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Geschrieben

Passt nicht recht hierher, aber ich fand die Meldung so sympathisch

 

"Wir leben in einer wunderbaren Zeit" - Taizé-Prior: Machtverlust der Kirchen ist unglaubliche Chance

 

"Wir leben in einer wunderbaren Zeit, denn die Kirchen verlieren an Macht, sie werden arm", sagte er dem Schweizer Portal "cath.ch" (Freitag) in Lausanne.

Damit bekämen sie die "unglaubliche Chance", die eigene Botschaft auch wirklich zu leben.

 

 


 

Geschrieben

Kardinal Marx: Falsche Strukturen haben Missbrauch begünstigt

 

Kardinal Reinhard Marx hat anlässlich des Gebetstags für Betroffene sexuellen Missbrauchs erneut sein eigenes Versagen im Umgang mit einzelnen Fällen eingeräumt. Missbrauch sei durch falsche Strukturen und falsche Ordnungen begünstigt worden, bekannte Marx bei einer Andacht, die er am Freitagabend mit dem Betroffenenbeirat der Erzdiözese München und Freising in der Krypta des Münchner Liebfrauendoms feierte.

 

Also ein Schuldeingeständnis sieht für mich anders aus. "Missbrauch sei durch falsche Strukturen und falsche Ordnungen begünstigt worden" relativiert ein etwaiges Schuldeingeständnis.

Da hier aber kein wörtliches Zitat der Worte Marx' vorliegt und die Schreiberlinge von katholisch.de sich bisher nicht als objektive Berichterstatter erwiesen haben, mag die Fragwürdigkeit des sprachlichen Ausdrucks auch nur den Hirnwindungen des Schreiberlings entsprungen sein.

 

Geschrieben

Gelebte Ökumene

Katholische Gemeinde um Schießler zieht vorübergehend in die Nazarethkirche – ökumenisches Zeichen in München

 

Seit Jahren sucht das Dekanat München eine Nachnutzung für die Nazarethkirche. Jetzt zieht mit Rainer Maria Schießler der wohl bekannteste katholische Pfarrer Bayerns in das evangelische Gotteshaus ein - vorübergehend.

München (epd). Überraschende Wendung in Sachen Nazarethkirche: Der katholische Pfarrer von St. Maximilian, Rainer Maria Schießler, mietet mit seiner Gemeinde vorübergehend das evangelische Gotteshaus in München-Bogenhausen an. Ab 1. Advent fänden dort die Sonntagsgottesdienste der katholischen Gemeinde statt, weil St. Maximilian noch etwa ein Jahr wegen Renovierungsarbeiten geschlossen sei, erklärte Kirchenpfleger Stephan Alof auf Anfrage des Evangelischen Pressediensts (epd). Im Dekanat ist man erfreut: Es sei "ein schönes Zeichen ökumenischer Verbundenheit, dass die Gemeinde mit ihrem Pfarrer Rainer Maria Schießler in der Nazarethkirche vorübergehend Heimat findet", erklärte Stadtdekan Bernhard Liess.

Geschrieben

Erzbischof: Repekt vor Kirchgängern, die nur Weihnachten auftauchen

 

Der sonntägliche Kirchgang sei wichtig, aber nicht das einzige Kriterium, so der Erzbischof weiter. "Wer nur an Weihnachten kommt, zeigt: Etwas lebt in ihm.

 

Na das ist doch mal eine wichtige Mitteilung ... das Leben in einem Christen bemisst sich nicht nach der Anzahl seiner Kirchgänge ... zum Glück gibts den Erzbischof, der die Äußerlichkeit des Glaubens zwar nicht in Abrede stellt, aber doch deren quantitative Bedeutung etwas dezimiert.

Geschrieben
vor 56 Minuten schrieb SteRo:

interessanter wäre ja die Frage, aus welchen Gründen die Gottesdienstnichtbesuchthabenden nicht hingehen. Dass die, die hingehen, halbwegs zufrieden sind, ist ja erwartbar

 

Werner

Geschrieben

„Jeder Christ, jede Glaubende ist ein Wunder der Gnade Gottes“: Bischof Bätzing

 

Der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz (DBK), Bischof Georg Bätzing von Limburg, hat in seiner Silvesterpredigt betont: „Jeder Christ, jede Glaubende ist ein Wunder der Gnade Gottes.“

Er sollte sich mal kundig machen, was in seinen Kreisen als "Wunder" bezeichnet wird.

 

„In Frankreich sind die Zahlen Erwachsener, die in den vergangenen Jahren nach der Taufe fragen, sprunghaft gestiegen“, rief Bätzing in Erinnerung. „Offensichtlich suchen Menschen im katholischen Glauben Orientierung. Die Verantwortlichen zeigen sich nach wie vor überrascht über diese Entwicklung.“

In Frankreich!! Warum wohl dort und nicht in Deutschland, Herr Vorsitzender der Deutschen Bischofskonferenz?

 

Geschrieben

Papst Leo ermutigt Bischof Voderholzer, glaubenstreue Katholiken zu unterstützen

 

So habe der Pontifex den Bischof ermutigt, „besonders die Gläubigen zu unterstützen, die in Treue zur überlieferten Lehre stehen und in Gebet und Werken der Nächstenliebe das kirchliche Leben tragen“. ...

 

„Bischof Voderholzer überbrachte Papst Leo XIV. Grüße des Bistums Regensburg, stellte ihm die Arbeit des Institut Papst Benedikt XVI. vor und überreichte ihm die neuesten Publikationen. ...

„Daran anknüpfend sprachen die beiden u. a. über die aktuellen Herausforderungen in der Theologie, die sich in der Frage nach dem Menschenbild im Licht der christlichen Offenbarung verdichteten“, hieß es. „Ähnlich wie im 4. Jahrhundert die Christologie sei gegenwärtig die Anthropologie der Ort, wo sich das Schicksal von Glaube und Kirche entscheidet.“

Geschrieben
Am 13.1.2026 um 08:55 schrieb SteRo:

Papst Leo ermutigt Bischof Voderholzer, glaubenstreue Katholiken zu unterstützen

 

So habe der Pontifex den Bischof ermutigt, „besonders die Gläubigen zu unterstützen, die in Treue zur überlieferten Lehre stehen und in Gebet und Werken der Nächstenliebe das kirchliche Leben tragen“. ...

 

„Bischof Voderholzer überbrachte Papst Leo XIV. Grüße des Bistums Regensburg, stellte ihm die Arbeit des Institut Papst Benedikt XVI. vor und überreichte ihm die neuesten Publikationen. ...

„Daran anknüpfend sprachen die beiden u. a. über die aktuellen Herausforderungen in der Theologie, die sich in der Frage nach dem Menschenbild im Licht der christlichen Offenbarung verdichteten“, hieß es. „Ähnlich wie im 4. Jahrhundert die Christologie sei gegenwärtig die Anthropologie der Ort, wo sich das Schicksal von Glaube und Kirche entscheidet.“

Voderholzer ist eine unsägliche Person. Ich lebe in seinem Bistum und leide massiv unter ihm. Er ist ein Hutträger katastrophalsten Ausmaßes. Er schämt sich nicht.

Geschrieben
vor 2 Stunden schrieb bw83:

Voderholzer ist eine unsägliche Person.

 

Wie genau meinst du das?

 

Ich wünschte mir einen Bischof wie Bischof Voderholzer.

Geschrieben (bearbeitet)
vor 14 Stunden schrieb bw83:

Voderholzer ist eine unsägliche Person. Ich lebe in seinem Bistum und leide massiv unter ihm. Er ist ein Hutträger katastrophalsten Ausmaßes. Er schämt sich nicht.

 

Was macht er denn konkret so Schlimmes? Da ich nicht annehme, daß Du nur schlecht über jemanden reden willst…

bearbeitet von rorro
Geschrieben

Wenn ein Apostel oder Prophet kommt und den Weg des Lebens lehrt, soll er einen Tag bleiben, wenn nötig zwei. Wennn er aber drei Tage bleibt, ist er ein falscher Prophet.

 

Dresden-Meissen kehrt zurück zu sehr alten Wurzeln?

Geschrieben
Am 22.1.2026 um 23:47 schrieb Adrian94:

Am Samstag wird in der Erzdiözese Wien der ernannte Erzbischof Grünwidl zum Bischof geweiht. 

Seine Insignien hat er nun vorgestellt. Der Stab, Ring und Mitra gefallen mir gut, das Pektorale hingegen empfinde ich als einfallslos. 

 

Hier eine Übersicht:

https://www.erzdioezese-wien.at/pfarrseelsorge/26071327/aktuelles/article/135552.html

 

......sehr schön sind auch die Orgelpfeifen im Wappen; sympathisch ist, dass der neue Erzbischof von Wien mehrere Jahre auch Orgelspiel an der Musikhochschule studiert hat. Eine sehr intensive Beschäftigung mit Musik und vor allem auch durch praktisches Instrumentalspiel gibt der eigenen Spiritualität nochmals eine ganz eigene Dimension

Geschrieben
vor 7 Minuten schrieb Kara:

Ja, fand ich auch witzig 😁

Ich hätte ja "weltfremd" genommen (fängt auch mit w an). 😇

Geschrieben

Heute Vormittag verstarb im 94.Lebensjahr der Alt(alt)Bischof der Diözese Linz, Maximilian Aichern OSB. 

Er war ein sehr guter Hirte unserer Diözese und auch als Bischof Emeritus noch immer ein gefragter Prediger und Seelsorger. 

Ich durfte ihn einige Male persönlich erleben, zuletzt zu seinem 90. Geburtstag im Mariendom, wo er sehr bewegende und schöne Dankesworte fand, die auch Selbstkritik beinhaltete. Das war vermutlich seine Stärke, sich auch selbst Fehler oder Fehlentscheidungen einzugestehen. 

Auch wenn ich nicht immer seiner Meinung war - wie Diakonat der Frau, Aufhebung des Zölibats - so hat er doch diese Dinge unaufgeregt angesprochen, aus einem tiefen Glauben heraus, so dass ich ihm das nie wirklich Böse genommen habe, sondern als tatsächliche Sorge um die Kirche verstanden habe. 

 

Möge er nun den dreifaltigen und lebendigen Gott von Angesicht zu Angesicht schauen, denn er stets mit großer Überzeugung und mit frohen Mutes verkündet hat. 

 

Ruhe in Frieden, lieber Bischof Maximilian! 

 

https://www.dioezese-linz.at/news/2026/01/31/dioezese-linz-trauert-um-bischof-emeritus-maximilian-aichern-osb

Geschrieben

Dieser Fall beschäfftigt die kath. Medien auch schon geraume Zeit ...

 

Chefarzt will nun wieder Abtreibungen durchführen - Teilerfolg in Abtreibungsprozess trotz abgewiesener Klage

 

Das Gericht bestätigte zwar das Urteil des Arbeitsgerichts Hamm, wonach Volz als Chefarzt keine Abtreibungen durchführen darf – außer bei Gefahr für Leib und Leben der Mutter. Es sei die Entscheidung des Arbeitgebers, welche Art von Eingriffen in der Klinik angeboten würden. Eine entsprechende Ausweitung der Dienstanweisung für Volz' Nebentätigkeiten als Kassenarzt erklärte das Gericht hingegen für unwirksam. Der Mediziner erklärte, Frauen ab Freitag wieder entsprechende Eingriffe ermöglichen zu wollen.

 

Nach Aussage des Klägeranwalts, Till Müller-Heidelberg, betrifft die Entscheidung sowohl die Nebentätigkeit seines Mandanten in einer Bielefelder Privatpraxis als auch eine weitere, die er als Kassenarzt in Art eines Dienstleisters in der Klinik selbst anbietet.

 

Na das wird wohl spannend zu unterscheiden: seine Tätigkeit als "Dienstleister" und seine Tätigkeit als Cheffarzt. Davon ist in diesem CNA-Artikel überhaupt nicht die Rede. Aber da nun im vorliegenden Fall weitere Rechtsmittel ausgeschlossen sind, darf man gespannt sein, ob sich da nicht doch noch ein weiterer Fall entwickelt.

 

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Gast
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