Jump to content
Sign in to follow this  
Martin

... die Rhythmen der Dominikaner

Recommended Posts

Martin

Bachata Merengue und Salsa sind die Rhythmen der Dominikaner

 

 

http://www.flunk.de/mb.php

 

 

 

Es gab Zeiten, da stellte sich die Kirche gegen den Tanz.

Wie sieht das heute aus?

Besonders bei Tänzen wie Merengue oder Salsa?

Share this post


Link to post
Share on other sites
kam

Wie kommst du darauf, daß es hierzu eine kirchliche Stellungnahme geben sollte? Die Einwohner der DomRep sind nicht mit den Ordensmitgliedern OP zu verwechseln. Grüße, KAM

Share this post


Link to post
Share on other sites
Katta

Liturgischen Tanz gab es bereits im Mittelalter. Zum Osterfest bewegten sich die Geistlichen in bestimmten Tanzformen im Kirchenraum, der den Weg ins Leben zeigen sollte (ebenso gab es Ballspiele etc.). In mystische Texten (insbesondere in der Brautmystik) geht die Seele oft den Tanz mit Gott, bzw. Jesus als dem Bräutigam ein. Muß das mal raussuchen.... könnte ein Weilchen gehen....

Share this post


Link to post
Share on other sites
ramhol

ich habe schon diverse papstmessen auf dem petersplaz erlebt, in denen - meist afrikanische und asiatische - tänzer und tänzerinnen ihre kulturell geprägten liturgischen tänze miteinbrachten.

Share this post


Link to post
Share on other sites
Steffen

Hat irgendjemand zufällig dieses Buch gelesen?

 

Gereon Vogler / Josef Sudbrack / Emmanuela Kohlhaas

Tanz und Spiritualität

168 Seiten, kartoniert

1. Auflage 1995

Matthias-Grünewald-Verlag, Mainz

ISBN / Code: 3-7867-1819-9

Share this post


Link to post
Share on other sites
Martin

Dass DIE Dominikaner nicht gleich DIE Dominikaner sind, war mir auch klar. Es war nur ein Spaß, kam. Aber die Kirche hatte mal den Tango im Visier, und wenn sie im Vergleich dazu Merengue gesehen hätte, wäre es da auch losgegangen.

 

Bestehen da immer noch Vorbehalte gegen DIESE Art von Tanz?

Share this post


Link to post
Share on other sites
Steffen

keine Ahnung. Hier mal kurz, was ich auf der Vatikanseite zum Thema Tanz allgemein gefunden habe.

 

weiter:

http://www.vatican.va/holy_father/john_pau...0030226_ge.html

 

dort u.a.

Der Psalmist rät uns, bei diesem Gebetstreffen ein Hilfsmittel zu verwenden: die Zuhilfenahme der Musikinstrumente des Orchesters des Jerusalemer Tempels, wie Hörner, Harfe, Zither, Pauken, Flöten, Zimbeln. Auch das Sich-Bewegen im Reigen gehörte zum Jerusalemer Ritual (vgl. Ps 117, 27). In Psalm 47, 8 erklingt derselbe Aufruf: »Spielt ihm ein Psalmenlied!«

und:

Bedeutsam ist in dieser Hinsicht die Aufforderung des Briefes an die Epheser, Maßlosigkeit und Ausschweifung zu meiden und dafür der Reinheit des liturgischen Gesangs mehr Raum zu geben: »Berauscht euch nicht mit Wein - das macht zügellos -, sondern laßt euch vom Geist erfüllen! Laßt in eurer Mitte Psalmen, Hymnen und Lieder erklingen, wie der Geist sie eingibt. Singt und jubelt aus vollem Herzen zum Lob des Herrn! Sagt Gott, dem Vater, jederzeit Dank für alles im Namen Jesu Christi, unseres Herrn!« (5, 18-20).

 

 

 

Und hinsichtlich der vom Psalmist verwendeten Instrumente fragt er sich: »Warum nimmt der Psalmist Pauke und Harf zur Hand?« Die Antwort: »Damit nicht nur die Stimme den Herrn lobe, sondern auch die Werke. Wenn man Pauke und Harfe zur Hand nimmt, stimmen Hände und Stimme sich aufeinander ein. So ist es auch bei dir. Wenn du das Halleluja singst, mußt du dem Hungrigen das Brot reichen, den Nackten bekleiden, den Pilger aufnehmen. Wenn du dies tust, singt nicht nur die Stimme, sondern die Stimme steht im Einklang mit den Händen, da die Wort mit den Werken übereinstimmen« (vgl. ebd., 8,1 – 4).

 

über die Sinti und Roma:

http://www.vatican.va/roman_curia/pontific...t_Hamao_ge.html

Die Musik, der Gesang und die Poesie sind wesentliche Elemente ihrer reichen kulturellen Tradition. Mit ihrer traditionellen Geige, ihrer Gitarre und ihrem Tanz drücken sie ihre Vitalität, ihre Empfindungen und ihre künstlerische Begabung aus.

 

Ps. 30:

12 Da hast du mein Klagen in Tanzen verwandelt, hast mir das Trauergewand ausgezogen und mich mit Freude umgürtet.

Edited by Steffen

Share this post


Link to post
Share on other sites
ramhol

ich denke es ging auch um grundsätzliche vorbehalte gegen bestimmte tänze, die nicht im liturgischen rahmen sondern zur unterhaltung aufgeführt bzw. getanzt werden, oder martin?

 

ich konnte dazu leider nichts finden.

Share this post


Link to post
Share on other sites
Katta
Dass DIE Dominikaner nicht gleich DIE Dominikaner sind, war mir auch klar. Es war nur ein Spaß, kam. Aber die Kirche hatte mal den Tango im Visier, und wenn sie im Vergleich dazu Merengue gesehen hätte, wäre es da auch losgegangen.

 

Bestehen da immer noch Vorbehalte gegen DIESE Art von Tanz?

Ich bin mit einem katholischen Priester verwandt, der den heissesten Jive tanzt, den man sich vorstellen kann....

ura.gif

Wir sind schon ein lustiges Völkchen hier unten am Südpol....

Share this post


Link to post
Share on other sites
beegee

Ich habe neulich was aufgeschnappt, ob es allerdings stimmt, weiss ich nicht. Da sagte der Redner: " In der katholischen Liturgie geht ja der Priester mit dem Weihrauch einmal um den Altar. Das hätte seinen Ursprung aus dem früheren Tanz um den Altar."

 

Wie sagte schon Augustinus: Ihr Christen, übt frühzeitig das Tanzen, sonst wissen die Engel nichts mit Euch anzufangen. *g*

Share this post


Link to post
Share on other sites
Katta
Wie sagte schon Augustinus: Ihr Christen, übt frühzeitig das Tanzen, sonst wissen die Engel nichts mit Euch anzufangen. *g*

correctus estus dassus. :lol:

 

Ich liebe Augustinus. Manchmal...

Share this post


Link to post
Share on other sites
Justin Cognito

Der ehemalige Pfarrer von Oberkreuzen Franz Singer schrieb in seinem Büchlein "Sah ein Knab ein Röslein stehn" schon 1946 recht eindringlich über die Gefahren die für Mädchen neben Fensterln und Bekanntschaften auch vom Tanz ausgehen.

 

Eine weitere Gefahr ist der Tanz. Wieder die Frage: "Ist Tanz sündhaft?" An und für sich nicht. Denn vom Tanz gilt wie von jeder Freude: Freude in Ehren kann niemand wehren. Wenn du dabei anstädig gekleidet bist - hörst du, anständig, nicht halbnackt, dünn und durchsichtig;

wenn du in Begleitung der Eltern oder sonst verläßlicher Leute bist, - hörst du, verläßlicher Leute, nicht etwa mit dem Nachbarknecht oder der Nachbarmagd; wenn du beizeiten wieder nach Hause gehst, - hörst du, beizeiten, nicht erst in der Früh denn nach Mitternacht kommt in der Regel nichts Gescheites mehr heraus; wenn du auch wieder in verläßlicher Begleitung heimgehst, - hörst du, in verläßlicher Begleitung und nicht mit d e i n e m Franzl oder mit deiner Freundin und ihrem Verehrer;

wenn du sooft jemand schamlose Reden spricht oder gar frech wird, ihn einfach stehen läßt - dann kann von einer Sünde keine Rede sein!

 

Mädchen, die diese Bedingungen genau einhalten, gehen ebenso unschuldig und rein vom Tanz heim, wie sie hingingen.

 

Aber warum wird dann so gegen das Tanzen gewettert? Weil es eine große Gefahr zur Sünde ist! Und das weißt du noch aus dem Beichtunterreicht, daß man auch die Gefahr zur Sünde meiden muß. Wegen dieser großen Gefahr hat schon manches Mädchen, das mit der Rose im Haar zum Tanz ging, auf dem Heimweg die höllische Natter ums Haupt getragen. In dem Buche "Aus der Klinik" schreibt der Verfasser: "Ich habe Hunderte von gefallenen Mädchen gefragt, wie sie zu Fall gekommen sind, und ich habe in sehr vielen Fällen die Antwort erhalten: Es war auf dem Heimweg von der Tanzmusik. Kein Wunder! Der Tanz gewährt den Tanzenden unstreitbar mehr oder minder geschlechtliche Lustgefühle. Es drängt ja alles zu sinnlichen Gefühlen: die nächtliche Zeit, das grelle Licht, die lustige Musik, die ungewohnten Getränke, die anmutigen Bewegungen, das nahe Beisammensein, die schmeichelnden Reden und endlich das Nachhausegehen - das alles soll für eine Tänzerin keinen sinnlichen Reiz bedeuten? Das müßte ein sittlich sehr gefestigter Charakter sein oder besser gesagt: eine Engelstatue aus Marmor. Würde man alle Gefallenen, die so rechte "Tanzkittlen" waren, auffordern zu einem aufrichtigen Bekenntnis, so würden wohl die meisten gestehen müssen, daß sie sich auf dem Tanzboden für ihre Unschuld den Tod geholt oder wenigstens schweren Schaden gelitten haben. -

Neulich sagte eine Mutter zu ihrer Tochter: "Heute gehst du mir nicht den Eisplatz, heute ist die Decke viel zu dünn!" Ebenso gefährlich aber ist für deine Unschuld die noch dünnere Eisdecke des Tanzbodens.

Vor dem Alkohol, der meist etwas Ungewohntes für Mädchen ist und die Sinne daher um so mehr aufpeitscht, möchte ich besonders warnen. Und noch eines: Mädel, laß dir nichts schenken!

 

Alles in allem:

 

Dirndl hüat di, Dirndl halt di,

Dirndl, nimm di in acht,

D'Welt is grundfalsch wia a Mausfalln,

Hat schon manchen Fang gmacht -

Auf dem Tanzboden!

Edited by Christoph Lauermann

Share this post


Link to post
Share on other sites
Martin
ich denke es ging auch um grundsätzliche vorbehalte gegen bestimmte tänze, die nicht im liturgischen rahmen sondern zur unterhaltung aufgeführt bzw. getanzt werden, oder martin?

 

ich konnte dazu leider nichts finden.

Es ging überhaupt nicht um liturgische Tänze, sondern um "anstößige" :lol: Tänze.

Share this post


Link to post
Share on other sites
Martin
Der ehemalige Pfarrer von Oberkreuzen Franz Singer schrieb in seinem Büchlein "Sah ein Knab ein Röslein stehn" schon 1946 recht eindringlich über die Gefahren die für Mädchen neben Fensterln und Bekanntschaften auch vom Tanz ausgehen.

 

Eine weitere Gefahr ist der Tanz. Wieder die Frage: "Ist Tanz sündhaft?" An und für sich nicht. Denn vom Tanz gilt wie von jeder Freude: Freude in Ehren kann niemand wehren. Wenn du dabei anstädig gekleidet bist - hörst du, anständig, nicht halbnackt, dünn und durchsichtig;

wenn du in Begleitung der Eltern oder sonst verläßlicher Leute bist, - hörst du, verläßlicher Leute, nicht etwa mit dem Nachbarknecht oder der Nachbarmagd; wenn du beizeiten wieder nach Hause gehst, - hörst du, beizeiten, nicht erst in der Früh denn nach Mitternacht kommt in der Regel nichts Gescheites mehr heraus; wenn du auch wieder in verläßlicher Begleitung heimgehst, - hörst du, in verläßlicher Begleitung und nicht mit d e i n e m Franzl oder mit deiner Freundin und ihrem Verehrer;

wenn du sooft jemand schamlose Reden spricht oder gar frech wird, ihn einfach stehen läßt - dann kann von einer Sünde keine Rede sein!

 

Mädchen, die diese Bedingungen genau einhalten, gehen ebenso unschuldig und rein vom Tanz heim, wie sie hingingen.

 

Aber warum wird dann so gegen das Tanzen gewettert? Weil es eine große Gefahr zur Sünde ist! Und das weißt du noch aus dem Beichtunterreicht, daß man auch die Gefahr zur Sünde meiden muß. Wegen dieser großen Gefahr hat schon manches Mädchen, das mit der Rose im Haar zum Tanz ging, auf dem Heimweg die höllische Natter ums Haupt getragen. In dem Buche "Aus der Klinik" schreibt der Verfasser: "Ich habe Hunderte von gefallenen Mädchen gefragt, wie sie zu Fall gekommen sind, und ich habe in sehr vielen Fällen die Antwort erhalten: Es war auf dem Heimweg von der Tanzmusik. Kein Wunder! Der Tanz gewährt den Tanzenden unstreitbar mehr oder minder geschlechtliche Lustgefühle. Es drängt ja alles zu sinnlichen Gefühlen: die nächtliche Zeit, das grelle Licht, die lustige Musik, die ungewohnten Getränke, die anmutigen Bewegungen, das nahe Beisammensein, die schmeichelnden Reden und endlich das Nachhausegehen - das alles soll für eine Tänzerin keinen sinnlichen Reiz bedeuten? Das müßte ein sittlich sehr gefestigter Charakter sein oder besser gesagt: eine Engelstatue aus Marmor. Würde man alle Gefallenen, die so rechte "Tanzkittlen" waren, auffordern zu einem aufrichtigen Bekenntnis, so würden wohl die meisten gestehen müssen, daß sie sich auf dem Tanzboden für ihre Unschuld den Tod geholt oder wenigstens schweren Schaden gelitten haben. -

Neulich sagte eine Mutter zu ihrer Tochter: "Heute gehst du mir nicht den Eisplatz, heute ist die Decke viel zu dünn!" Ebenso gefährlich aber ist für deine Unschuld die noch dünnere Eisdecke des Tanzbodens.

Vor dem Alkohol, der meist etwas Ungewohntes für Mädchen ist und die Sinne daher um so mehr aufpeitscht, möchte ich besonders warnen. Und noch eines: Mädel, laß dir nichts schenken!

 

Alles in allem:

 

Dirndl hüat di, Dirndl halt di,

Dirndl, nimm di in acht,

D'Welt is grundfalsch wia a Mausfalln,

Hat schon manchen Fang gmacht -

Auf dem Tanzboden!

Genau so etwas meinte ich, Christoph. Hat der damalige Autor übertrieben? Oder ist seine Schlußfolgerung im Zeitalter von Verhütung und Abtreibung (als "Problem"-Lösung) überholt?

 

Ist schon einmal von der Kirche ein Einwand gegen das gemeinsame Tanzen von Eheleuten erhoben worden?

Share this post


Link to post
Share on other sites
wolfgang E.
Genau so etwas meinte ich, Christoph. Hat der damalige Autor übertrieben? Oder ist seine Schlußfolgerung im Zeitalter von Verhütung und Abtreibung (als "Problem"-Lösung) überholt?

 

Ist schon einmal von der Kirche ein Einwand gegen das gemeinsame Tanzen von Eheleuten erhoben worden?

Als ich zu studieren begann - 1962 - hat mir ein befreundeter Theologiestudent ein Handbuch der Moraltheologie geborgt. Facit:

 

"Es sind eigentlich ueberhaupt nur Reigentaenze zu empfehlen."

 

Das ist jetzt zwar schon ein Weilchen her, aber wir haben uns schon damals halb tod gelacht. Immerhin war das die Bluetezeit des Rock and Roll. (Wir haben aber immer gehofft, dass dazwischen dann ein "Schleicher" kommt :lol: )

 

Es waren schon immer derartige, weit ab von jeder Wirklichkeit angesiedelten "Lehrmeinungen" (oder Leermeinungen), mit denen sich die Kirche ins skurile Abseits gestellt hat.

Share this post


Link to post
Share on other sites
MartinO
Genau so etwas meinte ich, Christoph. Hat der damalige Autor übertrieben? Oder ist seine Schlußfolgerung im Zeitalter von Verhütung und Abtreibung (als "Problem"-Lösung) überholt?

 

Ist schon einmal von der Kirche ein Einwand gegen das gemeinsame Tanzen von Eheleuten erhoben worden?

Als ich zu studieren begann - 1962 - hat mir ein befreundeter Theologiestudent ein Handbuch der Moraltheologie geborgt. Facit:

 

"Es sind eigentlich ueberhaupt nur Reigentaenze zu empfehlen."

 

Das ist jetzt zwar schon ein Weilchen her, aber wir haben uns schon damals halb tod gelacht. Immerhin war das die Bluetezeit des Rock and Roll. (Wir haben aber immer gehofft, dass dazwischen dann ein "Schleicher" kommt :lol: )

 

Es waren schon immer derartige, weit ab von jeder Wirklichkeit angesiedelten "Lehrmeinungen" (oder Leermeinungen), mit denen sich die Kirche ins skurile Abseits gestellt hat.

Nicht jeder Senf, den ein Moraltheologe ablässt, ist Lehrmeinung. Das war auch 1962 nicht so.

Share this post


Link to post
Share on other sites
wolfgang E.
Genau so etwas meinte ich, Christoph. Hat der damalige Autor übertrieben? Oder ist seine Schlußfolgerung im Zeitalter von Verhütung und Abtreibung (als "Problem"-Lösung) überholt?

 

Ist schon einmal von der Kirche ein Einwand gegen das gemeinsame Tanzen von Eheleuten erhoben worden?

Als ich zu studieren begann - 1962 - hat mir ein befreundeter Theologiestudent ein Handbuch der Moraltheologie geborgt. Facit:

 

"Es sind eigentlich ueberhaupt nur Reigentaenze zu empfehlen."

 

Das ist jetzt zwar schon ein Weilchen her, aber wir haben uns schon damals halb tod gelacht. Immerhin war das die Bluetezeit des Rock and Roll. (Wir haben aber immer gehofft, dass dazwischen dann ein "Schleicher" kommt :lol: )

 

Es waren schon immer derartige, weit ab von jeder Wirklichkeit angesiedelten "Lehrmeinungen" (oder Leermeinungen), mit denen sich die Kirche ins skurile Abseits gestellt hat.

Nicht jeder Senf, den ein Moraltheologe ablässt, ist Lehrmeinung. Das war auch 1962 nicht so.

Das Buch wurde aber offiziell im Priesterseminar verwendet:

Share this post


Link to post
Share on other sites
Martin

Denkst du, dass die Position, die Christoph zitiert hat, vom Sinn her ganz aus der Welt ist?

 

Disco. Laut. Grell. Alkohol. Ggf. gar Drogen?

 

Auf der anderen Seite ist da der Körperkontakt nicht so gegeben wie beim Tango oder Merengue. Das sind da schon andere Hausnummern.

 

Vielleicht ist es deshalb aus der Welt, weil tanzen GERADE dies zum Ziel hat?!

Share this post


Link to post
Share on other sites
Squire

Papst Pius X hatte sich mal zum Tango geäußert, nachdem er sich sich am 7. Feb. 1914 bei einer Privataufführung im Vatikan eine Meinung bilden konnte. Er hatte nichts dagegen. Soweit ich weiß wollte irgendein päpstlicher Kammerherr unbedingt eine Verurteilung des Tangos durchsetzen. Dazu konnte sich der Papst aber zum Glück nicht durchringen.

Share this post


Link to post
Share on other sites
umusungu
Der ehemalige Pfarrer von Oberkreuzen Franz Singer schrieb in seinem Büchlein "Sah ein Knab ein Röslein stehn" schon 1946 recht eindringlich über die Gefahren die für Mädchen neben Fensterln und Bekanntschaften auch vom Tanz ausgehen.

welche eindringlichen Worte wußte dieser Pfarrer denn seinen Buben zu den Gefahren des Tanzes zu sagen?

Share this post


Link to post
Share on other sites
Magdalene
welche eindringlichen Worte wußte dieser Pfarrer denn seinen Buben zu den Gefahren des Tanzes zu sagen?

vermutlich keine - denn die Knäblein werden nicht schwanger, und hat je einer von einem "gefallenen Knaben" gehört?

Share this post


Link to post
Share on other sites
Martin
Der ehemalige Pfarrer von Oberkreuzen Franz Singer schrieb in seinem Büchlein "Sah ein Knab ein Röslein stehn" schon 1946 recht eindringlich über die Gefahren die für Mädchen neben Fensterln und Bekanntschaften auch vom Tanz ausgehen.

welche eindringlichen Worte wußte dieser Pfarrer denn seinen Buben zu den Gefahren des Tanzes zu sagen?

:lol: Entweder kamen die Mistkerle relativ ungeschoren davon, oder er hat ihnen an anderer Stelle die Meinung gegeigt. Das Problem ist damals wohl die Beweisführung gewesen. Das Mädchen war schwanger. Offensichtlich, aber unfair.

 

Könnte man es nicht so sehen, dass dies zum Schutz der Mädchen gemeint sein könnte? Oder ist das zu blauäugig?

Share this post


Link to post
Share on other sites
kam

Das gehört doch zum Spiel: die Jungen schlagen über die Stränge und die Alten (Pfarrer, Eltern etc.) warnen vor den Gefahren. Das hat sich nicht geändert, nur daß heute in der Disco vielleicht weniger die ungewollte Schwangerschaft im Raume steht, sondern der Drogengebrauch und anschließend eine Heimfahrt im Auto eines Jungmachos. Der Sinn von Tanzvergnügungen war ja von alters her, daß sich die Jungen finden und zur Balz gehört immer auch ein Stück Herangehen an die jeweiligen Grenzen des guten Geschmacks. Die kühle Schönheit der Moraltheologie tritt hier besser weise zurück (wie es auch dem Pfarrer ziemt, bei Gemeindefesten sich recht bald zurückzuziehen). Grüße, KAM

Share this post


Link to post
Share on other sites
umusungu

Tanz ist höchster Ausdruck der Lebensfreude und der Dankbarkeit. Tanz gehört in fast allen Kulturen zum Fest.

Tanz hat in die afrikanischen Liturgien Einzug gehalten ........ wunderbar! "Action de grace...." heißt es im frankophonen Zentralafrika, angesiedelt nach der Kommunionausteilung ........ Ausdruck der durch Christus neu gestärkten und genährten Lebensfreude und Lebensdankbarkeit .......

In einer deutsche Pfarrgemeinde habe ich dieses schon mehrmals erlebt, wenn ein Bischof aus Afrika zur Firmung oder Primiz anwesend war ........... einstimmige Begeisterung!

Share this post


Link to post
Share on other sites
Sokrates

Der Teufel umgibt eine Tanzveranstaltung gleich einer Mauer um einen Garten. Der Tanz ist jener Strick, mit dem der Teufel die meisten Seelen in die Hölle zieht. Wer zum Tanzen geht, läßt vielfach seinen Schutzengel an der Türe zurück und der Teufel ersetzt ihn, so daß es im Tanzsaal alsbald ebensoviel Teufel wie Tänzer und Tänzerinnen gibt.

 

Johannes-Maria Vianney

 

:lol::):)

Share this post


Link to post
Share on other sites
Sign in to follow this  

×