Werner Hoffmann Geschrieben vor 1 Stunde Melden Geschrieben vor 1 Stunde (bearbeitet) 19. März 2026 Kokain. Die Substanz wird eingesetzt, um den Alltag stabil zu halten. Hanspeter Eckert, Suchttherapeut Das ist Alltag in Deutschland ! Gutes Vertriebsnetz der Drogendealer: Die Nachfrage ist enorm. Sogenannte Kokstaxis, die Bestellungen per Messenger entgegennehmen und die Droge direkt nach Hause oder vor die Haustür liefern, haben sich immer mehr etabliert. Ungefähr 90 Prozent der Menschen, die zu uns kommen, sind in Arbeit“, berichtet Eckert. Es sei die ganze Bandbreite der Gesellschaft: Drogen- und nach Kokain süchtige Banker, Juristen, Ärzte, Sozialarbeiter, Künstler, IT-Experten, Medienschaffende. „Handwerker sind besonders oft betroffen, der Bau ist ein Risikobereich.“ In manchen Branchen werde Konsum regelrecht zelebriert. Betroffene zeichnen ein anderes Bild: „In der Gastro-Welt wird an jedem Tag in der Woche konsumiert“, erzählt ein Koch, der anonym bleiben möchte, der taz. „Daraus wird kein Geheimnis gemacht. Jeder in der Küche weiß, dass es eine Kühlschublade gibt, in der das Koks vom Küchenchef liegt.“ Der Grund: „Man arbeitet unter Dauerstress, muss immer liefern und zwölf Stunden am Tag das Niveau unter Hochdruck halten.“ Nicht nur in der Gastronomie ist Koks weit verbreitet. In seinem früheren Sales-Job habe fast jeder konsumiert, berichtet der Koch. Oft habe sein Chef ihn noch im Büro nach einer Nummer von einem Koks-Taxi gefragt. „Wer davon ausgeht, dass vor allem Menschen in prekären Verhältnissen von Drogenabhängigkeit betroffen sind, liegt falsch“, betont auch der Suchttherapeut Hanspeter Eckert, therapeutischer Leiter bei Kokon. Der Berliner Verein bietet eine auf stimulierende Substanzen wie Kokain, Amphetamin und Crystal Meth spezialisierte ambulante Therapie an, Eckert ist hier seit 1995 tätig. https://taz.de/Drogenkonsum-in-Berlin-Alltags-Droge-Kokain/!6163747 ACHTUNG !!! Kokain schädigt das Gehirn nachhaltig Kokain begünstigt Schlaganfälle – und lässt das Gehirn schneller altern. Denn dort stößt die Droge Abbauprozesse an, die sonst bei Krankheiten wie Alzheimer und Parkinson gesehen werden. Darauf wies die Deutsche Hirnstiftung zum Weltdrogentag am 26. Juni 2025 hin. https://hirnstiftung.org/kokain-schaedigt-das-gehirn-nachhaltig/ Weitere Nebenwirkungen des Konsums von Kokain: Krampfanfälle mit Muskelzuckungen (es besteht hohe Verletzungsgefahr) Bewusstseinsstörungen bis hin zum Koma gesteigerte Aggressivität Wahnvorstellungen Atemversagen durch Lähmung des Atemzentrums Herzinfarkt Ansteigen von Körpertemperatur und Blutdruck Herzklopfen und Bluthochdruck oder aber Kokainschock mit starkem Blutdruckabfall, der in einem tödlichen Kreislaufzusammenbruch enden kann. https://www.dhs.de/suechte/illegale-drogen/kokain/risiken/ Juristische Strafbarkeit/Polizei: In Deutschland: Der Erwerb: Die Beschaffung des Kokains ist strafbar. Der Besitz: Jegliche Form der tatsächlichen Verfügungsgewalt über die Substanz – sei es in der Hosentasche, im Versteck oder beim Mitführen – ist strafbar. Die Herstellung und der Handel: Diese Handlungen werden ebenfalls verfolgt . bearbeitet vor 1 Stunde von Werner Hoffmann Zitieren
Werner Hoffmann Geschrieben vor 1 Stunde Autor Melden Geschrieben vor 1 Stunde 19. März 2026 Es gibt kaum eine Gruppe, in der Kokain nicht angekommen ist", sagt Heike Zurhold, Soziologin und Kriminologin am Zentrum für Suchtforschung (ZIS) in Hamburg. In den vergangenen zehn Jahren hat sich laut ZIS die Zahl der Kokain-konsumierenden Erwachsenen in Deutschland mehr als verdoppelt. Einen alarmierenden Anstieg verzeichnet auch die Krankenkasse BARMER. Die Zahl der Menschen, die sich wegen Kokainmissbrauchs in ärztlicher Behandlung befänden, habe sich in den vergangenen zehn Jahren verdreifacht https://www.tagesschau.de/wissen/gesundheit/kokain-sucht-100.html Zitieren
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