Jump to content

Suche nach ehemaligen Ordensleuten


Casta Diva
 Share

Recommended Posts

Casta Diva

Hallo ihr Lieben

 

Bin neu hier, habe aber schon ne Menge gelesen und fand es sehr "inspirierend".

Ich selber bin ehemalige Franziskanerin und möchte gern meine eigene Geschichte aufarbeiten. Also die Frage: wer kennt jemanden, der eine Zeitlang im Kloster gelebt hat und sich mit mir austauschen möchte?

Ich weiß, daß das eine Suche nach Stecknadeln im Heuhaufen ist, aber vielleicht habe ich ja Glück.

Liebe Grüße an alle

Casta Diva

Link to comment
Share on other sites

Hallo ihr Lieben

 

Bin neu hier, habe aber schon ne Menge gelesen und fand es sehr "inspirierend".

Ich selber bin ehemalige Franziskanerin und möchte gern meine eigene Geschichte aufarbeiten. Also die Frage: wer kennt jemanden, der eine Zeitlang im Kloster gelebt hat und sich mit mir austauschen möchte?

Ich weiß, daß das eine Suche nach Stecknadeln im Heuhaufen ist, aber vielleicht habe ich ja Glück.

Liebe Grüße an alle

Casta Diva

Wenn ich mir das richtig gemerkt habe, waren Mat und Sion früher Ordensmitglieder. Ob sie sich mit Dir austauschen möchten, kannst Du sie ja fragen.

 

Übrigens würde Deine Geschichte bestimmt so manche/n im Forum interessieren, wenn Du sie hier erzählst.

 

Grüße, Fabianus

Edited by Fabianus
Link to comment
Share on other sites

Wenn ich mir das richtig gemerkt habe, waren Mat und Sion früher Ordensmitglieder. Ob sie sich mit Dir austauschen möchten, kannst Du sie ja fragen.

 

Übrigens würde Deine Geschichte bestimmt so manche/n im Forum interessieren, wenn Du sie hier erzählst.

 

Grüße, Fabianus

Was mich betrifft: ich habe unsere Opernfreundin bereits in einem anderen Kloster, äh, Forum getroffen... :lol:

Link to comment
Share on other sites

Casta Diva

Genau! :lol:

Habe schon Tipps bekommen-dankesehr.

 

Meine Geschichte zu erzählen, fällt nicht ganz so leicht, aber irgendwie scheint Gott genau das von mir zu wollen. Meine Zeit im Kloster dauerte drei Jahre- das umfasst ein Jahr Postulat( oder Kandidatur) und nach der Einkleidung zwei Jahre Noviziat. Danach wären die ersten zeitlich befristeten Gelübde gekommen, aber da ging ich schon vorher. Jedenfalls bin ich wohl unter anderem auch an meinem eigenen Eifer alles tausendprozentig machen zu wollen gescheitert. Wenn man durch ungewohnte Arbeit, Stundengebet gepaart mit Schlafmangel und Askese( ich war ein richtiger Hungerhaken) durch den Alltag taumelt, kann das nur schiefgehen. Danach musste ich mich ein halbes Jahr in einer psychosomatischen Klinik "restaurieren", obwohl ich bestimmt nicht spinne. Wenn ihr nochmehr wissen wollt, fragt mich einfach, freu mich darauf.

Casta Diva

Link to comment
Share on other sites

Genau! :)

Habe schon Tipps bekommen-dankesehr.

 

Meine Geschichte zu erzählen, fällt nicht ganz so leicht, aber irgendwie scheint Gott genau das von mir zu wollen. Meine Zeit im Kloster dauerte drei Jahre- das umfasst ein Jahr Postulat( oder Kandidatur) und nach der Einkleidung zwei Jahre Noviziat. Danach wären die ersten zeitlich befristeten Gelübde gekommen, aber da ging ich schon vorher. Jedenfalls bin ich wohl unter anderem auch an meinem eigenen Eifer alles tausendprozentig machen zu wollen gescheitert.

Vermutlich nicht nur daran. Aber auch. Gräme dich nicht. es sieht nicht so aus, als ob es dein Leben gewesen wäre.

Ich habe auch "Klostererfahrung" hinter mir :)

 

Wie gehts dir denn jetzt? Wie hast du dich im Alltag zurechtgefunden? Hast du noch Kontakt zu deiner Gemeinschaft? Seid ihr im Groll auseinander gegangen, was ich sehr belastend fände?

Fragen über Fragen.

Nein, du musst sie nicht alle beantworten :lol:

Aber interessieren würde es mich schon

 

 

lieben Gruss

Moni

Link to comment
Share on other sites

Genau! :lol:

Habe schon Tipps bekommen-dankesehr.

 

Meine Geschichte zu erzählen, fällt nicht ganz so leicht, aber irgendwie scheint Gott genau das von mir zu wollen. Meine Zeit im Kloster dauerte drei Jahre- das umfasst ein Jahr Postulat( oder Kandidatur) und nach der Einkleidung zwei Jahre Noviziat. Danach wären die ersten zeitlich befristeten Gelübde gekommen, aber da ging ich schon vorher. Jedenfalls bin ich wohl unter anderem auch an meinem eigenen Eifer alles tausendprozentig machen zu wollen gescheitert. Wenn man durch ungewohnte Arbeit, Stundengebet gepaart mit Schlafmangel und Askese( ich war ein richtiger Hungerhaken) durch den Alltag taumelt, kann das nur schiefgehen. Danach musste ich mich ein halbes Jahr in einer psychosomatischen Klinik "restaurieren", obwohl ich bestimmt nicht spinne. Wenn ihr nochmehr wissen wollt, fragt mich einfach, freu mich darauf.

Casta Diva

Herzlich willkommen,

 

wir können uns gerne über das Thema austauschen.

 

Ich kenne übrigens viele der von Dir geschilderten Züge auch. Ich bin am Ende der zeitlochen Gelübde gegangen.

 

Viele Grüße,

 

Matthias

Link to comment
Share on other sites

Wie ist das eigentlich im Kloster so?

Wird dort von einem erwartet, dass man den Rest seines Lebens dort verbringt, oder gibt es auch solche, bei dem von vornherein gesagt wird, wie lange man das mitmachen will?

Link to comment
Share on other sites

Wie ist das eigentlich im Kloster so?

Wird dort von einem erwartet, dass man den Rest seines Lebens dort verbringt, oder gibt es auch solche, bei dem von vornherein gesagt wird, wie lange man das mitmachen will?

Nun ja,

 

grundsätzlich ist der Weg so angelegt, dass man im Laufe der Zeit eine Entscheidung fürs Leben fällt. Ich kenne kein Kloster, das lediglich auf zeitweise Mitgliedschaft angelegt ist, aber möglicherweise gibt es sowas auch.

 

Das bedeutet, man tritt in ein Kloster ein, zunächst als Postulant und Novize, bindet sich dann für mehrere Jahre durch einmalige oder mehrmalige zeitliche Versprechen, um dann irgendwann die ewigen Gelübde abzulegen. Dieser stufenweise Weg ist dazu gedacht, sich und die Gemeinschaft zu prüfen und ggf. das Kloster auch wieder zu verlassen. Niemand wird mit dem ersten Tag bis zu seinem Lebensende verpflichtet (anders als bei der Ehe).

Link to comment
Share on other sites

Bei der Ehe ist das Gewicht für den anderen größer, der auch sein Leben auf diese Beziehung "setzt".

Link to comment
Share on other sites

Casta Diva
Wie ist das eigentlich im Kloster so?

Wird dort von einem erwartet, dass man den Rest seines Lebens dort verbringt, oder gibt es auch solche, bei dem von vornherein gesagt wird, wie lange man das mitmachen will?

Ein Klosterleben bedeutet immer auch, Gelübde abzulegen. Gelübde für den Rest des Lebens, mithin ewige Gelübde, erfolgen bei den Ordensgemeinschaften frühestens nach mehreren Jahren : erst Postulat, dann Noviziat, dann zeitliche Gelübde. Gemeinschaften ohne Gelübde gibt es auch, die heißen dann aber Säkularinstitut, z. B. diese hier

Wenn jemand bereits ewige Gelübde abgelegt hat, ist natürlich niemand begeistert, wenn er dann wieder gehen will, aber dagegen machen kann niemand wirklich etwas, das wäre ja Freiheitsberaubung. Manche Klöster verlangen nicht nur lebenslange sondern auch Ortstreue, d.h. man verlässt die Mauern nie wieder, andere senden ihre Mitglieder auch schon mal aus.

"Kloster auf Zeit" gibt es auch, aber das ist ein moderner Begriff für einen zwanglosen Schnupperaufenthalt zwecks Orientierung bzw. Klosterferien für Jedermann. Von vornherein sagen, o.k.- ich trete ein, aber nur solange, bis ich mich unsterblich verliebe und heirate oder mir was anderes einfällt -das geht wohl nirgends.

Link to comment
Share on other sites

Aha, also man muss gar nicht vom ersten Tag für den Rest seines Lebens verpflichtet...

 

danke für eure Antworten! :lol:

Link to comment
Share on other sites

Casta Diva
Kloster auf Zeit ist geil...

:lol: Ja, gell?! i love it

 

schaunmermal

Link to comment
Share on other sites

Kloster auf Zeit ist geil...

Ich habe immer gesagt, dass fast alle Klöster schön sind .... wenn man sie als Gast betritt.

Man sollte nur nicht von diesem Erlebnis auf den Rest schließen.

Link to comment
Share on other sites

Kloster auf Zeit ist geil...

Ich habe immer gesagt, dass fast alle Klöster schön sind .... wenn man sie als Gast betritt.

Man sollte nur nicht von diesem Erlebnis auf den Rest schließen.

die betonung liegt auf "fast alle" (wenn ich da an ein bestimmtes mal denke...) :lol:

Link to comment
Share on other sites

Kloster auf Zeit ist geil...

Ich habe immer gesagt, dass fast alle Klöster schön sind .... wenn man sie als Gast betritt.

Man sollte nur nicht von diesem Erlebnis auf den Rest schließen.

die betonung liegt auf "fast alle" (wenn ich da an ein bestimmtes mal denke...) :lol:

Deswegen dauert es ja so lang bis man von der ersten Idee, ins Kloster zu gehen, wirklich zu den ewigen Gelübden kommt: Damit man weiss, was man da tut.

Ist nicht jedermanns Sache, muss es auch nicht sein.

Aber es ist schön, dass es Menschen gibt, die diese Form der Hingabe leben.

Link to comment
Share on other sites

Kloster auf Zeit ist geil...

Ich habe immer gesagt, dass fast alle Klöster schön sind .... wenn man sie als Gast betritt.

Man sollte nur nicht von diesem Erlebnis auf den Rest schließen.

die betonung liegt auf "fast alle" (wenn ich da an ein bestimmtes mal denke...) :lol:

Deswegen dauert es ja so lang bis man von der ersten Idee, ins Kloster zu gehen, wirklich zu den ewigen Gelübden kommt: Damit man weiss, was man da tut.

Ist nicht jedermanns Sache, muss es auch nicht sein.

Aber es ist schön, dass es Menschen gibt, die diese Form der Hingabe leben.

Hallo Phantom,

 

bist Du selbst in einem Kloster oder kennst Du Klöster?

 

Warum ist es schön, dass Menschen so leben? Für wen?

Link to comment
Share on other sites

Kloster auf Zeit ist geil...

Ich habe immer gesagt, dass fast alle Klöster schön sind .... wenn man sie als Gast betritt.

Man sollte nur nicht von diesem Erlebnis auf den Rest schließen.

die betonung liegt auf "fast alle" (wenn ich da an ein bestimmtes mal denke...) :lol:

Deswegen dauert es ja so lang bis man von der ersten Idee, ins Kloster zu gehen, wirklich zu den ewigen Gelübden kommt: Damit man weiss, was man da tut.

Ist nicht jedermanns Sache, muss es auch nicht sein.

Aber es ist schön, dass es Menschen gibt, die diese Form der Hingabe leben.

Hallo Phantom,

 

bist Du selbst in einem Kloster oder kennst Du Klöster?

 

Warum ist es schön, dass Menschen so leben? Für wen?

Nein, ich bin nicht in einem kloster, denn es ist nicht meine Berufung.

 

Ich kenne aber Klöster, und das Gute, das von ihnen kommt. Sie leben eine andere Form der Beziehung mit Christus als andere. Und das ergänzt sich in der Gesamtkirche. Es ist eine Ausschliesslichkeit in ihrer Beziehung mit Gott, die ich so nicht leben kann, wegen der Zwänge des Alltags. Ich muss diese Ausschliesslichket aber auch nicht leben, erstens, da es eben nicht meine Berufung ist, und zweitens, weil es andere für mich tun......

Es ist auch eine andere Form der Hingabe an die Menschen- meine Hingabe bezieht sich in erster Linie auf meine Familie und danch auf andere Menschen. Die Hingabe an Menschen vom Kloster aus geschieht sofort an andere Menschen, klar. Und dadurch werden viele erreicht, die sonst nicht erreicht werden könnten.

 

Das fängt an bei der Suppe, die ein Obdachloser an der Klosterpforte kriegt, auch wenn das nicht die Hauptaufgabe des Klosters ist, es geht weiter bei der Betreuung von Behinderten, und die Liste könnte ich lange weiterführen

 

Vielfalt in der Einheit, das ist ein grosser Reichtum in der katholischen Kirche. Und das heisst, dass eben der einzelne nicht jeden Weg gehen muss, der an sich gut ist, sondern den, der eben zu ihm selbst passt.

 

lg

Phantom

Link to comment
Share on other sites

Kloster auf Zeit ist geil...

Ich habe immer gesagt, dass fast alle Klöster schön sind .... wenn man sie als Gast betritt.

Man sollte nur nicht von diesem Erlebnis auf den Rest schließen.

Diesem Fehlschluss unterliegen nur leider alle! :lol:

Link to comment
Share on other sites

Kloster auf Zeit ist geil...

Ich habe immer gesagt, dass fast alle Klöster schön sind .... wenn man sie als Gast betritt.

Man sollte nur nicht von diesem Erlebnis auf den Rest schließen.

die betonung liegt auf "fast alle" (wenn ich da an ein bestimmtes mal denke...) :lol:

Deswegen dauert es ja so lang bis man von der ersten Idee, ins Kloster zu gehen, wirklich zu den ewigen Gelübden kommt: Damit man weiss, was man da tut.

Ist nicht jedermanns Sache, muss es auch nicht sein.

Aber es ist schön, dass es Menschen gibt, die diese Form der Hingabe leben.

Hallo Phantom,

 

bist Du selbst in einem Kloster oder kennst Du Klöster?

 

Warum ist es schön, dass Menschen so leben? Für wen?

Nein, ich bin nicht in einem kloster, denn es ist nicht meine Berufung.

 

Ich kenne aber Klöster, und das Gute, das von ihnen kommt. Sie leben eine andere Form der Beziehung mit Christus als andere. Und das ergänzt sich in der Gesamtkirche. Es ist eine Ausschliesslichkeit in ihrer Beziehung mit Gott, die ich so nicht leben kann, wegen der Zwänge des Alltags. Ich muss diese Ausschliesslichket aber auch nicht leben, erstens, da es eben nicht meine Berufung ist, und zweitens, weil es andere für mich tun......

Es ist auch eine andere Form der Hingabe an die Menschen- meine Hingabe bezieht sich in erster Linie auf meine Familie und danch auf andere Menschen. Die Hingabe an Menschen vom Kloster aus geschieht sofort an andere Menschen, klar. Und dadurch werden viele erreicht, die sonst nicht erreicht werden könnten.

 

Das fängt an bei der Suppe, die ein Obdachloser an der Klosterpforte kriegt, auch wenn das nicht die Hauptaufgabe des Klosters ist, es geht weiter bei der Betreuung von Behinderten, und die Liste könnte ich lange weiterführen

 

Vielfalt in der Einheit, das ist ein grosser Reichtum in der katholischen Kirche. Und das heisst, dass eben der einzelne nicht jeden Weg gehen muss, der an sich gut ist, sondern den, der eben zu ihm selbst passt.

 

lg

Phantom

Nun ja,

 

im Kloster gibt es solche und solche und ich habe den Eindruck, dass es schwieriger ist, sich in einer Familie dem Anspruch seiner Kinder zu entziehen, als in einem Kloster dem Anspruch Gottes. Insofern würde ich die Sach nicht in der Weise verallgemeinern, dass in einem Kloster sich die Mitglieder insgesamt durch größere Gottzuwendung auszeichnen als der Rest der Bevölkerung.

 

Allerdings führt mich das auch zu der Frage, welche Rolle den Klöster in der Kirche überhaupt spielen (sollten). Sind Sie:

- Sonderräume für bestimmte Formen von Spiritualität (wie ewa die Karthäuser)?

- Think Tanks?

- Sonderseelsorgeeinrichtungen?

- Sozialstationen?

 

Und hier entscheidet sich die Frage, ob man Klöster als etwas allgemein Gutes einordnen würde oder nicht.

 

In fast allen Weltreligionen gibt es monastische Bewegungen (wobei diese im heutigen Judentum gar nicht und Islam kaum ausgeprägt sind). Einerseits kann man daraus schließen, dass Mönchtum etwas ist, was zur Religion einfach dazugehört, andererseits kann eine Religion aber auch ohne Mönchtum existieren. Insofern müssen sich auch die Klöster nicht nur individuell sondern auch insgesamt die Frage nach ihrer Existenzberechtigung stellen. Sonst verlieren sie ihren Weg.

 

Viele Grüße,

 

Matthias

Link to comment
Share on other sites

Kloster auf Zeit ist geil...

Ich habe immer gesagt, dass fast alle Klöster schön sind .... wenn man sie als Gast betritt.

Man sollte nur nicht von diesem Erlebnis auf den Rest schließen.

Diesem Fehlschluss unterliegen nur leider alle! :lol:

Aber nein.... ich würde niemals ins Kloster gehen. Aber eine Woche ist gut für die Nerven, den Kreislauf und in der Fastenzeit für die schlanke Linie... (mittags nur einen Teller Gemüsebrühe krieg....)

essen2.gif

Link to comment
Share on other sites

Baumfaeller
In fast allen Weltreligionen gibt es monastische Bewegungen (wobei diese im heutigen Judentum gar nicht und Islam kaum ausgeprägt sind).

Interessante Beobachtung - das war mir noch nie so aufgefallen.

 

Stimmt das wirklich? Welche Religionen haben keine Kloster- oder Moenchstum-aehnlichen Bewegungen (ausser dem Judentum)? Bei welchen Religionen sind diese Bewegungen ein erheblich wichtiger Teil (Tibetanischer Buddhismus und die katholischen und orthodoxen Christen fallen mir auf Anhieb ein), und bei welchen sind sie viel weniger wichtig (vielleicht bei den Lutheranern / Protestanten / Evangelen, das Judentum hattest Du ja schon erwaehnt). Was wissen wir ueber inzwischen tote Religionen (z.B. die griechisch-roemische, die ja zumindest eine Kloster-aehnliche Einrichtung fuer die Vestalinnen hatte), und fuer die geschichtliche Entwicklung (hat sich der Schwerpunkt des Christentums in dem letzten 1000 Jahren vielleicht aus dem Kloster heraus verlagert, und die Bedeutung der Kloester und Moenche sinkt immer weiter, oder hat sich da im Kern wenig geaendert)?

 

Welcher Unterschied in der Religion selber fuehrt zu diesem Unterschied in der Haeufigkeit / Wichtigkeit der monastischen Bewegungen? Koennte es etwas mit der Fleischfeindlichkeit oder Jenseits-Orientierung mancher Religionen zu tun haben (wir hatten das Thema vor ein paar Tage in der Arena diskutiert)? Ist es die Ursache fuer die Trennung zwischen weltlichem und geistigem Leben in manchen Religionen, oder ein Symptom dieser Trennung?

 

Ich freue mich schon auf Meinungen, Wissen, Beitraege. Mehr und mehr stelle ich fest, dass ich Fragen zur vergleichenden Religionskritik habe.

Link to comment
Share on other sites

Hallo ihr Liebenas

 

Bin neu hier, habe aber schon ne Menge gelesen und fand es sehr "inspirierend".

Ich selber bin ehemalige Franziskanerin und möchte gern meine eigene Geschichte aufarbeiten. Also die Frage: wer kennt jemanden, der eine Zeitlang im Kloster gelebt hat und sich mit mir austauschen möchte?

Ich weiß, daß das eine Suche nach Stecknadeln im Heuhaufen ist, aber vielleicht habe ich ja Glück.

Liebe Grüße an alle

Casta Diva

 

Hallo,

ich bin auf der Suche nach "Ehemaligen" auf dieses Forum gestoßen. Es wäre schon interessant, sich mit anderen eh. Ordensmitgliedern auszutauschen.

Mein Weggang aus dem Kloster ist schon bald 30 Jahre her. - Aber losgelassen hat mich das Kloster nie. Vielleicht liegt es daran, dass ich nicht ganz freiwillig, kurz vor der Feierlichen Profeß, wegen eines gesundheitlichen Leidens, das Kloster wieder verlassen habe. Später habe ich die Kurve nicht mehr gekriegt, um es erneut zu versuchen. Es war einfach zuviel Zeit ins Land gegangen und meine Lebensverhältnisse hatten sich geändert.

Nach wie vor spüre ich aber noch immer ein großes Verlangen, ja eine Sehnsucht. Ganz ohne Kontakt zum Kloster, könnte ich wohl nicht leben.

Liebe Grüße an alle, die das interessiert!

Mariel

Link to comment
Share on other sites

 

Hallo,

ich bin auf der Suche nach "Ehemaligen" auf dieses Forum gestoßen. Es wäre schon interessant, sich mit anderen eh. Ordensmitgliedern auszutauschen.

Mein Weggang aus dem Kloster ist schon bald 30 Jahre her. - Aber losgelassen hat mich das Kloster nie. Vielleicht liegt es daran, dass ich nicht ganz freiwillig, kurz vor der Feierlichen Profeß, wegen eines gesundheitlichen Leidens, das Kloster wieder verlassen habe. Später habe ich die Kurve nicht mehr gekriegt, um es erneut zu versuchen. Es war einfach zuviel Zeit ins Land gegangen und meine Lebensverhältnisse hatten sich geändert.

Nach wie vor spüre ich aber noch immer ein großes Verlangen, ja eine Sehnsucht. Ganz ohne Kontakt zum Kloster, könnte ich wohl nicht leben.

Liebe Grüße an alle, die das interessiert!

Mariel

 

Hallo Mariel! Als "Ehemalige" kann ich zwar nicht dienen, aber ein herzliches Willkommen hier im Forum :)

Und drauf noch dickes :daumenhoch: , als Erstschreiber die Suchfunktion zu bemühen, bevor du einen neuen Thread eröffnest ;)

Link to comment
Share on other sites

 Share

×
×
  • Create New...