendwie irgendwas aussergewöhnliches erlebt und dafür steht die Rede vom leeren Grab oder der Auferstehung nur symbolisch, aber was die Evangelien beschreiben hat sich nicht historisch so abgespielt. Ich finde das sehr interessant wie du für dich ein Junktim etablierst zwischen "Glaubenswahrheit" und "real (sein, gewesen, zugetragen, etc)". Kann man so machen, muss man aber nicht. Warum? Weil eine "Glaubenswahrheit" eben eine "Glaubens-Wahrheit" also eine Wahrheit für den Glauben ist. Und einer Wahrheit für den Glauben mangelt es an keiner Gewissheit, es sei denn der Glaube ist tatsächlich nur eine Meinung. Und ist der Glaube nicht nur wahrer Glaube sondern sogar göttlich (übernatürlich), dann gibt man sogar sein Leben dafür. bearbeitet vor 17 Stunden von SteRo Zitieren
SteRo Geschrieben vor 17 Stunden Melden Geschrieben vor 17 Stunden vor 10 Stunden schrieb Guppy: Ich verstehe leider immer noch nicht, was du nun genau glaubst. Was @Aleachim angeht brauchst du dir da keinen Kopf machen, weil sie im Forum bereits wiederholt zum Ausdruck gebracht hat, dass sie nicht an die Existenz Gottes glaubt. 1 Zitieren
SteRo Geschrieben vor 16 Stunden Melden Geschrieben vor 16 Stunden (bearbeitet) Zum Kontext dieses Threads passt dieser Artikel: Emeritierter Tübinger Theologe hält Teile der Heiligen Schrift für „toxisch“ und „inhuman“ Ich finde das faszinierend verirrt, was der Herr schreibt. Aber vielleicht muss man emeritierter Theologe sein, um solche Gedanken nicht nur zu bejahen, sondern sie auch noch zu publizieren. bearbeitet vor 16 Stunden von SteRo Zitieren
Kara Geschrieben vor 16 Stunden Autor Melden Geschrieben vor 16 Stunden vor 32 Minuten schrieb SteRo: Was @Aleachim angeht brauchst du dir da keinen Kopf machen, weil sie im Forum bereits wiederholt zum Ausdruck gebracht hat, dass sie nicht an die Existenz Gottes glaubt. Das hat sie meines Wissens nach nie zum Ausdruck gebracht. Sie teilt deine Vorstellungen von Glauben nicht (meine auch nicht), aber ihr den Glauben an einen existenten Gott abzusprechen ist total daneben. Herzlichst, die Protestantin 1 Zitieren
SteRo Geschrieben vor 16 Stunden Melden Geschrieben vor 16 Stunden (bearbeitet) vor 4 Minuten schrieb Kara: Das hat sie meines Wissens nach nie zum Ausdruck gebracht. Sie teilt deine Vorstellungen von Glauben nicht (meine auch nicht), aber ihr den Glauben an einen existenten Gott abzusprechen ist total daneben. Herzlichst, die Protestantin Ich habe sie doch verlinkt. Sie hat also Gelegenheit ihre Bekehrung öffentlich zu machen wie sie vormals öffentlich gemacht hat, dass sie nicht an die Existenz Gottes glaubt. Denkst du deine Vermutung über sie ist mehr wert als ihr eigenes Zeugnis? PS: Wußte gar nicht, dass du zum Protestantismus übergetreten bist. bearbeitet vor 16 Stunden von SteRo Zitieren
Kara Geschrieben vor 16 Stunden Autor Melden Geschrieben vor 16 Stunden vor 7 Minuten schrieb SteRo: PS: Wußte gar nicht, dass du zum Protestantismus übergetreten bist. Ich auch nicht, aber du wusstest es! Ich finde den entsprechenden Beitrag nicht mehr. Zitieren
Werner001 Geschrieben vor 16 Stunden Melden Geschrieben vor 16 Stunden vor 18 Minuten schrieb SteRo: Zum Kontext dieses Threads passt dieser Artikel: Emeritierter Tübinger Theologe hält Teile der Heiligen Schrift für „toxisch“ und „inhuman“ Ich finde das faszinierend verirrt, was der Herr schreibt. Aber vielleicht muss man emeritierter Theologe sein, um solche Gedanken nicht nur zu bejahen, sondern sie auch noch zu publizieren. Was soll daran so bemerkenswert sein? Höchstens dass ihm das erst jetzt auffällt. Aber die Bibel ist doch voll von solchen Dingen, das weiß dich jeder. Solange man das in den richtigen Kontext setzt und nicht (wie selbst hier passiert) behauptet, das sei alles ganz genau historisch richtig, was da steht, kann man doch damit umgehen Werner Zitieren
SteRo Geschrieben vor 16 Stunden Melden Geschrieben vor 16 Stunden (bearbeitet) vor 9 Minuten schrieb Kara: Ich auch nicht, aber du wusstest es! Ich finde den entsprechenden Beitrag nicht mehr. Da missverstehst du wohl wie ich den Ausdruck "protestantisch" verwende: denken wie ein Protestant/eine Protestantin. Bei den Römisch-Katholischen wird viel protestantisch gedacht. Und wenn du dir dein eigenes Bibel zur Auslegung der Bibel machen willst (ich verstehe das, weil ich das auch will), dann ist das protestantisch. Römisch-katholisch dagegen wäre es, den Auslegungen des rk Lehramtes zu folgen ... ohne wenn und aber. bearbeitet vor 16 Stunden von SteRo Zitieren
Kara Geschrieben vor 15 Stunden Autor Melden Geschrieben vor 15 Stunden (bearbeitet) vor 20 Minuten schrieb SteRo: Römisch-katholisch dagegen wäre es, den Auslegungen des rk Lehramtes zu folgen ... ohne wenn und aber. Es gibt keine offizielle "Auslegung des rk-Lehramtes". Verschiedene katholische Theologen legen verschieden aus, die Mehrheitsmeinung unterscheidet sich von Weltreligion zu Weltreligion und von Zeit zu Zeit. Ein "offiziell richtig" gibt es nicht. Die Einleitungen der EÜ ist nicht die "Auslegung des rk Lehramtes", es ist die aktuelle Mehrheitsmeinung im deutschsprachigen Raum. Nicht mehr und nicht weniger. bearbeitet vor 15 Stunden von Kara Zitieren
SteRo Geschrieben vor 15 Stunden Melden Geschrieben vor 15 Stunden vor 2 Minuten schrieb Kara: Es gibt keine offizielle "Auslegung des rk-Lehramtes". Verschiedene katholische Theologen legen verschieden aus, die Mehrheitsmeinung unterscheidet sich von Weltreligion zu Weltreligion und von Zeit zu Zeit. Ein "offiziell richtig" gibt es nicht. Die Einleitungen der EÜ ist nicht die "Auslegung des rk Lehramtes", es ist die Mehrheitsmeinung im deutschsprachigen Raum. Nicht mehr und nicht weniger. Du behauptest also, dass das apostolische Lehramt in Form der Bischöfe (Apostelnachfolger) in keiner Weise maßgeblich beteiligt ist (gerne auch in Form von Delegationen, die von ihnen bestimmt sind) bei der Textlegung in der EÜ? Sie überlassen das also der Mehrheitsmeinung von katholischen Laien, die das ausdiskutieren? Zitieren
Kara Geschrieben vor 15 Stunden Autor Melden Geschrieben vor 15 Stunden (bearbeitet) vor 3 Minuten schrieb SteRo: Du behauptest also, dass das apostolische Lehramt in Form der Bischöfe (Apostelnachfolger) in keiner Weise maßgeblich beteiligt ist (gerne auch in Form von Delegationen, die von ihnen bestimmt sind) bei der Textlegung in der EÜ? Sie überlassen das also der Mehrheitsmeinung von katholischen Laien, die das ausdiskutieren? Nein, das habe ich nirgens behauptet. Ich sprach ganz allgemein von Theologen und nehme da die Bischöfe natürlich nicht aus. Dass das "rk Lehramt" nur aus deutschsprachigen bzw. europäischen Bischöfen besteht, wäre mir allerdings neu. bearbeitet vor 15 Stunden von Kara Zitieren
SteRo Geschrieben vor 15 Stunden Melden Geschrieben vor 15 Stunden Gerade eben schrieb Kara: Nein, das habe ich nirgens behauptet. Ich sprach ganz allgemein von Theologen und nehme da die Bischöfe natürlich nicht aus. Dass das "rk Lehramt" nur aus deutschsprachigen bzw. europäischen Bischöfen besteht, wäre mir allerdings neu. Aha, das liest sich schon ganz anders. Wobei weltliche Theologen zu dem katholischen Laien zu zählen wären, wenn sie nicht explizit von den Bischöfen ermächtigt worden sind. Dass für die deutschsprachige EÜ deutschsprachige Bischöfe bzw ihre von ihnen autorisierten Delegationen zuständig sind, erscheint mir schon einleuchtend. Wer ist denn gemäß römisch-katholischer Lehre zur unfehlbaren Präsentation von Gottes Offenbarung (und damit zur unfehlbaren Auslegung der Bibel) alleine nur fähig? Die Apostel und ihre Nachfolger, weil diese die Zusage von Jesus Christus dafür erhalten haben: Mt 28, 18 Und Jesus trat zu 〈ihnen〉 und redete mit ihnen und sprach: Mir ist alle Macht gegeben im Himmel und auf Erden. 19 Geht nun hin und macht alle Nationen zu Jüngern, und tauft sie auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes, 20 und lehrt sie alles zu bewahren, was ich euch geboten habe! Und siehe, ich bin bei euch alle Tage bis zur Vollendung des Zeitalters. Zitieren
Werner001 Geschrieben vor 14 Stunden Melden Geschrieben vor 14 Stunden vor einer Stunde schrieb SteRo: Aha, das liest sich schon ganz anders. Wobei weltliche Theologen zu dem katholischen Laien zu zählen wären, wenn sie nicht explizit von den Bischöfen ermächtigt worden sind. Dass für die deutschsprachige EÜ deutschsprachige Bischöfe bzw ihre von ihnen autorisierten Delegationen zuständig sind, erscheint mir schon einleuchtend. Wer ist denn gemäß römisch-katholischer Lehre zur unfehlbaren Präsentation von Gottes Offenbarung (und damit zur unfehlbaren Auslegung der Bibel) alleine nur fähig? Die Apostel und ihre Nachfolger, weil diese die Zusage von Jesus Christus dafür erhalten haben: Mt 28, 18 Und Jesus trat zu 〈ihnen〉 und redete mit ihnen und sprach: Mir ist alle Macht gegeben im Himmel und auf Erden. 19 Geht nun hin und macht alle Nationen zu Jüngern, und tauft sie auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes, 20 und lehrt sie alles zu bewahren, was ich euch geboten habe! Und siehe, ich bin bei euch alle Tage bis zur Vollendung des Zeitalters. Ich finde in dem Zitat die Stelle mit „allein fähig zur unfehlbaren Auslegung“ nicht, kannst du die mal zeigen? Fähig zum Taufen (siehe Zitat) sind ja gemäß Lehre der Kirche sogar Heiden Werner Zitieren
Flo77 Geschrieben vor 12 Stunden Melden Geschrieben vor 12 Stunden vor 1 Stunde schrieb Werner001: vor 2 Stunden schrieb SteRo: Die Apostel und ihre Nachfolger, weil diese die Zusage von Jesus Christus dafür erhalten haben: Mt 28, 18 Und Jesus trat zu 〈ihnen〉 und redete mit ihnen und sprach: Mir ist alle Macht gegeben im Himmel und auf Erden. 19 Geht nun hin und macht alle Nationen zu Jüngern, und tauft sie auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes, 20 und lehrt sie alles zu bewahren, was ich euch geboten habe! Und siehe, ich bin bei euch alle Tage bis zur Vollendung des Zeitalters. Ich finde in dem Zitat die Stelle mit „allein fähig zur unfehlbaren Auslegung“ nicht, kannst du die mal zeigen? Fähig zum Taufen (siehe Zitat) sind ja gemäß Lehre der Kirche sogar Heiden ad 1: Bis zum Ende welchen Zeitalters? Es gibt da Modelle, aber da hat sich die Katholika doch nicht etwa... ad 2: zu Mt 28,20 hab ich noch ein paar Fragen, aber das sprengt diesen Thread. Zitieren
SteRo Geschrieben vor 12 Stunden Melden Geschrieben vor 12 Stunden (bearbeitet) vor 2 Stunden schrieb Werner001: Ich finde in dem Zitat die Stelle mit „allein fähig zur unfehlbaren Auslegung“ nicht, kannst du die mal zeigen? Fähig zum Taufen (siehe Zitat) sind ja gemäß Lehre der Kirche sogar Heiden Werner Na ja, da die Verheißung sich an die 12 Apostel richtet (und nicht an jemand anderes), müsstest du, wenn du das "allein" anzweifelst, eine Stelle zitieren, bei der Jesus Christus die Verheißung auch an jemand anderen richtet. Und "unfehlbar" ergibt sich aus dem göttlichen Wort (das für Weisheit steht) und dem von ihm gehauchten heiligen Geist, der den Aposteln (und ihren Nachfolgern) also als Support ihrer Lehrtätigkeit bis zum Sanktnimmerleinstag zugesagt ist. bearbeitet vor 12 Stunden von SteRo Zitieren
Aleachim Geschrieben vor 11 Stunden Melden Geschrieben vor 11 Stunden vor 5 Stunden schrieb SteRo: Was @Aleachim angeht brauchst du dir da keinen Kopf machen, weil sie im Forum bereits wiederholt zum Ausdruck gebracht hat, dass sie nicht an die Existenz Gottes glaubt. Wo willst du das denn gelesen haben? Ich fühle mich von Gott gewollt und beschenkt, geführt, gerufen und ermutigt. Wie sollte ich nicht an ihn glauben? Nur den Begriff "Existenz" finde ich etwas problematisch, weil er genauso auf die Schöpfung angewandt wird. Gott kann nicht auf die gleiche Art und Weise existent sein, wie die Geschöpfe. Kurz und provokativ könnte man sagen: Gott gibt es nicht. Gott ist das "es" das alles gibt. Zitieren
SteRo Geschrieben vor 11 Stunden Melden Geschrieben vor 11 Stunden vor 5 Minuten schrieb Aleachim: Wo willst du das denn gelesen haben? Ich fühle mich von Gott gewollt und beschenkt, geführt, gerufen und ermutigt. Wie sollte ich nicht an ihn glauben? Nur den Begriff "Existenz" finde ich etwas problematisch, weil er genauso auf die Schöpfung angewandt wird. Gott kann nicht auf die gleiche Art und Weise existent sein, wie die Geschöpfe. Kurz und provokativ könnte man sagen: Gott gibt es nicht. Gott ist das "es" das alles gibt. Das ist schon so lange her ... unmöglich das wiederzufinden. Aber ich weiß genau, dass du Gottes Existenz explizit nicht bejaht hast. Und Im Falle der Existenz ist nunmal die explizite Nicht-Bejahung eine implizite Verneinung. Deine scheinbare Sympathie gegenüber buddhistischem - mindestens sehr unkatholischem - Gedankengut, welche ich aus einigen deiner Likes herausgelesen habe, hat gut dazu gepasst. Aber gut, vielleicht hast du ein besonderes individuell-subjektives Verhältnis zum Wort "Existenz". Um das zu klären und dir Gelegenheit zu geben ein etwaiges Missverständnis geradezurücken habe ich dich im Beitrag verlinkt. Alles ok also. Zitieren
Werner001 Geschrieben vor 11 Stunden Melden Geschrieben vor 11 Stunden vor 55 Minuten schrieb SteRo: Na ja, da die Verheißung sich an die 12 Apostel richtet (und nicht an jemand anderes), müsstest du, wenn du das "allein" anzweifelst, eine Stelle zitieren, bei der Jesus Christus die Verheißung auch an jemand anderen richtet. Hab ich schon. Gemäß unfehlbarer Lehre des römisch-katholischen Lehramts kann jeder taufen, selbst Heiden, also ist das unfehlbare römusch-katholische Lehramt ganz offensichtlich nicht der Ansicht, dass sich diese Strlle nur auf Apostel bezieht. Du bist derjenige, der eine andere Stelle suchen musst Werner Zitieren
Guppy Geschrieben vor 11 Stunden Melden Geschrieben vor 11 Stunden vor 37 Minuten schrieb Aleachim: Ich fühle mich von Gott gewollt und beschenkt, geführt, gerufen und ermutigt. Wie sollte ich nicht an ihn glauben? Würdest du dich denn als Christ gezeichnen? Also ich kann mir nicht vorstellen, wie man Christ sein kann und es ist einem egal, ob das Grab leer war. Das soll übrigens kein Angriff auf dich sein, mich interessiert das einfach nur. Zitieren
Werner001 Geschrieben vor 11 Stunden Melden Geschrieben vor 11 Stunden vor einer Stunde schrieb SteRo: Und "unfehlbar" ergibt sich aus dem göttlichen Wort (das für Weisheit steht) und dem von ihm gehauchten heiligen Geist, der den Aposteln (und ihren Nachfolgern) also als Support ihrer Lehrtätigkeit bis zum Sanktnimmerleinstag zugesagt ist. Sehr gewagte These. Den Hl Geist empfängt jeder Katholik (dir fehlt er also), davon wird man nicht unfehlbar. Nicht mal das unfehlbare römisch-katholische Lehramt behauptet, dass einen das unfehlbar macht Werner Zitieren
Werner001 Geschrieben vor 10 Stunden Melden Geschrieben vor 10 Stunden (bearbeitet) vor 23 Minuten schrieb Guppy: Also ich kann mir nicht vorstellen, wie man Christ sein kann und es ist einem egal, ob das Grab leer war. Wenn ich eines aus den Diskussionen der letzten Stunden hier gelernt habe, dann dies, dass „Auferstehung“ eben nicht bedeutet, dass eine Leiche plötzlich aufsteht und herumläuft. Oh, da fällt mir gerade Lazarus ein. Da ist tatsächlich die Leiche wieder zum Leben erwacht. Eine Auferstehung war das aber nicht, denn er war dann (so kann man wohl vermuten) immer noch sterblich und ist irgendwann gestorben. Wenn Auferstehung aber nicht bedeutet, dass die Leiche aufsteht und herumläuft, sondern dass der Auferstandene einen verklärten neuen Leib erhält (nicht mal Maria Magdalena erkannte Jesus damit ohne weiteres), dann wird das leere Grab zum reinen Symbol. Zu einem wichtigen Symbol, ja, weil sonst glaubensschwache Menschen das Phantastische der Auferstehung nicht verstehen können. Aber von heilsgeschichtlicher Relevanz ist das leere Grab dann nicht, denn Christus wäre genau so der Auferstandene, wenn die sterbliche Hülle noch dagelegen hätte und erst nach einiger Zeit auf natürlichem Weg verschwunden wäre. Isofern: ja, für einen gläubigen Christen (gerade für einen gläubigen) kann es egal sein, ob das Grab leer war. Wer nur glauben kann, wenn er sieht, der braucht das leere Grab. Werner bearbeitet vor 10 Stunden von Werner001 1 1 Zitieren
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