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Gesundheitskosten


tomlo

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Am Montag hab ich mich beim Salat schneiden richtig am Finger verletzt.

300 ml Blut gemessen ;-))), was sonst in das Waschbecken ging, keine Ahnung.

 

 

Unfallkrankenhaus 10 Euro bezahlt und Quittung bekommen.

Beim Hausarzt gestern, Mittwoch, wieder Zehn Euro bezahlt.

 

 

Salat ist gefährlich!

 

gruss

peter

 

 

Nichts macht mehr Spass,

wenn die Wunde tropft,

und man seine Kassencheckkarte mit der anderen Hand sucht. ;-)))

bedanke dich bei den Politikern, denn die haben diesen Blödsinn verzapft (Seehofer und Schmidt)

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Die haben ein festes Budget pro Quartal. Bei allem, was darüber geht, muss letztendlich der Arzt dafür kostentechnisch geradestehen. Um das zu vermeiden, verschieben die aufs nächste Quartal, wenn das aktuelle schon "voll" ist. Oder auf das übernächste... :lol:

Das jeder Arzt ein Induvidualbudget hat ist richtig. Allerdings ist hier die Sachlage etwas komplizierter. Je mehr Fallzahl und Leistungen er mit seiner KV abrechnet, umso mehr wird er mit seinen Honorar rasiert.

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Die haben ein festes Budget pro Quartal. Bei allem, was darüber geht, muss letztendlich der Arzt dafür kostentechnisch geradestehen. Um das zu vermeiden, verschieben die aufs nächste Quartal, wenn das aktuelle schon "voll" ist. Oder auf das übernächste...  :lol:

Das jeder Arzt ein Induvidualbudget hat ist richtig. Allerdings ist hier die Sachlage etwas komplizierter. Je mehr Fallzahl und Leistungen er mit seiner KV abrechnet, umso mehr wird er mit seinen Honorar rasiert.

Dass es allerdings bereits für Untersuchungen ein gedeckeltes Budget gibt (mit der Folge, dass der Arzt diejenigen Leistugen selbst bezahlen muss, die über das Budget hinausgehen, ohne dass er dies begründen kann), ist mir neu. M.W. gilt das doch für Medikamente, Verschreibung von Massagen, Krankengymnastik etc., aber nicht für Diagnostik (wäre ja auch makaber ...).

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Die haben ein festes Budget pro Quartal. Bei allem, was darüber geht, muss letztendlich der Arzt dafür kostentechnisch geradestehen. Um das zu vermeiden, verschieben die aufs nächste Quartal, wenn das aktuelle schon "voll" ist. Oder auf das übernächste...  :lol:

Das jeder Arzt ein Induvidualbudget hat ist richtig. Allerdings ist hier die Sachlage etwas komplizierter. Je mehr Fallzahl und Leistungen er mit seiner KV abrechnet, umso mehr wird er mit seinen Honorar rasiert.

Dass es allerdings bereits für Untersuchungen ein gedeckeltes Budget gibt (mit der Folge, dass der Arzt diejenigen Leistugen selbst bezahlen muss, die über das Budget hinausgehen, ohne dass er dies begründen kann), ist mir neu. M.W. gilt das doch für Medikamente, Verschreibung von Massagen, Krankengymnastik etc., aber nicht für Diagnostik (wäre ja auch makaber ...).

nein, er muss es nicht bezahlen, aber alle Leistungen, die über sein Budget rausgehen, werden dementsprechend rasiert(gekürzt). Ergo kann es dem Arzt passieren, dass er für nichts arbeitet. Das ist für ihn dann besonders bitter, weil seine Kosten nicht gedeckt werden.

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Beutelschneider

@Inge: Meines Wissens ist der Betrag, den der Arzt insgesamt als Honorar bei der GKV abrechnen kann, gedeckelt.

 

Gibts unter uns keine Ärzte, die das mal erklären können?

bearbeitet von Beutelschneider
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@Inge: Meines Wissens ist der Betrag, den der Arzt insgesamt als Honorar bei der GKV abrechnen kann, gedeckelt.

 

Gibts unter uns keine Ärzte, die das mal erklären können?

Die GKV zahlt den KV eine pauschale Gesamtvergütung pro Mitglied mit befreiender Wirkungen. Diese teilt dann das Geld über sogenannte Honorartöpfe unter den Ärzten auf. Das ist ein sehr komplexer Verteilungschlüssel.

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bedanke dich bei den Politikern, denn die haben diesen Blödsinn verzapft (Seehofer und Schmidt)

Ich danke den Politikern,

dem Seehofer und Schmidt, das geholfen wird!

 

Danke für unser System und unsere Gesellschaft!

Für die Feuerwehr, die Polizei, und allen Menschen die helfen!

 

 

Danke!

Peter

 

 

Ich bezahle gerne Steuern! :lol:

bearbeitet von pmn
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Beutelschneider
Können wir das mal in einen eigenen Thread absplitten, bitte?

:lol: Warum, unser Gesundheitswesen ist makaber, die Vorschriften der Krankenkassen sind skuril und unglaublich, und wenn Dir tatsächlich geholfen wird ist's ein Zufall.... :)

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Können wir das mal in einen eigenen Thread absplitten, bitte?

:lol: Warum, unser Gesundheitswesen ist makaber, die Vorschriften der Krankenkassen sind skuril und unglaublich, und wenn Dir tatsächlich geholfen wird ist's ein Zufall.... :)

Genau, schafft die RSA ab, die verhindert sowieso nur echten Wettbewerb zwischen den Kassen und sorgt dafür, dass sich gewisse KK´s den Sparzwang nicht unterordnen müssen.

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@Inge: Meines Wissens ist der Betrag, den der Arzt insgesamt als Honorar bei der GKV abrechnen kann, gedeckelt.

Da ist richtig. Deshalb behaupten auch manche Ärzte, dass sie ihre Praxis eigentlich nach zwei Dritteln des Quartals schließen könnten, weil sie "ihr Honorar" schon verdient hätten. Tatsächlich kommt die zur Verfügung stehende Honorarsumme dadurch zustande, dass die Summe der allen Kassen zur Verteilung an die sogenannten Leistungserbringer (Ärzte, Krankenhäuser, Masseure, Krankengymnasten, Psychotherapeuten, Pharmaindustreie ...) zur Verfügung stehende Summe nach einem bestimmten Schlüssel verteilt wird, erst auf die Gruppe und dann innerhalb dieser auf die einzelnen Erbringer. Bei den Ärzten verteilt die Kassenärztliche Vereinigung die Kohle.

 

Der Kuchen wird nun nicht dadurch größer, dass mehr Leistung erbracht wird, deshalb scheint es so, wenn - gemessen am bisherigen Verteilschlüssel innerhalb einer Gruppe von "Leistungserbringern" !!! - das Geld "verbaucht" ist, man den Rest der Zeit umsonst arbeitet. Tatsächlich ist die Leistungsmenge dieses Quartals die Grundlage für die Berechnung des Schlüssels im nächsten Jahr.

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Können wir das mal in einen eigenen Thread absplitten, bitte?

Aye, Sir :lol:

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@Inge: Meines Wissens ist der Betrag, den der Arzt insgesamt als Honorar bei der GKV abrechnen kann, gedeckelt.

Da ist richtig. Deshalb behaupten auch manche Ärzte, dass sie ihre Praxis eigentlich nach zwei Dritteln des Quartals schließen könnten, weil sie "ihr Honorar" schon verdient hätten. Tatsächlich kommt die zur Verfügung stehende Honorarsumme dadurch zustande, dass die Summe der allen Kassen zur Verteilung an die sogenannten Leistungserbringer (Ärzte, Krankenhäuser, Masseure, Krankengymnasten, Psychotherapeuten, Pharmaindustreie ...) zur Verfügung stehende Summe nach einem bestimmten Schlüssel verteilt wird, erst auf die Gruppe und dann innerhalb dieser auf die einzelnen Erbringer. Bei den Ärzten verteilt die Kassenärztliche Vereinigung die Kohle.

 

Der Kuchen wird nun nicht dadurch größer, dass mehr Leistung erbracht wird, deshalb scheint es so, wenn - gemessen am bisherigen Verteilschlüssel innerhalb einer Gruppe von "Leistungserbringern" !!! - das Geld "verbaucht" ist, man den Rest der Zeit umsonst arbeitet. Tatsächlich ist die Leistungsmenge dieses Quartals die Grundlage für die Berechnung des Schlüssels im nächsten Jahr.

und am diesen Honorarverteilungsmassstab mischen ab diesem Jahr die Kassen mit

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Der Kuchen wird nun nicht dadurch größer, dass mehr Leistung erbracht wird, deshalb scheint es so, wenn - gemessen am bisherigen Verteilschlüssel innerhalb einer Gruppe von "Leistungserbringern" !!! - das Geld "verbaucht" ist, man den Rest der Zeit umsonst arbeitet. Tatsächlich ist die Leistungsmenge dieses Quartals die Grundlage für die Berechnung des Schlüssels im nächsten Jahr.

 

Dennoch kann nur das Geld ausgegeben werden, welches die Kassen zum Verteilen zur Verfügung haben.

 

Richtig ist durchaus, dass Ärzte, die konsequent über ihrem Budget liegen, dieses langsam nach oben treiben können (allerdings auch nicht endlos). Das Problem daran ist: Sie wissen nicht, ob und wieviel das Budget im nächsten Jahr nach oben steigt und die Sachen, die jetzt übern Budget liegen, müssen trotzdem aus eigener Tasche bezahlt werden.

bearbeitet von Caveman
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Beutelschneider

Typisch ist dabei aber wieder, das einigen Ärzten wieder nichts besseres einfällt als zu jammern, während andere durch aktive Vermarktung von Privatleistungen anscheinend ganz gut über die Runden kommen.

 

Grüße

 

Beutelschneider

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Typisch ist dabei aber wieder, das einigen Ärzten wieder nichts besseres einfällt als zu jammern, während andere durch aktive Vermarktung von Privatleistungen anscheinend ganz gut über die Runden kommen.

 

Grüße

 

Beutelschneider

du meinst IGEL-Leistungen

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Typisch ist dabei aber wieder, das einigen Ärzten wieder nichts besseres einfällt als zu jammern, während andere durch aktive Vermarktung von Privatleistungen anscheinend ganz gut über die Runden kommen.

Kommt auf die Fachrichtung an, was den Grad des Jammerns betrifft, würde ich sagen.

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Beutelschneider

Ach tomlo, ich bin kein Arzt und verstehe Deine Abkürzungen nicht... Wenn ich zugebe, dass Du mir das haushoch überlegen bist, erklärst Du dem kleinen Beutelschneider dann was Du eigentlich geschrieben hast?

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Beutelschneider
Typisch ist dabei aber wieder, das einigen Ärzten wieder nichts besseres einfällt als zu jammern, während andere durch aktive Vermarktung von Privatleistungen anscheinend ganz gut über die Runden kommen.

Kommt auf die Fachrichtung an, was den Grad des Jammerns betrifft, würde ich sagen.

Eher auf die Person... oder welche Fachrichtung jammert nicht?

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Nun, ich persönlich habe noch keinen Radiologen jammern hören.

 

Im Gegensatz zu Masseuren oder anderen, die auf die Überweisungen/Rezepte von anderen Ärzten angewiesen sind.

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du meinst IGEL-Leistungen

IGeL-Leistungen = Individuelle Gesundheitsleistungen

 

Bestimmte Leistungen werden nicht mehr von der Kasse übernommen, sondern können privat erbracht (und bezahlt) werden. Z.B. die Glaukom-Untersuchung beim Augenarzt. Das war einer meiner Punkte, in die private Krankenversicherung zu wechseln, trotz meines Alters (in dem die Privaten manchmal schon teurer sind als die gesetzliche, selbst wenn man über der Beitragsbemessungsgrenze liegt). Und eiguggeda - was die alles zahlen: zahnärztliche Prophylaxe. Kontaktlinsen. Und vieles mehr ...

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