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Ehrfurcht vor Gott


Flo77

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Außer der schlechteren Lesbarkeit spricht ja eigentlich nur wenig gegen die reine Großschreibung - aber empfinde nur ich das so, oder wird die hier im Mom. als programmatisches Element etwas überstrapaziert.

 

Gibt es objektiv einen Unterschied zwischen GOTT, Gott und G'tt?

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Einsteinchen

G'tt kommt wohl am nächsten hin, denn da weiß man nicht, wie man es aussprechen soll. Aber es ist eine Spielerei.

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G'tt kommt wohl am nächsten hin, denn da weiß man nicht, wie man es aussprechen soll. Aber es ist eine Spielerei.

Also sollte man nur noch in Umschreibungen vom Unbeschreiblichen sprechen?

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Hallo Flo,

 

klick mal die Antwort von WiTaimre:

 

http://f27.parsimony.net/forum67118/messages/287.htm

 

Zitat anfang:

 

G"TT mit Strichlein aufwaerts - ist nur ER, unser EINER G"TT zum Anbeten und lieben -

die Schreibweise G=tt nehme ich nur, weil es eine Soziale Ebene meint, und dann eben quer-Strichelchen.

 

Zitat ende.

 

gruss

peter

Edited by pmn
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Einsteinchen

Ja, was ja die Gesamtheit der Menschheit in ihren Mythen und Geschichten und Philosophieen macht. Da wird jedes Wort seine Berechtigung haben.

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Gibt es objektiv einen Unterschied zwischen GOTT, Gott und G'tt?

Die4 Buchstaben sind anders - und da sollten sich manche eher drauf ausruhen, als solch einen Unsinn zu verzapfen.

Mann stelle sich Juden vor, die zwar das Tetragramm JHWH nicht aussprechen - wohl aber schreiben!! und dann J=WH oder J*WH und ähnlichen Unsinn schreiben würden.

 

Kopfschüttelnden Gruß

E#ich

Edited by Erich
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Bei der Holocaustdenkmal-eröffnung wurde auch von Rabbis gesungen.

Und Gott war als Wort sichtbar hörbar.

so so so haben sich die Rabiner endlich darauf verständigt wie das JHWH auszusprechen ist?? Ich bin neugierig, deshalb sag mal, wie sie es ausgesprochen haben. Her damit!! :lol:

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es war das deutsche Wort "Gott".

Es war nicht das Tetragramm ....

 

 

Du hast Recht!

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Mariamante
Außer der schlechteren Lesbarkeit spricht ja eigentlich nur wenig gegen die reine Großschreibung - aber empfinde nur ich das so, oder wird die hier im Mom. als programmatisches Element etwas überstrapaziert.

 

Gibt es objektiv einen Unterschied zwischen GOTT, Gott und G'tt?

Wenn jemand GOTT groß schreiben will, um dadurch auf seine Weise Ehrfurcht zu betonen- so kann man das sicher akzeptieren .Am wichtigsten ist sicher, dass wir Gott in unserem Leben den ersten Platz einnehmen lassen.

 

Solange sich das Ich mit seinen Wünschen aufbläht ist allerdings zu fürchten, dass Gott nicht den ersten Platz einnimmt.

 

Der Verdacht liegt vor allem dort nahe, wo anspruchsvolle Aussagen des Evangeliums verdreht und verwässert werden. Ein guter Indikator ist auch die Sexualmoral.

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Ein guter Indikator ist auch die Sexualmoral.

und warum die Sexualmoral und nicht die Steuermoral?

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altersuender
Ein guter Indikator ist auch die Sexualmoral.

und warum die Sexualmoral und nicht die Steuermoral?

Liegt das nicht auf der Hand? Weil alle lieber über den Sex, als über die Steuer reden. Am meisten übrigens die, Befürworter wie Gegner, die keinen haben. :lol:

Edited by altersuender
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Liegt das nicht auf der Hand? Weil alle lieber über den Sex, als über die Steuer reden. Am meisten übrigens die, Befürworter wie Gegner, die keinen haben. :lol:

Du meinst, die keine Steuern zahlen?

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Weil alle lieber über den Sex, als über die Steuer reden

ich zahle gerne Steuern! Zeigt es mir doch, dass ich ganz gut Geld verdiene und es mir finanziell gut geht :):lol:

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Mariamante
Ein guter Indikator ist auch die Sexualmoral.

und warum die Sexualmoral und nicht die Steuermoral?

Wenn es um Sex geht, steht oft die Befriedigung des eigenen Ich im Vordergrund oder Hintergrund - je nachdem.

 

"Wer mein Jünger sein will, nehme täglich sein Kreuz auf sich, verleugne sich selbst und so folge er mir nach". Darin legt uns Jesus nahe, die Hingabe zu üben, "Selbstverleugnung" in dem Sinne zu üben, dass uns Gott wichtiger wird als die Befriedigung des Ego.

 

Alan Aimes sagt:

 

In der ehelichen Liebe sind sexuelle Beziehungen wichtig, doch sie sollten nicht als das Wichtigste angesehen werden. Wenn das aber so ist, führt dies zum Schaden in der Ehe, denn im Laufe der Zeit erzeugt Gewohnheit ein Verlangen nach Veränderung bei vielen, und so suchen sie Erregung auf eine Art und Weise, die sexuelle Beziehungen aus Akten der Liebe in Akte der Begierde verändert.

 

Da in diesem Bereich sehr oft "Akte der Begierde" den Menschen treiben, zeigt sich in der Bereitschaft die Gebote Gottes und der Kirche hier anzunehmen jene Hingabe, die bereit ist "zu lieben bis es weh tut" wie Mutter Teresa ausdrückte.

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Außer der schlechteren Lesbarkeit spricht ja eigentlich nur wenig gegen die reine Großschreibung - aber empfinde nur ich das so, oder wird die hier im Mom. als programmatisches Element etwas überstrapaziert.

 

Gibt es objektiv einen Unterschied zwischen GOTT, Gott und G'tt?

Wenn jemand GOTT groß schreiben will, um dadurch auf seine Weise Ehrfurcht zu betonen- so kann man das sicher akzeptieren .Am wichtigsten ist sicher, dass wir Gott in unserem Leben den ersten Platz einnehmen lassen.

 

Solange sich das Ich mit seinen Wünschen aufbläht ist allerdings zu fürchten, dass Gott nicht den ersten Platz einnimmt.

 

Der Verdacht liegt vor allem dort nahe, wo anspruchsvolle Aussagen des Evangeliums verdreht und verwässert werden. Ein guter Indikator ist auch die Sexualmoral.

Das jemand Gott groß schreibt, ist ja schön und gut. Dieses jedoch auf alles zu übertragen, wie den HEILIGEN GEIST, JESUS, oder ER, DIESER, DER ist absolut albern.

 

Dieses Vorgehen kommt aus der neuheidnischen-feministischen Literatur und bezieht sich vornehmlich auf die dortige Anbetung der Gottheiten. Ganz besonders häufig haben es die Amerikaner betrieben.

Ich finde es unangemessen.

 

Nicht einmal die Kirchenväter haben in ihren Schriften einen solchen Manierismus betrieben. Meiner Ansicht nach verlagert dies das Denken in Anbetung auf einen unwichtigen Aspekt des Lebens. Gott soll in uns und unserem Leben Teil sein und wirken.... und nicht auf eine solche Weise preisgegeben werden. Im Übrigens finde ich, dass ein wesentlicher Unterschied zwischen den großzuschreibenen Tetragramm JHWH und dem Begriff Gott besteht. Zwar ging es vorher um die Aussprache. Den geheimen Namen unseres Gottes als Tetragramm zu schreiben, ist etwas vollständig Anderes als das alberne Beharren auf schriftliche Manierismen.

Edited by Katta
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Gibt es objektiv einen Unterschied zwischen GOTT, Gott und G'tt?

Die4 Buchstaben sind anders - und da sollten sich manche eher drauf ausruhen, als solch einen Unsinn zu verzapfen.

Mann stelle sich Juden vor, die zwar das Tetragramm JHWH nicht aussprechen - wohl aber schreiben!! und dann J=WH oder J*WH und ähnlichen Unsinn schreiben würden.

 

Kopfschüttelnden Gruß

E#ich

Normalerweise schreiben Juden (auf Hebräisch) h' für haSchem, "der Name". Elektronisch darf man das Tetragramm, soweit ich weiß, nach geltender Halakha schreiben, man sollte es aber im Internet nicht tun, weil es ja jemand anders ausdrucken könnte (das ist verboten).

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Normalerweise schreiben Juden (auf Hebräisch) h' für haSchem, "der Name". Elektronisch darf man das Tetragramm, soweit ich weiß, nach geltender Halakha schreiben, man sollte es aber im Internet nicht tun, weil es ja jemand anders ausdrucken könnte (das ist verboten).

Echt? :lol:

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Hat mir (vor zwanzig Jahren) mal ein Bibliothekar in Jerusalem erklärt.

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Hallo an Alle,

 

wenn ich mir diese Website lese,

http://www.beth-shalom.de/siddur/sefer.htm

 

dann stellt sich mir schon die Frage:

Warum steht am Anfang: "G'ttesdienst" mit einem ' ?

 

Später dann:

"Der Name Gottes, das Tetragramm, ist deswegen an den meisten Stellen mit dem Wort "Gott" wiedergeben, das für verschiedene Gottesvorstellungen offen ist, an einigen Stellen wird - der von Moses Mendelsohn begründeten Tradition folgend - "der Ewige" verwendet, oder er wurde, je nach Kontext, durch andere Begriffe ersetzt, die besondere Eigenschaften Gottes ausdrücken."

 

 

und dann noch der Absatz unter Wiedergabe des Namens im Judentum:

http://de.wikipedia.org/wiki/JHWH

 

 

gruss

peter

 

 

PS:

Der Satz: "Zwei Juden, Drei Meinungen" hat was.

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