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  1. Past hour
  2. Wenn sich der jetzt folgende wirtschaftliche Rückgang im Rahmen derjenigen der spanische Grippe hielte, würde der Chef der Federal Reserve zwei Wochen lang vor Freude tanzen. Natürlich hat auch die Pandemie eine wirtschaftliche Auswirkung. Aber diese ist vernachlässigbar im Vergleich zu den Auswirkungen der Gegenmaßnahmen. Aha. Es sind also doch die "staatlichen Abwehrmaßnahmen", die zu den wirtschaftlichen Konsequenzen führen. Inwieweit die nun von den Bevölkerungen "erzwungen" werden, ist die Frage. Im Moment sehe ich nur Demonstrationen für weniger Abwehrmaßnahmen, nicht für mehr davon. Das gilt sogar für die reichen Industriestaaten, wo die Leute weich fallen. Ob die jetzt Verhungernden in Indien auf die Straße rennen würden, um fürs Verhungern zu demonstrieren, wenn die Regierung nichts täte, darf bezweifelt werden.
  3. So gesehen kann jemand auch sterben, "weil" er wandern gegangen ist oder eingekauft hat.
  4. Nach dem, was ich gelesen habe, scheint mir Punkt 2 am Wahrscheinlichsten: Der Pfarrer weiß angeblich nicht, wie viele Menschen am Gottesdienst teilgenommen haben. Über 100 Personen hätten sich durch den Gottesdienst angesteckt. Wenn Letzteres nicht Familienmitglieder einschließt, müsste die Kirche / der Gemeindesaal dieser Gemeinde die Größe des Kölner Doms haben, damit das legal war. Die Aussage, der Pfarrer wisse von nichts, ist sowieso gegen die Verordnungen. Was man leider auch kritisieren muss: Offenbar hat das Gesundheitsamt der Stadt Frankfurt die Gesundheitsämter der Umgebung nicht informiert. Das ist stümperhaft.
  5. Weil das Geld kostet und dem Gesundheitsamt Arbeit macht. Ist viel einfacher, die Leute auf Verdacht zu Quarantäne zu verdonnern und gut ist.
  6. Today
  7. Ich finde gerade diese Konstruktion hochinteressant. Jemand stirbt, weil er einen Gottesdienst besucht hat. In vielen Ländern haben Kirchen ja eine bedeutende Rolle für Masseninfektion gespielt. Vor allem weil Kirchenbesucher in der Regel einen höheren Anteil an Risikopatienten enthalten als die Benchmark. Wenn wir das jetzt auch ausprobieren, steigt der prozentuale Anteil der Konfessionslosen jetzt von zwei Seiten. Und das mit Gottes Billigung.
  8. etwas bildhaft, ja, drucken. er holt es sich ja zurück, nach der produktion durch steuern auf die einnahmen.
  9. Vielleicht würde ich es verstehen, wenn Du dafür Belege erbracht hättest. Hier z.B. ist eine Analyse der Federal Reserve von 2008, die den wirtschaftlichen Rückgang durch eine schwere Influenza-Pandemie für die USA auf ähnliches Niveau einschätzt wie bei der spanischen Grippe 1919. Weltbank-Szenarien aus dem gleichen Zeitraum halten das für viel zu optimistisch. Du wünscht Dir jetzt permanent eine andere Realität herbei, in der die Menschen praktisch ähnlich verhalten reagieren, wie auf vergangene Pandemien, weil z.B. Medien nach dem Weltkrieg noch überwiegend zensiert wurden, oder eben traditionelle Medien Ausbrüche wie die Hongkong-Grippe 1969 kaum thematisierten. Offensichtlich ist das aber in unserem Zeitalter der sozialen Medien kaum möglich, ein massiver Anstieg der Mortalität durch eine neue Seuche wird nicht achselzuckend akzeptiert und erzwingt überall staatliche Abwehrmaßnahmen, die sich so global fortsetzen wie die wirtschaftlichen Auswirkungen.
  10. Und trotzdem sind es zwei Paar Stiefel. Die Kirche macht da ganz widersinnige geistige Verrenkungen, wenn sie einerseits erzählt, die Ehe sei schon in der Schöpfungsordnung angelegt, andererseits aber durch Christis gestiftetes Sakrament, wobei niemand in der Lage ist, zu sagen, was es denn mit diesem "Sakrament" auf sich hat, was also der Unterschied zu einer nichtsakramentalen Ehe sein soll, und so weiter. Beim Standesamt werden jeden Menge aus katholischer Sicht nicht existente Ehen geschlossen, interessiert keinen, aber bei der Ehe für Homosexuelle ist auf einmal die Kultur und die Menschheit in Gefahr. Weil es angeblich "nur eine Ehe" gibt, muss man unbedingt zum Standesamt bevor man in die Kirche geht, wenn es aber einen finanziellen Vorteil gibt, ist das Standesamt nicht mehr nötig, und so weiter und so fort. Auf Themen wie Nichtexistenz ex nunc oder ex tunc und nachträgliche Doch-Existenz des Sakraments ex tunc per Zauberspruch, äh, Verwaltungsakt mit Stempel gar nicht erst einzugehen. Das kirchliche Eherecht ist ein antiquiertes Absurditätenkabinett, wenn es nicht um die malerische Kulisse ginge, würde sich das keiner freiwillig antun, der sich mit der Materie beschäftigt (was kaum einer tut, weil die Kulisse das einzige ist, was interessiert). Aber die malerische Kulisse gibt es inzwischen ja bei anderen Anbietern auch, und das ohne das ganze wirre Zeug drumrum. Werner
  11. Bleibende Geruchsbeeinträchtigung wäre zwar persönlich großer Mist, aber noch nicht dramatisch. Ich denke dabei eher an die rund 20 % Erkrankten, die ins KH müssen, und an etwaige bleibende Lungenschäden.
  12. gouvernante

    Neue Ratzinger Biografie mit brisanten Aussagen

    Dieses Konstrukt gibt es - auch staatlicherseits - länger, als es die Kirche gibt.
  13. Und woher nimmt es der Staat? Drucken? Oder aus dem Boden pumpen? Letzteres aber nur, wenn es andernorts eine Spassindustrie gibt, die das Pumpergebnis benötigt. Werner
  14. Und warum wird dann nicht zwangsgetestet? Werner
  15. das ist es doch am besten wenn die Kirche jedesmal klar sagt sie redet nur von IHREM Sakrament und sich zur staatlichen Ehe nicht äussert
  16. Die Schaffung dieses seltsamen weltlichen Konstrukts ist in Deutschland unter andem auch von Angehörigen christlicher Gruppierungen begrüßt worden, die keine Ehe eingehen konnten, weil die beiden "führenden" Konfessionen bis dahin das Monopol in Sachen Eheschließung beanspruchten.
  17. in vielen sätzen hast du differenziert argumentiert. du hast prämissen gesetzt, logische zusammenhänge erläutert und bist zu stimmigen schlußfolgerungen gekommen. ein echter rorro.
  18. Die Kirche kann ja nichts dafür, daß dieses seltsame weltliche Konstrukt auch so heißt.
  19. Auf jeden Fall bist Du jemand, der ihn nicht verstanden hat. Q.e.d. Lies Dich doch mal ein wenig ein, schlag mal Worte wie Giralgeld oder Buchgeld nach und überlege, was diese realiter bedeuten, bevor Du solchen Unsinn hier verbreitest. Oder ist das das Ergebnis jahrelanger sozialistischer Hirnwäsche? Dann tust Du mir Leid.
  20. Inkorrekt. §25 IfSG. Daß die Grundrechte dadurch eingeschränkt werden, wird dort explizit erwähnt.
  21. ich bin wohl der einzige der hier kapitalistische wirtschaft sehr grundsätzlich vertritt. kapitalismus heißt nur, dass mit eingesetztem kapital produziert wird und dem anschließenden verkauf der produkte das eingesetzte kapital wieder hereinkommt. dann beginnt der kreislauf von neuem. der gelingende verkauf, durch marktwirtschaft unterstützt, ist immer der zweite schritt. also muß am anfang immer kapital existieren. wo kommt es her? die ursprüngliche akkumulation ist raub und mord und krieg. dann kommt die normale akkumulation im kreislauf aus den erlösen des verkaufs. seit knapp 100 jahren gibt es eine dritte form, die monetäre zurverfügungstellung von kapital durch den staat. angefangen im new deal der USA ca. 1935 (keynesianismus). die heutige krisenbewältigung in der finanzkrise und jetzt in der coronakrise ist vergleichbar. den unternehmen wird kapital zur verfügung damit sie produzieren können. mit der produktion sind einkommen verbunden, persönliche und staatliche. diese führen zum kauf und zur erneuten akkumulation. marktwirtschaft im sinn von "nach bedarf" produzieren, ist dabei selbstverständlich. in der komplexen ökonomie greift der staat regulierend ein, um grundlegende ziele zu erreichen. dazu gehört die sicherung der existenz der gesellschaft. im gegenständlichen wird nach bedarf produziert. kapitalismus ist aber ein finanzielles verhältnis, das durch bedarfsgerechte produktion vermittelt wird. wenn nicht, wird kapital vernichtet. ein ausweg ist krieg. dort wird immer bedarfsgerecht produziert. kaum produziert, schon konsumiert/vernichtet. in diesem sinn bin ich ideologisch, nicht finanziell, ein konsequenter kapitalist. vor zu großen härten des kapitalismus kann ein soziales netz schützen. der schrei nach staat vom arbeitnehmer ist ein schrei nach sozialismus, nach planwirtschaft. er ist verständlich, aber problematisch.
  22. @rince und @rorro Ich bin (mal wieder) fassungslos!!!!! (Dann wundert mich auch nicht, daß unsere Zahlen so niedrig sind.) @werner Warum? (Mit dem Infektionsschutzgesetz kann man doch viel begründen - wie ich inzwischen gelernt habe.)
  23. Tja, solange alle auf dieser schnöden Welt leben, essen, trinken, Klamotten und Miete bezahlen müssen, lebt es sich halt auch für katholische Eheleute vom Sakrament allein vergleichsweise ähnlich kärglich wie von Luft und Liebe. Weswegen mancherorts früher bürgerliche Gemeinden zu prüfen pflegten, ob die Anwärter auf's Sakrament auch ausreichend Einkommen nachweisen konnten, um der Allgemeinheit nicht etwa mit der ja nicht auszuschließenden Brut zur Last zu fallen. Die Kirche hat da ganz offensichtlich, wenn auch nicht immer klaglos mitgezogen: Nix Einkommensnachweis auf dem Rathaus, nix Sakrament in der Kirche. So einfach ging das. Wie war das noch mit der mit dem Makel der Unehelichkeit geborenen Seligen Schwester Ulrika Nisch? Genau soooo nämlich ...
  24. Manche Leute räumen den Dachboden auf und finden Goldbarren oder Klopapierrollen. Ich hab am Samstag die Werkstatt aufgeräumt und Masken gefunden. Die guten FFP2, von 3M, 5 Stück originalverpackt. Mit Preisschild: 3,99 Euro Werner
  25. Sie werden aufgefordert, sich testen zu lassen. Zwangstestung ist grundgesetzwidrig. Werner
  26. In manchen Städten wurden oder werden nur Personen getestet, die in den berühmten "systemrelevanten" Berufen arbeiten.
  27. Das ist ja einer der Kritikpunkte: So, wie in D getestet wird, sind die Zahlen zu Erkrankten nur grobe Näherungen an die Realität. Deswegen ist eine viel kritisierte Studie ja auf 10x höhere Fallzahlen an Infizierten gekommen...
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