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  1. Yesterday
  2. Das ist auch meine Erfahrung. NRW ist in Sachen Direktvermarktung von Bio-Produkten gut aufgestellt. Meine Rohmilch-Tankstelle liegt fünf Kilometer entfernt, da fahre ich meistens mit dem Fahrrad hin (heute nicht, es hat geregnet, da bin ich mit dem Auto gefahren 😳 ). Und Hofläden mit akzeptablen Preisen gibt es ringsum reichlich. Da kann Bayern noch viel lernen.
  3. Ennasus

    Neues aus dem Vatikan

    Tja. Die sexuelle Selbstbestimmung als Selbstzweck wäre mir auch nicht wichtig. Aber die sexuelle Selbstbestimmung als Ernstnehmen eines Menschen, zumal eines Menschen, der eh schon durch das System dermaßen verunsichert und verletzlich geworden ist, das sollte aus meiner Sicht ein mindestens so hoher Wert wie die Heiligkeit der Sakramente und des priesterlichen Standes sein. Zumal ich nicht verstehe, warum und wie die Heiligkeit der Sakramente und des priesterlichen Standes geschützt wird, indem man Menschen einfach nicht glaubt. Für mich patzt so etwas ihre Heiligkeit erst an.
  4. Ennasus

    Politik für Alle

    Sorry, ich war zwei Tage offline auf einer Hütte. So ad hoc nicht, aber ich versuche mich kundig zu machen.
  5. Chrysologus

    Neues aus dem Vatikan

    Schutzzweck der kirchlichen Gesetze ist nun einmal nicht sie sexuelle Selbstbestimmung, sondern die Heiligkeit der Sakramente und des priesterlichen Standes. Auch wenn oft anderes behauptet wird.
  6. Ennasus

    Neues aus dem Vatikan

    Wie gesagt, es wird formal richtig sein. Nur ist das etwas, das ich mit Bedauern und nicht mit Genugtuung zur Kenntnis nehme.
  7. Chrysologus

    Neues aus dem Vatikan

    Sexuelle Belästigung außerhalb des Beichtstuhles ist nun einmal nicht strafbar - und die scheint hier vorgelegen zu haben. Bis zur letzten Gesetzesänderung konnte ein Priester nun einmal Frauen begrapschen, wie er wollte, strafbar war es nicht. Das hat ihn gerettet.
  8. Ennasus

    Neues aus dem Vatikan

    Es wird formal alles seine Richtigkeit haben. Das überzeugt mich dennoch nicht, dass das Urteil dem Sachverhalt angemessen ist. Ich tue mir sehr schwer mit Sätzen wie diesen " Deshalb braucht es ja gerade Instanzen, die hier, hoffentlich sine ira et studio, urteilen und beurteilen. Sonst wird das subjektive Empfinden zum alleinigen Kanon der Wahrheit.", die suggerieren, dass die Frau ein Problem hat, falsche Dinge behauptet, Männern mieserweise böse Dinge anhängt und dass Männer mit ihrem unanzweifelbaren Zugang zur Wahrheit zum Glück alles richtig stellen können. Wobei du das ja nicht nur suggerierst, sondern explizit so sagst. Es ist das alte Spiel der Mächtigen...
  9. Doch, diese Nonnen waren da sozial engagiert, haben unterrichtet und Kinder betreut - ich habe damals Fotos gesehen. Und das wurde von den Priestermönchen unterstützt. Genauer weiß ich es aber nicht.
  10. Also, ich meine: alles, was die Orthodoxie ausmacht, haben wir auch (wenn auch z.T. außerhalb der lateinischen Tradition, doch auch andere sind "gut katholisch"). Dazu haben wir eben auch noch einiges mehr.
  11. Mir geht es nicht um Diakonie oder Caritas, das ist ja nicht genuin katholisch, sondern christlich (auch wenn die Orthodoxie sich mit der Betonung der Diakonie noch schwer tut im realen Leben). Ich rede bspw. von Franziskanern und Dominikanern. Beides orthodox nicht möglich. Als Einzelpersonen vielleicht (Seraphim von Sarow und Franziskus von Assisi haben sehr viel gemeinsam), als Gruppe wie ein Orden - keine Chance.
  12. Lesenswerter Link dazu: https://books.google.de/books?id=pQ60Ev_t8Z4C&lpg=PA211&ots=F1WH-V0scZ&dq=russian orthodox women communities 19th century&hl=de&pg=PA211#v=onepage&q&f=false
  13. Die beiden orthodoxen Nonnen, die in den Neunzigern mal bei mir zu Gast waren, gehörten zu einem Nonnenkloster, das diakonisch aktiv war und eine Schule eröffnet hat, um Kindern aus prekären Verhältnissen zu helfen. Die Gäste (v.a. Mönchspriester) habe sich sehr für unsere Diakonie interessiert.
  14. Er sollte u.a. die Gewaltenteilung praktizieren und die Politiker sich einer Verfassung unterwerfen. Aber sorry, darum geht es nicht. Ich habe überhaupt nichts dagegen, wenn jemand meint in einem freien Land Regeln brechen zu müssen. Nur soll er eben nicht behaupten, daß dieser Regelbruch notwendig sei, um irgendetwas Höheres zu retten und gleichzeitig dies anderen(!) aufzudrängen. Hierzulande regelt u.a. §34 StGB eindeutig, welche höheren Güter wann immer Vorrang haben. Das akzeptiere ich. Und wie erwähnt, ich habe auch nichts dagegen, solche Gottesdienste zu machen - nur sind sie eben nicht mehr römisch-katholisch. Warum also den Leuten was vorlügen? OAOS sprach von Inkulturation. Offenbar bedeutet hierzulande liturgische Inkulturation einen permanenten pastoralen Notstand zu haben, der es unmöglich macht, den Menschen zwei Lesungen plus Evangelium zu präsentieren. Meistens wird die erste Lesung aus dem AT geschluckt, was einem Hauptanliegen der liturgischen Erneuerung eine komplette Verachtung zeigt. Offenbar bedeutet Inkulturation hierzulande, daß der Pfarr-Klerus samt lokalen Laienentscheidern entscheidet, wie die Liturgie aussieht - und das nennt man dann natürlich NICHT Klerikalismus. Selbstbeschneidung? Akzeptanz von Autoritäten außer der eigenen? Fehlanzeige. Diese Selbstverpapstung anderen aufdrängen? Aber sicher!
  15. Studiosus

    Neues aus dem Vatikan

    So klar ist auch das nicht. Bei solchen Prozessen gilt ja grundsätzlich auch das Schriftlichkeitsprinzip, eine Anhörung kann bei Bedarf ergänzend stattfinden. Laut eigener Aussage hatte Wagner ja eine extensive Schilderung ihrer Sicht der Dinge eingereicht. Saluti cordiali, Studiosus.
  16. Wobei es in der russischen Orthodoxie des 19. Jahrhunderts durchaus diakonal inspirierte klösterliche Frauengemeinschaften gab, deren Gründungsimpuls nicht unähnlich dem vieler westlicher Frauengemeinschaften des 19. Jahrhunderts ist (obwohl es dort nie eine derartige Schwemme von neuen Gemeinschaften gab, wie im Westen - die Industrialisierung des Zarenreiches verlief aber auch v.a. geografisch völlig anders).
  17. Ennasus

    Neues aus dem Vatikan

    Sine ira et studio.. 😶 😳 Also, wenn ich das richtig sehe, steht Aussage gegen Aussage. Und 5 Männer haben dann "völlig objektiv" ein Urteil gefällt, wobei die Frau anscheinend nicht einmal selbst gehört worden ist. Nach Sätzen wie " „Ich mag Sie doch auch. Denken Sie, ich merke nicht, dass Sie mich mögen?“ Sowie: „Wir können zwar nicht heiraten, aber wir…“ würde ich - ganz subjektiv - ausgesprochen gern auf eine Wange-zu-Wange-Berührung "in empathischer und mitfühlender Weise" verzichten.
  18. Wenn man ein etwas weiteres Konzept von "katholisch" hat, kann man ja erfreut auch aus orthodoxen Quellen schöpfen.
  19. Es gibt vieles, was mich an der Orthodoxie anzieht. U.a., darauf rekurriert Felmy auch, ist die orthodoxe Theologie eine der Erfahrung, keine des Durchdenkens. Es wird - siehe Debatte um Theosis und Gregorios Palamas - innerorthodox schon mal heftigst(!) diskutiert, wie eine Erfahrung zu bewerten sei und was da genau erfahren wird, aber die Erfahrung steht im Vordergrund. Der Westen legt eine größeren Wert auf die Ratio. Eine rein spekulative Theologie, wie es sie zu Hochzeiten der Scholastik und auch noch in der Neoscholastik bei uns gab (sozusagen die Scholastik auf niedrigerem Niveau), lehnt der Osten ab. Vor allem in dogmatisierter Form. Allerdings ist der Unterschied häufig graduell. Auch wir im Westen haben eine lange Tradition der monastischen Theologie, die der orthodoxen sehr nahe ist. Bernhard von Clairvaux war vielleicht der letzte große Exponent dieser Art des theologischen Denkens - und Lebens! Nicht umsonst war er auch ein großer Mystiker. Und als scholastisch geprägtes Bindeglied sehe ich bspw. den Hl. Bonaventura, da er - genau wie jeder Orthodoxe es täte - den Kirchenvätern eine viel wichtigere Rolle zusprach als bspw. es Thomas von Aquin tat. Ich vermisse dagegen in der Orthodoxie diese Symphonie von Ratio und Erfahrung und die Einheit in der Theologie (bspw. gibt es innerorthodoxe Unterschiede in der Sakramententheologie). Und alles, was nicht bei den Vätern angelegt war, gilt als nicht möglich. Daher gibt es auch nicht verschiedene Orden mit unterschiedlichen Charismen. In meinen Augen engt das ein wenig das Wirken des Hl. Geistes ein, möchte damit aber niemandem zu nahe treten.
  20. U.a. darauf bezog ich mich. Dort spricht der Autor erstaunlicherweise immer von "dem Westen", obwohl er als ehemal. evangel. Theologieprof doch de Unterschiede protestantisch und katholisch kennen müßte. Mehrmals hatte ih das das Gefühl: katholisch kann er damit nicht meinen.
  21. nannyogg57

    Martinstag am 11. 11.

    Mein Jüngster war ein großer Fan des SanktMartin. In einer Phase seines Lebens zog er morgens ein spezielles Tuch als Martinsmantel über, wenn er in den Kindergarten ging. Geteilt hätte er ihn aber nie. Soweit der pädagogische Outcome.
  22. Direktversorgung bei bayrischen Landwirten scheint ein großes Mysterium zu sein. Ein Land mit einer reichen bäuerlichen Kultur und kaum Direktvermarkter weder für Milch und Fleisch noch - und das ist in unseren Urlauben echt ein Manko - mit Gemüse. Bei uns im Dorf gibt es einen Bauern für Gemüse (der auch Fisch und Schweine hat) einen weiteren für Rind- und Schweinefleisch, einen für Milch ab Hof, zwei Bauern für Holz und Kartoffeln, eine Landkäserei im Nachbarort, dazu noch Fischteiche, etc. - das einzige, was es nicht bei uns in der Nachbarschaft gibt ist ein Geflügelhof mit Legehennen und Mastgeflügel in Freilandhaltung. Und ich wüsste nicht wo wir hier Öl- und Getreidemühlen hätten. Aber prinzipiell scheint eine 100-Meilen-Diät bei uns in der Gegend leichter zu sein, als im Bayrischen.
  23. Flo77

    Martinstag am 11. 11.

    Sehr witzig. Wir haben ja nun auch 10 Jahre Martinifeste hinter uns, aber ein wenig mehr Präsenz der Legende wäre durchaus wünschenswert gewesen (und ein wenig mehr emotionales Engagement bei den Erwachsenen... aber ich bin da vmtl. einfach zu kritisch)
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