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Eine ernstgemeinte frage!?!


TrippleUE
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Hi,

ich hab's net so mit der Religion, aber mich wurmt da grade so ne Frage. Naja, und da sich das ganze ein wenig mit Religion zu tun hat frage ich mal hier nach. Mich Interessiert nämlich mal brennend, wie das so mit geistig Behinderten vor Gott ist.

 

!Da "geistig Behinderte" Heutzutage auch als Schimpfwort missbraucht wird, will ich nochmal explizit darauf hinweisen, dass ich die Behinderung meine! Und nicht "geistig Behinderte" im sinne der Beschimpfung.!!!

 

Ach ja, und ich will keinen Flamewar starten, wenn jemand also nix wirkliches zu sagen hat, dann möge er das bitte an einem Diktiergerät tun.

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Ich denke vor Gott ist das mit geistig behinderten genau so wie mit nicht geistig behinderten. Oder hab´ ich die Frage nicht richtig verstanden?

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Hmm - aus der Sicht Gottes kann Dir das wohl keiner beantworten.

 

Aber aus der Sicht der Bibel sind alle Menschen Geschöpfe Gottes und von ihm geliebt. Da wird erst mal keine Ausnahme gemacht.

 

Von Gott können wir selber uns trennen durch Handlungen und Gesinnungen aber im christlichen Glauben gehen wir davon aus, dass Gott uns die Hand zur Versöhnung immer wieder reicht.

 

Warum fragst Du danach?

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Nein, Du hast sie Richtig verstanden.

Also geistig Behinderte sind vor Gott gleich mit den "normalen". Dann muss ja auch gleiches für die geistig verwirrten und geistig kranken gelten, oder?

Sprich auch diese sind vor Gott gleich den "normalen".

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Nein, Du hast sie Richtig verstanden.

Also geistig Behinderte sind vor Gott gleich mit den "normalen". Dann muss ja auch gleiches für die geistig verwirrten und geistig kranken gelten, oder?

Sprich auch diese sind vor Gott gleich den "normalen".

Natürlich sind geistig Behinderte oder geisteskranke Menschen genauso von Gott geliebt wie jede® andere auch.

 

Dadurch, daß sie unsere Hilfe brauchen, können sie uns nach unserem Glauben sogar Gott besonders nahe bringen. Denn in jedem, dem wir uns helfend zuwenden, begegnet uns Jesus Christus selbst.

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Dadurch, daß sie unsere Hilfe brauchen, können sie uns nach unserem Glauben sogar Gott besonders nahe bringen. Denn in jedem, dem wir uns helfend zuwenden, begegnet uns Jesus Christus selbst.

Ach du Schande. Mir fällt grad ein, daß ich die schon mal geholfen habe, indem ich die komische Firma auf der Cebit ausspioniert habe. Bin ich dir jetzt wirklich als JC begegnet ?

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Ach du Schande. Mir fällt grad ein, daß ich die schon mal geholfen habe, indem ich die komische Firma auf der Cebit ausspioniert habe. Bin ich dir jetzt wirklich als JC begegnet ?

Nee, Du bist mir ja nicht begegnet, sondern nur unserem zugehängten Stand. :lol:

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Natürlich sind geistig Behinderte oder geisteskranke Menschen genauso von Gott geliebt wie jede® andere auch
.

Neee - ich glaube Gott liebt die geistig Behinderten mehr als uns Normalos. Sie sind ja auch "Engel im Ruhestand", denn welcher Sünde willst Du sie anklagen?? Es gibt keine.

Ich kenne einen, der ist 45 Jahre alt und wenn er gut drauf ist, nennt er mich Mama - das einzige, was er sagen kann. Für mich ist er ein Engel :lol:

Edited by Erich
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Hi,

ich hab's net so mit der Religion, aber mich wurmt da grade so ne Frage. Naja, und da sich das ganze ein wenig mit Religion zu tun hat frage ich mal hier nach. Mich Interessiert nämlich mal brennend, wie das so mit geistig Behinderten vor Gott ist.

 

!Da "geistig Behinderte" Heutzutage auch als Schimpfwort missbraucht wird, will ich nochmal explizit darauf hinweisen, dass ich die Behinderung meine! Und nicht "geistig Behinderte" im sinne der Beschimpfung.!!!

 

Ach ja, und ich will keinen Flamewar starten, wenn jemand also nix wirkliches zu sagen hat, dann möge er das bitte an einem Diktiergerät tun.

Vor Gott sind alle Menschen gleichwertig. Der Wert eines Menschen ist nicht in seinen Talenten, Fähigkeiten und auch nicht in seiner Intelligenz zu sehen.

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Der Wert eines Menschen ist nicht in seinen Talenten, Fähigkeiten und auch nicht in seiner Intelligenz zu sehen.

Mariamante und ich einer Meinung. Dass ich das erleben darf...

 

Ich halte es schon für gefährlich, zu versuchen, Menschen in Wert-Kategorien zu messen. So etwas führt schnell zu Diskussionen wie "Wenn du als Feuerwehrmann in den brennenden Louvre rennst, was rettest du zuerst - die Mona Lisa oder den bewusstlosen Brandstifter, der den Louvre angezündet hat?"

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Hi,

ich hab's net so mit der Religion, aber mich wurmt da grade so ne Frage. Naja, und da sich das ganze ein wenig mit Religion zu tun hat frage ich mal hier nach. Mich Interessiert nämlich mal brennend, wie das so mit geistig Behinderten vor Gott ist.

 

!Da "geistig Behinderte" Heutzutage auch als Schimpfwort missbraucht wird, will ich nochmal explizit darauf hinweisen, dass ich die Behinderung meine! Und nicht "geistig Behinderte" im sinne der Beschimpfung.!!!

 

Ach ja, und ich will keinen Flamewar starten, wenn jemand also nix wirkliches zu sagen hat, dann möge er das bitte an einem Diktiergerät tun.

Vor Gott sind alle Menschen gleich, das wurde ja jetzt oft genug gesagt :lol:

 

Mir ist trotzdem nicht wirklich klar, was du genau wissen möchtest?

Mentale Retardierung ist eine Behinderung, die von starker Lernschwäche bis völliger Abwesenheit dessen, was wir unter Intelligenz und Geist verstehen, reicht. Sie ist häufig genetisch bedingt (es sind mehr Männer als Frauen betroffen in diesem Fall), oder kann durch äußere Einflüsse wie Sauerstoffmangel bei der Geburt oder Unfälle mit Gehirnschäden verursacht werden. Nichts davon berührt unsere Menschlichkeit. Inwieweit jemand verantwortlich ist, ist eine Frage, die auch ständig bei Gerichtsverfahren gestellt werden muß - geht deine Frage in diese Richtung? Wo ist die Grenze - wann bin ich "Sünder" und wann "kann ich ja nichts dafür"?

 

Sarrha

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Ich denke, hier ist die Frage wovor sich alle nicht richtig ausdrücken können. Warum es behinderte Menschen gibt, wenn Gott jeden Menschen gleich liebt.

Ich bitte mich jetzt nicht falsch zu verstehen, dass ich die Würde eines jeden behinderten Menschen verletzten wollen würde. Seht ihr, ich bekomme Probleme mich innerhalb dieses Themas zu artikulieren.

Ich sage keine Antwort darauf, weil ich neu bin und mich noch in dieses Forum einbinden muss.

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Ich denke, hier ist die Frage wovor sich alle nicht richtig ausdrücken können. Warum es behinderte Menschen gibt, wenn Gott jeden Menschen gleich liebt.
In einem Forum hat ein Diskutant die Meinung gepostet, dass die meisten Behinderungen (geistige oder körperliche die von Geburt an bestehen) durch Gifte ("Contergan- Baby)

 

siehe: http://www.contergan.de/wissensw.htm

 

umweltbedingte Einflüsse - also vom Menschen verursacht - entstanden wären. Das ist ein Ansatzpunkt dafür, dass man für manche Behinderungen nicht Gott verantwortlich machen kann.

 

Der zweite Ansatz ist der, dass auch ein sogenannter "behinderter" Mensch auf seine Weise ein "vollkommener Behinderter" ist, und unsere (Ab) Wertungen von unseren Gesichtspunkten, Urteilen und Vergleichen her kommen.

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In einem Forum hat ein Diskutant die Meinung gepostet, dass die meisten Behinderungen (geistige oder körperliche die von Geburt an bestehen) durch Gifte ("Contergan- Baby)

 

siehe: http://www.contergan.de/wissensw.htm

 

umweltbedingte Einflüsse - also vom Menschen verursacht - entstanden wären. Das ist ein Ansatzpunkt dafür, dass man für manche Behinderungen nicht Gott verantwortlich machen kann.

Das ist nicht richtig.

Zwar können alle möglichen Chemischen Stoffe (z. B. im Falle von Contergan) zu Behinderungen führen, aber es gibt auch jede Menge Behinderungen, die z. B. genetisch bedingt sind.

 

Da diese Behinderungen durch Genmutation entstehen tut sich tatsächlich die Frage auf, ob hier eine "Zufall" am Werk ist, oder ob Gott irgendwas damit zu tun hat.

 

Wenn man unterstellt, daß es bei schöpferischen Prozessen keinen Zufall gibt, muß Gott die Hand im Spiel haben und irgendetwas bezwecken, was sich uns allerdings wohl nur in den seltensten Fällen erschliesst.... :lol:

 

Werner

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Das ist nicht richtig.

Zwar können alle möglichen Chemischen Stoffe (z. B. im Falle von Contergan) zu Behinderungen führen, aber es gibt auch jede Menge Behinderungen, die z. B. genetisch bedingt sind.

 

Da diese Behinderungen durch Genmutation entstehen tut sich tatsächlich die Frage auf, ob hier eine "Zufall" am Werk ist, oder ob Gott irgendwas damit zu tun hat.

 

Wenn man unterstellt, daß es bei schöpferischen Prozessen keinen Zufall gibt, muß Gott die Hand im Spiel haben und irgendetwas bezwecken, was sich uns allerdings wohl nur in den seltensten Fällen erschliesst.... 

 

Wie ich beim 2. Aspekt andeutete, ist "Behinderung" eine Wertung die von uns kommt. Anthony de Mello hat einmal über einen "Buckeligen" geschrieben, dass er eben einen "vollkommenen Buckeligen" darstellte.

 

Was Genmutationen betrifft ist die Frage, ob nicht die Sünden und verkehrten Verhaltensweisen der Menschen hier die Hauptursache sind. Die Bibel hat im AT den Satz: "Die Väter aßen Trauben, den Söhnen wurden die Zähne kaputt." (Stichwort: "Rauschkinder").

 

Leider leiden wir auch unter den falschen Verhaltensweisen der Generationen vor uns.

Edited by Mariamante
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Ich denke, hier ist die Frage wovor sich alle nicht richtig ausdrücken können. Warum es behinderte Menschen gibt, wenn Gott jeden Menschen gleich liebt.

Ich bitte mich jetzt nicht falsch zu verstehen, dass ich die Würde eines jeden behinderten Menschen verletzten wollen würde. Seht ihr, ich bekomme Probleme mich innerhalb dieses Themas zu artikulieren.

Ich sage keine Antwort darauf, weil ich neu bin und mich noch in dieses Forum einbinden muss.

Warum sollte Gott "behinderte" Menschen weniger lieben als "normale"? Oder meinst Du, warum Gott geistige Behinderungen zulässt, wo er uns doch alle liebt?

Vielleicht als Herausforderung und Aufgabe für uns andere. Und wenn ich so sehe, wie wir damit umgehen, dann haben wir wohl kläglich versagt. Wenn heute Gerichtsurteile möglich sind, daß ein behindertes Kind ein Schaden ist und der Arzt Schadenersatzpflichtig ist, oder daß eine Wohngruppe geistig behinderter ihren Garten nichtmehr uneingeschränkt nutzen kann, weil die Nachbarn sich von den Geräuschen gestört fühlen, dann bekomme ich Gänsehaut.

Abgesehen davon, daß unsere Gesellschaft, also wir alle, die Mütter furchtbar alleine lässt. Ich kenne keine Zahlen, aber ich weiß, daß die Scheidungsrate unter betroffenen Eltern immens ist und daß nicht wenige Mütter am Ende in der Psychiatrie landen. Und zum Dank für all die Liebe und Aufopferung ist das, was einer Freundin von mir passiert ist, sicher kein Einzelfall: Sie musste sich auf der Straße fragen lassen, wie man "sowas", nämlich ihre Tochter, heutzutage überhaupt noch kriegen könne.

Über die Gründe, warum Gott was wie geschaffen hat, können wir gerne diskutieren, aber Behinderung als Strafe Gottes zu begreifen und sich vielleicht noch zurück zu lehenen in dem Bewusstsein , daß man selbst ja nicht betroffen ist, das hinterlässt bei mir einen äußerst schalen Nachgeschmack.

Bitte entschuldigt meine Vehemenz, auch ich bin neu hier und sollte mich vielleicht noch etwas zurückhalten, aber dieses Thema liegt mir sehr am Herzen.

Uli

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Neue Mitglieder haben die gleichen Rede-Rechte wie alteingessene Mitglieder. Herzlich willkommen, alle neuen Mitglieder in diesem Thread.

 

Die Frage nach dem "warum" bringt uns nicht weiter. Sie stellt sich einfach nicht, denn wir können aus der Perspektive Gottes keine Antworten geben.

 

Es geht darum, dass wir Menschen als die annehmen sollen, die sie sind. Aber das eben auch nicht anspruchlos, sondern im Rahmen der Möglichkeiten die ihnen zur Verfüung stehen. Da gibt es nicht den geringsten Unterschied zwischen "Behinderten" und "Nicht-Behinderten.

 

Jesus sagt: Was ihr dem Geringsten getan habt, das habt ihr mir getan.

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Warum es geistig behinderte Menschen gibt wenn Gott alle Menschen gleich liebt?

Ich habe viel mit geistig Behinderten und Benachteiligten jeden Alters gearbeitet, und für mich klingt deine Frage, als würdest du denken, sie hätten weniger Lebensfreude?

Du irrst dich enorm, sie sind meist viel glücklicher als 'normale' Menschen, sie haben eine kindliche Freude und Unschuld an sich.

Schwierig ist es für die Angehörigen, die Probleme damit haben, ein ganz besonderes Kind zu haben, das meist nicht den Erwartungen entspricht. Aber sie können enorm viel gewinnen, wenn sie das in Liebe annehmen.

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