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Einheitsübersetzung mit reinem Bibeltext?


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Geschrieben
vor 35 Minuten schrieb Werner001:

Nunja, mit diesem Argument kannst du auch die „Wahrheit“ des Islam belegen. Oder des Mormonismus.

 

Werner

 

Ja? Wieviele Nachfolger ihres Propheten haben sich denn ohne gewalttätige Gegenwehr töten lassen? War Joseph Smith gewaltlos?

Geschrieben
vor 7 Minuten schrieb Flo77:

Sola gratia ist protestantischer "ich mach mir das Leben leicht"-Sprech.

...und nicht das, was ich gemeint habe 🙂.

Geschrieben (bearbeitet)
vor 14 Minuten schrieb Flo77:

Sola gratia ist protestantischer "ich mach mir das Leben leicht"-Sprech.

 

Nein, das wäre sola scriptura und sola fide. 

 

vor 14 Minuten schrieb Flo77:

Gnade ist für mich kein Maß mit dem Gott mir zumessen wird. Ich benutze dieses Maß nicht für andere und nicht für mich selbst, also wird ER es auch nicht an mir verwenden. Stammt übrigens von dem gleichen, wie oben.

 

Das ist schade.

 

Allerdings liebt Dich Gott auch, wenn Du das nicht willst.

bearbeitet von rorro
Geschrieben
vor 2 Stunden schrieb Merkur:

Also ein argumentum ad verecundiam (zumindest im Hinblick auf die Lehre der Kirche, die Heiligen sind als Gesamtheit zu unterschiedlich um ihre Meinung als Argument anführen zu können). OK, wenn du das als Argument gelten lassen willst. Sonst noch Argumente? 

 

Jegliche Art von Beziehung wird nur möglich durch den Rückgriff auf Autoritären.

Angefangen bei der Sprache über Gesetze und auch Religion.

Sobald eine Person ins Spiel kommt, kam die reine Logik einpacken.

Geschrieben
vor 1 Minute schrieb rorro:

 

Ja? Wieviele Nachfolger ihres Propheten haben sich denn ohne gewalttätige Gegenwehr töten lassen? War Joseph Smith gewaltlos?

Ach hör doch auf, auch die Tee Nachfolger Christi waren nicht lauter gewaltlose Engelchen.

Du phantasierst dir die Realität zurecht.

 

Werner

Geschrieben
vor 1 Minute schrieb rorro:

 

Nein, das wäre sola scriptura und sola fide. 

Es sind vier "Solas", die zusammenhängen. Die kann man nicht trennen.

 

vor 1 Minute schrieb rorro:

Das ist schade.

Warum? War mir nunmal nicht bestimmt. Und ich werde mich nur wegen meiner kleinen Existenz sicherlich nicht mit dem Ewigen anlegen. Da streite ich mich eher mit ihm über die Seelen anderer, die es wirklich verdient hätten.

 

Allerdings macht eben dieser Aspekt die Idee, ich würde eher als Du ins Himmelreich eingehen, so grotesk.

Geschrieben
Gerade eben schrieb Flo77:

Es sind vier "Solas", die zusammenhängen. Die kann man nicht trennen.

 

Natürlich kann man das! Alles ist Gnade ist urkatholisch.

 

Gerade eben schrieb Flo77:

Warum? War mir nunmal nicht bestimmt. Und ich werde mich nur wegen meiner kleinen Existenz sicherlich nicht mit dem Ewigen anlegen. Da streite ich mich eher mit ihm über die Seelen anderer, die es wirklich verdient hätten.

 

Allerdings macht eben dieser Aspekt die Idee, ich würde eher als Du ins Himmelreich eingehen, so grotesk.

 

Für Gott ist alles möglich. Alles.

Geschrieben

Ich will einen häretischen Gedanken einwerfen: Ich halte die Allerlösung für wahr. Einige wenige werden wohl tief in die Hölle getaucht werden, aber sie kommen heraus...

Geschrieben

Im Internet kann man zahllose Behauptungen von Moslems finden, der Islam sei DIE wahre Religion, weil der Koran völlig widerspruchsfrei sei.

Dabei muss man den Koran nicht mal besonders tief studieren, um solche Widersprüche zu finden, womit auch die Behauptung, der Islam sei „wahr“, widerlegt ist.

 

Und machst das gleiche mit dem Christentum, wenn du offensichtliche Widersprüche in den Evangelien wegzureden versuchst.

 

Der springende Punkt ist doch ein ganz anderer: die „Wahrheit“ einer Religion besteht nicht der Widerspruchsfreiheit ihrer „heiligen Schriften“, sondern in dem, was sie den Menschen bei ihrer Suche nach der Antwort auf ihre spirituellen Fragen bringt.

Und da schlägt das Christentum mMn alle Konkurrenzangebote insbesondere auch den Islam) um Längen.

 

Und das eben nicht deshalb, weil man die Widersprüche zwischen Lukas und Matthäus mit haarsträubenden Annahmen wegdiskutieren könnte, sondern weil seine Grundbotschaft von Nächstenliebe und weiteren Dingen einfach besser sind, als das, was die Mitbewerber predigen.

 

Werner

Geschrieben
vor 3 Minuten schrieb Einsteinchen:

Ich will einen häretischen Gedanken einwerfen: Ich halte die Allerlösung für wahr. Einige wenige werden wohl tief in die Hölle getaucht werden, aber sie kommen heraus...

Wie ist es mit einem Gott, der die personifizierte Liebe ist, auch anders denkbar?

 

Werner

Geschrieben
vor 3 Stunden schrieb Merkur:

Das sind, soweit für mich ersichtlich, die beiden Hauptargumente für einen Glauben an die Historizität: 1. Der eigene Bedarf des Glaubenden und 2. Die (vermeintliche) Absicherung gegen eine mögliche Unzuverlässigkeit des Geglaubten (Dammbruchargument). Gibt es noch weitere? 

Mit "argument" da triffst du den Nagel auf den Kopf. Die Annahme oder Behauptung der Historizität dient dem Gläubigen alleine dazu seine natürliche Vernunft zufrieden zustellen. Demzufolge ist dann auch der Glaube bestenfalls ein natürlicher Glaube. Beim übernatürlichen/göttlichen Glaube, der alleine heilskräftig ist, ist das anders. Der braucht keine Historizität.

Geschrieben
vor 4 Minuten schrieb rorro:

Alles ist Gnade ist urkatholisch.

Wir verstehen darunter allerdings etwas anderes, als die Protestanten mit ihrem sola gratia (auf das Flo anspielte). Würde ich mal behaupten.

Geschrieben (bearbeitet)
vor 14 Minuten schrieb Einsteinchen:

Ich will einen häretischen Gedanken einwerfen: Ich halte die Allerlösung für wahr. Einige wenige werden wohl tief in die Hölle getaucht werden, aber sie kommen heraus...

Auch wieder so eine Haltung, die der eigenen Sündhaftigkeit sehr entgegenkommt. Man kann es drehen wie man will. Immer wenn jemand etwas der Auslegung des Lehramtes ablehnt (also der dokumentierten Auslegung, nicht der gepredigten pastoralen Auslegung, die aus der Furcht der Ablehnung durch die Gläubigen geboren ist) dann ist dieses etwas Bedrohliches, das die eigene Sündhaftigkeit herausfordert und zur Bekehrung zwingen würde ... aber letztere will der Sünder natürlich immer verhindern, weil er auf so viel "schöne" Sünde verzichten müsste.

bearbeitet von SteRo
Geschrieben
vor 9 Minuten schrieb SteRo:

Auch wieder so eine Haltung, die der eigenen Sündhaftigkeit sehr entgegenkommt. Man kann es drehen wie man will. Immer wenn jemand etwas der Auslegung des Lehramtes ablehnt (also der dokumentierten Auslegung, nicht der gepredigten pastoralen Auslegung, die aus der Furcht der Ablehnung durch die Gläubigen geboren ist) dann ist dieses etwas Bedrohliches, das die eigene Sündhaftigkeit herausfordert und zur Bekehrung zwingen würde ... aber letztere will der Sünder natürlich immer verhindern, weil er auf so viel "schöne" Sünde verzichten müsste.

Offensichtlich verstehst du nich, worum es überhaupt geht. Es geht um nichts weniger als eine Schöpfungsordnung, während du von kleinen persönlichen Sündchen faseltst, von denen ein Großteil einfach zeitgeistige Erfindungen sind

 

Werner

Geschrieben
vor 33 Minuten schrieb Werner001:

Ach hör doch auf, auch die Tee Nachfolger Christi waren nicht lauter gewaltlose Engelchen.

Du phantasierst dir die Realität zurecht.

 

Werner

 

Seit 313 nicht mehr, da hast Du Recht.

Geschrieben (bearbeitet)
vor 23 Minuten schrieb Werner001:

Wie ist es mit einem Gott, der die personifizierte Liebe ist, auch anders denkbar?

 

Werner

 

Wer wirklich liebt, achtet die Freiheit.

bearbeitet von rorro
Geschrieben
vor 25 Minuten schrieb Werner001:

Der springende Punkt ist doch ein ganz anderer: die „Wahrheit“ einer Religion besteht nicht der Widerspruchsfreiheit ihrer „heiligen Schriften“, sondern in dem, was sie den Menschen bei ihrer Suche nach der Antwort auf ihre spirituellen Fragen bringt.

Und da schlägt das Christentum mMn alle Konkurrenzangebote insbesondere auch den Islam) um Längen.

 

Und das eben nicht deshalb, weil man die Widersprüche zwischen Lukas und Matthäus mit haarsträubenden Annahmen wegdiskutieren könnte, sondern weil seine Grundbotschaft von Nächstenliebe und weiteren Dingen einfach besser sind, als das, was die Mitbewerber predigen.

 

Werner

 

Ich schreibe Dir nicht vor und beurteile nicht, welche Deine springenden Punkte sind.

Geschrieben
vor 24 Minuten schrieb SteRo:

Mit "argument" da triffst du den Nagel auf den Kopf. Die Annahme oder Behauptung der Historizität dient dem Gläubigen alleine dazu seine natürliche Vernunft zufrieden zustellen. Demzufolge ist dann auch der Glaube bestenfalls ein natürlicher Glaube. Beim übernatürlichen/göttlichen Glaube, der alleine heilskräftig ist, ist das anders. Der braucht keine Historizität.

 

Es geht nicht ums „Brauchen“. Dem apostolischen Christentum ist Utilitarismus fremd.

Geschrieben
vor 2 Minuten schrieb rorro:

 

Wer wirklich liebt, achtet die Freiheit.

Den schwachsinnigen Theologenspruch kenne ich. Und warum endet diese angebliche Liebe, wenn jemand das vergängliche irdische Leben verlässt und ins ewige Leben übergeht?

Dieser Spruch ist wirklich mit Abstand die allerdümmste Behauptung, die sich Theologen je ausgedacht haben.

 

Werner

Geschrieben
vor 5 Minuten schrieb rorro:

 

Ich schreibe Dir nicht vor und beurteile nicht, welche Deine springenden Punkte sind.

Ich dir auch nicht. Aber wenn dein Glaube nur funktioniert, wenn du dir, wir hier demonstriert, mit abstrusesten Überlegungen das Offensichtlich verdrängst, dann bin ich gottfroh, nicht deinen Glauben zu teilen

 

Werner

Geschrieben
vor 11 Minuten schrieb Werner001:

Offensichtlich verstehst du nich, worum es überhaupt geht. Es geht um nichts weniger als eine Schöpfungsordnung, während du von kleinen persönlichen Sündchen faseltst, von denen ein Großteil einfach zeitgeistige Erfindungen sind

 

Werner

Also mir geht es um Berichte und/oder Erzählungen in der Bibel, welche per Auslegung sekundäre Erzählungen in Glaubenslehre und Theologie auslösen, und die Beziehung all dieser Berichte/Erzählungen zum allein heilskräftigen rechten Glauben, der notwendigerweise zur Gottesliebe und zum Hass auf die eigene Sündhaftigkeit führt.

Geschrieben
Gerade eben schrieb SteRo:

und zum Hass auf die eigene Sündhaftigkeit führt.

Ein Glaube, der zum Hass führt? Nein Danke, das ist ein Fall für den Psychiater

 

Werner

Geschrieben (bearbeitet)
vor 1 Minute schrieb Werner001:

Ein Glaube, der zum Hass führt? Nein Danke, das ist ein Fall für den Psychiater

 

Werner

Der Rechtgläubige hasst die Sünde, weil er Gott über Alles liebt.

bearbeitet von SteRo
Geschrieben
Gerade eben schrieb SteRo:

Der Rechtgläubige hasst die Sünde, weil er Gott über Alles liebt.

Wer hasst, ist ein armer Tropf

 

Werner

Geschrieben
vor 1 Minute schrieb Werner001:

Wer hasst, ist ein armer Tropf

 

Werner

 

Wer die Sünde hasst ist auf dem Weg der Vorbereitung zur Rechtfertigung:

 

Vorbereitet aber werden sie zu dieser Gerech-
tigkeit [Kan. 7 und 9], indem sie, ... ihn [Gott] als
Quelle aller Gerechtigkeit zu lieben beginnen
und sich deswegen mit einem gewissen Maß
an Haß und Abscheu gegen die Sünden wen-
den [Kan. 9] ...

Konzil von Trient

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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