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Meinungen zur "Homosexuellenpastoral" im Bistum Osnabrück


Flo77
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Ein Beitrag von kath.net dem ich nach dem ersten Absatz ja unter Bauchschmerzen noch hätte zustimmen können - aber dann kam Absatz 2 ...

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Ein Beitrag von kath.net dem ich nach dem ersten Absatz ja unter Bauchschmerzen noch hätte zustimmen können - aber dann kam Absatz 2 ...

naja, hast du was anderes erwartet? "also wenn es die schon geben muss dann sollen sie sich wenigsten vor anständigen Leuten versteckt halten, wir wollen sie ja schliesslich nicht ungerecht zurücksetzen"

Das ist bei vielen die Meinung zu dem Thema

 

Werner

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Ein Beitrag von kath.net dem ich nach dem ersten Absatz ja unter Bauchschmerzen noch hätte zustimmen können - aber dann kam Absatz 2 ...

naja, hast du was anderes erwartet? "also wenn es die schon geben muss dann sollen sie sich wenigsten vor anständigen Leuten versteckt halten, wir wollen sie ja schliesslich nicht ungerecht zurücksetzen"

Das ist bei vielen die Meinung zu dem Thema

 

Werner

Erwartet habe ich gar nichts.

 

Wobei ich die plakative Demonstration ggf. für diskussionswürdig halten könnte.

 

Nur sollte man den Herren von der Glaubenskongregation mal ans Herz legen, zu prüfen, was die Änderung in Can. 2358 für Auswirkungen haben.

 

Und bei dem Satz "da es ja durchaus Heilungsmöglichkeiten gibt" hat's mich einfach gerissen.

Edited by Flo77
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Was im Bistum Osnabrück geschieht ist sehr löblich und führt auf den richtigen Weg: weg von der durch eine Doppelmoral geprägten Seelsorge hin zur offenen Anerkennung von homosexuellen Paaren in unserer Kirche.

 

Pfarrer Stefan Heitmann, der den Artikel auf kath.net schrieb, liegt mit seiner Auffassung vollkommen daneben...die Vorgänge im Bistum Osnabrück sind zu begrüssen.

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befristet gesperrt w/ Aufräumaktion

 

 

Split: Gesprächstechnik - Vereinnahmung (Glaubensgespräche)

 

Split: Geschichtliches: Homosexualität im antiken Griechenland (Katakombe)

Edited by Martin
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Ist es sinnvoll, eine Homosexuellenpastoral zu betreiben?

Was ist das Ziel?

 

Eigene Gruppen zu bilden?

Integration in die Gemeinde?

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Ist es sinnvoll, eine Homosexuellenpastoral zu betreiben?

Was ist das Ziel?

 

Eigene Gruppen zu bilden?

Integration in die Gemeinde?

Eine Integration in die Gemeinde.

 

Wenn ich so manche Äusserung von Brüdern und Schwestern im Herrn höre gäbe es zwei Hauptaufgaben:

 

1. den gläubigen Homosexuellen zu zeigen, daß sie gewollt sind in der Gemeinde, auch wenn ein guter Teil der Gemeindemitglieder ihnen genau das gegenteilige Gefühl gibt.

 

2. in der Gemeinde dafür sorgen, daß ein Klima entsteht, in dem sich gläubige Homosexuelle nicht ausgegrenzt und ausgestoßen fühlen (sehr schwer, weil das von einem guten Teil der Gläubigen als gegen die katholische Lehre gerichtet angesehen wird)

 

Werner

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Von der Faktenlage her:

 

Ist die praktizierte Homosexualität aus katholischer Sicht eine Sünde, die mit dem fortgesetzten Ehebruch von wieder verheirateten Geschiedenen vergleichbar ist?

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Ist es sinnvoll, eine Homosexuellenpastoral zu betreiben?

Was ist das Ziel?

 

Eigene Gruppen zu bilden?

Integration in die Gemeinde?

Für gläubige Lesben und Schwule ist es halt besonders schwer, weil sie in der Regel zwischen allen Stühlen sitzen, weder hat man im schwul-lesbischen Umfeld Verständnis für ihren Glauben, noch hat man im kirchlichen Umfeld in der Regel großes Verständnis für das schwul oder lesbisch sein, (am besten ist es in beiden Umfeldern nicht darüber reden). Insofern finde ich eine Pastoral die diesen Raum zum Reden gibt sehr sinnvoll. Es gibt übrigens auch gelungene Beispiele für Integration in katholischen Gemeinden etwa:

www.psk-ffm.de

 

Michael

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Für gläubige Lesben und Schwule ist es halt besonders schwer, weil sie in der Regel zwischen allen Stühlen sitzen, weder hat man im schwul-lesbischen Umfeld Verständnis für ihren Glauben, noch hat man im kirchlichen Umfeld in der Regel großes Verständnis für das schwul oder lesbisch sein

Danke für diesen Blickwinkel, Michael.

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Justin Cognito

Ich hab vor einiger Zeit ein Interview mit Kardinal Schönborn gehört, das für mich einen interessanten Aspekt beinhaltet hat:

 

Im Zusammenhang mit der Möglichkeit der Verheiratung Homosexueller sprach er davon dass das schon per definitonem nicht möglich wäre. Die Beziehung zwischen gleichgeschlechtlichen Menschen, wäre eben eine Freundschaft oder Beziehung aber eben keine Ehe weil diese nur zwischen Mann und Frau zustande kommt.

 

Die Frage nach der Ehe einmal hintangestellt, war für mich der interessante Punkt des Statements, dass unser Kardinal hier davon sprach, dass das was zwischen homosexuellen Personen stattfindet Beziehung und Freundschaft ist.

 

Beziehung und Freundschaft sind aber sicherlich förderungswürdige Dinge, die (davon bin ich überzeugt) auch vor Gott Gefallen finden.

 

Was bleibt ist die Frage nach dem Sexualverhalten homosexueller Paare. Die kirchliche Position ist hier klar. Ich denke dass die Argumentation sicherlich diskussionswürdig ist, aber auch das möchte ich jetzt nicht zum 1000 mal tun. Ich möchte in diesem Zusammenhang lediglich auf den moraltheologischen Grundsatz hinweisen, dass von niemanden mehr verlangt werden kann, als er / sie zu tragen fähig ist.

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Von der Faktenlage her:

 

Ist die praktizierte Homosexualität aus katholischer Sicht eine Sünde, die mit dem fortgesetzten Ehebruch von wieder verheirateten Geschiedenen vergleichbar ist?

Nach meinem Verständnis der Dinge macht es aus Sicht der Kirche qualitativ überhaupt keinen Unterschied, ob zwei Männer/zwei Frauen zusammenleben, oder ein geschiedenes und (zivil) wiederverheiratetes Paar.

 

In der Praxis wird allerdings in vielen Fällen und von vielen Katholiken ersteres als eine "irgendwie schlimmere Sünde" angesehen, und zwar bis hinauf in höchste Klerikerkreise, denn nicht umsonst spricht man inzwischen bei den wiederverheirateten davon, man müsse vielleicht künftig den Einzelfall prüfen, könne sich doch Ausnahmen vorstellen vom generellen Kommunionausschluss etc.

 

Bei den Homosexuellen sind solche Tendenzen nicht erkennbar

 

Werner

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Justin Cognito
In der Praxis wird allerdings in vielen Fällen und von vielen Katholiken ersteres als eine "irgendwie schlimmere Sünde" angesehen, und zwar bis hinauf in höchste Klerikerkreise, denn nicht umsonst spricht man inzwischen bei den wiederverheirateten davon, man müsse vielleicht künftig den Einzelfall prüfen, könne sich doch Ausnahmen vorstellen vom generellen Kommunionausschluss etc.

Moraltheologische Fragen müssen immer im Einzelfall geprüft werden ... wie sollte das anders gehen? (Und müssen im Einzelfall auch pastoral entschieden werden)

 

Davon unbeonommen sind Normen natürlich immer allgemeingültig formuliert. (Und können natürlich auch "abstrakt" diskutiert werden)

 

Das ist aber kein Wiederspruch für mich.

 

 

PS:

Übrigens ist mir in diesem Zusammenhang im profil-Inerview eine Aussage Herrn Buttigliones positiv aufgefallen, der sinnmäßig meinte, man müsste eine Sünde Sünde nennen dürfen aber im gleichen Atemzug sagte, dass wir alle Sünder sind, er selbst vielleicht sogar ein größerer als so manche/r praktizierende Homosexulle/r. Diese gewisse "südländische Leichtigkeit" geht mir bei vielen Diskussionen hierzulande ab.

Edited by Christoph Lauermann
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In der Praxis wird allerdings in vielen Fällen und von vielen Katholiken ersteres als eine "irgendwie schlimmere Sünde" angesehen, und zwar bis hinauf in höchste Klerikerkreise, denn nicht umsonst spricht man inzwischen bei den wiederverheirateten davon, man müsse vielleicht künftig den Einzelfall prüfen, könne sich doch Ausnahmen vorstellen vom generellen Kommunionausschluss etc.

Moraltheologische Fragen müssen immer im Einzelfall geprüft werden ... wie sollte das anders gehen? (Und müssen im Einzelfall auch pastoral entschieden werden)

 

Davon unbeonommen sind Normen natürlich immer allgemeingültig formuliert. (Und können natürlich auch "abstrakt" diskutiert werden)

 

Das ist aber kein Wiederspruch für mich.

 

 

PS:

Übrigens ist mir in diesem Zusammenhang im profil-Inerview eine Aussage Herrn Buttigliones positiv aufgefallen, der sinnmäßig meinte, man müsste eine Sünde Sünde nennen dürfen aber im gleichen Atemzug sagte, dass wir alle Sünder sind, er selbst vielleicht sogar ein größerer als so manche/r praktizierende Homosexulle/r. Diese gewisse "südländische Leichtigkeit" geht mir bei vielen Diskussionen hierzulande ab.

Zum PS: ja, das glaube ich auch. Für manche scheint ja HS gleich nach Vatermord zu kommen, könnte man glauben bei manchen Diskussionen....

 

Werner

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Moraltheologische Fragen müssen immer im Einzelfall geprüft werden ... wie sollte das anders gehen? (Und müssen im Einzelfall auch pastoral entschieden werden)

JAAAA!

 

Davon unbeonommen sind Normen natürlich immer allgemeingültig formuliert.

 

JAAAA!

 

Diese gewisse "südländische Leichtigkeit" geht mir bei vielen Diskussionen hierzulande ab.

 

Genau das ist das Problem (hier im Rheinland sieht man das übrigens mehr "südländisch" - wir sind ja r.-k. = rheinisch-katholisch).

 

Leider ist es eine sehr deutsche Eigenart, für jeden Einzelfall eine explizite Genehmigung in den generellen Normen einzufordern - nicht nur bei moralischen Frage, sondern auch z.B. bei der Liturgie-Instruktion oder bei den Verhaltensregeln in einem katholischen Internet-Forum.

Edited by ThomasBloemer
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Es ist interessant, wie sehr dieses Thema polarisiert und den Menschen an der Wurzel seines Seins fordert. Jenseits aller Kirchenlehre über Moral sind die bibl. Gebote min. ja doch sehr klar kommuniziert - zumindest, wenn ich das Schriftwort ernst nehme. Demnach ist gleichgeschlechtliche Sexualität Sünde und stellt sich wider die Schöpfungsordnung Gottes. So weit die Bibel, wenn sie nicht beschnitten wird in ihrer Geschichte; eine Geschichte, die die Gleichgeschlechtlichkeit nicht als moderne Spielart ausweist, sondern zeigt, dass das israelitische Volk durch die Offenbarung ihres Gottes schon immer eine andere Position zu Gleichgeschlechtlichkeit und Sexualität allgemein hatte, als umliegende Völker z.B..

 

Nun hat es der 'moderne' Mensch weit gebracht. 'Geschlechter' gibt es für ihn nicht nur ideell nicht mehr. Nötigenfalls kann und wird operativ eingegriffen. Nun steckt bei einigen Betroffenen sicherlich ein gehöriger Spleen dahinter, der auch vor drastischen Mitteln nicht halt macht - bei vielen vor allem aber auch eine Not, die schlimmer kaum denkbar ist, da sie an den Grundpfeilern der Identität zu verorten ist; so zumindest der Rückschluss des modernen Menschen, dass Sexualität Identität bedeute und mit ihr gleichzusetzen ist, sie ihn schließlich 'ganz' ausmache. Statt aber auf die Not einzugehen, wird von beiden Seiten unnötigerweise polarisiert.

 

Es gibt unzählige Theorien, woher z.B. Geschlechts-Misch-Identitäten oder gleichgeschlechtliche Sexualität herrühren könnten. Einige immer wieder gerne angeführte sind mittlerweile ostasiatischen Seelenwanderungsideen entlehnt. Wirklich annähern möchten sich aber selbst Homosexuelle und Lesben diesem Thema nur aus der Sicht einer ihre Lebensweise bestätigenden Möglichkeit einer Antwort. Allein dies macht jeden Dialog zunichte. Denn so, wie der Gläubige u.U. homosexuell Lebende akzeptieren muss, so eine mögliche Antwort entsprechend ausfiele, müssten auch die homosexuell (Aus-)Lebenden eine Antwort akzeptieren, die das Ausleben ihrer Neigung in Frage stellt. Dies ist in selten der Fall.

 

Die Tendenz geht -was mich nicht verwundert, aber nicht auf Homosexualität zu beschränken ist- immer zu Lasten der Gebote Gottes.

 

Viele Verfechter dieser Gebote -bei aller Aufrichtigkeit ihrer Bemühungen, dem einen Gott treu zu sein- vergessen doch recht schnell die Milde, die sie ihren Geschwistern schulden. Statt Fürbitte und gemeinsamem Gebet, wird verurteilt und abgegrenzt. Das gleiche Phänomen ist allerdings auch beim vermeintlichen Sünder zu finden, der sich als solcher nicht mehr wahrnehmen will.

 

Dies ist aber ein grundlegendes Problem, das nicht auf Homosexualität beschränkbar ist. Kein Sünder -die wenigsten zumindest- will sich in seiner Sündhaftigkeit bekennen. Eine Lüge, die kann man bereuen und Besserung geloben. Bei der Homosexualität geht es aber weiter. Hier ist der Mensch scheinbar in seiner tiefsten Selbstdefinition betroffen. Ein ähnliches Phänomen ist ja auch bei Ehescheidung und Ehebruch zu beobachten: der Mensch, der seinem Hang folgt und damit sündigt - sich aber nicht als Sünder deklassiert fühlen möchte, zumal in der Moderne jeder Hang des Menschlichen als grundlegendes Charakterium der Person betrachtet wird und schließlich zur Lebensform erhoben wird. Und dies ist nichts anderes als die Vergötterung des Ichs.

 

In diesem Sinne, scheint mir, sind die 'Schuldigen' vorerst nur noch sehr schwer identifizierbar. Der Anklagende als auch jene, die die Klage von sich weisen, machen sich schuldig vor Gott. Die einen verklagen in ihrer eigenen Sündhaftigkeit ihre Brüder und Schwestern, die im Leid leben. Die anderen erheben ihr Leid zu einer Lebensweise und negieren die Gebote Gottes.

 

Wer ohne Sünde ist, der werfe den ersten Stein... und wie es in Joh 8,11 weiter zu lesen ist: "Auch ich verurteile dich nicht. Geh und sündige von jetzt an nicht mehr!"

 

Während die einen mit Steinen werfen wollen, beharren die anderen auf ihrer Sünde. Der Jünger Jesu weiß um die Wahrheit und tritt mit ihr vor Gott.

 

Das grundlegenste Problem, der tiefste Konflikt des Christentums, wird hier deutlich: Das Christentum ist keine Religion der Selbstverwirklichung, sonder der Selbstverleugnung! So sucht aber jede Seite ihre Verwirklichung. Die Gebote Gottes fallen dabei unter den Opfertisch des Ichs, das sich selber zu opfern nicht bereit ist - aber sich in jeglicher Weise selber Opfer dar bringt. Am Ende spielen beide Seiten mit dem eigenen Seelenheil und dem des anderen - und im Grunde liegt man zusammen in einem Bett und streitet sich, wer 'oben liegen darf'. Das ist die Obszönität der Auseinandersetzung, die sich nicht mehr mit der Vollgültigkeit des Wortes Gottes auseinandersetzen will.

 

Grüße

Elvis

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Hallo Elvis, also was die biblischen Gebote "jenseits aller kirchlichen Morallehre" angeht.... ehrlich gesagt hab ich damit meine Schwierigkeiten.

 

Was steht nicht alles bei Leviticus was keinen mehr schert (ausser einer Handvoll orthodoxer Juden), und im NT steht eben zu diesem Thema nichts eindeutiges, und von Jesus kein einziges Wort.

 

Ich akzeptiere die kirchliche Lehre als kirchliche Lehre, aber als biblische Lehre kann ich sie nicht sehen

 

Werner

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Hallo Elvis, also was die biblischen Gebote "jenseits aller kirchlichen Morallehre" angeht.... ehrlich gesagt hab ich damit meine Schwierigkeiten.

 

Was steht nicht alles bei Leviticus was keinen mehr schert (ausser einer Handvoll orthodoxer Juden), und im NT steht eben zu diesem Thema nichts eindeutiges, und von Jesus kein einziges Wort.

 

Ich akzeptiere die kirchliche Lehre als kirchliche Lehre, aber als biblische Lehre kann ich sie nicht sehen

 

Werner

Also was ich hier nur kurz anmerken wollte, ist dass von mir die Homo-Thread in den katholischen Glaubensgesprächen nicht eröffnet wurden; das eine war ein Split von Moderatoren...ansonsten sind es andere hier die diese Threads hier eröffnen; ich beschränke mich in letzter Zeit darauf, diese im anderen Forum Threads zu eröffnen.

 

Es wundert mich sowieso, dass aufeinmal hier in den Glaubensgesprächen andere Homo-Threads eröffnen dürfen, während ich dafür eine Verwarnung bekommen habe...siehe Flo "Homosexuellenpastoral in Osnabrück)

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Justin Cognito
Röm 1,27... Nur 'ein' Beispiel des NT...

Hier geht es aber wohl um Heterosexuelle die quasi "gegen ihre Natur" homosexuelle Handlungen setzen ...

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Röm 1,27... Nur 'ein' Beispiel des NT...

ja, ich kenne die Stelle. die sit allerdings ja so eindeutig nicht.

 

Und etwas im Stile von Jesus und die Ehebrecherin gibt es nicht. Auch keine Aussage wie "eher geht ein Kamel..." oder etwas a la "ihr Heuchler, ihr Schlangenbrut"

 

Jesus scheint das Thema weitaus weniger wichtig gewesen zu sein als seinen Jüngern von heute

 

Werner

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Röm 1,27... Nur 'ein' Beispiel des NT...

ja, ich kenne die Stelle. die sit allerdings ja so eindeutig nicht.

 

Und etwas im Stile von Jesus und die Ehebrecherin gibt es nicht. Auch keine Aussage wie "eher geht ein Kamel..." oder etwas a la "ihr Heuchler, ihr Schlangenbrut"

 

Jesus scheint das Thema weitaus weniger wichtig gewesen zu sein als seinen Jüngern von heute

 

Werner

Da kann ich Werner vollkommen zustimmen.

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Vermutlich -und davon ist auszugehen- war das Thema damals nur 'klarer', weil die Gebote bekannt waren - eben auch jene zur Homosexualität. Das ist heute nicht mehr der Fall. Entsprechend wird das Gespräch darüber wichtiger - und die Gebote Gottes... :lol:

Edited by Elvis68
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...siehe Flo "Homosexuellenpastoral in Osnabrück)

Ich bin unschuldig - das war auch ein Split!

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Vermutlich -und davon ist auszugehen- war das Thema damals nur 'klarer', weil die Gebote bekannt waren - eben auch jene zur Homosexualität. Das ist heute nicht mehr der Fall. Entsprechend wird das Gespräch darüber wichtiger - und die Gebote Gottes... :lol:

Die Gebote waren bekannt, das stimmt, trotzdem hat Jesus keine Gelegenheit ausgelassen, sie hervorzuheben.

 

Wen Ihm etwas wichtig war, hatte er keine Scheu, das drastisch anzusprechen ("Ihr Heuchler, ihr Schlangenbrut", Vertreibung der Händler aus dem Tempel, "Eher geht ein Kamel durch ein Nadelöhr als ein Reicher ins Himmelreich")

 

Alle diese Eindeutigen Aussagen hat man ausgelegt, interpretiert, umgedeutet, und ausgerechnet bei einem Thema, über das der Herr keinen einzigen lausigen Nebensatz verloren hat, ist alles unabänderlich und unumstößlich? das will mir nicht in den Kopf.

 

Werner

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