rorro Geschrieben 22. Januar Melden Geschrieben 22. Januar Na wenn Du meinst, dann glaub eben das. Jeder wie er mag. Zitieren
Werner001 Geschrieben 22. Januar Melden Geschrieben 22. Januar vor 4 Stunden schrieb Cosifantutti: Sie „erkannten“ den Auferstandenen eben nicht am Aussehen oder an der Stimme , sondern am „Brotbrechen“ Nein, eigentlich nicht, auch wenn das wahrscheinlich in mancher Ostermontagspredigt erzählt wird. Nach Emmaus wanderten keine Apostel (einer wird sogar namentlich Kleopas genannt). Damit waren sie am Gründonnerstag nicht dabei, und es ist ziemlich unwahrscheinlich, dass angesichts der direkt auf das Abendmahl folgenden Ereignisse die Apostel davon so erzählten, dass das bei Nichtteilnehmern irgendeinen tiefen Eindruck hinterlassen hätte. Und in der Geschichte steht auch nicht, dass sie ihn am Brotbrechen erkannt hätten, sondern dass ihnen beim Brotbrechen die Augen geöffnet wurden. Es geht also darum, anschaulich darzulegen, dass man mit diesem rituellen Brotbrechen in echte Gemeinschaft mit Christus kommt. Werner Zitieren
Cosifantutti Geschrieben 22. Januar Melden Geschrieben 22. Januar vor einer Stunde schrieb Werner001: Nein, eigentlich nicht, auch wenn das wahrscheinlich in mancher Ostermontagspredigt erzählt wird. Nach Emmaus wanderten keine Apostel (einer wird sogar namentlich Kleopas genannt). Damit waren sie am Gründonnerstag nicht dabei, und es ist ziemlich unwahrscheinlich, dass angesichts der direkt auf das Abendmahl folgenden Ereignisse die Apostel davon so erzählten, dass das bei Nichtteilnehmern irgendeinen tiefen Eindruck hinterlassen hätte. Und in der Geschichte steht auch nicht, dass sie ihn am Brotbrechen erkannt hätten, sondern dass ihnen beim Brotbrechen die Augen geöffnet wurden. Es geht also darum, anschaulich darzulegen, dass man mit diesem rituellen Brotbrechen in echte Gemeinschaft mit Christus kommt. Werner Du hast wohl recht: beim Brotbrechen ist vielleicht genauer und am Brotbrechen etwas missverständlicher. Ich wollte mit dem Verweis auf die Erzählung der beiden Jünger auf dem Weg nach Emmaus lediglich darauf verweisen, dass die „Begegnung“ und die „Erfahrung“ der Jünger mit dem Auferstandenen sich erheblich von unseren Alltagserfahrungen mit unseren Mitmenschen unterscheiden. Jesus wird nicht erkannt durch sein Aussehen, Stimme, Gestik, Bewegung….sondern „erst“ „beim Brotbrechen“…..“und dann sahen sie ihn nicht mehr“…… Zitieren
iskander Geschrieben 5. Februar Melden Geschrieben 5. Februar (bearbeitet) Am 16.1.2026 um 20:15 schrieb bw83: Du als Russe bist natürlich firm im Meinungsdebakel. Danke für die Information, dass ich ein Russe bin. Das war mir bis dato noch gar nicht bekannt. Am 18.1.2026 um 05:11 schrieb Domingo: Ok, in Genesis selbst finde ich auf die Schnelle nichts. Es fällt mir aber Exodus 21:10 ein, wo Gott als Gesetzgeber einfach voraussetzt, dass ein Mann mit mehr als einer einzigen Frau liiert sein kann. Falls er etwas hiergegen hat, dann weiß er das geschickt zu verheimlichen. Du kannst dies nehmen, was Gott durch Nathan zu David sagt: "Ich habe dich zum König gesalbt über Israel und habe dich errettet aus der Hand Sauls und habe dir deines Herrn Haus gegeben, dazu seine Frauen in deinen Schoß, und habe dir das Haus Israel und Juda gegeben; und ist das zu wenig, will ich noch dies und das dazutun." (2.Samuel 12,7 f.) Es gibt keinen Hinweis darauf, dass der Gott des AT die Polygamie eigentlich ablehnte und nur widerwillig als notwendiges Übel interpretiert hätte. Auch die Genesis wurde damals offensichtlich nicht so verstanden. Am 19.1.2026 um 18:49 schrieb rorro: Die Auferstehung Jesu ist bspw. deutlich besser durch Quellen belegt als die Existenz von Sokrates. Abgesehen von allem anderen ignorierst Du hier die Problematik der Apriori-Plausibilität: Wenn Dir jemand sagt, dass er gestern eine Pizza gegeben hat, wirst Du ihm ceteris paribis eher glauben als wenn drei Leute Dir sagen, dass sie gestern einen Außerirdischen gesehen haben. Nicht weil Letzteres grundsätzlich ausgeschlossen wäre, sondern weil es viel weniger naheliegend und viel zweifelhafter ist, und weil Belege dann auch wesentlich stärker sein müssten. Am 20.1.2026 um 21:21 schrieb rorro: Natürlich ist es nicht plausibel. Ich als Medizinstudent, der wissen wollte ob und wenn ja was er glaubt, war natürlich überzeugt, daß Menschen nicht von den Toten auferstehen. Das ist definitiv nicht plausibel. Das ist der Punkt. Wenn Dir jemand sagen würde, dass ein Toter, den er gesehen hat, verwest ist, wirst Du ihm vermutlich eher glauben, als wenn er Dir sagt, dass er auferstanden ist - Du wirst im letzteren Fall deutlich stärkere Beweise verlangen. Am 22.1.2026 um 07:47 schrieb rorro: Wenn ich eine Person sehe, mit ihr spreche und sogar esse, ist das keine Glaubenserfahrung. Sonst hätte ich mit meiner Frau und den Kindern jeden Morgen eine. Du sprichst und isst aber nicht mit Jesus (jedenfalls nicht im naheliegenden/gewöhnlichen Sinne), sondern Du kannst nur Berichten glauben, in denen gesagt wird, dass andere das getan haben. Und diese Berichte stammen vermutlich nicht von Augenzeugen, und inwieweit sie voneinander unabhängig ist, wäre eine exegetische Frage. Du kannst das dennoch glauben, aber zu sagen, dass die Auferstehung so gut belegt (historisch so gut gesichert) ist wie die Existenz des Sokrates, oder noch mehr, ist aus vielen Gründen sehr fraglich, von denen wir hier nur die wichtigsten erwähnt haben. Jemand kann natürlich eine persönliche Glaubenserfahrung machen, die ihm eine innere Gewissheit vermittelt, oder die für ihn bestimmte Zeugnisse glaubwürdig machen; aber diese ist für Dritte - die Geschichtswissenschaften eingeschlossen - nicht zugänglich. Am 20.1.2026 um 16:01 schrieb rorro: Und wenn ich behaupte, ich hatte einen Urgroßvater, der Linkshänder war? Oder überhaupt daß ich einen hatte? Aus einer solchen Behauptung ergeben sich vermutlich keine Konsequenzen, die man nachprüfen könnte; aber in anderen Fällen ist es eben anders - da impliziert eine Behauptung eben durchaus nachprüfbare Konsequenzen. Bestimmte Ereignisse hinterlassen beispielsweise erfahrungsgemäß archäologische Spuren, die man identifizieren können sollte. Wenn es in der Antike also etwa irgendwo eine große steinerne Stadt gegeben haben soll und man ziemlich genau weiß, wo diese gewesen sein soll, sollte man bei gründlicher Suche auch Überreste von ihr finden. Wenn man mit modernen Methoden überall gründlich sucht und beispielsweise nur Überreste findet, wie sie zu einem kleinen Dorfs passen, ist es unwahrscheinlich, dass da tatsächlich eine große Stadt war. bearbeitet 5. Februar von iskander Zitieren
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