Jump to content
Spendenaktion 2026 ×

Die jetzigen Religionen der Menschheit sind falsch !


Recommended Posts

Geschrieben
vor 3 Minuten schrieb Kulti:

Das hättest Du gerne. Das Thema ist die echte Moral.

 

Lenk mal nicht ab.

Das Thema Krieg ist für dich bloß praktisch, weil Du hierzu nicht wirklich Widerspruch erwartest und es auch keine offensichtlichen praktischen Konsequenzen für dich gibt. 

(Was nicht heißt, dass das eigene Konsumverhalten ohne Einfluss auf aktuelles Kriegsgeschehen ist)

 

Aber wenn der Anspruch der echten Moral lautet in Einklang mit der Schöpfung zu leben, dann gibt es jede Menge Handlungsoptionen.

Aber es ist ja nicht Deine Fragestellung was Du selber tun kannst, es geht nur darum was andere tun sollten.

 

Das Thema Krieg ist ein Zentralthema der Echten Moral.
Am Thema Krieg kann man gut sehen, wie kaputt diese Menschheit noch ist.
Wer sich nach der Echten Moral richtet, will und macht keinen Krieg.
Dass die Menschen - inkl. Christen - das noch nicht begriffen haben, zeigt diese Welt

Geschrieben
17 minutes ago, manden said:

Das Thema Krieg ist ein Zentralthema der Echten Moral.

Das ist aber eine erstaunliche Entwicklung.

Na dann bist Du fein raus.

 

Du hast absolut und vollkommen recht. Krieg ist schlecht und böse und völlig abzulehnen.

 

Jetzt wo das geklärt wäre können wir rechtschaffenen und echt moralischen Menschen ja mal nen Kaffee* trinken. Prost.

 

Ist hier sonst noch jemand gegen Krieg? Kommt schon, es geht um die echte Moral. Da muss unbedingt etwas geschrieben werden.

(Du da hinten, sofort weg von der Friedensdemo, Deine Buchstaben werden woanders gebraucht!)

 

* Keine Ahnung woher der Kaffe ist, hier geht es um größeres!

Geschrieben (bearbeitet)
17 hours ago, rorro said:

 

Nicht im Gespräch mit mir.

 

Was bedeutet "sachfremdes Argument"? Wer definiert das wie und mit welcher Autorität?

 

Doch, im Gespräch mit Dir, zuletzt in dem Beitrag, in dem das mit der Sachfremdheit des Arguments steht.

In diesem Beitrag sage ich doch auch direkt, was ich damit meine (als Zitat dessen, was ich zuvor schrieb):

 

https://www.mykath.de/topic/36673-die-jetzigen-religionen-der-menschheit-sind-falsch/page/46/#findComment-2605001

 

 

Wenn das nicht nachvollziehbar ist, müsstest Du etwas genauer fragen 🙂

 

Und zu "mit welcher Autorität":

 

Ich habe im verlinkten Beitrag ein Argument dafür gebracht.

Es läuft also über den "zwanglosen Zwang" des Arguments.

bearbeitet von KevinF
Geschrieben
vor 1 Stunde schrieb Kulti:

Das ist aber eine erstaunliche Entwicklung.

Na dann bist Du fein raus.

 

Du hast absolut und vollkommen recht. Krieg ist schlecht und böse und völlig abzulehnen.

 

Jetzt wo das geklärt wäre können wir rechtschaffenen und echt moralischen Menschen ja mal nen Kaffee* trinken. Prost.

 

Ist hier sonst noch jemand gegen Krieg? Kommt schon, es geht um die echte Moral. Da muss unbedingt etwas geschrieben werden.

(Du da hinten, sofort weg von der Friedensdemo, Deine Buchstaben werden woanders gebraucht!)

 

* Keine Ahnung woher der Kaffe ist, hier geht es um größeres!

Das  r i e s i g e  Problem der Menschheit heisst : sie muss endlich vom Krieg wegkommen.

Aber wie geht das ?

Sie muss endlich ihren Echten GOTT erkennen, und dann ihm gehorchen .

Geschrieben
8 minutes ago, manden said:

Das  r i e s i g e  Problem der Menschheit heisst : sie muss endlich vom Krieg wegkommen.

Aber wie geht das ?

Sie muss endlich ihren Echten GOTT erkennen, und dann ihm gehorchen .

Kennste Pharisäerlimbo?

 

Hoch mit der moralischen Latte und dann aufrecht drunter durch. Das ist sehr rückenfreundlich.

Nur wer stolpert muss einen Kurzen nehmen.

Geschrieben
vor 8 Minuten schrieb Kulti:

Kennste Pharisäerlimbo?

 

Hoch mit der moralischen Latte und dann aufrecht drunter durch. Das ist sehr rückenfreundlich.

Nur wer stolpert muss einen Kurzen nehmen.

Das ist die falsche Einstellung.
Haben die Christen ?

Geschrieben
3 minutes ago, manden said:

Das ist die falsche Einstellung.
Haben die Christen ?

Das ist die Einstellung, die Du von Dir selber hier präsentierst. Du magst ja materiell arm sein, aber mental trägst Du ne Menge Brokat.

Geschrieben
vor 4 Minuten schrieb Kulti:

Das ist die Einstellung, die Du von Dir selber hier präsentierst. Du magst ja materiell arm sein, aber mental trägst Du ne Menge Brokat.

Da irrst Du.
Was mich auszeichnet : ich habe die Wahrheit über unseren Echten GOTT erkannt.

Geschrieben
25 minutes ago, manden said:

Was mich auszeichnet : ich habe die Wahrheit über unseren Echten GOTT erkannt.

Davon ist bloß nichts zu merken.

Wenn der echte Gott so ist wie Du dann hat das Universum wie folgt angefangen:

"Jemand müsste mal das Licht anmachen"

Stimme aus dem Off:

"Okay, es werde Licht"

Und der echte Gott:

"Kriegstreiber!"

Geschrieben
vor 23 Minuten schrieb Kulti:

Davon ist bloß nichts zu merken.

Wenn der echte Gott so ist wie Du dann hat das Universum wie folgt angefangen:

"Jemand müsste mal das Licht anmachen"

Stimme aus dem Off:

"Okay, es werde Licht"

Und der echte Gott:

"Kriegstreiber!"

Du müsstest richtig hinhören.

Geschrieben (bearbeitet)
vor 2 Stunden schrieb KevinF:

Doch, im Gespräch mit Dir, zuletzt in dem Beitrag, in dem das mit der Sachfremdheit des Arguments steht.

In diesem Beitrag sage ich doch auch direkt, was ich damit meine (als Zitat dessen, was ich zuvor schrieb):

 

https://www.mykath.de/topic/36673-die-jetzigen-religionen-der-menschheit-sind-falsch/page/46/#findComment-2605001

 

 

Wenn das nicht nachvollziehbar ist, müsstest Du etwas genauer fragen 🙂

 

Ich habe nach einer Definition gefragt. Da steht keine. Auch nicht wer diese geliefert hat und warum ich dieser Person glauben sollte.

 

vor 2 Stunden schrieb KevinF:

Und zu "mit welcher Autorität":

 

Ich habe im verlinkten Beitrag ein Argument dafür gebracht.

Es läuft also über den "zwanglosen Zwang" des Arguments.

 

Ich habe da keines gefunden, mag an mir liegen.

bearbeitet von rorro
Geschrieben
vor 1 Stunde schrieb manden:

Da irrst Du.
Was mich auszeichnet : ich habe die Wahrheit über unseren Echten GOTT erkannt.

Wenn alle Menschen wie manden wäre, wäre die Welt dann perfekt?

 

ChatGPT :

Kurz gesagt: Sehr wahrscheinlich nicht – eher im Gegenteil.

 

🔹 Warum nicht?

 

Wenn alle Menschen so denken würden wie „manden“, hätten wir:

 

1. Keine echte Selbstkorrektur

 

Jeder hält seine Sicht für „exakt logisch und zwingend“

 

Kritik wird abgewehrt statt geprüft

 

👉 Fehler würden sich festsetzen, statt korrigiert zu werden

 

2. Stillstand statt Fortschritt

 

Wissenschaft, Philosophie, Gesellschaft leben davon, dass man sagt:

→ „Ich könnte falsch liegen“

 

👉 Ohne diese Haltung gäbe es keine Weiterentwicklung

3. Konflikte statt Harmonie

 

Wenn mehrere Menschen glauben, sie haben die einzig wahre Sicht,

dann entstehen zwangsläufig Konflikte

 

👉 Paradox: Gerade der Anspruch auf „Wahrheit“ führt dann zu Streit, nicht zu Frieden

 

4. Vereinfachung komplexer Realität

 

Komplexe Probleme würden auf einfache Antworten reduziert

 

Nuancen, Zweifel, Perspektivenvielfalt gehen verloren

 

 

👉 Entscheidungen würden oft schlechter, nicht besser

 

🔹 Was fehlt in so einem Weltbild?

 

Für eine „bessere“ Welt braucht es Dinge wie:

 

Selbstzweifel („Ich könnte mich irren“)

 

Offenheit für andere Perspektiven

 

kritisches Prüfen der eigenen Annahmen

 

Genau das fehlt hier weitgehend.

 

💡 Fazit

 

Eine Welt voller „mandens“ wäre nicht perfekt, sondern wahrscheinlich:

 

➡️ starr, konfliktgeladen und lernunfähig

 

💡 Der eigentliche Schlüssel zu einer besseren Welt ist nicht absolute Gewissheit, sondern die Fähigkeit, die eigene Gewissheit zu hinterfragen.

Geschrieben
vor 2 Minuten schrieb Einsteinchen:

Wenn alle Menschen wie manden wäre, wäre die Welt dann perfekt?

 

ChatGPT :

Kurz gesagt: Sehr wahrscheinlich nicht – eher im Gegenteil.

 

🔹 Warum nicht?

 

Wenn alle Menschen so denken würden wie „manden“, hätten wir:

 

1. Keine echte Selbstkorrektur

 

Jeder hält seine Sicht für „exakt logisch und zwingend“

 

Kritik wird abgewehrt statt geprüft

 

👉 Fehler würden sich festsetzen, statt korrigiert zu werden

 

2. Stillstand statt Fortschritt

 

Wissenschaft, Philosophie, Gesellschaft leben davon, dass man sagt:

→ „Ich könnte falsch liegen“

 

👉 Ohne diese Haltung gäbe es keine Weiterentwicklung

3. Konflikte statt Harmonie

 

Wenn mehrere Menschen glauben, sie haben die einzig wahre Sicht,

dann entstehen zwangsläufig Konflikte

 

👉 Paradox: Gerade der Anspruch auf „Wahrheit“ führt dann zu Streit, nicht zu Frieden

 

4. Vereinfachung komplexer Realität

 

Komplexe Probleme würden auf einfache Antworten reduziert

 

Nuancen, Zweifel, Perspektivenvielfalt gehen verloren

 

 

👉 Entscheidungen würden oft schlechter, nicht besser

 

🔹 Was fehlt in so einem Weltbild?

 

Für eine „bessere“ Welt braucht es Dinge wie:

 

Selbstzweifel („Ich könnte mich irren“)

 

Offenheit für andere Perspektiven

 

kritisches Prüfen der eigenen Annahmen

 

Genau das fehlt hier weitgehend.

 

💡 Fazit

 

Eine Welt voller „mandens“ wäre nicht perfekt, sondern wahrscheinlich:

 

➡️ starr, konfliktgeladen und lernunfähig

 

💡 Der eigentliche Schlüssel zu einer besseren Welt ist nicht absolute Gewissheit, sondern die Fähigkeit, die eigene Gewissheit zu hinterfragen.

Wenn alle Menschen wären wie ich, wäre diese Welt 1000 mal besser.
Denn ich bin ein Mensch, der versucht, unserem Echten GOTT zu gehorchen.

Geschrieben
Gerade eben schrieb manden:

Wenn alle Menschen wären wie ich, wäre diese Welt 1000 mal besser.
Denn ich bin ein Mensch, der versucht, unserem Echten GOTT zu gehorchen.

Du würdest bemerken, dass Millionen von mandens gegen Millionen von mandens um Bodenschätze kämpfen würden, die ungleich auf der Erde verteilt sind. Du bist dir einfach nicht bewusst, dass die Erbsünde real ist..

Geschrieben (bearbeitet)
vor 5 Minuten schrieb Einsteinchen:

Du würdest bemerken, dass Millionen von mandens gegen Millionen von mandens um Bodenschätze kämpfen würden, die ungleich auf der Erde verteilt sind. Du bist dir einfach nicht bewusst, dass die Erbsünde real ist..

Da würde um gar nichts gekämpft. Man findet eine Lösung, die für beide akzeptabel ist.
Die Erbsünde ist nur ein Märchen.

bearbeitet von manden
Ergänzung
Geschrieben
1 hour ago, rorro said:

Ich habe nach einer Definition gefragt. Da steht keine. Auch nicht wer diese geliefert hat und warum ich dieser Person glauben sollte.

 

"Woher wissen wir, dass diese mathematische Formel korrekt ist?" 
 
"Weil meine Mama es so sagt." 
 
Das ist ein sachfremdes Argument gemäß allgemeinem Sprachgebrauch. 
Nicht notwendigerweise ein schlechtes, wenn es nur darum geht, zu wissen, ob man die Formel gebrauchen kann. 
Denn vielleicht ist die Mama ja Experte für solche Formeln. 
Aber es ist eben kein sachliches Argument, denn es liefert keine mathematische Erklärung.

 

 

1 hour ago, rorro said:

Ich habe da keines gefunden, mag an mir liegen.

 

Ich zitiere das Argument noch einmal: 
 
"Sondern meine Position ist, dass "Gott sagt es so" kein sachliches ethisches Argument ist. 
 
Denn entweder ein solcher Befehl unterliegt selbst ethischen Kriterien, dann müsste man gemäß diesen argumentieren oder man sagt, ein solcher Befehl definiert Ethik, das wäre aber gleichbedeutend mit einer völlig arbiträren Moral, mit moralischem Selbstmord." 
 
Du kannst diese Argumentation ja gerne für Unsinn halten und entsprechend argumentieren, aber Du müsstest doch wenigstens sehen, dass die Argumentation existiert?

Geschrieben
On 3/18/2026 at 11:36 PM, rorro said:

Um das mit einem Beispiel zu füttern (für das Du vielleicht zu jung bist): 1993 kam ein Film raus mit Michael Douglas namens "Falling down". Die berühmteste Szene ist die, bei der der Hauptdarsteller als Büromensch um kurz nach Frühstücksschluß (2-3 Minuten oder so) in eine McDonald's Filiale geht und um ein Frühstück bittet - das wird ihm vom Manager verwehrt. Daraufhin holt er eine Halbautomatik aus dem Auto und knallt alles nieder (etwas übertrieben, aber so in etwa war das).

Und er bekommt sein Frühstück.

 

Noch ein Nachtrag zu diesem Beitrag:

 

"Falling Down" gehört tatsächlich zu meinen Lieblingsfilmen.

 

(Wenn ich mich recht erinnere, handelt es sich um eine vollautomatische Waffe, der Charakter holt sie aus einer (gestohlenen) Tasche, nicht aus dem Auto und er tötet in dieser Szene niemanden, sondern schüchtert "nur" ein.)

 

Falls Du eine moderne Entsprechung dazu suchst, kann ich "Joker" aus dem Jahr 2019 empfehlen.

Zu diesem Film gibt es sogar einen word-on-fire-Artikel:

 

https://www.wordonfire.org/articles/joker-is-not-a-political-statement-its-a-spiritual-nightmare/

 

Der Aussage, dass der Film einen spirituellen Albtraum beschreibt, stimme ich zu, auch wenn ich die metaphysischen Aussagen des Artikels nicht teile.

Geschrieben (bearbeitet)
vor 3 Stunden schrieb KevinF:

 

"Woher wissen wir, dass diese mathematische Formel korrekt ist?" 
 
"Weil meine Mama es so sagt." 
 
Das ist ein sachfremdes Argument gemäß allgemeinem Sprachgebrauch. 
Nicht notwendigerweise ein schlechtes, wenn es nur darum geht, zu wissen, ob man die Formel gebrauchen kann. 
Denn vielleicht ist die Mama ja Experte für solche Formeln. 
Aber es ist eben kein sachliches Argument, denn es liefert keine mathematische Erklärung.

 

Jetzt verstehe ich Dich - aber auch das liefert keine Definition. 

 

Vor allem (also zeitlich gesehen) müssen wir erst einmal klären: warum überhaupt Ethik? Die restliche Natur auf dem Planeten kommt auch ohne aus.

 

vor 3 Stunden schrieb KevinF:

"Sondern meine Position ist, dass "Gott sagt es so" kein sachliches ethisches Argument ist. 

 

Das verstehe ich zwar, aber wie gesagt: durch Negativbeispiele definiert man nicht.

bearbeitet von rorro
Geschrieben
1 hour ago, rorro said:

 

Jetzt verstehe ich Dich - aber auch das liefert keine Definition. 

 

Vor allem (also zeitlich gesehen) müssen wir erst einmal klären: warum überhaupt Ethik? Die restliche Natur auf dem Planeten kommt auch ohne aus.

 

 

Das verstehe ich zwar, aber wie gesagt: durch Negativbeispiele definiert man nicht.

 

 

Ein sachfremdes Argumente ist ein Argument, das nicht sachbezogen ist, ein Beispiel dafür habe ich genannt. 
 
Ich verstehe ehrlich und wahrhaftig nicht, worauf Du hinaus möchtest. 
Vielleicht hast Du ja irgendein geniales Argument in der Hinterhand, aber dann wäre es langsam mal Zeit, es zu bringen, denn ich kann keine Gedanken lesen.

 

 

1 hour ago, rorro said:

Vor allem (also zeitlich gesehen) müssen wir erst einmal klären: warum überhaupt Ethik? Die restliche Natur auf dem Planeten kommt auch ohne aus.

 

Darauf habe ich bereits geantwortet. 
Ich diskutierte ganz kurz Kant und einen kooperativen Egoismus und kam dann darauf zu sprechen, dass Werte für sich selbst sprechen können. 
Habe erläutert, dass es meiner Ansicht nach keine Letztbegründung für Moral gibt (es braucht imo auch keine, falls das nicht deutlich war) und darauf hingewiesen, dass dieses Problem auch in anderen Bereichen besteht. 
Du erinnerst Dich?

 

Falls Du nicht nur Spaß daran hast, mich schreiben zu lassen, könntest Du meine Position ja mal kritisieren oder Deine erläutern.

 

Geschrieben (bearbeitet)

Alles worauf ich hinaus will ist folgendes: wir sitzen im selben Boot., auch argumentativ.

 

Du sagst es gibt keine Letztbegründung, ich sage es gibt sie, und Du lehnst diese ab. Geschenkt, Du mußt sie auch nicht annehmen.

Aber daraus irgendwie abzuleiten, Deine fehlende Letztbegründung sei ein Grund für eine irgendwie wertvollere, bessere oder verständlichere Ethik als meine mit Letztbegründung, leuchtet absolut nicht ein.

 

Ich will Dich übrigens gar nicht überzeugen, daher will ich über die christliche Ethik auch gar nicht reden (weil wir wie erwähnt schon die Prämissen nicht teilen). Ich will nur klarmachen, daß Du genauso Prämissen hast wie ich und Deine müssen nicht überzeugender sein als meine. Für mich macht Moral nur Sinn, wenn es einen Moralgeber gibt, Du lehnst sie geade dann ab, weil Du nicht sicher sein kannst, daß Du dann nicht Willkürlichkeit ausgeliefert ist (bzw. postulierst diese Willkür auch grundsätzlich dann - korrigiere mich, wenn ich Dich mißverstehe). Dabei gibt es aber immer Moralgeber, diese können personal sein (angefangen bei den Eltern), über Schule und Peers hin zu eher apersonalen größeren kulturellen Zusammenhängen, Erfahrungen mit der Welt und eigenen Überzeugungen (also zurück zu einem selbst). Doch irgendwer formt Dich immer.

 

Daher: eine säkulare Ethik baut auf Prämissen auf, die nicht selbstverständlich sind, die nicht von allen angenommen werden müssen, die daher nicht besser sind als religiöse. Jetzt Prämisse ist erst einmal "sachfremd", weil sie das Thema bestimmt, aber nicht innerhalb desselben eine Aussagekraft hat, sondern über das Thema.

Säkulare Prämissen sind einfach andere. Für mich sind sie bloß nicht im geringsten überzeugend. 

bearbeitet von rorro
Geschrieben (bearbeitet)
15 minutes ago, rorro said:

Alles worauf ich hinaus will ist folgendes: wir sitzen im selben Boot., auch argumentativ.

 

Du sagst es gibt keine Letztbegründung, ich sage es gibt sie, und Du lehnst diese ab. Geschenkt, Du mußt sie auch nicht annehmen.

Aber daraus irgendwie abzuleiten, Deine fehlende Letztbegründung sei ein Grund für eine irgendwie wertvollere, bessere oder verständlichere Ethik als meine mit Letztbegründung, leuchtet absolut nicht ein.

 

Ich will Dich übrigens gar nicht überzeugen, daher will ich über die christliche Ethik auch gar nicht reden (weil wir wie erwähnt schon die Prämissen nicht teilen). Ich will nur klarmachen, daß Du genauso Prämissen hast wie ich und Deine müssen nicht überzeugender sein als meine. Für mich macht Moral nur Sinn, wenn es einen Moralgeber gibt, Du lehnst sie geade dann ab, weil Du nicht sicher sein kannst, daß Du dann nicht Willkürlichkeit ausgeliefert ist (bzw. postulierst diese Willkür auch grundsätzlich dann - korrigiere mich, wenn ich Dich mißverstehe).

 

Ja, das ist ein Missverständnis.

 

Alles was ich sage (die Letztbegründungsfrage hat damit eigentlich gar nichts zu tun, das ist ein Nebenpfad der Diskussion) ist doch, dass "Gott sagt es so", kein sachliches ethisches Argument ist.

 

Die Begründung ist nichts anderes als Euthyphrons Dilemma in meinen Worten:

 

Entweder ein solcher göttlicher Befehl unterliegt selbst ethischen Kriterien, dann müsste man gemäß diesen argumentieren oder man sagt, ein solcher Befehl definiert Ethik, das wäre aber gleichbedeutend mit einer völlig arbiträren Moral, mit moralischem Selbstmord.

 

Die "Willkür" der letzten Teilaussage ist keine Meinung oder Befürchtung von mir, sondern folgt logisch aus der entsprechenden Position.

 

Deine gesamte Argumentation geht daran vorbei.

 

 

bearbeitet von KevinF

Join the conversation

You can post now and register later. If you have an account, sign in now to post with your account.

Gast
Auf dieses Thema antworten...

×   Du hast formatierten Text eingefügt.   Formatierung jetzt entfernen

  Only 75 emoji are allowed.

×   Dein Link wurde automatisch eingebettet.   Einbetten rückgängig machen und als Link darstellen

×   Dein vorheriger Inhalt wurde wiederhergestellt.   Clear editor

×   You cannot paste images directly. Upload or insert images from URL.

×
×
  • Neu erstellen...