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Benedikt XVI Fans von seinem Privatsekretär


akog
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Monsignore Dr. Georg Gänswein!

 

Der am 30. Juli 1956 geborene Georg Gänswein stammt aus dem kleinen Dorf Riedern am Wald im Süden des Schwarzwalds. Nach dem Abitur begann der Baden-Württemberger sein Theologiestudium in Freiburg. Am 31. Mai 1984 wurde Gänswein in der Erzdiözese Freiburg zum Priester geweiht. 1984 bis 1986, Kaplan in Oberkirch im Schwarzwald. Danach verbrachte er sieben Jahre an der Ludwig-Maximilians-Universität in München mit dem Studium des Kanonischen Rechts (Kirchenrecht) mit anschließender Promotion. Georg Gänswein hat in seinem priesterlichen Dienst Karriere gemacht. 1994 wurde er vom ehem. Erzbischof Oskar Saier zum persönlichen Referenten berufen und zum Domvikar ernannt. 1995 folgte der Kirchenrechtler dem Ruf nach Rom und 1996 wechselte Georg Gänswein in die vatikanische Glaubenskongregation, 2003 machte ihn Ratzinger zu seinem Privatsekretär. Die italienischen Mitarbeiter nennen Monsignore Georg Gänsein freundschaftlich "Don Giorgio“, der seit Dienstag Abend, 19. April Sekretär des Papstes ist.

 

Die Ski-Kanone ist mit seiner liebenswerten Art allerorts beliebt !

Ich selbst habe ihn als große Hilfe erlebt, und danke ihm für seinen Beistand in meiner nicht einfachen Zeit. Er hat mir Mut in Schule und Beruf gemacht, mich unterstützt und zum Schlüssel des Erfolges beigetragen.

Ich freue mich über seinen jetztigen Stand im Vatican und wünsche ihm alles Gute.

 

Kennst Ihr ihn ? Was verbindet euch mit ihm ?

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Ja, ich habe auch schon von Gänswein gehört. Aber leider gibt es noch nciht so viele Links zu seiner Person im Net.

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Monsignore Dr. Georg Gänswein!

 

Der am 30. Juli 1956 geborene Georg Gänswein stammt aus dem kleinen Dorf Riedern am Wald im Süden des Schwarzwalds. Nach dem Abitur begann der Baden-Württemberger sein Theologiestudium in Freiburg. Am 31. Mai 1984 wurde Gänswein in der Erzdiözese Freiburg zum Priester geweiht. 1984 bis 1986, Kaplan in Oberkirch im Schwarzwald. Danach verbrachte er sieben Jahre an der Ludwig-Maximilians-Universität in München mit dem Studium des Kanonischen Rechts (Kirchenrecht) mit anschließender Promotion. Georg Gänswein hat in seinem priesterlichen Dienst Karriere gemacht. 1994 wurde er vom ehem. Erzbischof Oskar Saier zum persönlichen Referenten berufen und zum Domvikar ernannt. 1995 folgte der Kirchenrechtler dem Ruf nach Rom und 1996 wechselte Georg Gänswein in die vatikanische Glaubenskongregation, 2003 machte ihn Ratzinger zu seinem Privatsekretär. Die italienischen Mitarbeiter nennen Monsignore Georg Gänsein freundschaftlich "Don Giorgio“, der seit Dienstag Abend, 19. April Sekretär des Papstes ist.

 

Die Ski-Kanone ist mit seiner liebenswerten Art allerorts beliebt !

Ich selbst habe ihn als große Hilfe erlebt, und danke ihm für seinen Beistand in meiner nicht einfachen Zeit. Er hat mir Mut in Schule und Beruf gemacht, mich unterstützt und zum Schlüssel des Erfolges beigetragen.

Ich freue mich über seinen jetztigen Stand im Vatican und wünsche ihm alles Gute.

 

Kennst Ihr ihn ? Was verbindet euch mit ihm ?

gänswein hat mir mal etwas bessere karten für die heiligsprechung von arnold janssen et al. besorgt.

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Als 1999 / 2000 in Freiburg gleich zwei Weihbischofsposten zu besetzen waren, wurde immer wieder das Gerücht lanciert, GG werde einen davon bekommen, und nicht nur das, sondern er werde gleich Koadjutor mit Nachfolgerecht. Die Angst vor "einem scharfen Hund aus der Glaubenskongregation" ging um und wurde leider geschürt durch etliche in zum Teil scharfem Ton gehaltenen Leserbriefe GGs im Bistumsblatt zu Vorgängen im Bistum.

 

Ob an den Gerüchten auch nur das Geringste dran war, ob Gänswein tatsächlich Chancen hatte - keine Ahnung. Es kam dann jedenfalls anders.

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Als 1999 / 2000 in Freiburg gleich zwei Weihbischofsposten zu besetzen waren, wurde immer wieder das Gerücht lanciert, GG werde einen davon bekommen, und nicht nur das, sondern er werde gleich Koadjutor mit Nachfolgerecht. Die Angst vor "einem scharfen Hund aus der Glaubenskongregation" ging um und wurde leider geschürt durch etliche in zum Teil scharfem Ton gehaltenen Leserbriefe GGs im Bistumsblatt zu Vorgängen im Bistum.

 

Ob an den Gerüchten auch nur das Geringste dran war, ob Gänswein tatsächlich Chancen hatte - keine Ahnung. Es kam dann jedenfalls anders.

Dem kann ich nur zustimmen. Von Seminaristen aus dem Collegium Borromaeum in Freiburg bekam ich die Ablehnung der Person GG's recht glaubhaft zu hören, wobei ich diese die damaligen Seminaristen umtreibende "Angst" vor einem Weihbischof Genswein für "implantiert" hielt, d.h. von anderer, höherer Stelle gezielt und mit Kalkül verbreitet. Die üblichen Phrasen von "vorkonziliarem Geist" etc. machten damals unter den Theologiestudenten die Runde, die das "Schreckgespenst" eines Bischofs GG an die Wand malten. Ich kann mich des Eindrucks nicht entziehen, daß damals die gute Mehrheit des Domkapitels sehr an der Verbreitung der Stimmungsmache gegen GG nicht nur interessiert, sondern auch beteiligt war. Mir gegenüber berichtete ein ehem. Schulkamerad aus meinem Abiturjahrgang, der dann ins Seminar eintrat von einem Zitat eines Domkapitulares, welches meiner Erinnerung so lautete: "Der Herr hat uns zum Glück vor diesem Kettenhund Roms bewahrt."

 

Persönlich habe ich GG in Rom kennenlernen und mit ihm ein längeres Gespräch führen dürfen. Dabei habe ich in ihm aus der Sicht des Theologen einen sehr scharf denkenden und konsequenten Menschen erkennen können, der nicht nur ein hervorragender Theologe vor allem in seinem Spezialgebiet der Kanonistik ist, sondern auch durchaus menschliche Vorzüge aufweist. Trotz seines u.U. sehr theorielastigen Spezialgebietes (Kanonistik) ist er ein sehr praktisch denkender Mensch, dem die Schwierigkeiten in der Pastoral nicht fremd sind.

 

Die Anfeindungen, denen er z.T. im leitenden Klerus der Diözese ausgesetzt war/ist, kann ich mir nur mit der von manchen Seiten geäusserten Befürchtung erklären, er würde die Personalpolitik im Bistum und damit die ganze Linie von Grund auf ändern (Besitzstands und -wahrungsdenken ist das Schlimmste, was es in der Kirche gibt). Bezüglich der pastoralen Situation in der Kirche sprach er sich in der Tat mehrere Male für ein Umdenken vor allem in der Pastoral (vor allem der Sakramentenspendung) aus, die "Simulation einer Volkskirche", die in einigen Bistümern entgegen den Realitäten betrieben werde, müsse geändert werden, sie entspräche einer "Verwaltung des faktischen Unglaubens" (er meinte die "flächenmäßige Versorgung" mit Sakramenten an "Taufscheinkatholiken"; d.h. Menschen, die wg. fehlendem Glauben und Glaubenswissen nicht real und eigentlich nicht recht für den Empfang eines Sakramentes disponiert seien).

 

Da er das Erzbistum Freiburg auf meine Nachfrage ausdrücklich in diese Beschreibung mit einschloss, könnten die Befürchtungen des Klerus in der Bistumsverwaltung durchaus nicht ganz unberechtigt sein. Man "fürchtet" ihn seiner deutlichen Leserbriefe im Konradsblatt (diözesane Kirchenzeitung) wegen nicht allein, neben dem Ordinariat und dem Domkapitel "zittert" schon mal im Voraus vor allem die theologische Fakultät (lt. Fakultätsinterner asta-Zeitung). Nicht umsonst: mit GG wäre so manche Erteilung der venia legendi bez. vakanter Lehrstühle wohl recht schwierig gewesen. Vorerst dürfte GG allerdings in den Augen des Episkopates noch ein wenig zu jung für den "Posten" des Erzbischofes und Metropoliten der Oberrheinischen Kirchenprovinz sein, aber seine Zeit kommt bestimmt. Gänswein ist ein viel zu heller Kopf, als daß gerade die Ortskirche auf so jemanden verzichten könnte. Bis dahin wird so mancher Mißstand eben noch ein wenig verwaltet.

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Ich kenne ihn nicht, aber mein Pfarrer hat mir beflissen erzählt, daß er ihm zur Papstwahl gratuliert hätte :) .

Aus formalen wie inhaltlichen Gründen bin ich übrigens der Meinung, daß ein Thread über GG besser nach GG als nach F&A paßt. :lol:

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