iskander Geschrieben vor 5 Stunden Melden Geschrieben vor 5 Stunden (bearbeitet) "Kurz vor Weihnachten kontaktierte mich ein katholischer Schriftsteller wegen einer seltsamen Entdeckung. Er hatte herausgefunden, dass Bischof Robert B[...] von der Diözese W[...]-R[...] einen persönlichen Facebook-Account hatte, der Seiten für einen Account namens 'Brazilian Male Feet' und ein paar jungen muskulösen Männer folgte, die regelmäßig provokante Bilder und Videos posteten." https://chrisdamian.substack.com/p/bishop-barron-and-those-brazilian Dies schreibt auf Substack der Rechtsanwalt und Autor Chris Damian. Die Organisation des bekannten konservativen Bischofs (Word on Fire) gab dazu an, dass der Account des Bischofs gehackt worden sei und der Bischof damit nichts zu tun habe, was der Autor aber aus folgenden (naheliegenden) Gründen unglaubwürdig findet: "Zum einen veröffentlichte Bischof B[...] regelmäßig Beiträge auf seinem öffentlichen Konto und antwortete dann über dieses private Konto auf Kommentare. Ich vermute, dass diese Konten, wie bei vielen Creators mit öffentlichen Social-Media-Plattformen, miteinander verknüpft waren. Und Bischof B[...] war sich möglicherweise nicht immer bewusst, wann er auf welchem Konto etwas gepostet hat. [...] Einige wiesen darauf hin, dass es bei Facebook schon vorgekommen ist, dass jemand einer harmlosen Seite folgt, diese Seite dann aufgekauft und in etwas weniger Harmloses umgewandelt wird. Ich konnte durch Überprüfung des Seitenverlaufs dieser Konten ebenfalls bestätigen, dass dies nicht der Fall war. [...] Ich fand die Behauptung von Word on Fire, dass das Konto von Bischof B[...] gehackt worden sei, seltsam. Ein "Hack" ist hier eine der am wenigsten glaubwürdigen Ausreden. Ich habe Freunde, deren Konten gehackt wurden. Die Vorgehensweise des Hackers bestand niemals darin, einfach drei zufällige Seiten zu liken. Hacker sammeln in der Regel entweder Informationen und versuchen daher, so diskret wie möglich vorzugehen, oder sie leiten Menschen zu Spam-/bösartigen Websites/Links weiter. Sie versenden Spam-Nachrichten oder Spam-Beiträge über das Konto. Beides scheint hier nicht der Fall gewesen zu sein. Deshalb war ich derjenige, der diese Geschichte publik gemacht hat. Ein Hack scheint unwahrscheinlich. [...] Auf jeden Fall wäre es eigentlich einfach, einen unbefugten Zugriff auf das Konto nachzuweisen (man kann IP-Adressen, von denen aus auf das Konto zugegriffen wurde, leicht identifizieren und zurückverfolgen). Ich finde es seltsam, dass weder Word on Fire noch B[...] Beweise vorgelegt haben." Der Autor meint zudem: "Wenn man die Welt betrachtet, die Bischof B[...] rund um Word on Fire aufgebaut hat, lassen sich interessante Zusammenhänge erkennen. Bis vor kurzem hatte der Priester und CEO von Word on Fire als öffentlich sichtbares Facebook-Profilfoto ein Bild von sich in einem kleinen Tanktop, auf dem er im Fitnessstudio seine Bizepsmuskeln spielen lässt. (Er hat das Foto geändert, nachdem ich es im Zusammenhang mit diesem aktuellen Skandal öffentlich diskutiert hatte.) [...] Eine weitere bemerkenswerte Tatsache ist, dass B[...] bei der Besetzung von Führungspositionen bei Word on Fire einen bestimmten Körperbau bevorzugt. Andere haben öffentlich darauf hingewiesen, dass er sehr muskulöse Männer bevorzugt, die ihre Männlichkeit durch Fotos aus dem Fitnessstudio, auf denen sie ihre Muskeln spielen lassen, öffentlich zur Schau stellen." (Entsprechende oder ähnliche Bilder findet man offenbar hier.) Die eigentliche Kritik des Autors bezieht sich aber auf die Reaktion von Word on Fire, bei der ohne weitere Prüfung der Eindruck erweckt werde, Bischof B. sei das Opfer böswilliger Intrigen, und zwar gerade, weil seine Arbeit so gut sei. Ich weiß letztlich nicht, ob Bischof B. wirklich homoerotisch getönten Seiten gefolgt ist oder nicht, auch wenn diese Annahme wohl doch um einiges plausibler ist als die des angeblichen Hacks. So oder so zeigen sich hier aber einmal mehr die Folgen der kath. Prüderie und Bigotterie. Denn an sich wäre es doch vollkommen belanglos, ob Bischof B. gut gebaute männliche Körper mag oder nicht, und ob er männliche Füße von Brasilianern reizvoll findet oder nicht. Normalerweise würde das auch keinen interessieren. Es wäre schlichtweg irrelevant. Im Zusammenhang mit der kath. Sexualmoral und dem Insistieren des Vatikans, dass niemand mit einer festen homosexuellen Neigung Priester sein soll, ist das natürlich plötzlich relevant. Und natürlich stellt sich dann gerade bei einem konservativen Bischof, der verbal die kath. Sexualmoral ohne Abstriche bekräftigt, die Frage nach der Heuchelei und Doppelmoral. (Ich schreibe nicht Bischof B., um ihn effektiv zu anonymisieren - sonst dürfte ich ja auch keine Artikel verlinken - sondern wegen dem Suchmaschinen-Ranking.) bearbeitet vor 4 Stunden von iskander Zitieren
Kara Geschrieben vor 4 Stunden Melden Geschrieben vor 4 Stunden vor 2 Minuten schrieb iskander: Ein "Hack" ist hier eine der am wenigsten glaubwürdigen Ausreden. Ich habe Freunde, deren Konten gehackt wurden. Die Vorgehensweise des Hackers bestand niemals darin, einfach drei zufällige Seiten zu liken. Was schlicht daran liegen mag, dass diese Freunde keine Personen des öffentlichen Lebens sind, denen man in gewissen Kreisen gerne ans Bein pinkeln würde. vor 5 Minuten schrieb iskander: Die eigentliche Kritik des Autors bezieht sich aber auf die Reaktion von Word on Fire, bei der ohne weitere Prüfung der Eindruck erweckt werde, Bischof B. sei das Opfer böswilliger Intrigen, und zwar gerade, weil seine Arbeit so gut sei. Ja, klingt für mich ziemlich plausibel. Wesentlich plausibler jedenfalls, als anzunehmen, dass Bischof B. und seinen Mitarbeitern bei WoF nicht völlig klar war, dass es vielleicht keine so gute Idee ist, brasilianischen Füßen zu folgen. Es lohnt sich, das WoF Statement in Gänze zu lesen. "Bishop Barron is targeted precisely because he matters." So schaut's aus. Zitieren
Kara Geschrieben vor 4 Stunden Melden Geschrieben vor 4 Stunden Eigentlich ist die Sache echt witzig 😁. Ich glaube nicht, dass das irgendwelche Wellen schlagen wird. Aber es ist nicht der erste und es wird auch nicht der letzte Versuch sein, einen Skandal um B. zu konstruieren. Der nächste ist dann vielleicht nicht mehr so lustig. Zitieren
iskander Geschrieben vor 3 Stunden Autor Melden Geschrieben vor 3 Stunden (bearbeitet) vor 58 Minuten schrieb Kara: Was schlicht daran liegen mag, dass diese Freunde keine Personen des öffentlichen Lebens sind, denen man in gewissen Kreisen gerne ans Bein pinkeln würde. Das klingt etwas hergeholt. Wenn schon ein Hacker den Account aus solchen Gründen übernommen hätte, hätte er ja in Bischof B.s Namen noch viel heftigere Sachen tun können. Es ist zudem seltsam, dass B. den privaten Account zwar regelmäßig genutzt hat, aber es aber nicht gemerkt haben soll, dass da in seinem Namen "merkwürdige" Sachen gepostet werden sind. vor 58 Minuten schrieb Kara: Ja, klingt für mich ziemlich plausibel. Wesentlich plausibler jedenfalls, als anzunehmen, dass Bischof B. und seinen Mitarbeitern bei WoF nicht völlig klar war, dass es vielleicht keine so gute Idee ist, brasilianischen Füßen zu folgen. Es ging um einen privaten Account, bei dem man die entsprechenden Informationen unsichtbar kann, wenn man will und wenn man weiß, wie das geht. Es kann durchaus sein, dass jemand, der technisch nicht versiert ist, da vielleicht Fehler macht und meint, dass das standardmäßig unsichtbar sei. Warum veröffentlichen B. und seine Mitarbeiter nicht einfach die IPs der entsprechenden Posts, ggf. leicht anonymisiert? Wenn der angebliche Hacker nicht gerade zufällig in der gleichen Stadt wohnt wie B., wäre das ein starkes Indiz dafür, dass es wirklich ein Hacker war. Hast Du zudem gesehen, wie sich zwei enge (Ex-)Mitarbeiter des Bischofs öffentlich präsentieren? Hier nochmals der Link (es geht nicht um das Video, nur um die zwei Fotos): https://www.thelettersfromleo.com/p/silent-on-trumps-ice-raids-bishop vor 58 Minuten schrieb Kara: Es lohnt sich, das WoF Statement in Gänze zu lesen. "Bishop Barron is targeted precisely because he matters." So schaut's aus. Du stellst hier eine bloße Behauptung als sichere Tatsache hin - noch dazu eine, deren Plausibilität zumindest fragwürdig ist. Frei nach Wilhelm Busch: Also schloss sie messerscharf, weil nicht sein kann, was nicht sein darf. vor 41 Minuten schrieb Kara: Eigentlich ist die Sache echt witzig 😁. Ich glaube nicht, dass das irgendwelche Wellen schlagen wird. Es hat wohl schon Wellen geschlagen - wie viele, kann ich nicht sagen. In dem zuletzt verlinkten Artikel heißt es jedenfalls zu der Affäre bzw. den offiziellen Erklärungen: "That explanation was met with widespread skepticism, and the incident left many observers unconvinced of the bishop’s innocence." vor 41 Minuten schrieb Kara: Aber es ist nicht der erste und es wird auch nicht der letzte Versuch sein, einen Skandal um B. zu konstruieren. Der nächste ist dann vielleicht nicht mehr so lustig. Es ist in der Tat nicht der erste "konstruierte" Skandal: "Multiple resignations at Bishop B[...]'s Word on Fire after allegations into staffer's personal life [...] Frustrated by poor communication and a workplace culture they say has been warped by secrecy and hypermasculinity, at least a half-dozen Word on Fire employees in recent months have resigned from the Catholic outlet founded by Los Angeles Auxiliary Bishop Robert B[...]." https://www.ncronline.org/news/accountability/multiple-resignations-bishop-barrons-word-fire-after-allegations-staffers#:~:text=former employees%2C Joseph Gloor bearbeitet vor 3 Stunden von iskander Zitieren
Kara Geschrieben vor 3 Stunden Melden Geschrieben vor 3 Stunden vor 4 Minuten schrieb iskander: Das klingt etwas hergeholt. Wenn schon ein Hacker den Account aus solchen Gründen übernommen hätte, hätte er ja in B.s Namen noch viel heftigere Sachen tun können. Nein, das wäre dann ja noch viel unglaubwürdiger gewesen. vor 5 Minuten schrieb iskander: Es ging um einen privaten Account, bei dem man die entsprechenden Informationen unsichtbar kann, wenn man will und wenn man weiß, wie das geht. Es kann durchaus sein, dass jemand, der technisch nicht versiert ist, da vielleicht Fehler macht und meint, dass das standardmäßig unsichtbar sei. Ich halte den Bischof für so klug, seine Unzulänglichkeiten zu kennen. Ich an seiner Stelle würde mich hüten, irgendetwas im Internet zu tun, womit man mich kompromittieren könnte, selbst wenn ich denken würde, dass es niemand sehen kann. Erstens, weil ich keine Ahnung habe und das weiß und zweitens weil ich annehmen würde, dass irgendein Hacker das sichtbar machen könnte. Drittens kann ich mir nicht vorstellen, dass seine Angestellten nicht auch seinen "privaten" Account im Blick haben. vor 10 Minuten schrieb iskander: Du stellst hier eine bloße Behauptung als sichere Tatsache hin... Ja, habe ich getan, gebe ich zu... vor 10 Minuten schrieb iskander: noch dazu eine, deren Plausibilität zumindest fragwürdig ist. ...weil ich es anders sehe. Ich finde es extrem plausibel und die Vorwürfe schon fast absurd unplausibel. vor 14 Minuten schrieb iskander: Hast Du zudem gesehen, wie sich zwei enge (Ex-)Mitarbeiter des Bischofs öffentlich präsentieren? Hier nochmals der Link (e geht nicht um das Video, nur um die zwei Fotos): https://www.thelettersfromleo.com/p/silent-on-trumps-ice-raids-bishop Ok, 2 muskulöse Mitarbeiter präsentieren ihre Muskeln... wo genau ist das Problem? Soll man die nicht einstellen, weil sie Muskeln haben? Ist es absurd anzunehmen, dass sie trotz ihrer Muskeln für ihren Job qualifiziert sind? So wie hübsche blonde Frauen auch nix in der Birne haben? Und ein Bischof darf auch keine Muskeln haben? Wenn man möchte, kann man ihm Eitelkeit vorwerfen, meinetwegen... Zitieren
iskander Geschrieben vor 3 Stunden Autor Melden Geschrieben vor 3 Stunden Und hier auch noch etwas - noch ein dritter Bodybuilder neben den beiden, die wir schon hatten (siehe erneut die Fotos hier): "... Which leads to my final concern with B[...]'s Word on Fire ministry: What's up with the bodybuilders? Earlier this year, B[...] launched the "Word on Fire Institute," and named Jared Zimmerer as its executive director. Zimmerer has been a competitive bodybuilder who became a catechist at his Texas parish. Earlier this year, I linked to a bizarre interview he did with John Sablan in which they discuss masculinity and Christ in ways that strike me as bizarre. [...] Then came Bodybuilder #2. During the synod in Rome, at which Barron was an attendee, he was accompanied by Joseph Gloor [den hatten wir schon], "an international fitness spokesmodel" now serving as a producer for Word on Fire Catholic Ministries." https://www.ncronline.org/opinion/distinctly-catholic/black-friday-and-bodybuilders-bishop-barrons-crass-tactics-mimic Ist das ein eindeutiger Beweis für etwas? Nein, aber es trägt bei zu einem Gesamtbild, das die Geschichte mit dem Hacker nicht wirklich plausibel erscheinen lässt. Zitieren
Kara Geschrieben vor 3 Stunden Melden Geschrieben vor 3 Stunden vor 20 Minuten schrieb iskander: Es ist in der Tat nicht der erste "konstruierte" Skandal: Unzufriedene Mitarbeiter gibt's immer. Sowas meinte ich jetzt eigentlich nicht. Zitieren
Kara Geschrieben vor 3 Stunden Melden Geschrieben vor 3 Stunden Gerade eben schrieb iskander: Ist das ein eindeutiger Beweis für etwas? Nein, aber es trägt bei zu einem Gesamtbild, das die Geschichte mit dem Hacker nicht wirklich plausibel erscheinen lässt. Das ist so für dich und das bleibt dir ja unbenommen. Mein "Gesamtbild" ist ein anderes. Zitieren
iskander Geschrieben vor 3 Stunden Autor Melden Geschrieben vor 3 Stunden (bearbeitet) vor 23 Minuten schrieb Kara: Nein, das wäre dann ja noch viel unglaubwürdiger gewesen. Wenn es plausibel ist, dass der Bischof, ohne es zu merken, solchen Inhalten folgt, ist es auch plausibel, dass er noch "heftigeren" Inhalten folgt, ohne es zu merken. Dann hätte man auch mehr in die Vollen gehen können. vor 23 Minuten schrieb Kara: Ich halte den Bischof für so klug, seine Unzulänglichkeiten zu kennen. Der französische Soziologe Frédéric Martel hat in seinem Buch Sodom beschrieben, wie zahlreiche Bischöfe und Kardinäle männliche Prostituierte besuchen, Schweizer Gardisten anbaggern, sehr offen mit ihren Liebhabern verkehren usw. Dass die Leute sich da alle vorsichtig zurücknehmen, nur dass keiner was merkt, ist ein Mythos. Warum hat Barron Deiner Meinung nach denn keine Strafanzeige erstattet und die IPs veröffentlicht, die seine "Unschuld" plausibel machen würden (wenn er denn wirklich unschuldig ist)? Wenn man mir in der Öffentlichkeit was anhängen würde, was meinen Ruf erheblich schädigen kann, und wenn ich die entsprechenden Vorwürfe leicht entkräften könnte, würde ich genau das tun. vor 23 Minuten schrieb Kara: Ok, 2 muskulöse Mitarbeiter präsentieren ihre Muskeln... wo genau ist das Problem? Soll man die nicht einstellen, weil sie Muskeln haben? Ist es absurd anzunehmen, dass sie trotz ihrer Muskeln für ihren Job qualifiziert sind? So wie hübsche blonde Frauen auch nix in der Birne haben? Und ein Bischof darf auch keine Muskeln haben? Wenn man möchte, kann man ihm Eitelkeit vorwerfen, meinetwegen... Es kann natürlich auch ein bloßer Zufall sein, dass jene Leute, die besonders qualifiziert sind, um enge Mitarbeiter des Bischofs zu sein, offenbar auffallend häufig Bodybuilder sind. Obwohl das mit der "Qualifikation" vielleicht auch nicht immer so überzeugend ist: "Gloor took to the streets to conduct interviews. In the first one I saw, Gloor goes up to people in the Piazza Navona and asks them, "What is God?" and related questions. I continued watching until he thrust his microphone into the face of a woman wearing a hijab and asked her if she was Catholic. So, he wasn't hired for his cultural sensitivity or theological acumen. The comment section to the video demonstrates I was not alone in thinking this was all a bit strange." https://www.ncronline.org/opinion/distinctly-catholic/black-friday-and-bodybuilders-bishop-barrons-crass-tactics-mimic bearbeitet vor 3 Stunden von iskander Zitieren
iskander Geschrieben vor 3 Stunden Autor Melden Geschrieben vor 3 Stunden vor 11 Minuten schrieb Kara: Unzufriedene Mitarbeiter gibt's immer. Sowas meinte ich jetzt eigentlich nicht. Es sind laut dem Bericht auffallend viele, die in kurzer Zeit wegen Unzufriedenheit gegangen sind, und sie beschreiben ein ungutes Klima mit Hypermaskulinität am Arbeitsplatz. Zitieren
iskander Geschrieben vor 3 Stunden Autor Melden Geschrieben vor 3 Stunden (bearbeitet) vor 12 Minuten schrieb iskander: Ok, 2 muskulöse Mitarbeiter präsentieren ihre Muskeln... wo genau ist das Problem? Dazu noch zusätzlich etwas: "Bis vor kurzem hatte der Priester und CEO von Word on Fire als öffentlich sichtbares Facebook-Profilfoto ein Bild von sich in einem kleinen Tanktop, auf dem er im Fitnessstudio seine Bizepsmuskeln spielen ließ. (Er hat das Foto geändert, nachdem ich es im Zusammenhang mit diesem aktuellen Skandal öffentlich thematisiert hatte.) Meine unmittelbare Reaktion war: Man stelle sich nur einmal vor, wie groß der Aufschrei gewesen wäre, wenn eine Ordensfrau etwas Ähnliches gepostet hätte. Viele Katholiken lieben Priester, die in Tanktops ihre Muskeln spielen lassen, aber sie hassen Frauen in Yogahosen." https://chrisdamian.substack.com/p/bishop-barron-and-those-brazilian bearbeitet vor 3 Stunden von iskander Zitieren
Kara Geschrieben vor 2 Stunden Melden Geschrieben vor 2 Stunden vor 37 Minuten schrieb iskander: Warum hat Barron Deiner Meinung nach denn keine Strafanzeige erstattet und die IPs veröffentlicht, die seine "Unschuld" plausibel machen würden (wenn er denn wirklich unschuldig ist)? Du bist ja witzig! Wenn das mit den IPs so einfach wäre, gäbe es keine Internetkriminalität. Hacker können ihre IP verschleiern. Welche Maßnahmen B. ergriffen hat, wissen wir nicht und ob er die gleiche Notwendigkeit sieht wie du, sich vor der Öffentlichkeit zu rechtfertigen, sei auch mal dahingestellt. Zitieren
Kara Geschrieben vor 2 Stunden Melden Geschrieben vor 2 Stunden (bearbeitet) vor 59 Minuten schrieb iskander: Meine unmittelbare Reaktion war: Man stelle sich nur einmal vor, wie groß der Aufschrei gewesen wäre, wenn eine Ordensfrau etwas Ähnliches gepostet hätte. Viele Katholiken lieben Priester, die in Tanktops ihre Muskeln spielen lassen, aber sie hassen Frauen in Yogahosen. Joa, keine Ahnung. Bekannte wohnen neben einem Franziskanerinnenkloster. Mindestens eine der jungen Schwestern geht dort in ganz normalen Sportklamotten inkl. Tanktop joggen. Selbst gesehen. Da stört sich niemand dran. Weder innerhalb noch außerhalb des Klosters. Unser Pfarrer ist passionierter Rennradfahrer. Trikot und Radlerhose sind auch kurz und knalleng. Ist das jetzt auch schon anrüchig? Ich sehe keinen Grund, warum Priester oder Ordensleute nicht genauso Sport machen sollten, wie alle anderen auch. In den für diese Sportart geeigneten Klamotten. Ob man seinen Body dann im Internet präsentieren muss, ist natürlich wieder eine andere Frage. bearbeitet vor 2 Stunden von Kara Zitieren
iskander Geschrieben vor 1 Stunde Autor Melden Geschrieben vor 1 Stunde (bearbeitet) vor einer Stunde schrieb Kara: Du bist ja witzig! Wenn das mit den IPs so einfach wäre, gäbe es keine Internetkriminalität. Hacker können ihre IP verschleiern. Dann formuliere ich es präziser oder vielleicht korrekter: Wenn die IPs, mit denen jemand auf Bischof B.s privaten Account zugegriffen hat, nichts mit B.s Standort zu tun hat, ist das zwar kein starker Beweis für seine "Unschuld". Denn Bischof B. selbst könnte zum Beispiel ein VPN oder einen Proxy-Server benutzt haben, um eine andere IP und einen anderen Standort zu beziehen. Wenn allerdings die IPs aus B.s Region stimmt, spräche das dafür, dass er selbst auf seinen Account zugegriffen hat - oder der Hacker müsste sich irgendwo in seiner Nähe aufgehalten haben oder sich eine IP in seiner Region verschafft haben. Anders gesagt: Durch eine Veröffentlichung der entsprechenden IPs könnte Bischof B. beweisen, dass es keine starken Indizien für seine "Täterschaft" gibt (wenn es denn tatsächlich keine gibt). Und wenn er bei der Polizei Anzeige erstattet hätte, könnte diese zumindest sagen: Ja, da hat jemand zugegriffen, der seine Identität verschleiert - auch wenn wir nicht wissen wer. vor einer Stunde schrieb Kara: Welche Maßnahmen B. ergriffen hat, wissen wir nicht und ob er die gleiche Notwendigkeit sieht wie du, sich vor der Öffentlichkeit zu rechtfertigen, sei auch mal dahingestellt. Es wurde jedenfalls offenbar nichts veröffentlicht, was auf eine Strafanzeige hindeuten würde. Und das Hacken eines fremden Accounts dürfe auch in den USA bzw. in Minnesota eine Straftat sein. Und ich finde es ehrlich gesagt merkwürdig, wenn jemand entlastende Beweise bei einem begründeten Verdacht zurückhält, ohne dass dafür irgendein Grund erkennbar ist. Es drängt sich die Vermutung auf, dass es diese belastenden Beweise vielleicht gar nicht gibt. Hier übrigens noch eine KI-Antwort zu meiner Frage, ob Facebook selbst proaktiv etwas tut, um das Hacken von Accounts zu verhindern: "Facebook selbst setzt mehrere technische Schutzmechanismen ein, die unabhängig vom Nutzer wirken: - Automatische Anmeldeüberwachung: Facebook erkennt ungewöhnliche Anmeldevorgänge (z. B. von einem neuen Standort oder Gerät) und kann Anmeldungen blockieren oder zusätzliche Sicherheitsprüfungen verlangen. - Sitzungs-Cookie-Schutz: Hacker können versuchen, Sitzungs-Cookies zu stehlen (z. B. über Malware), doch Facebook nutzt Technologien wie HTTP-only-Cookies und Secure Token Management, um solche Angriffe zu erschweren. - Anmeldebenachrichtigungen: Nutzer erhalten automatisch Benachrichtigungen bei Anmeldungen von neuen Geräten oder Browsern über E-Mail, Messenger oder SMS. [...]" Soweit die KI. Hinzu kommt, dass moderne Systeme und offenbar auch Facebook einen (temporär) blockieren, wenn man zu oft ein falsches Passwort eingibt. All das ist nicht bombensicher, klar, aber so einfach ist das mit dem Hacken eines Accounts auch wieder nicht. Das dürfte schon einigen Aufwand oder ziemlich viel Glück erfordern. vor 57 Minuten schrieb Kara: Ob man seinen Body dann im Internet präsentieren muss, ist natürlich wieder eine andere Frage. Vor allem scheint der Bischof Mitarbeiter mit einem schönen männlichen Body zu schätzen. So viel Bodybuilder gibt es nun ja auch wieder nicht, als dass es plausibel wäre, dass man rein zufällig mindestens drei in seiner engen Umgebung hat. Naheliegender ist, dass B. kräftige junge Männer mag - zumindest in dem Sinne, dass er sie ästhetisch ansprechend findet und gerne um sich hat. Und das würde eben ganz gut zu dem privaten Account passen, der (neben männlichen Füßen) kräftigen jungen Männern, die ihren Body präsentiert haben, gefolgt ist. bearbeitet vor 1 Stunde von iskander Zitieren
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