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Geschrieben

Instrumentalisierung von Religion - Kardinal Marx wirft russischem Patriarchen Kyrill Häresie vor

 

Der Münchner Erzbischof, Kardinal Reinhard Marx, hat sich gegen die Instrumentalisierung von Religion für Politik, Gewalt und Krieg gewandt und den russischen Patriarchen Kyrill I. (Foto) scharf kritisiert. Laut Mitteilung des Erzbistums sagte er am Mittwochabend: "Was der Patriarch von Moskau sagt, ist Häresie." Der orthodoxe Patriarch Kyrill I. hatte sich wiederholt hinter die Politik des russischen Präsidenten Wladimir Putins gestellt und den Ukraine-Krieg als "Heiligen Krieg" bezeichnet.

 

Marx weiter: "Wir sehen überall eine Instrumentalisierung von Religion, manche religiöse Führer lieben die Nähe zur Macht."

*räusper

Geschrieben

Naja, diese Gestalt (Kyrill, nicht Marx) ist schon was ganz spezielles.

Da muss man in Rom schon weit zurückgehen, bis man sowas in den Geschichtsbüchern findet.

Aber wenigstens ist er ganz strikt gegen Homosexualität, ein bisschen heilig ist er also schon. Wer wohl mal seine ganzen Milliarden Privat(!)vermögen erbt, wenn er in den Chor der Heiligen aufgenommen wird?

 

Werner

Geschrieben

Bischof Heiner Wilmer ist neuer Vorsitzender der Dt. Bischofskonferenz.

 

Gottes Segen und Beistand für diese sicher nicht leichte Aufgabe!

Geschrieben
vor 6 Stunden schrieb rorro:

Gottes Segen und Beistand für diese sicher nicht leichte Aufgabe!

Ich sekundiere. Und beneide ihn nicht.

Geschrieben

Ich wünsche Heiner Wilber eine glückliche Hand und bin ganz froh, dass es nicht Michael Gerber wurde.

Geschrieben

Der Arme heißt Heiner Wilmer und ist auch nicht Bischof von Heidelberg, wie die Tagesschau auf ihrer ersten Infografik kundtat...

Geschrieben (bearbeitet)
vor einer Stunde schrieb SteRo:

Der eigentliche Witz ist, daß die Homilie in der Trienter Form des römischen Ritus nicht zur Messe an sich gehört. Rein formal dürfte eigentlich nichts dagegensprechen, daß ein Laie (sogar eine Frau) in diesem Rahmen predigt...

bearbeitet von Flo77
Geschrieben
Am 27.2.2026 um 10:06 schrieb SteRo:

 

Daraus:

 

"Wie die Zeitung berichtete, steht die Aufnahme in die katholische Kirche für die Bewerber am Ende eines dreijährigen Prozesses, der in der katholischen Heimatgemeinde begonnen hatte. In dieser Zeit lernten sie die Religion, den Glauben und religiöse Bräuche kennen. Im Ritus der Erwählung wurden die Bewerber dann dem Erzbischof vorgestellt. Dabei wurden sie von ihren Paten, Familien und Freunden, von Priestern und Gemeindemitgliedern ihrer Heimatgemeinden begleitet."

 

Schon witzig, wie leicht es Taufschein-Katholiken im Vergleich haben. 

Geschrieben
vor 9 Stunden schrieb iskander:

 

Daraus:

 

"Wie die Zeitung berichtete, steht die Aufnahme in die katholische Kirche für die Bewerber am Ende eines dreijährigen Prozesses, der in der katholischen Heimatgemeinde begonnen hatte. In dieser Zeit lernten sie die Religion, den Glauben und religiöse Bräuche kennen. Im Ritus der Erwählung wurden die Bewerber dann dem Erzbischof vorgestellt. Dabei wurden sie von ihren Paten, Familien und Freunden, von Priestern und Gemeindemitgliedern ihrer Heimatgemeinden begleitet."

 

Schon witzig, wie leicht es Taufschein-Katholiken im Vergleich haben. 

Das ist in den USA ähnlich, die haben auch so ein ewig langes Programm.

 

Darum sind können Konvertiten ja auch so extrem anstrengend sein. Im Gegensatz zu Hineingeborenen nehmen sie oft das ganze "Paket" ernst und machen anderen, die keine Wahl hatten, das Leben gerne mal zur Hölle, weil sie schlicht nicht begreifen, daß es, wenn man da hingewachsen ist, eben nicht alles so passt, wie sie es sich vorstellen.

 

Ich hab mir die Quelle nicht notiert, aber ich hab auch schon gehört, daß die viele der vehementesten Apologeten Konvertiten sind (womit sie im Lehrkreativen Augustinus ja ein leuchtendes Beispiel hätten).

Geschrieben
vor 57 Minuten schrieb Flo77:

Das ist in den USA ähnlich, die haben auch so ein ewig langes Programm.

 

Das OCIA dauert ein Jahr.

 

vor 57 Minuten schrieb Flo77:

Ich hab mir die Quelle nicht notiert, aber ich hab auch schon gehört, daß die viele der vehementesten Apologeten Konvertiten sind (womit sie im Lehrkreativen Augustinus ja ein leuchtendes Beispiel hätten).

 

Von den Aposteln ganz zu schweigen, nicht wahr?

Geschrieben
vor 25 Minuten schrieb rorro:

Von den Aposteln ganz zu schweigen, nicht wahr?

Die Apostel waren keine Christen sondern exzentrische (außerhalb der Mitte stehende) Juden, mit sehr eigener Thoraauslegung. Das mit modernen Apologeten vergleichen zu wollen ist, pardon, hanebüchen.

Geschrieben
vor 47 Minuten schrieb Flo77:

Die Apostel waren keine Christen.

 

Ach was.

 

🥱

Geschrieben
vor 5 Stunden schrieb Flo77:

Darum sind können Konvertiten ja auch so extrem anstrengend sein. Im Gegensatz zu Hineingeborenen nehmen sie oft das ganze "Paket" ernst und machen anderen, die keine Wahl hatten, das Leben gerne mal zur Hölle, weil sie schlicht nicht begreifen, daß es, wenn man da hingewachsen ist, eben nicht alles so passt, wie sie es sich vorstellen.

 

Ich hab mir die Quelle nicht notiert, aber ich hab auch schon gehört, daß die viele der vehementesten Apologeten Konvertiten sind (womit sie im Lehrkreativen Augustinus ja ein leuchtendes Beispiel hätten).

Nicht alle, aber einige. Manche Zusatzinformationen, die man zur richtigen Handhabung des Glaubens benötigt, lernt man nicht in der Katechese. Egon Friedell hat das in seiner Kulturgeschichte der Neuzeit schön formuliert (S 245): " Das System, das die katholische Kirche zur Eindämmung der Reformationsbewegung ergriff, war sehr klug und einsichtsvoll erdacht, aber sehr heikel und kompliziert zu handhaben und erforderte daher Personen von ungewöhnlichem Takt, Weltblick und Menschenurteil, die sich aber bald zur Verfügung stellen sollten. Es bestand darin, dass man einerseits die Glaubensnormen mit einer bisher noch nicht angewandten Schärfe formulierte, um dadurch jede Möglichkeit eines gradweisen Übergangs zur Häresie abzuschneiden, und dass man anderseits innerhalb dieser Normen die größte  Schmiegsamkeit, Laxheit und Modernitätt bewahrte, so dass auch freiere Regungen und zeitgemäße Forderungen ihre Befriedigung finden konnten."

Geschrieben
vor 4 Stunden schrieb Flo77:

Die Apostel waren keine Christen ...

Vor allem waren sie keine Konvertiten. 

Geschrieben
vor 10 Minuten schrieb Merkur:

Vor allem waren sie keine Konvertiten. 

Eben.

Geschrieben
vor einer Stunde schrieb Merkur:

Vor allem waren sie keine Konvertiten. 

 

Nicht? Haben sie schon immer an Christus geglaubt, wurden sie als Kinder getauft?

 

Habt Ihr eine andere Bibel als ich? Habe ich eine Neuauflage verpaßt?

Geschrieben

Sie gehören zu den Gründern. Konvertiten wechseln in eine bereits voll entwickelte Religion. Ein Haus zu bauen ist etwas anderes als in ein fertiges Haus einzuziehen. 

Geschrieben
vor 36 Minuten schrieb Merkur:

Konvertiten wechseln in eine bereits voll entwickelte Religion.

 

Wo steht das?

 

Und ab wann genau ist eine Religion vollentwickelt?

 

Geschrieben
vor 4 Minuten schrieb rorro:

 

Wo steht das?

In den üblichen Wörterbüchern/Lexika, z.B. 

 

Duden

Wikipedia

Britannica

 

Zitat

Und ab wann genau ist eine Religion vollentwickelt?

 

Das läßt sich schwer genau abgrenzen. Ich würde sagen, sobald sie einige Anhänger und eine eigene Lehre und Tradition hat. Es muß auf jeden Fall bereits ein Mindestmaß an Inhalten geben, die man übernehmen kann.   

Geschrieben
vor 13 Minuten schrieb Merkur:

Es muß auf jeden Fall bereits ein Mindestmaß an Inhalten geben, die man übernehmen kann.   

Und die sich so signifikant von der Ursprungsreligion unterscheidet, daß man wirklich von zwei unabhängigen Religionen sprechen kann.

Geschrieben
vor 42 Minuten schrieb Merkur:

In den üblichen Wörterbüchern/Lexika, z.B. 

 

Duden

Wikipedia

Britannica

 

 

Das läßt sich schwer genau abgrenzen. Ich würde sagen, sobald sie einige Anhänger und eine eigene Lehre und Tradition hat. Es muß auf jeden Fall bereits ein Mindestmaß an Inhalten geben, die man übernehmen kann.   

 

Dementsprechend waren die Menschen, die den islam annahmen im 7.Jh, auch keine Konvertiten? Im 8.Jh. schon? oder erst im 12.?

 

Zudem springst Du dann zum "ich würde sagen" - also ist dann doch alles Deine Definition?

Geschrieben (bearbeitet)
vor 29 Minuten schrieb Flo77:

Und die sich so signifikant von der Ursprungsreligion unterscheidet, daß man wirklich von zwei unabhängigen Religionen sprechen kann.

 

Also einen Menschen als "Herr" anzusprechen und anzubeten, als "Urheber des Lebens" zu bezeichnen, das ist aus dem Mund eines Juden (kommt alles von den Aposteln) schon ein reichlich signifikanter Unterschied zum jüdischen Verständnis. oder?

bearbeitet von rorro

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