Merkur Geschrieben 1. März Melden Geschrieben 1. März vor 4 Minuten schrieb rorro: Zudem springst Du dann zum "ich würde sagen" - also ist dann doch alles Deine Definition? Natürlich, du hast mich doch gefragt. Zitieren
rorro Geschrieben 1. März Melden Geschrieben 1. März vor 26 Minuten schrieb Merkur: Natürlich, du hast mich doch gefragt. Naja, wenn Du einen allgemeinen Begriff wie "Konvertiten" bei den Aposteln ablehnst, dann dachte ich, Du könntest auch eine allgemeine Definition bringen, die das belegt. Dann eben nicht. Zitieren
Merkur Geschrieben 1. März Melden Geschrieben 1. März Ich versuche es nochmal: Allgemeines Verständnis von Konversion = Zu einer anderen Religion wechseln. Dafür muss bereits eine Religion vorhanden sein. Der Wechsel zu einer soeben gegründeten neuen Religion (wobei bereits fraglich ist, ob die Apostel das im Sinn gehabt haben) gehört nach meinem Verständnis nicht zu diesem Begriff. Joseph Smith ist z.B. nicht zum Mormonentum konvertiert, sondern hat es gegründet. Die ersten Gläubigen würde ich auch nicht zu den Konvertiten, sondern zu den Gründern zählen. Wer heute zu dieser Kirche wechselt, ist natürlich ein Konvertit. Zitieren
Flo77 Geschrieben 1. März Melden Geschrieben 1. März vor 22 Minuten schrieb rorro: Naja, wenn Du einen allgemeinen Begriff wie "Konvertiten" bei den Aposteln ablehnst, dann dachte ich, Du könntest auch eine allgemeine Definition bringen, die das belegt. Dann eben nicht. Der Konvertit wechselt sein Bekenntnis und seine Glaubensvorstellungen. Jemand, der - wie die Jesus - innerhalb seiner Religion eine eigene Schule begründet, aber keine parallele Organisation schafft, ist demnach kaum ein Konvertit. Erst Paulus mit seiner Gründung eigener Gemeinden von nichtjüdischen Proselyten schuf hier die Voraussetzungen für die spätere Spaltung von Judentum und Christentum. Zitieren
Cosifantutti Geschrieben 1. März Melden Geschrieben 1. März vor 2 Stunden schrieb rorro: Also einen Menschen als "Herr" anzusprechen und anzubeten, als "Urheber des Lebens" zu bezeichnen, das ist aus dem Mund eines Juden (kommt alles von den Aposteln) schon ein reichlich signifikanter Unterschied zum jüdischen Verständnis. oder? Die erste Generation von „Jesus-Gläubigen“, die sehr bald in Antiochia als die „Christianer“ genannt wurden, als eine religiöse Gruppe innerhalb des Judentums, waren alles Juden und haben auch zu keinem Zeitpunkt ihre Ursprungsreligion Judentum, in die sie hineingeboren wurden, abgelegt und sind zum „Christentum“ übergewechselt. Die Herausbildung der später so gewordenen Weltreligion „Christentum“ aus dem Judentum ist ein Prozess, der über einen sehr langen Zeitraum lief. Es ist vollkommen anachronistisch die heutige Situation mit soziologisch zwei unterschiedlichen Weltreligionen in die Zeit des ersten Jahrhundert reinzuprojizieren. Zitieren
rorro Geschrieben 1. März Melden Geschrieben 1. März vor 15 Minuten schrieb Cosifantutti: Die erste Generation von „Jesus-Gläubigen“, die sehr bald in Antiochia als die „Christianer“ genannt wurden, als eine religiöse Gruppe innerhalb des Judentums, waren alles Juden und haben auch zu keinem Zeitpunkt ihre Ursprungsreligion Judentum, in die sie hineingeboren wurden, abgelegt und sind zum „Christentum“ übergewechselt. Die Herausbildung der später so gewordenen Weltreligion „Christentum“ aus dem Judentum ist ein Prozess, der über einen sehr langen Zeitraum lief. Es ist vollkommen anachronistisch die heutige Situation mit soziologisch zwei unterschiedlichen Weltreligionen in die Zeit des ersten Jahrhundert reinzuprojizieren. Ob Judenchristen noch als Juden gelten, können wir getrost der jüdischen Gemeinschaft überlassen. Und vor allem den Judenchristen selbst. Die ersten Christen nannten Jesus "Kyrios" und begannen Praktiken zu leben, die recht wenige Jahre nach Beginn dazu führten, daß das damalige Judentum sie ausschloß. Sie werden gewußt haben warum. Zitieren
rorro Geschrieben 1. März Melden Geschrieben 1. März vor 1 Stunde schrieb Flo77: Der Konvertit wechselt sein Bekenntnis und seine Glaubensvorstellungen. Jemand, der - wie die Jesus - innerhalb seiner Religion eine eigene Schule begründet, aber keine parallele Organisation schafft, ist demnach kaum ein Konvertit. Erst Paulus mit seiner Gründung eigener Gemeinden von nichtjüdischen Proselyten schuf hier die Voraussetzungen für die spätere Spaltung von Judentum und Christentum. Du wirst die Apostelgeschichte kennen. Es war Petrus, der ziemlich selbstbewußt im Apostelkonzil sagte, daß die Sache längt pro Heidenmission geklärt sei (durch einen Traum, den er hatte) - nicht Paulus. Jesus war Gott und Mensch, als Mensch natürlich Jude. Als Gottmensch spielt er ein wenig in anderer Liga... Zitieren
Flo77 Geschrieben 1. März Melden Geschrieben 1. März vor 11 Minuten schrieb rorro: Du wirst die Apostelgeschichte kennen. Es war Petrus, der ziemlich selbstbewußt im Apostelkonzil sagte, daß die Sache längt pro Heidenmission geklärt sei (durch einen Traum, den er hatte) - nicht Paulus. Jesus war Gott und Mensch, als Mensch natürlich Jude. Als Gottmensch spielt er ein wenig in anderer Liga... Ich weiß, weiß ich. Natürlich sind die Texte der Evangelien wörtliche Zitate und es ist alles genauso passiert, wie es in den Evangelien und der Apostelgeschichte geschildert wird. Zitieren
Cosifantutti Geschrieben 1. März Melden Geschrieben 1. März vor 47 Minuten schrieb rorro: Ob Judenchristen noch als Juden gelten, können wir getrost der jüdischen Gemeinschaft überlassen. Und vor allem den Judenchristen selbst. Die ersten Christen nannten Jesus "Kyrios" und begannen Praktiken zu leben, die recht wenige Jahre nach Beginn dazu führten, daß das damalige Judentum sie ausschloß. Sie werden gewußt haben warum. die reale Entwicklung der allmählichen Trennung dauerte keinesfalls „recht wenige Jahre“ und ist weit komplexer und differenzierter als du es hier darstellst…. Um aber nochmals zur ursprüngliche Frage von „Konvertiten“ zurückzukommen Auf jeden Fall waren die erstere Generation keine „Konvertiten“….. Nochmaks: Man darf nicht den schweren Fehler machen die heutigen beiden Weltlreliigonen Judentum und Christentum in das erste Jahrhundert zurückzuprojizieren….. Zitieren
Cosifantutti Geschrieben 1. März Melden Geschrieben 1. März vor 50 Minuten schrieb rorro: Du wirst die Apostelgeschichte kennen. Es war Petrus, der ziemlich selbstbewußt im Apostelkonzil sagte, daß die Sache längt pro Heidenmission geklärt sei (durch einen Traum, den er hatte) - nicht Paulus. Jesus war Gott und Mensch, als Mensch natürlich Jude. Als Gottmensch spielt er ein wenig in anderer Liga... Auch hier überträgst du theologische Fragestellungen aus dem 4. und 5. Jh in die Zeit des ersten Jh….. Zitieren
rorro Geschrieben 1. März Melden Geschrieben 1. März vor 40 Minuten schrieb Flo77: Ich weiß, weiß ich. Natürlich sind die Texte der Evangelien wörtliche Zitate und es ist alles genauso passiert, wie es in den Evangelien und der Apostelgeschichte geschildert wird. Wenn alles ganz anders war, dann vielleicht auch bei Paulus. Vielleicht gab's den ja gar nicht. Entscheidest eh alles Du - Deine Bibel, Dein Glauben. Habe ich nur so absolut gar nichts mit zu tun, wirklich Null. Zitieren
rorro Geschrieben 1. März Melden Geschrieben 1. März Wie schon früher klargestellt: mich interessiert der Glaube der Kirche. Die eigenen Bastelanleitungen finde ich hochgradig langweilig, egal von wem. Zitieren
Flo77 Geschrieben 1. März Melden Geschrieben 1. März vor 11 Minuten schrieb rorro: Wie schon früher klargestellt: mich interessiert der Glaube der Kirche. Die eigenen Bastelanleitungen finde ich hochgradig langweilig, egal von wem. Wenn dem so wäre, würdest Du nicht jedesmal antworten. Zitieren
rorro Geschrieben 2. März Melden Geschrieben 2. März vor 8 Stunden schrieb Flo77: Wenn dem so wäre, würdest Du nicht jedesmal antworten. Ich bin halt auch ein schwaches Wesen. Zitieren
SteRo Geschrieben 12. März Melden Geschrieben 12. März (bearbeitet) Wiener Erzbischof Grünwidl fordert Kirche, die „Aufbruch und Veränderungen“ ermöglicht Irgendwie werden die römisch Katholischen der weltlichen Politik immer ähnlicher. Bei denen fordert auch immer einer irgendwas, Tag für Tag wird da gefordert als ob es darum ginge einen Wettbewerb zu gewinnen. Bloß passieren tut fast nichts. Grünwidl zeigte sich fest überzeugt: „Was vom Heiligen Geist kommt, kann das Kirchenrecht nicht aufhalten.“ Dies gelte auch für die Rolle der Frau in der Kirche. Der machts wie die Protestanten: wenn denen was in den Sinn kommt, dann kommts ganz sicher vom heiligen Geist. bearbeitet 12. März von SteRo Zitieren
SteRo Geschrieben 23. März Melden Geschrieben 23. März Am 27.2.2026 um 09:59 schrieb SteRo: Deutsche Bischöfe wollen in Rom um Erlaubnis für Laienpredigt bitten KHKT-Rektor Ohly bekräftigt: Die Homilie in der Messe bleibt Priestern vorbehalten Zitieren
mbo Geschrieben 26. März Melden Geschrieben 26. März Bischof Wilmer wechselt von Hildesheim nach Münster: https://www1.wdr.de/nachrichten/bistum-muenster-wilmer-neuer-bischof-100.html Zitieren
gouvernante Geschrieben 27. März Melden Geschrieben 27. März Ich finde, da Münster Glück gehabt. Hoffentlich bekommt Hildesheim einen diasporatauglichen Nachfolger. Zitieren
mbo Geschrieben 27. März Melden Geschrieben 27. März vor 3 Stunden schrieb gouvernante: Ich finde, da Münster Glück gehabt. Hoffentlich bekommt Hildesheim einen diasporatauglichen Nachfolger. Joa. Und gleichzeitig ist das ein Wechsel, dessen Sinn sich mir nicht erschließt. Zitieren
Shubashi Geschrieben 29. März Melden Geschrieben 29. März Zu welcher Diözese gehört eigentlich Jerusalem? Es gibt wohl nur ein anglikanisches Bistum gleichen Namens. Jedenfalls meinte der dortige Polizeichef, den katholischen Kardinal Pizzaballa und den franziskanischen Kustos am Besuch der Grabeskirche hindern zu müssen. Mir gefällt dazu dieser Kommentar: Quote Der Vorsitzende der Europäischen Rabbinerkonferenz Pinchas Goldschmidt fand auf X ungewöhnlich harte Worte: »Das passiert, wenn der Polizeichef in Israel ein Gehirn so groß wie ein Pfau hat.« dpa /ja Zitieren
rorro Geschrieben 29. März Melden Geschrieben 29. März vor 6 Minuten schrieb Shubashi: Zu welcher Diözese gehört eigentlich Jerusalem? Was glaubst Du, wenn der Kardinal „Lateinischer Patriarch von Jerusalem“ heißt? https://de.wikipedia.org/wiki/Lateinisches_Patriarchat_von_Jerusalem 1 Zitieren
Flo77 Geschrieben 29. März Melden Geschrieben 29. März vor 10 Minuten schrieb Shubashi: Zu welcher Diözese gehört eigentlich Jerusalem? Es gibt wohl nur ein anglikanisches Bistum gleichen Namens. Jedenfalls meinte der dortige Polizeichef, den katholischen Kardinal Pizzaballa und den franziskanischen Kustos am Besuch der Grabeskirche hindern zu müssen. Ich habe bisher in der Presse noch nicht eine Begründung gelesen, warum der Zutritt verweigert wurde. An anderer Stelle wurde mal gemutmaßt, daß die Anwesenheit dieser Funktionäre größere, im Alarmfall nicht schnell genug zu evakuierende Menschenansammlungen verursachen würde, was im Augenblick aus Sicherheitsgründen nicht wirklich ratsam wäre. Weiß jemand, wie es mit Pessach bzw. bei den anderen Konfessionen aussieht? Zitieren
rorro Geschrieben 29. März Melden Geschrieben 29. März vor einer Stunde schrieb Flo77: Ich habe bisher in der Presse noch nicht eine Begründung gelesen, warum der Zutritt verweigert wurde. An anderer Stelle wurde mal gemutmaßt, daß die Anwesenheit dieser Funktionäre größere, im Alarmfall nicht schnell genug zu evakuierende Menschenansammlungen verursachen würde, was im Augenblick aus Sicherheitsgründen nicht wirklich ratsam wäre. Weiß jemand, wie es mit Pessach bzw. bei den anderen Konfessionen aussieht? Klagemauer und Moscheen sind auch geschlossen. Zitieren
Flo77 Geschrieben 29. März Melden Geschrieben 29. März vor 39 Minuten schrieb rorro: Klagemauer und Moscheen sind auch geschlossen. Das lässt mich jetzt allerdings an der Idee einer gezielten "Christenverfolgung" zweifeln... (Und es ist kurz vor Pessach...) Zitieren
rorro Geschrieben 29. März Melden Geschrieben 29. März vor 29 Minuten schrieb Flo77: Das lässt mich jetzt allerdings an der Idee einer gezielten "Christenverfolgung" zweifeln... (Und es ist kurz vor Pessach...) Es ist auch keine Christenverfolgung, es ist nur dumme Bevormundung erwachsener Menschen. Zu Pessach werden wir es ja sehen - denn unser Ostern fällt mit dem zusammen. Das des Ostens ist eine Woche später... Zitieren
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