Zum Inhalt wechseln


Foto

Einsteinchens Spielwiese


  • Bitte melde dich an um zu Antworten
1023 Antworten in diesem Thema

#1001 Einsteinchen

Einsteinchen

    Mitglied

  • Mitglieder
  • PIPPIPPIPPIP
  • 5780 Beiträge

Geschrieben 03 March 2017 - 02:17

Um die Flüchtigkeit des Seins zu demonstrieren, mit diesem Post hat meine Spielwiese 1000 Antworten.


Bearbeitet von Einsteinchen, 03 March 2017 - 02:18.


#1002 Einsteinchen

Einsteinchen

    Mitglied

  • Mitglieder
  • PIPPIPPIPPIP
  • 5780 Beiträge

Geschrieben 03 March 2017 - 07:20

Als Kinder durften wir auf diese Weise (anscheinend ist das böhmisch) bis 10 zählen, ohne dass die strenge schwarze Pädagogik der Erziehungsberechtigten anschlug:

Eni

Zweni

Dreni

Ficki

Facki

Domi

Nacki

Hidere

Hadere

Puff

 

Die vierte und die zehnte Zahl ist ja eigentlich ein Tabuwort.


Bearbeitet von Einsteinchen, 03 March 2017 - 07:21.


#1003 Einsteinchen

Einsteinchen

    Mitglied

  • Mitglieder
  • PIPPIPPIPPIP
  • 5780 Beiträge

Geschrieben 04 March 2017 - 06:16

Ich habe lange geglaubt, die heutigen Wissenschaftler sind keine Genies mehr, weil sie ja von der Überfülle der Technik, der Unterhaltungsindustrie und Musikberieselung abgelenkt und zerstreut werden. Aber es gibt sie weiterhin noch. Denn das Weltwissen steigt unaufhörlich an. Ob es einen Menschen gibt, der noch den Überblick hat? Diesen Menschen suche ich eher bei den Philosophen.



#1004 Einsteinchen

Einsteinchen

    Mitglied

  • Mitglieder
  • PIPPIPPIPPIP
  • 5780 Beiträge

Geschrieben 05 March 2017 - 05:23

Als wir als junge Erstsemester Theologie studierten, machte ich ein Proseminar mit über Thomas von Aquin, wo ein lateinischer Text übersetzt wurde. Die Vorlesung hielt ein berühmter DrDrDr Sowieso, der es vermochte, seinen dreifachen Doktor einschüchternd zu vermitteln. Jeder fürchtete sich, wie in der Schule aufgerufen zu werden und sich bei der Übersetzung zu blamieren, auch die Höhersemestrigen. Doch die Lateinübersetzung ging friedlich über die Runde. Irgendwann fiel in diesem scholastischen Text der Begriff "synderesis" Keiner traute sich zu  fragen, was das Wort auf Deutsch heißt, und der Professor war so abgefeimt in seiner einschüchternden Art, dass  er das Wort mit "Synderese" übersetzte. Ich bin sicher er hat das mit Absicht getan, um zu testen, ob sich überhaupt einer zu fragen traut, was das denn nun wieder heißt. Im Stowasser kommt das Wort nicht vor, und auch mein Maturakollege, der Latein und Griechisch unterrichtet, ist auch noch nicht über dieses Wort gestolpert. Jetzt gibt es Google  und man kann stolz sagen: Synderesis.



#1005 Einsteinchen

Einsteinchen

    Mitglied

  • Mitglieder
  • PIPPIPPIPPIP
  • 5780 Beiträge

Geschrieben 05 March 2017 - 06:35

Auf diese Weise schnappt das Kind die Sprache auf, und ehe es sich versieht, spricht es gelehrter in natürlicher Simplizität, wo noch Bedenkenträger wie ich durch eine jahrzehntelange Sprachhölle gegangen sind, das man aber durchaus im Nachhinein als Paradies bezeichnen kann. Träfe ich jetzt den DrDrDr und er fragt mich unvermittelt, mich Bildungsphilister: Was heißt Synderese, würde ich ihm simpel sagen: Synderesis oder Synteresis (gr. syntêrêsis = Bewahrung) nannten die Scholastiker das Gewissen und definierten es als den Lichtfunken der praktischen Vernunft (scintilla conscientiae), den der aus dem Paradiese vertriebene Adam bewahrt hat, als eine Potenz, als einen Habitus.

Der Professor, wenn er schwarzpädagogisch gestimmt ist, würde mich dann aber nicht loben, sondern zu mir sagen: Du Angeber. Und darum gibt es die Hölle. Und es ist schon in Ordnung, dass Jesus die Hölle nicht weginterpretiert.

Die drohende Hölle liegt auch darin, dass ich die Antwort nicht in Fußnoten gesetzt habe, und somit wäre ich ein potentielles Freiwild für die Plagiatsjäger und Dissertationsschnüffler, die eine Doktorarbeit zu Fall  bringen können, und darum habe ich das Studium sausen lassen und bin Hilfsarbeiter geworden. Das ist viel sicherer und nicht ein so glattes Parkett.

Zwei Doppelbotschaften vermiesten mir das Studium: Da sagte mein Kommilitone bewundernd: Also, dieser Wolfgang Stegmüller, der die Serie "Hauptströmungen der Gegenwartsphilosophie" geschrieben hat, ist so bewandert in der Materie, dass er in seinem monumentalen Werk keine einzige Fußnote gesetzt hat.

Am anderen Tag sagte er mit leuchtenden Augen: Also, dieser Homerkommentar ist so phänomenal mit seinem textkritischen Apparat, dass über ein einziges Iota subscriptum zwei Seiten Fußnoten stehen.

Außerdem ist es wirklich widerlich, wenn ich im Cafe sitze, und ich bei einem Sandler beim Weintrinken folgenden Dialog aufschnappen höre: Er sagt zu seinem Mitgast des Cafes, der zufällig am selben Tisch sitzt: Also, dieser Fichte hat gesagt,( bla, bla, bla). Der andere: Fichte? Der Sandler: Du kennst Fichte nicht?

Da muss ich mir dann immer die Ohren zuhalten und das Cafe fluchtartig verlassen.

Das könnte ein ehemaliger Student gewesen sein.


Bearbeitet von Einsteinchen, 05 March 2017 - 07:17.


#1006 Einsteinchen

Einsteinchen

    Mitglied

  • Mitglieder
  • PIPPIPPIPPIP
  • 5780 Beiträge

Geschrieben 06 March 2017 - 12:55

Die Mimiksprache und die Körpersprache ist die Sprache, die jeder Mensch unmittelbar versteht. Nur die vielen weggetretenen Menschen, die auch noch auf der Erde sind, reagieren nicht darauf, weil sie, obwohl sie scheinbar anwesend sind, in irgendwelchen Gefielden sich befinden. So erfahre ich es immer bei meinen Wirtshausaufenthalten, wo man sehr viel von den Menschen lernen kann. Aber andererseits gibt es ja dafür die Bars und Wirtshäuser, damit man das tun kann.



#1007 Einsteinchen

Einsteinchen

    Mitglied

  • Mitglieder
  • PIPPIPPIPPIP
  • 5780 Beiträge

Geschrieben 09 March 2017 - 06:19

Der Mentalist Derren Brown ließ sich bei einer Demonstration seiner Fähigkeiten die Augen verbinden und durch einen gefährlichen Weg voller Messer und verletzender Umstände führen. Ein Mann lotste ihn durch die Gefahren und der Mann durfte lügen und täuschen oder die Wahrheit sagen nach Belieben. Derren Brown meinte, er könne aus dem Klang seiner Stimme heraushören, ob er lügt, täuscht, sichere Auskunft gibt, usw.

Ob das nun objektiv möglich ist, weiß ich nicht. aber die Demonstration lief ohne Verletzung Browns ab.

Derren Brown bezeichnet sich als Atheist und er wird, wenn man ihn der Wundertätigkeit verdächtigen sollte, sagen, es ist nur ein Trick.

Für mich als Christen ist die Fähigkeit, Schafe und Böcke auseinanderzukennen, wie Jesus ja empfiehlt, wobei die Schafe und die Böcke für das ungeschulte Auge, Ohr und jeglichem Sinn ja sich gleichen wie ein Ei dem anderen, sehr essentiell.


Bearbeitet von Einsteinchen, 09 March 2017 - 06:29.


#1008 Einsteinchen

Einsteinchen

    Mitglied

  • Mitglieder
  • PIPPIPPIPPIP
  • 5780 Beiträge

Geschrieben 11 March 2017 - 03:45

Vielleicht ist es meine falsche Wahrnehmung, aber mir sind so manche Leute aus dem Fernseh- und Showunivesum bekannt, die den Satz in die Wahrheit umgesetzt haben: "Du sollst Vater und Mutter ehren, dass du lange lebest und es dir wohlergehe auf Erden" Nun weiß ich aus Erfahrung und Intuition, dass jeder Mensch auch böse und gemein und alles mögliche Schlechte sein kann (Jesus:, ... ihr, die ihr böse seid), aber aus einem Familienbandensinn heraus soll man über die Ahnen nichts kommen lassen, das scheint die Botschaft zu sein. So entstehen die Künstler, die dann solche Musikstücke verfassen wie: "Oh mein Papa war eine wunderbare Mann...oh mein Papa war eine große Künstler..." Vom spirituellen Standpunkt aus halte ich nämlich sogar die kleinen unschuldigen Kinder für Menschen ohne Moral und instinktive Wesen ohne reflektierte Ethik, sie sind eben vollwertige Menschen, die man am besten gehörig respektieren soll, sie sind ja, wenn der Reinkarnationsgedanke stimmt, schon viele erwachsene Menschen gewesen mit ihrem Anteil an Gutem und Bösen. Ich orientiere mich an Jesus und meine, sie sind Schafe im Wolfspelz und Wölfe im Schafspelz, und die Kunst ist zu unterscheiden, wie man zu jedem einzelnen steht. Im Endeffekt sind sie erlöst und gut, aber man soll nicht so naiv sein, wie es viele Erwachsene tun und sagen: Jö, wie lieb, ein Kind. Wie man zu dem Bösen, das in jedem Menschen steckt (es steckt auch Gutes im Menschen) stehen soll, weiß ich noch nicht so ganz. Aber ich habe einen kritischen Blick vor allem auf die Kinder, wohl weil ich selbst mich in vielerlei Weise als Kind empfinde. Vielleicht finde ich Antworten in Nietzsches  Buch "Jenseits von Gut und Böse". Christlich bin ich ja schon.



#1009 Einsteinchen

Einsteinchen

    Mitglied

  • Mitglieder
  • PIPPIPPIPPIP
  • 5780 Beiträge

Geschrieben 11 March 2017 - 05:34

Es gibt viele, wenn nicht fast alle  Themen, die unerklärlicherweise mit Emotionen verquickt sind, so dass die Argumente Emotionen sind und nicht die Rationalität. Zu diesen Themen zähle ich:

Klimawandel

Lamarckismus

Darwinismus

-Ismen überhaupt

Ernährungsfragen

Betriebssysteme :blink:

Abtreibungsdebatte ( die ist in der Regel ruhig gestellt mit dem Etikett "langweilig", was eine Emotion ist)

 

Aber vielleicht sind Emotionen ein gültiges Argument. Auf jeden Fall orientiere ich mich daran in heissen Diskussionen.

Wir sind ja Menschen.

 

Die klare reine pure Rationalität halte ich wahrscheinlich für eine Eigenschaft und Fähigkeit eines Engels oder Dämons.

Und nebenbei: Gruppendynamische Spezialisten sind je nach Stimmung  und erleuchteter Disposition hilfreich oder extrem dämonisch und manipulativ, so dass ich zu sagen versucht bin: Tod jedem Guru!

 

Jesus halte ich nicht für einen Guru. Judas könnte ihn für einen gehalten haben und hat sich damit in sein persönliches Schlamassel geritten.

 

Ich persönlich bin nur neugierig, ob ich mich einmal als Person öffentlich zu sagen traue, ich bin erwacht im Sinne Buddhas oder anderer Personen öffentlicher Wahrnehmung.


Bearbeitet von Einsteinchen, 11 March 2017 - 06:10.


#1010 Einsteinchen

Einsteinchen

    Mitglied

  • Mitglieder
  • PIPPIPPIPPIP
  • 5780 Beiträge

Geschrieben 11 March 2017 - 12:34

 


Wie baut man einen Witz?

 

Nachzulesen seit 1905 in Sigmund Freud: Der Witz und seine Beziehung zum Unbewussten, vor allem in dem Kapitel über die Technik des Witzes. Dort findet sich auch mein (trotz seines und meines Alters) Lieblingswitz. Die Rede ist von einem Ehepaar, das auf ziemlich großen Fuße lebt. "Nach Ansicht der einen soll der Mann viel verdient und sich etwas zurückgelegt haben. Nach anderen wieder soll sich die Frau etwas zurückgelegt und dabei viel verdient haben."

Alfons

 

Danke für den Tipp. Ich habe in der Bibliothek das Buch gefunden und lese es derzeit. Es ist spannend zu lesen. Ich wusste nicht, dass Freud ein Talent zum Pointen verstehen hatte..Ob er aus eigenem auch Pointen setzen konnte, weiß ich nicht. Für mich ist Freud noch eine weiße Landkarte.


Bearbeitet von Einsteinchen, 11 March 2017 - 12:36.


#1011 Einsteinchen

Einsteinchen

    Mitglied

  • Mitglieder
  • PIPPIPPIPPIP
  • 5780 Beiträge

Geschrieben 12 March 2017 - 06:03

Demut und Stolz

Die Talente, die man bekommen hat, sollte man einsetzen, ohne falsche heuchlerische Demut. Das nennt man Wuchern mit den Talenten. Wenn man heuchlerisch ist, könnte in einer Schulstunde folgendes passieren, was auch tatsächlich einmal passiert ist. Ein Professor nahm die Noten durch, die jeder im Zeugnis bekommen sollte. Bei Franz sagte er, Und der Franz bekommt in Mathematik einen Einser. Franz erwiderte: Aber Herr Professor, das ist zuviel der Ehre, und er benahm sich ganz wie ein Pfau. Darauf hin gab ihm der Professor eine Drei.

Wer ein guter Bischof ist ersieht man aus folgendem Dialog. Der Bischof hält eine Predigt, rhetorisch ausgefeilt und sich seiner tragenden Stimme bewusst. Der junge Novize, der diese Predigt zu kommentieren sich gedrängt fühlt sagt zum Bischof bei der Agape oder dort, wo es passt: Schön haben Sie gepredigt, Herr Bischof, da war ja direkt ein Sinn drin. Jetzt kommt der kritische Punkt, ob der Bischof das Lob annimmt oder irgendwie heuchlerisch seine Gabe runtermacht aus falscher christlicher Demut.

Bei allem ist die Krux dabei, dass man kein aufgeblasenes Ego haben darf.


Bearbeitet von Einsteinchen, 12 March 2017 - 06:06.


#1012 Einsteinchen

Einsteinchen

    Mitglied

  • Mitglieder
  • PIPPIPPIPPIP
  • 5780 Beiträge

Geschrieben 13 March 2017 - 05:46

Jetzt hat auch die Wissenschaft bestätigt, dass Gedächtnisleistungen wie die des behinderten Savants Kim Peek für mormale Menschen lernbar sind. Mit den bekannten Tricks, Wörter, Silben, Fakten, Zahlen, Daten mit einer absurden bildhaften Geschichte zu verbinden. Kurz, mit dem, was die Assoziationsmaschine Gehirn sowieso tut.

Es ist fast so, wie wenn der Mensch lernen kann, synesthetisch zu sein, so daß die Zahl 5676 ein stacheliger Igel und die Zahl 9785 eine kieselige Wolke ist, oder in der Art.


Bearbeitet von Einsteinchen, 13 March 2017 - 07:19.


#1013 Einsteinchen

Einsteinchen

    Mitglied

  • Mitglieder
  • PIPPIPPIPPIP
  • 5780 Beiträge

Geschrieben 13 March 2017 - 07:06

Sogar die Heiligen haben sich bemüht, Gottesbeweise zu finden, obwohl sie ja schon vollkommen von dessen Existenz überzeugt waren. Die haben alle nicht standgehalten der reinen klaren Vernunft, Man muss versuchen einen indirekten Beweis zu finden. Was kann die Vorstellung meines Gottes nicht, was wir Menschen alle können? Gött kann nicht vergessen. Das wäre ein Mangel. Aber einen Beweis kann man aus dieser kleinen Erkenntnis auch nicht zimmern, denn Jesus höchstpersönlich sagt zu vielen: Hinfort von mir, ich kenne euch nicht, obwohl er sie in Wahrheit dem Gesicht nach sicherlich gekannt hat. Und Jesus kann eines nicht wegen seiner Vollkommenheit: Lügen. Wenn ich es recht bedenke, kann Gott vieles nicht, unter dem Axiom, dass er gut ist als einziger.

Vergessen

Lügen

Ob er Pokern kann, weiß ich nicht

So tun als ob kann er wahrscheinlich, hängt davon ab, ob in dieser Haltung ein Stäubchen Sünde steckt

Und in diesem Sinne kann man Gott auf Herz und Nieren prüfen, was ja Gott normalerweise laut Psalmen mit dem Menschen macht.

 

So gleicht ein Mensch sich versuchsweise Gott an.


Bearbeitet von Einsteinchen, 13 March 2017 - 07:13.


#1014 Einsteinchen

Einsteinchen

    Mitglied

  • Mitglieder
  • PIPPIPPIPPIP
  • 5780 Beiträge

Geschrieben 13 March 2017 - 07:57

Wie die Engel funktionieren

Als Gläubiger bin ich mir im Klaren, dass es unzählige Engel gibt. Aber ich und jeder andere Mensch hat noch nie einen Engel gesehen, denn unser Zeitalter ist säkular. Es gibt viele Bücher zum Beispiel von Doreen Virtue oder von Diana Cooper oder von Jana Haas, die schreiben von den Engeln, wie wenn sie sie sähen und mit ihnen reden. Sie bieten Übungen an, wie man sie wahrnimmt. Aber für mich sind das alles nur Gedankeneingebungen und Phantasiespiele, wo es immer darauf ankommt, ist der Gedanke mein eigener oder eben der Engel.

Man darf auf die Engel vertrauen, sie schützen im Straßenverkehr, aber den Schutzengel darf man, wenn man über die Kreuzung geht nicht mißbrauchen, sondern man muss warten, bis es grün ist. Nur die selig verdummten gehen bei Rot über die Kreuzung, die schützen wahrscheinlich, was weiß ich denn schon, dennoch die Engel, wenn sie authentisch dumm sind und ohne Falsch in ihrem Herzen.

Aber meistens landen solche Exemplare in der Psychiatrie und dort wird ihnen die säkulare Nüchternheit beigebracht. Oder sie sind im Kloster wie Bruder Einfalt, ein Anhänger des Heiligen Franziskus, den der Regisseur Rossellini in einem Schwarz/Weiß-Franziskus-film so einfältig dargestellt hat, dass meine Mitbrüder im Kloster gewinselt haben vor Pein, aber ich fand den Film bezaubernd.

 

edit: Rossini auf Rossellini ausgebessert auf den Hinweis Karfunkels im nächsten Post. Nebenbei: So funktioniert Exegese bei den Schreibern

Zeitstempel 07:57

editiert um: weiß ich nicht, steht aber bald fest..

Zeitstempel Karfunkel 09:19

*Einsteinchenmodus : So bewege ich mich in der Zeit und handhabe die Zeit*

Und jetzt kann ich mein editiertes Post rekonstruieren in der Urversion. Exegese eben. So ist es den Evangelienschreibern ergangen.


Bearbeitet von Einsteinchen, 13 March 2017 - 10:27.


#1015 Karfunkel

Karfunkel

  • Moderatoren
  • 1884 Beiträge

Geschrieben 13 March 2017 - 09:19

Rossellini, meintest Du.

 

 

 



#1016 Einsteinchen

Einsteinchen

    Mitglied

  • Mitglieder
  • PIPPIPPIPPIP
  • 5780 Beiträge

Geschrieben 13 March 2017 - 10:05

Rossellini, meintest Du.

 

 

 

Richtig. Danke.



#1017 Einsteinchen

Einsteinchen

    Mitglied

  • Mitglieder
  • PIPPIPPIPPIP
  • 5780 Beiträge

Geschrieben 14 March 2017 - 05:12

"Ich will", das Wort ist mächtig,

spricht´s einer ernst und still

die Sterne reißt´s vom Himmel,

das eine Wort "Ich will".

 

hat einmal ein Dichter geschrieben,

 

Das ist wieder einmal ein typischer lyrischer Ausbruch, der aber doch Hand und Fuß hat. und der irgendwie in Prosa gesetzt werden müsste, damit glaubensstarke Menschen wie ich keinen Unmöglichkeitsfrust bekommen.



#1018 Einsteinchen

Einsteinchen

    Mitglied

  • Mitglieder
  • PIPPIPPIPPIP
  • 5780 Beiträge

Geschrieben 16 March 2017 - 04:37

Es gibt den Spruch: Irren ist menschlich, vergeben ist göttlich. Das könnte man umschreiben in: Irren ist menschlich, vergessen ist göttlich.

Aber dass Gott wirklich vergißt, glaube ich nicht. Es geht um  die Fähigkeit Jesu, der als Gott ein Gedächtnis wie ein Elefant hatte, auch vergessen zu können. Ich interessiere mich dafür, wie der Sündenvergebungsmechanismus funktioniert, gleichsam, als ob ich das einem hypothetischen Androiden Data aus Star Trek einpflanzen will. Denn ich glaube, Freund und Feind muss man auseinanderhalten können, sonst bleibe ich ein Luftikus, der nur Liebe in jedem Menschen sieht, was ja objektiv nicht wahr ist, allerdings von einer metaphysischen Betrachtungsweise, von irgend einer Vogelperspektive (der Perspektive Gottes) vielleicht doch wahr ist. Für mich ist ja eigentlich der Teufel höchstpersönlich nicht mehr der Feind, sondern ein Wesen, vor dem ich gehörigen Respekt habe, und mit dem ich durchaus diskutieren würde, ohne mich in etwas zu verstricken. Denn der Teufel hat auch nicht die Fähigkeit, meinen eigenen Willen zu übernehmen, sondern alles was ich tue, tue ich mit meinem souveränen Willen. Man sieht, ich glaube auch an eine Entität namens Teufel. Er ist aber in diesem säkularen Zeitalter so versteckt und ungreifbar und flüchtig wie die Engel.

Das zu glauben ist die Lebensweise fast aller Gläubigen und Theisten.

Als Gebrauchshypothese breche ich das auf die Erkenntnis herab, dass es nur Menschen, Tiere, Pflanzen; Minerale und Wasser, Erde, Feuer und Luft gibt und das unspirituelle Weltbild des Richard Dawkins.. Das Spirituelle offenbart dagegen der Traum, der Tagtraum und das fortwährende unaufhörliche Denken.


Bearbeitet von Einsteinchen, 16 March 2017 - 05:02.


#1019 Long John Silver

Long John Silver

    Mitglied

  • Mitglieder
  • PIPPIPPIPPIPPIP
  • 14906 Beiträge

Geschrieben 16 March 2017 - 07:48

Es gibt den Spruch: Irren ist menschlich, vergeben ist göttlich. 

 

 

Ich weiss nicht, woher du den Spruch hast, aber er ist voellig sinnlos. Irren und Vergeben ist kein Gegensatzpaar, also ergibt es auch keinen Sinn, sie so gegeneinander zu stellen. Sprachliche und gedankliche Willkuer, wenn du so willst. Klopf den Satz in die Tonne. 

 

Irren ist menschlich, Nicht-Irren ist goettlich.  

 

So wird ein Schuh daraus. 



#1020 teofilos

teofilos

    ))<>((

  • Admin
  • PIPPIPPIPPIPPIP
  • 19576 Beiträge

Geschrieben 16 March 2017 - 09:37

 

Es gibt den Spruch: Irren ist menschlich, vergeben ist göttlich.

 
Ich weiss nicht, woher du den Spruch hast, aber er ist voellig sinnlos. Irren und Vergeben ist kein Gegensatzpaar, also ergibt es auch keinen Sinn, sie so gegeneinander zu stellen. Sprachliche und gedankliche Willkuer, wenn du so willst. Klopf den Satz in die Tonne. 
 
Irren ist menschlich, Nicht-Irren ist goettlich.  
 
So wird ein Schuh daraus.

 

Wir können jetzt doch nicht unser ganzes literarisches Erbe in die Tonne treten nur damit es in einer bestimmten Kategorie Sinn ergibt:
 

Irren ist menschlich, aber vergeben ist göttlich.

Alexander Pope (1688 - 1744), englischer Dichter, Essayist, Satiriker und Übersetzer der Epen Homers


#1021 Einsteinchen

Einsteinchen

    Mitglied

  • Mitglieder
  • PIPPIPPIPPIP
  • 5780 Beiträge

Geschrieben 16 March 2017 - 09:53

 

 

Es gibt den Spruch: Irren ist menschlich, vergeben ist göttlich.

 
Ich weiss nicht, woher du den Spruch hast, aber er ist voellig sinnlos. Irren und Vergeben ist kein Gegensatzpaar, also ergibt es auch keinen Sinn, sie so gegeneinander zu stellen. Sprachliche und gedankliche Willkuer, wenn du so willst. Klopf den Satz in die Tonne. 
 
Irren ist menschlich, Nicht-Irren ist goettlich.  
 
So wird ein Schuh daraus.

 

Wir können jetzt doch nicht unser ganzes literarisches Erbe in die Tonne treten nur damit es in einer bestimmten Kategorie Sinn ergibt:
 

Irren ist menschlich, aber vergeben ist göttlich.

Alexander Pope (1688 - 1744), englischer Dichter, Essayist, Satiriker und Übersetzer der Epen Homers

 

Ich hatte einmal eine Erkenntnis. Damals war es eine Psychose, aber sie bleibt eine wahre Erkenntnis. Jedes Wort, das gesprochen oder geschrieben ist, an seinem richtigen Platz. Aber da bin ich bei der esoterischen Akasha-Chronik oder bei der Bibliothek von Babel von Jorge Luis Borges. Aber es gibt sie. Es ist die Rückgängigmachung der Sprachverwirrung, hängt irgendwie mit dem Heiligen Geist zusammen.


Bearbeitet von Einsteinchen, 16 March 2017 - 09:54.


#1022 Einsteinchen

Einsteinchen

    Mitglied

  • Mitglieder
  • PIPPIPPIPPIP
  • 5780 Beiträge

Geschrieben 17 March 2017 - 06:00

Archimedes gilt als der größte Mathematiker aller Zeiten und hatte in der alten Zeit wohl kein Papier, auf dem er schreiben und Mathematik betreiben konnte, sondern er benutzte seine Finger und schrieb in den Sand. Was für große Visualisierungskraft musste der wohl haben. Bekannt ist sein Tod. Er sagte zu einem Soldaten: Störe meine Kreise nicht, darauf erstach ihn der Soldat, wohl aus Empörung. Das kann mir angstgetriebenen Menschen nicht passieren. Ich hätte zu dem Soldaten aufgeschaut und einen Blickkontakt mit dem Soldaten aufgenommen, um abzuschätzen, was der für einer ist: Psychopath, harmlos, autoritär, gutmütig, gehetzt, gemeingefährlich, irren Blicks, verträumt, bestimmt, usw. Das kann man am Blick erkennen. Danach hätte ich mich gerichtet. Archimedes hatte so gesehen keinen Überlebensinstinkt. Denn bei aller Liebe, die ich immer auch verkünde zu den Menschen, die Menschen sind auch Bestien und Autisten und leben in ihrem eigenen Universum.

Archimedes ist sehr berühmt, und doch weiß man von ihm, von seiner Psyche, seinem Psychogramm fast gar nichts, und erst recht nichts weiß man vom unbekannten Soldaten und doch sind beide so wichtig und vollwertig wie Jesus, über den die Christenheit eine Menge weiß, aber soviel wird es dann doch nicht sein.

Albert Schweitzer war ein Jesus-Forscher und hat nicht sehr viel herausgebracht über ihn..

Ich bin ein Menschenforscher, jeder beliebige Mensch kann das sein.


Bearbeitet von Einsteinchen, 17 March 2017 - 06:24.


#1023 Einsteinchen

Einsteinchen

    Mitglied

  • Mitglieder
  • PIPPIPPIPPIP
  • 5780 Beiträge

Geschrieben 17 March 2017 - 06:48

Mit dem sogenannten namedropping ist man mit einem angstbasiertem Ego auf der sicheren Seite. Man redet nicht über sich sondern sagt nur: Mein Frühstückspartner Papst Benedikt beugte sich zu meinem Ohr und flüsterte mir etwas zu. Darauf musste ich schmunzeln und ein verstehender Blick durchstreifte das Antlitz des Papstes. Die Welt ist voll von Namen. Wer geht mit wem? Wer kennt sich? Böhmermann zum Beispiel ist über alle Maßen berühmter als ihm eigentlich zusteht, weil er das Ziegengedicht über Erdogan gemacht hat. Die meisten anonymen Christen gehen ja anscheinend mit Jesus und können damit nicht hausieren gehen. Sie sind aber in sich zufrieden und nicht so anspruchsvoll wie ich, der gerne mit den berühmtesten Namen gehen will. Dabei gehe ich ja schon mit Jesus und Gott und das ist nicht zu toppen, aber wie ich weiß, tun das sehr viele andere Menschen auch, aber die haben nicht ein so ausgeprägtes Ego, von dem ich nicht weiß, ist es klein und bescheiden oder ist es riesengroß.



#1024 Einsteinchen

Einsteinchen

    Mitglied

  • Mitglieder
  • PIPPIPPIPPIP
  • 5780 Beiträge

Geschrieben 29 March 2017 - 07:28

Dale Carnegie hat ja das berühmte Buch geschrieben: Wie man Freunde gewinnt. Und er preist die Technik an, sich die Namen der Menschen zu merken, die man so trifft. Das soll angeblich die Namensträger für den Aufmerksamen begeistern. Und man soll in Bewunderung ausbrechen im Sinne von: Mann, hat der ein Gedächtnis, der interessiert sich ja für mich. Aber ich sehe die manipulative Absicht dahinter, und wenn man die Absicht merkt, ist man verstimmt. Da war ich einmal 1981 im Kloster bei einem Treffen mit einem Abtpräses in Salzburg, und wir plauderten, so unter Klerikern, und der Abtpräses war für sein fabelhaftes Gedächtnis bewundert, das hat ihn soweit gebracht, und da plauderte er mit mir kleinem Novizen und mit den anderen Klerikern Smalltalk. 1981, im Winter, war ich bei einem Empfang dieses Mannes mit den Klerikern  im Stift St. Florian in Österreich, und er sprach mich wieder direkt an: Und, hast du den Zug erreicht? Da wußte ich aber sofort, hier habe ich das fabelhafte Gedächtnis des Menschen zu bewundern, der ja dann eine Zeitlang Bischof von Linz war. Aber ich merkte die Absicht und war verstimmt. Später, in der Psychiatrie, ich hatte da eine Ärztin, eine Primarin, es war 2001, ich kannte selbstverständlich ihren Namen und so. Und ich traf sie wieder, das war 2003, und da sagte ich zu ihr: Kennen Sie mich noch? Da stutzte sie aber gehörig und fragte, Wo sind Sie stationiert? Ich: Auf B5. An diesem Tag erschien die Primarin und verpasste mir eine gehörige Portion Lithium und erhöhte meine Medikamentendosierung.

Und die Moral von der Geschichte? Wenn du Menschen mit Namen kennen lernen willst, mach es immer richtig und ohne Fehler, sonst ist man ein Stalker, ein Fan, ein Verrückter, ein Narr, vielleicht schamlos, und ich weiß immer noch nicht, wie man mit Menschen umgeht.

Eckhard Tolle, der von sich sagt, er lebe im ewigen Jetzt, dürfte sich wohl auf diese  Weise durch die Zeit bewegen.


Bearbeitet von Einsteinchen, 29 March 2017 - 08:18.





Besucher die dieses Thema lesen: 1

Mitglieder: 0, Gäste: 1, unsichtbare Mitglieder: 0