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Einheitsübersetzung mit reinem Bibeltext?


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Geschrieben
vor 13 Minuten schrieb Flo77:

Die viel interessantere Frage ist doch, warum die Evangelienschreiber überhaupt diese Genealogien eingefügt haben.

 

Wir können sie später ja vielleicht mal fragen.

Geschrieben
vor 39 Minuten schrieb rorro:

 

Wir können sie später ja vielleicht mal fragen.

Du vielleicht. 

Geschrieben
vor 1 Minute schrieb rorro:

 

Du vielleicht eher als ich.

Weil ich vermutlich eher dass Zeitliche segne als Du?

Geschrieben
vor 5 Stunden schrieb rorro:

 

Wenn der Kindsmord wie erläutert später stattfand, war Johannes der Täufer vielleicht schon ganz woanders (über ihn erfahren wir ja nicht viel).

Er könnte von gottgesandten Außerirdischen auf ein Raumschiff gebeamt worden sein, bis Herodes tot war.

Das wäre auch eine plausible Erklärung für den Stern. Dessen von Matthäus beschiebenes Verhalten (Und der Stern, den sie hatten aufgehen sehen, zog vor ihnen her bis zu dem Ort, wo das Kind war; dort blieb er stehen) ist ja weder für einen Fixstern noch einen Planeten möglich, wohl aber für ein außerirdisches Raumschiff.

Jedenfalls schreibt kein Evangelist und auch kein Kirchenvater, dass es nicht so war, also können wir getrost davon ausgehen, dass es genau so war.

 

Werner 

Geschrieben
vor einer Stunde schrieb Flo77:

Die viel interessantere Frage ist doch, warum die Evangelienschreiber überhaupt diese Genealogien eingefügt haben.

Weil der Messias aus dem Geschlecht Davids kommen muss

 

Werner

Geschrieben
vor 6 Minuten schrieb Werner001:

Weil der Messias aus dem Geschlecht Davids kommen muss

Das ist schon klar.

 

(Von welchem Jakobssohn stammte eigentlich Moses ab?)

Geschrieben
vor 4 Minuten schrieb Flo77:

Das ist schon klar.

 

(Von welchem Jakobssohn stammte eigentlich Moses ab?)

Levi

 

Werner

Geschrieben
vor 2 Stunden schrieb rorro:

Maaaaaaann, ich habe doch schon gesagt, daß es Erzählungen historischer Ereignisse sind und keine Berichte.

 

Dann sorry, hatte ich übersehen. Sorry.

Geschrieben
Am 2.1.2026 um 23:21 schrieb Cosifantutti:

Es sind insofern absolut „authentische“ Zeugnisse und insofern selbstverständlich auf dieser Ebene als „Evangeliumsschriften“  wahr, genauso wie eine Sinfonie von Beethoven oder ein Klavierkonzert von Mozart „wahr“ ist…. Sobald ich mich darauf in Offenheit einlasse. Ich entdecke die „Wahrheit“ der Evangelien“ nicht dadurch, dass ich verkrampft unterstelle, jede Passage und Begebenheit muss sich selbstverständlich genau so zugetragen haben…. Es genügt, wenn ich den Text als „Evangeliums-Text“ ernst nehmen und mich inhaltlich dem Anspruch stelle…. 

 

So könnte ich niemals glauben. Wenn ich annehmen müsste, dann manche Passagen der Bibel komplett erfunden, manche nur teilweise wahr sind, manche nur einen wahren Kern oder eine wahre Botschaft haben usw., dann würde ich das mit dem Glauben gleich sein lassen. Ich brauche schon das Vertrauen darin, dass das, was in der Bibel steht sich auch so zugetragen hat wie es dort berichtet wird und dass Jesus auch das gesagt hat, was in der Bibel steht.

 

Und wenn man einmal damit anfängt, dass man diesen oder jenen Satz von Jesus nicht so genau nehmen müsse, dann landet man auch irgendwann da, dass Jesus die ganzen Wunder gar nicht wirklich vollbracht habe und auch nicht wirklich auferstanden sei, sondern das nur Sinn-Geschichten mit einer bestimmten Botschaft seien, auf die es ankäme. Also die Bibel dann als Märchenbuch mit ein paar coolen Botschaften, die man sich für sein eigenes Leben mal zu Herzen nehmen sollte. Dafür brauche ich dann keinen Glauben, dann würde ich das gleich lassen.

Geschrieben (bearbeitet)

Ich für mein Teil halte es für wahrscheinlicher, dass die Evangelien Literatur sind und keine Geschichtsbücher (die Haarspaltereien darum, ob es sich um "Berichte" oder "Erzählungen" handelt, spielen keine Rolle). Ich kann und will aber niemandem vorschreiben, mit welcher Deutungsbrille er an die Bibel herangeht (jeder hat eine). Ich reagiere normalerweise nur, wenn jemand historische oder philologische Tatsachen verbiegt.

bearbeitet von Domingo
Geschrieben

Eigentlich ist auch Pinocchio und Donald Duck wahr. Alles, was eine Wirkung hat, ist wahr.

Aber ich will jetzt damit nicht die Bibel schlecht machen...

Aber die meisten Bibelexegetiker sind zum Beispiel nicht der Meinung, dass Jonas im Bauch eines Fisches war.

Und wenn Jesus ein Gleichnis vom verlorenen Sohn erzählt, ist der verlorene Sohn und der zuhause gebliebene Sohn auch real, auch wenn sie nicht existiert haben.

Alles ist wahr.

 

Geschrieben
vor 2 Stunden schrieb Einsteinchen:

Alles, was eine Wirkung hat, ist wahr.

 

Da solltest du nochmal drüber nachdenken. Denn es geht doch darum, was es eigentlich ist, das eine Wirkung hat.

Geschrieben
vor 6 Stunden schrieb Guppy:

 

So könnte ich niemals glauben. Wenn ich annehmen müsste, dann manche Passagen der Bibel komplett erfunden, manche nur teilweise wahr sind, manche nur einen wahren Kern oder eine wahre Botschaft haben usw., ...

Aber du musst zugeben, dass eine solche Sichtweise der eigenen Sündhaftigkeit doch sehr entgegen kommt. Man kann sich immer rauspicken, was einem gefällt und das Unangenehme verwerfen.

Geschrieben
vor 7 Stunden schrieb Guppy:

 

So könnte ich niemals glauben. Wenn ich annehmen müsste, ...

Das sind, soweit für mich ersichtlich, die beiden Hauptargumente für einen Glauben an die Historizität: 1. Der eigene Bedarf des Glaubenden und 2. Die (vermeintliche) Absicherung gegen eine mögliche Unzuverlässigkeit des Geglaubten (Dammbruchargument). Gibt es noch weitere? 

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Geschrieben
vor 9 Stunden schrieb Flo77:

Weil ich vermutlich eher dass Zeitliche segne als Du?

 

Nein. Weil Du Gott komplett falsch einschätzt (gut, tue ich wahrscheinlich auch).

Geschrieben
vor 5 Stunden schrieb Domingo:

Ich für mein Teil halte es für wahrscheinlicher, dass die Evangelien Literatur sind und keine Geschichtsbücher (die Haarspaltereien darum, ob es sich um "Berichte" oder "Erzählungen" handelt, spielen keine Rolle). Ich kann und will aber niemandem vorschreiben, mit welcher Deutungsbrille er an die Bibel herangeht (jeder hat eine). Ich reagiere normalerweise nur, wenn jemand historische oder philologische Tatsachen verbiegt.

 

Interessant, daß Du die formale Beurteilung eines Textes zu Haarspaltereien zählst.

Geschrieben
vor 22 Minuten schrieb Merkur:

Das sind, soweit für mich ersichtlich, die beiden Hauptargumente für einen Glauben an die Historizität: 1. Der eigene Bedarf des Glaubenden und 2. Die (vermeintliche) Absicherung gegen eine mögliche Unzuverlässigkeit des Geglaubten (Dammbruchargument). Gibt es noch weitere? 

 

Die Lehre der Kirche vielleicht? Die Aussagen der Apostolischen Väter, das Martyrium der Apostel, das Zeugnis der Heiligen etc….

Geschrieben
vor einer Stunde schrieb SteRo:

Aber du musst zugeben, dass eine solche Sichtweise der eigenen Sündhaftigkeit doch sehr entgegen kommt. Man kann sich immer rauspicken, was einem gefällt und das Unangenehme verwerfen.

 

Deswegen mache ich als Sünder auch niemanden einen Vorwurf.

Geschrieben
vor 11 Minuten schrieb rorro:

 

Die Lehre der Kirche vielleicht? Die Aussagen der Apostolischen Väter, das Martyrium der Apostel, das Zeugnis der Heiligen etc….

Also ein argumentum ad verecundiam (zumindest im Hinblick auf die Lehre der Kirche, die Heiligen sind als Gesamtheit zu unterschiedlich um ihre Meinung als Argument anführen zu können). OK, wenn du das als Argument gelten lassen willst. Sonst noch Argumente? 

Geschrieben
vor 15 Minuten schrieb rorro:
vor 9 Stunden schrieb Flo77:

Weil ich vermutlich eher dass Zeitliche segne als Du?

 

Nein. Weil Du Gott komplett falsch einschätzt (gut, tue ich wahrscheinlich auch).

Sorry, aber wieso sollte die totale Fehleinschätzung Gottes mir den Weg ins Himmelreich öffnen, während ER Dir aus deiner Fehleinschätzung einen Strick drehen soll?

 

Wir können das auch gerne per PN besprechen, aber wenn(!) die Kirche recht hat, rettet mich außer der Gnade und Inkonsequenz des Ewigen überhaupt nix.

 

Wenn Du aber nun glaubst/denkst, daß haSchem schon mich kleinem Wurm nicht den Feuern in Ge-Hinnon überantwortet, wovor solltest Du dich fürchten, wenn du Den an deiner Seite glaubst, der sagte "Ich sage euch: Wer sich vor den Menschen zu mir, dem Menschensohn, bekennt, zu dem werde auch ich mich vor den Engeln Gottes bekennen."? 

Geschrieben
vor 2 Stunden schrieb rorro:

 

Die Lehre der Kirche vielleicht? Die Aussagen der Apostolischen Väter, das Martyrium der Apostel, das Zeugnis der Heiligen etc….

Nunja, mit diesem Argument kannst du auch die „Wahrheit“ des Islam belegen. Oder des Mormonismus.

 

Werner

Geschrieben
vor 2 Stunden schrieb Flo77:

Wir können das auch gerne per PN besprechen, aber wenn(!) die Kirche recht hat, rettet mich außer der Gnade und Inkonsequenz des Ewigen überhaupt nix.

 

"Außer Gnade" 😉? Was gibt es denn Größeres und Mächtigeres als Gottes Gnade?

Geschrieben
Gerade eben schrieb Kara:

"Außer Gnade" 😉? Was gibt es denn Größeres und Mächtigeres als Gottes Gnade?

Sola gratia ist protestantischer "ich mach mir das Leben leicht"-Sprech.

 

Gnade ist für mich kein Maß mit dem Gott mir zumessen wird. Ich benutze dieses Maß nicht für andere und nicht für mich selbst, also wird ER es auch nicht an mir verwenden. Stammt übrigens von dem gleichen, wie oben.

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