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Anbetung


Sina
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Hallihallo,

 

heute, eben gerade, hat mich unser Pfarrer angerufen (ich habe bei ihm damals die Konversion gehabt und er hat uns schon öfters besucht etc.) Wir gehen normalerweise in den Gottesdienst unserer umliegenden Gemeinden bzw. in die St. Wolfgangsgemeinde (da ist mein Mann aufgewachsen) Naja und bei uns im Dorf (500 Leute) gibt es natürlich auch eine kleine Kirche und da dieser Pfarrer im Domkapitel ist, hat er diese kleine Kirche in seiner Verantwortung. Nun er rief mich an und will sich mit mir über Anbetung (im Ort??), Bruderschaft etc. unterhalten. Ich habe null Ahnung was er von mir will, er meinte das wäre was für mich und er erkläre es mir bei unserem nächsten Zusammentreffen (übernächste Woche) am Telefon würde das zu lange dauern.

 

Könnt ihr mir helfen, was meint er? Anbetung gibt es hier im Ort hin und wieder, war ich aber noch nie, könnt ihr mir erklären was da eigentlich gemacht wird oder wie oder was und warum?

 

Danke sagt Sina

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Hallihallo,

 

heute, eben gerade, hat mich unser Pfarrer angerufen (ich habe bei ihm damals die Konversion gehabt und er hat uns schon öfters besucht etc.) Wir gehen normalerweise in den Gottesdienst unserer umliegenden Gemeinden bzw. in die St. Wolfgangsgemeinde (da ist mein Mann aufgewachsen) Naja und bei uns im Dorf (500 Leute) gibt es natürlich auch eine kleine Kirche und da dieser Pfarrer im Domkapitel ist, hat er diese kleine Kirche in seiner Verantwortung. Nun er rief mich an und will sich mit mir über Anbetung (im Ort??), Bruderschaft etc. unterhalten. Ich habe null Ahnung was er von mir will, er meinte das wäre was für mich und er erkläre es mir bei unserem nächsten Zusammentreffen (übernächste Woche) am Telefon würde das zu lange dauern.

 

Könnt ihr mir helfen, was meint er? Anbetung gibt es hier im Ort hin und wieder, war ich aber noch nie, könnt ihr mir erklären was da eigentlich gemacht wird oder wie oder was und warum?

 

Danke sagt Sina

Es geht um die Eucharistische Anbetung.

Dabei wird der Leib Christi in Form der konsekrierten Hostie (i. d. R. in einer Monstranz) zur Anbetung ausgestellt.

 

Es gibt dann sowohl die sogenante stille Anbetung wo jeder nach persönlicher Meinung betet oder auch die Andacht "mit Aussetzung", ein Gottesdienst (keine Messe!) vor dem "ausgesetzten" Allerheiligsten.

 

Werner

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Anbetung heißt Stille werden vor Gott und die Liebe in sich wachsen und reifen zu lassen.

 

Und dann hinauszugehen und sich um den Nächsten kümmern.

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Das größte Geschenk für uns ist die Gegenwart Jesu unter der Gestalt der Hostie. Unter Anbetung speziell wird die Anbetung Jesu im Allerheiligsten Sakrament des Altares verstanden.

 

Ein Liedteil lautet:

 

"Im Anschauen deines Bildes da werden wir verwandelt in dein Bild."

 

Die Anbetung des Allerheiligsten soll auch uns dazu führen, dass wir immer mehr "in Christus" verwandeln werden, d.h. dass wir uns durch die anbetende Liebe von IHM ergreifen, berühren, heilen und heiligen lassen.

 

Wie Overkott ganz im Sinne von Mutter Teresa geschrieben hat, soll die Anbetung dazu führen, dass wir Gott in unserem Nächsten und überhaupt in unserem Leben deutlicher wahr nehmen. Wir können durch die Anbetung auch lernen, selbst ein "lebendiger Tabernakel" zu werden.

 

Formen der Anbetung gibt es verschiedene- sowohl gemeinsame Andachten (eucharistische Anbetungen) wobei sowohl Gebete wie Litaneien, Rosenkranz, Fürbitten u.a. Gebete dargebracht werden. Es gibt auch verschiedene Gemeinschaften, die sich die Anbetung des Allerheiligsten ("immerwährende Anbetung") zu einem besonderen Anliegen gemacht haben. Mir persönlich sind z.B. die "Kapuzinerinnen von der Ewigen Anbetung" in St. Loretto in Salzburg bekannt.

 

Sogenannte Anbetungskirchen in denen das Allerheiligste tagsüber zur Anbetung ausgestellt ist gibt es in Wien z.B. im Stephansdom in der "Eligius" Seitenkapelle (also im Zentrum der Stadt) - aber auch in der St. Annakirche, tw. in der Pater Schwarkirche, Rochuskirche.

 

Ein wichtiger Teil der Anbetung ist sicher die persönliche Zwiesprache mit Jesus- und das stille Verweilen. Je mehr wir innerlich ruhig werden, uns öffnen- umso mehr kann uns die Anbetung auch dazu führen, dass wir innerlich spüren was Jesus von uns will- dass wir auf Seine Eingebungen und Anregungen hören. Die Frucht der Anbetung ist die Liebe- göttliche Liebe, die sich vor allem um das Heil der Seele des Nächsten bemüht.

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Das größte Geschenk für uns ist die Gegenwart Jesu unter der Gestalt der Hostie. Unter Anbetung speziell wird die Anbetung Jesu im Allerheiligsten Sakrament des Altares verstanden.

Damit ist schon alles gesagt.

 

Anbeten ist kein Kraftakt, sondern ein Atmen, ein Sich-von-Christus-inspirieren-lassen, ein Einfach-nur-da-sein-und-lieben.

 

Dann stehen wir auf und handeln entsprechend.

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