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  1. Past hour
  2. Long John Silver

    Diskussionen und Diskussionszwecke

    Vielleicht hast du das falsch verstanden. Es geht mir lediglich um mich und eine andere Person in einem Forum in einer bestimmten Situation. Unhoeflichkeit in der Art wie Xanamoth sie als Beispiel beschrieb ist fuer mich ein K.O. Kriterium, nicht weil ich mich verletzt fuehle, sondern weil ich keine Lust habe, meine Freizeit mit ungehobelten Gesellen zu verbringen, die keine Manieren haben. Mir ist das auch nicht wichtig dann, dass ich mich da weiter mit beschaeftige, jedenfalls wenn es so ausartet wie in Xanamoths Beispiel. Da wird, nach meiner langen Erfahrung, auch nichts Gescheites daraus. Ich lasse die Leute dann einfach mit ihren Klischees und Vorurteilen gluecklich werden, ich muss das nicht zwanghaft gerade ruecken wollen. Will sagen: Xanamoths Aussage war: O fein, jetzt geht's richtig los *Haendereib*. Meine ist: Lohnt sich nicht weiter, gute Reise! Es gibt immer viel Interessanteres als solche Dinge. Fuer mich macht der Ton die Musik. Und da gibt es halt welche, die sich selbst durch ihr Verhalten ins Aus schiessen. Das ist nicht mein Problem. Nehmen wir doch mal das erwaehnte "du bist ein Rassist/rechtsextrem". Sollte man sich darueber diskutieren dann? Einfach abhaken. Bringt einem im Leben weiter, wenn man versuchte, User XXX in einem Forum davon zu ueberzeugen, dass man es nicht ist (wo er doch sowieso einfach spinnt, wenn er das behauptet). Nein, bringt einem nicht weiter. Sollte einem so etwas wichtig sein? Sollte man sich wegen irgendeinem wildfremden Menschen aufregen, der einem konstant falsch einschaetzt und alle moegliche kruden Klischees von sich gibt? Sicher nicht. Meine Meinung: such dir lieber einen Gespraechspartner, der sich benehmen kann, auch wenn es kontrovers zu geht, dann macht es Spass. Aber wie gesagt - ich bezog mich lediglich auf mich und XXX, das Ausklinken. Das hat nichts damit zu tun, dass andere nicht weiter diskutieren sollen oder Themen abgewuergt oder was auch immer verhindert. Nur ich ziehe innerlich meine Konsequenzen. Und meine Erfahrungen in diesem Forum haben mir gezeigt, dass ich da richtig handle. Ich wuerde aber keinen davon abhalten, der sich heraus gefordert fuehlt in solchen Faellen und erst richtig in Fahrt kommt dann und solche Dinge braucht. Der reagiert eben anders als ich.
  3. Today
  4. Das finde ich schade. Mir ist es im wesentlichen egal, ob eine Diskussion nach Schema a), b) oder c) verläuft, solange ich nachvollziehbare Argumente und deren Abwägung geliefert bekomme und grundlegende Umgangsformen eingehalten werden. Plötzliche Kommunikationsverweigerung, insbesondere nach vielversprechenden Anfängen, macht eine Diskussion aber unbefriedigend.
  5. Sorry, die Frage war vermutlich doof - ich war mir nur einfach nicht sicher, ob es noch etwas gibt, wozu ich etwas schreiben möchte.
  6. Nicht was es ist, aber was andere darunter verstehen. Darum ging es. Was es es in meinen Augen ist, hab ich ja im Eingangsbeitrag geschrieben.
  7. gouvernante

    Frage zum Thema "Judenmission"

    Es gibt sie. Und es wird für alle, die nicht an Christus glauben, gebetet, also auch für Muslime. https://www.erzabtei-beuron.de/schott/schott_anz/index.html?file=..%2Fschott%2Ffastenzeit%2Fkarwoche%2Fkarfreitag%2FFuerbitten.htm
  8. Okay, danke. Das muss ich dann bei Gelegenheit mal nachlesen. Und weißt du jetzt genauer, "wie man diskutiert" bzw. was eine Diskussion genau ist?
  9. Howe

    Frage zum Thema "Judenmission"

    Es ist mal wieder soweit, Ostern kommt ja immer ganz plötzlich und auch damit auch der Karfreitag. Meine Frage lautet: "Gibt es eigentlich immer noch die Karfreitagsfürbitte für die Juden"? Und warum betet man nicht dann nicht auch für die Muslime damit auch die zum rechten Glauben finden? ich meine mal irgendwo gelesen zu haben dass das in der anglikanischen Kirche üblich ist.
  10. Long John Silver

    Diskussionen und Diskussionszwecke

    Wobei die "Diskussionen", die man privat in der Familie fuehrt, sowieso eine ganz andere Dynamik haben als wenn ich hier im Forum diskutiere oder mit Kollegen ueber Sachfragen. Das sind drei voellig verschiedene Ebenen. Ich zoffe mich in der Familie nie ueber weltanschauliche oder politische Fragen, es ist eher so eine Art Austausch von jeweiliger Meinung, das geht aber nicht sehr tief, eher auf der Basis von Informationen. Es gibt zwei drei Themen, da haben zwei mir sehr nahestehende Menschen eine voellig andere Ansicht als ich, das wissen wir voneinander, das wird so akzeptiert und auch verstanden, da muss man sich nicht darueber zoffen, dazu mag man sich viel zu sehr. Das gehoert halt zu den Eigenheiten des anderen, sozusagen. Dazu hat man viel zu viel andere Beruehrungspunkte, als dass so etwas wirklich wichtig waere. In der Partnerschaft mag ich generell nicht streiten, wenn nicht wirklich Anlass besteht, Themen von aussen, also Politik etc. sind fuer mich kein Anlass dazu. Meinungsaustausch ja, aber darueber hinaus nichts. Ich gehoere zu den Menschen, die sich gern die Meinung anderer Menschen anhoeren, aber sie oft einfach so lassen wie sie ist, wenn es nicht um etwas wichtiges und existenzielles geht.
  11. Dieser Thread verfolgt keine düsteren oder manipulativen Zwecke und es geht auch hier um keinen Sieg. Mir ist hier schon längere Zeit aufgefallen, dass die meisten hier völlig andere Vorstellungen darüber haben was eine Diskussion ausmacht und wie man diskutiert als ich. Auch wurde mir mehrfach vorgeworfen ich würde Diskussionen zerstören, was mich irritiert (im Sinne von: erstaunt/verwundert hatte; den dieser Vorwurf kam meist dann, wenn ich das Gefühl hatte, mich geradezu schulmäßig zu verhalten. Daher erschien es mir sinnig , die unterschiedlichen Diskursmasstäbe in den Raum zu werfen und gegenüberzustellen. nach meinen Kategorien ist das ein 1b) Gespräch . Wollte ich schon einige Zeit, aber jetzt konkret durch mn2017s Aussage „eine Diskussion ist was anderes“ im Voruntersuchungsthread. Äh nein , eine Diskussion ist genau das dachte ich, was meinst du denn wie man diskutiert ?
  12. Long John Silver

    Diskussionen und Diskussionszwecke

    Nun ja, wir unterscheiden uns eben grundsaetzlich. Aber das wissen wir laengst.
  13. @ Xamanoth: Jetzt muss ich doch noch mal nachfragen: Was genau ist der Sinn und Zweck dieses Threads?
  14. Der andere als Person ist mir in der Regel auch egal. Seine Ansichten sind es dann nicht, wenn das Thema reizvoll ist und Gelegenheit zu einem interessanten Wortgefecht bietet, sozusagen intellektuell appetitanregend.
  15. Long John Silver

    Diskussionen und Diskussionszwecke

    Warum kommst du nicht auf den Gedanken, dass einem der andere und seine Ansichten einfach sch...egal sind? Das ist doch das Naheliegendste, oder? Nein, die Absaetze haben keinen Sinn.
  16. Es zeigt einerseits, dass auch der andere über eine gesunde Grundaggressivität verfügt. Und dass die Gegensätze zu ihm unüberbrückbar sind. Beides bildet eine optimale Ausgangslage für eine Diskussion. Ps: Die Absätze am Ende deines Beitrags haben bestimmt einen Sinn?
  17. Long John Silver

    Diskussionen und Diskussionszwecke

    Ich fuehle mich gelangweilt dadurch und breche das Gespraech ab. Es interessiert mich nicht mehr. So unterschiedlich sind die Menschen :-)) Zu was sollte mich so etwas motivieren? Ich finde so etwas einfach ... zu hohl, um sich zu was getriggert zu fuehlen. Also, ich wuerde mir einfach an die Stirn tippen und mir sagen, dass es sich nicht lohnt, diesen User weiter als ernsthaften Gespraechspartner auf der Liste zu haben.
  18. Nochmal hierzu: Lernen im Gespräch kann ich nur sehr, sehr selten. Dafür gibt es Bücher; und da ist es natürlich wichtig, Autoren verschiedener Ansichten kennen zu lernen. Das bringt aber unendlich viel mehr komprimierte Information in viel kürzerer Zeit mit sich als ein Gespräch. Ich fand schon früher selbst ein Lernen durch Vorlesungen sehr mühsam und schleppend. Und - offen gesagt, gerade meine engsten Freunde sind "genauso drauf". Wir hatten und haben Freude an manchmal stundenlangen, hochkonfrontativen Streitgesprächen. Manchmal hat man uns in Vorlesungen wie kleine Kinder auseinandergesetzt (urisch lustig). Und für mich ist eine kontroverse Diskussion nicht mit einer Ablehnung der Person verbunden. Wirklich nicht. Seinen Boxgegner (Brecht hatte recht - der Boxsport ist ein großartige Metapher für so vieles...) hasst man ja auch nicht, man kann ihn mögen, mit ihm feiern, und ihn trotzdem umzuhauen versuchen. Das nimmt da ja auch keiner persönlich. Wenn man allerdings auf jemanden einhaut, der eher tanzen will, ist das natürlich problematisch. Wenn mir jemand sagt "das ist Schwachsinn, verblendet, rechtsextrem" etc. was du schreibst denke ich etwa (harharyea! Jetzt geht's los! BAMM!). Der Spaß beginnt. Manch anderer fühlt sich dadurch aber nicht getriggert und motiviert, sondern verletzt und zurückgestoßen. Ich muss zugeben, dass ich hierfür manchmal etwas blind bin. Und was die Sache mit den Definitionen betrifft: Der Definitionsapell dient natürlich einerseits dazu eine Diskussion zu "gewinnen". Manchmal aber, und da sind die Grenzen fließend, geht es aber wirklich darum, zu verstehen, was der andere eigentlich meint. Nochmal ein Beispiel aus der Forengeschichte, die keineswegs die Metaebene verlassen soll, sondern zur Illustration dient:; "Der Islam ist eine faschistoide Ideologie". Dieser Satz viel mehrfach, und er ergibt für mich einfach keinerlei Sinn. Wer das sagt versteht sowohl unter "Ideologie" als auch unter "Faschismus" etwas grundlegend anderes als ich, und eine Fortsetzung des Gesprächs ist nur sinnig, wenn er mir zu beiden Begriffen genau erklärt was er meint. Es ist mir übrigens unbegreiflich, wieso man sich einer geforderten Definition verweigert. Das heißt für mich sinngemäß: "Ich rede einfach nur daher und habe keine Ahnung was ich eigentlich sage", mithin: "Ich habe verloren".
  19. Das „eigentlich - aber“ ist doch ein Zeichen von Differenzierung, genau was ich meinte. Die radikale (beschreibend, nicht wertend gemeint) Einstellung akzeptiert kein „aber“, und das ist sehr oft die Einstellung der Jugend, Werner
  20. Ich weiss gar nicht, ob ich damit "radikale Ansichten" meine: -Es gibt Felder, wie z.B. die von LJS zitierte naturnahe Landwirtschaft, da bin ich einem wertkonservativen ("agrarreaktionären") Anliegen quasi unverändert treu geblieben, und freue mich halt, dass das seltsamerweise heute als "progressiv" gilt. -Dann bin ich bewusst nicht zur Bundeswehr gegangen, meine Einstellung zur Verwerflichkeit des Krieges hat sich nicht geändert, aber die gegenwärtige chaotische, opportunitätspazifistische "Sicherheitspolitik" heutiger Tage erscheint mir nur wirr und pseudomoralisch. -Ich bin zutiefst vom Antifaschismus und der Vorbildlichkeit der selbstkritischen deutschen Geschichtspolitik überzeugt, aber das selbstzufriedene überhebliche Genöle, mit der ein ganzes Bündel disparater Politikansätze überhaupt nicht zur Kenntnis genommen wird, sondern nur als "rechts" tituliert wird,damit über Probleme gar nicht nachzudenken braucht, erscheint mir schlicht demagogisch bis naiv daher geplappert. -Ich bin eigentlich ein langjähriger und engagierter Atomkraftgegner, aber trotzdem inzwischen bereit, das zu überdenken, wenn es für ein sinnvolles Konzept einer zukunftsfähigen Energieversorgung erforderlich wäre. -In religiösen Dingen: kein Problem mit Menschen, die an alten Formen der Liturgie und des Ritus ihre Freude finden, aber fast angewidert von einer sklavischen Unterwerfung unter lehramtliche Normen und Traditionen, ohne diese im geringsten individuell auf die Vereinbarkeit mit moralischen Problemen oder spirituellen Bedürfnissen zu überprüfen. Ich könnte noch eine Reihe von Dingen aufzählen - ich vermute einfach, dass "konservativ" oder "progressiv" an sich überhaupt keinen Wert darstellen, sondern allenfalls gewisse Haltungen sind, die je nach nach Problemlage passend sein könnten oder aber hinderlich. Man sollte sich dann halt entscheiden, welche Herangehensweise für ein Problem besser passt. So wie "wegrennen" evolutionär genaus so sinnhaft sein kann wie "angreifen" - es kommt immer auf die konkrete Lage an. Mir fällt es schwer, für so eine Haltung einen abstrakten Oberbegriff zu finden, weswegen es möglicherweise gar keine Mentalitätsfrage ist - oder bestimmte Menschen haben eben überhaupt eine etwas sonderliche Mentalität.
  21. Du siehst aber sicherlich ein, dass Du da eher eine "deformation professionelle" beschreibst, die nicht auf alle Freunde von Gespräch und Diskussion den gleichen Reiz ausübt, wie auf Dich?
  22. Ok. Das war nur zur Verdeutlichung, dass der Standpunkt in einer Diskussion manchmal nicht nach dem "echten" Standpunkt zu wählen ist, sondern danach, woraus die spannendere Diskussion entsteht. Anderes Beispiel zur Verdeutlichung aus der Arbeit: 1. Wir haben einen Baukonzern vertreten, der eine Bank als Bürgen in Anspruch genommen hat. 2. Der Anwalt der Bank hat die (sechstellige) Zahlung verweigert, weil er den Bürgschaftsvertrag für nichtig hält. Womit er objektiv m.E. recht hatte. 3. Mein Chef sagte zum Mandanten sinngemäß: Eigentlich liegen unsere Siegeschancen bei vielleicht 15%. Da Sie uns an Ihrer Seite haben, etwa 30 (wirklich fast wörtlich so). Ich habe dutzende von Seiten geschrieben warum die Klausel keineswegs unwirksam ist, teilweise hochsophistisch; war wirklich eine Herausforderung. Wir haben auch verloren. Hat trotzdem Spaß (ja, Spaß!) gemacht. Aber: Hätte ich die Bank vertreten hätte ich genau das Gegenteil geschrieben. Wie ein großer Philosoph mal sagte: Only the ladder is real.
  23. Doch. Wenn dir logische Brüche und Wissenslücken schonungslos aufgezeigt werden. Und du trainierst sprache, Logik, Argumentationstechnik. Das würde sicher stimmen wenn ich von dem, von dir beschriebenen, Boxkampf ausgehen würde. Bei dem von mir beschriebenen ergebnisoffenen Gedankenaustausch ist das eher störend und bewirkt das ich mich mal gelangweilt mal angewidert abwende.
  24. Doch. Wenn dir logische Brüche und Wissenslücken schonungslos aufgezeigt werden. Und du trainierst sprache, Logik, Argumentationstechnik. Übrigens zu Ennaus Rückfrage: Nein. diese Diskursweise war etwas, dass ich an der anwaltlichen Arbeit immer großartig fand und immer finden werde (auch wenn ich nunmehr etwas völlig anderes mache; z.B. vor größeren Gruppen zu sprechen und Telefonate mit angemessener Redezeitverteilung, sprich: 80% bei mir zu führen). Mich haben andere Sachen gestört, das allerdings massiv.
  25. gouvernante

    Diskussionen und Diskussionszwecke

    Öhm, könntest Du bitte auf der Metaebene bleiben, wenn Du die Metaebene diskutieren willst?
  26. Die Diskussionen der "Kategorie C" haben ihren Platz vor Gericht oder im Wahlkampf. Allerdings hab ich dieses Forum nie wirklich als Gerichtssaal oder Kampfplatz gesehen. Die Debatten hier sind für mich eher Gedankenaustausch. Im Besten Fall lerne ich etwas dazu - andere Sichtweisen, neue Fakten oder auch nur meine Argumente (oder was ich dafür halte) zu schärfen und präzisieren; im schlimmsten Fall zieh ich mich gelangweilt zurück. Was hab ich davon im Infight jemanden nieder zu ringen? Das ich ein toller Hecht bin weiss ich auch so (naja, in Wirklichkeit wohl eher gehobener Durchschnitt). Durch "bam, smash in your face" lerne ich nichts dazu. Im Gegenteil! Da wo es meine Leidenschaft ist zu überzeugen (das ist aktuell eher auf Facebook bei den Themen "Pro Pflegekammer" und "Pflege in die Gewerkschaft" der Fall), ist es eher kontraproduktiv das Gegenüber als Kontrahenten zu sehen, den es niederzuringen gilt. Wenn der oder die Kolleg*In sich unterlegen fühlt wird er ganz bestimmt nicht den Mitgliedsantrag bei Ver.di ausfüllen.
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