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Einheitsübersetzung mit reinem Bibeltext?


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Geschrieben

Dass man die Sünde „hassen“ solle, ist ja ein beliebter Evangelikalenspruch.

Hier schreiben ja auch einige furchtbar lehramtsergebene User mit, weiß jemand, ob es auch vom römischen Lehramt eine solche Hass-Aussage gibt?

 

Werner

Geschrieben

Oh Danke, Frage schon beantwortet.

Wer zum Hass aufruft, dem glaube ich nicht, und wenn er sich auch „Konzil“ nennt.

 

Werner

Geschrieben
vor 1 Minute schrieb Werner001:

Dass man die Sünde „hassen“ solle, ist ja ein beliebter Evangelikalenspruch.

Hier schreiben ja auch einige furchtbar lehramtsergebene User mit, weiß jemand, ob es auch vom römischen Lehramt eine solche Hass-Aussage gibt?

 

Werner

 

Guckst du hier

Geschrieben
vor einer Stunde schrieb rorro:

 

Ja? Wieviele Nachfolger ihres Propheten haben sich denn ohne gewalttätige Gegenwehr töten lassen? War Joseph Smith gewaltlos?

Das hat doch nichts mit der Historizität der in der Bibel beschriebenen Ereignisse zu tun. 

Geschrieben
vor einer Stunde schrieb rorro:

 

Jegliche Art von Beziehung wird nur möglich durch den Rückgriff auf Autoritären.

Angefangen bei der Sprache über Gesetze und auch Religion.

Sobald eine Person ins Spiel kommt, kam die reine Logik einpacken.

Woher kann ich wissen, dass ich mir die richtige Autorität ausgesucht habe? Dafür wird man sich auch inhaltlich mit der von der Autorität vertretenen Meinung auseinandersetzen müssen. Hierfür benötigt man andere Argumente. Insofern bleibt es bei den zwei von Guppy genannten, die ich beide nicht überzeugend finde. 

Geschrieben
Gerade eben schrieb Merkur:

Woher kann ich wissen, dass ich mir die richtige Autorität ausgesucht habe?

Kannst du nicht. Es ist Glaubens- und Vertrauenssache.

Was viele Gläubige nicht verstehen, ist, dass ihr Glaube und ihr Vertrauen nicht das gleiche ist wie argumentfähige Tatsachen-Gewissheit.


Werner

Geschrieben
vor 4 Stunden schrieb Merkur:

Das sind, soweit für mich ersichtlich, die beiden Hauptargumente für einen Glauben an die Historizität: 1. Der eigene Bedarf des Glaubenden und 2. Die (vermeintliche) Absicherung gegen eine mögliche Unzuverlässigkeit des Geglaubten (Dammbruchargument). Gibt es noch weitere? 

 

Für mich ist das Hauptargument die Ernsthaftigkeit des Glaubens.

 

Würde ich an die Historizität nicht glauben, könnte ich statt der Bibel auch einfach Grimms Märchen lesen. Da habe ich dann auch nette Geschichten, die zwar alle fiktiv sind, aber hier und da gute Lehren und Botschaften enthalten.

 

Das ist dann kein Glaube, sondern eher etwas zwischen Unterhaltung und moralischer Lebenshilfe.

Geschrieben
vor 8 Minuten schrieb Guppy:

Das ist dann kein Glaube, sondern eher etwas zwischen Unterhaltung und moralischer Lebenshilfe.

Was genau ist Glaube für dich, wenn nicht moralische Lebenshilfe?

 

Werner

Geschrieben
vor 1 Stunde schrieb Werner001:

Den schwachsinnigen Theologenspruch kenne ich. Und warum endet diese angebliche Liebe, wenn jemand das vergängliche irdische Leben verlässt und ins ewige Leben übergeht?

Dieser Spruch ist wirklich mit Abstand die allerdümmste Behauptung, die sich Theologen je ausgedacht haben.

 

Werner

 

Weil die Freiheit die Dimension Zeit braucht.

Geschrieben
vor 1 Stunde schrieb Merkur:

Das hat doch nichts mit der Historizität der in der Bibel beschriebenen Ereignisse zu tun. 

 

Selbstverständlich! Was wir wissen, wissen wir durch Zeugen. Von Jesus selbst gibt es keine Zeile.

Geschrieben
vor 1 Stunde schrieb Werner001:

Ich dir auch nicht. Aber wenn dein Glaube nur funktioniert, wenn du dir, wir hier demonstriert, mit abstrusesten Überlegungen das Offensichtlich verdrängst, dann bin ich gottfroh, nicht deinen Glauben zu teilen

 

Werner

 

Musst Du auch nicht. Ich habe Deinen ja auch nicht.

Geschrieben
vor 1 Stunde schrieb Werner001:

weiß jemand, ob es auch vom römischen Lehramt eine solche Hass-Aussage gibt?

 

Mir nicht bekannt. Muss aber nichts heißen.

Geschrieben
vor 1 Stunde schrieb Merkur:

Woher kann ich wissen, dass ich mir die richtige Autorität ausgesucht habe? Dafür wird man sich auch inhaltlich mit der von der Autorität vertretenen Meinung auseinandersetzen müssen. Hierfür benötigt man andere Argumente. Insofern bleibt es bei den zwei von Guppy genannten, die ich beide nicht überzeugend finde. 

 

Du bist offensichtlich nicht verheiratet.

Geschrieben
vor 5 Stunden schrieb rorro:

 

Interessant, daß Du die formale Beurteilung eines Textes zu Haarspaltereien zählst.

 Ironisch, nicht wahr?

Dennoch denke ich, in diesem Zusammenhang ist diese Beurteilung berechtigt, denn es geht ja darum (es sei denn, ich habe die Diskussion völlig missverstanden), ob wir jedes einzelne Ereignis, das wir in den Evangelien finden, als historisch betrachten sollen. Da ist der Unterschied zwischen Erzählung und Bericht mE irrelevant.

Geschrieben
vor 13 Minuten schrieb rorro:

 

Selbstverständlich! Was wir wissen, wissen wir durch Zeugen. Von Jesus selbst gibt es keine Zeile.

Ach du meintest nur die Märtyrer, die Jesus noch persönlich gekannt haben. Daraus schließt du auf die Historizität. OK, darüber muss ich mir Gedanken machen. 

Geschrieben
vor 12 Minuten schrieb rorro:

 

Du bist offensichtlich nicht verheiratet.

Leider falsch geraten und Thema verfehlt. 

Geschrieben
vor 9 Minuten schrieb Merkur:

Leider falsch geraten und Thema verfehlt. 

 

Woher weißt du dann, daß Du die richtige Ehefrau hast?

 

Noch einmal: in Beziehungsfragen spielt Logik nahezu keine Rolle. Daher kann man nicht streng logische Argumente fordern.

Geschrieben
vor 31 Minuten schrieb rorro:

 

Weil die Freiheit die Dimension Zeit braucht.

Glaubst du an die Auferstehung der Toten und das ewige Leben?

Was soll das bitte ohne die Dimension Zeit sein?

 

Werner

Geschrieben
vor 2 Stunden schrieb rorro:

Für Gott ist alles möglich. Alles.

Wenn Du das glaubst, fände ich Dein Statement, deine Chancen auf den Himmel wären geringer als meine, allerdings noch merkwürdiger.

 

Im Stand der Unbußfertigkeit und der Todsünde dauerhaft zu verharren, ist für den, den glaubt, doch fast völlig unmöglich. :huh:

Geschrieben
vor 14 Minuten schrieb rorro:

Noch einmal: in Beziehungsfragen spielt Logik nahezu keine Rolle. Daher kann man nicht streng logische Argumente fordern.

Ist der Glaube an die Historizität für dich eine Beziehungsfrage? Die Ereignisse haben sich entweder historisch so ereignet oder nicht. Das hat man entweder zutreffend erfaßt oder nicht. Daran ändert sich nichts, wenn Beziehungen sich ändern. 

Geschrieben
vor 23 Minuten schrieb Werner001:

Glaubst du an die Auferstehung der Toten und das ewige Leben?

 

Ja.

 

vor 23 Minuten schrieb Werner001:

Was soll das bitte ohne die Dimension Zeit sein?

 

Wie das genau ablaufen wird, weiß ich nicht. Doch daß nach dem Tod die Zeit noch eine große Rolle spielen wird, glaube ich nicht.

Geschrieben
vor 11 Minuten schrieb Merkur:

Ist der Glaube an die Historizität für dich eine Beziehungsfrage? Die Ereignisse haben sich entweder historisch so ereignet oder nicht. Das hat man entweder zutreffend erfaßt oder nicht. Daran ändert sich nichts, wenn Beziehungen sich ändern. 

 

Der Glaube an Gott, an die Auferstehung des Jesus von Nazareth etc. ist eine Beziehungsfrage, ja. Und damit wird die Historizität berührt, da ich echte Beziehungen nur mit echten historischen Personen (vergangen oder gegenwärtig) haben kann. Und diese echten historischen Personen haben in der Historie real gewirkt. Daher noch einmal: ja.

Geschrieben
vor 1 Minute schrieb rorro:

 

Der Glaube an Gott, an die Auferstehung des Jesus von Nazareth etc. ist eine Beziehungsfrage, ja. Und damit wird die Historizität berührt, da ich echte Beziehungen nur mit echten historischen Personen (vergangen oder gegenwärtig) haben kann. Und diese echten historischen Personen haben in der Historie real gewirkt. Daher noch einmal: ja.

Mit anderen Worten: Es muss so gewesen sein, weil sonst die Beziehung nicht funktioniert. Das wäre das von mir zitierte Argument 1: Die Realität muss sich an meinem Bedarf orientieren.  

Geschrieben
vor einer Stunde schrieb rorro:

 

Selbstverständlich! Was wir wissen, wissen wir durch Zeugen. Von Jesus selbst gibt es keine Zeile.

 

Für die Schöpfung gab es nicht mal Zeugen. Man muss schon glauben, dass der heilige Geist Mose die Hand geführt hat, als er das Buch Genesis schrieb.

Geschrieben
vor 2 Stunden schrieb Guppy:

 

Für mich ist das Hauptargument die Ernsthaftigkeit des Glaubens.

 

Würde ich an die Historizität nicht glauben, könnte ich statt der Bibel auch einfach Grimms Märchen lesen. 

Die „Historizität“ der Bibel, was immer du dir auch darunter vorstellen magst, ist jedenfalls nicht Gegenstand des Katholischen Glaubens. Was Katholiken glauben kann man  sehr bequemt im „großen“ Glaubensbekenntnis nachlesen, das ja bekanntlich auch die anderen großen christlichen Konfessionen  teilen. Wir glauben ja nicht „an die Bibel“, sondern an Gott, an Jesus Christus, an den Heiligen Geist…. An das ewige Leben, wie es in den Heiligen Schriften des Alten und Neuen Testamtes erzählt wird und wie Gott, Jesus und der Heilige Geist in den biblischen Schriften authentisch bezeugt wird. Bibel ist nicht „Gegenstand“ des Glaubens, sondern ein „Medium“, eine „Quelle“….. um zu den Dimensionen Gott, Jesus, Heiliger Geist zu finden…..   

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