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WJT - Was war besonders gut?


laura
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Hallo liebe WJT-Fahrer!

Ich möchte zu Beginn des neuen Schuljahres mit einigen Klassen über den WJT reden. Daher wäre ich Euch dankbar, wenn Ihr mal schreiben könntet, was Euch besonders gut gefallen hat, was für Euch das Wesentliche war.

Und natürlich auch, was nicht so gut war.

Warum würdet Ihr noch mal oder nicht noch mal auf einen WJT fahren?

 

Danke! Laura

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OneAndOnlySon
Hallo liebe WJT-Fahrer!

Ich möchte zu Beginn des neuen Schuljahres mit einigen Klassen über den WJT reden. Daher wäre ich Euch dankbar, wenn Ihr mal schreiben könntet, was Euch besonders gut gefallen hat, was für Euch das Wesentliche war.

Und natürlich auch, was nicht so gut war.

Warum würdet Ihr noch mal oder nicht noch mal auf einen WJT fahren?

 

Danke! Laura

Der WJT ist immer eine Gelegenheit als Jugendlicher Weltkirche zu erleben und zu sehen, dass es auf der ganzen Welt junge Leute gibt, die katholisch sind. Man glaubt garnicht, aus welchen Ländern man Fahnen sieht. Mir ist auch deutlich geworden, wie bunt die Glaubensvielfalt in der Kirche ist und das es nicht nur einzelne Länder (wie Deutschland) in Europa und Nordamerika sind, die relativ mordern ihren Glauben praktizieren, sondern dass das in Afrika und anderen Teilen der Welt genauso ist.

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das habe ich in einem anderen thread dazu geschrieben. darin nehme ich auch etwas bezug zu den medien:

 

 

also, da hier schon einige male auf die berichterstattung verwiesen wurde, muss ich mal sagen, dass diese mir beim wjt bei einigen sendern doch sehr verfälscht war. und das war sicher nicht gut.

es gab ja wirklich berichte, die zu suggerieren versuchten, dass der wjt die größte sexorgie weltweit ist. sowas kann ja nur von leuten kommen, denen die inhaltliche auseinandersetzung (die doch viel wichtiger ist) mit einer solchen veranstaltung zu hoch ist.

 

ich war leider nur am sonntag da (hatte aber schon ein wenig mit den pilgern bei uns im dorf zu tun an einigen tagen), und ich war begeistert. diese fröhlichkeit (die pilger bei uns im dorf kamen aus dubai und frankreich) der menschen war schön anzusehen und mitzufühlen. auch wenn es sich vielleicht sehr schwulstig anhört. ich denke aber, dass viele die von der ferne nur über "liebe machen", "alkoholleichen" und anderes unnützes zeugs berichteten besser mal wirklich dabei & mittendrin gewesen wären. denn die atmosphäre war ansteckend, ich hoffe auch nachhallend.

 

grundsätzlich will ich aber nochmal sagen: einige medienvertreter können mit ihrem gerede guter sachen einfach nicht aufhören. kritik ist natürlich erlaubt, aber unsere medienwelt gibt heute jedem trottel eine bühne...

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insgesamt fand ich aber wirklich, war es eine sehr gelungene veranstaltung. sehr friedlich und einfach "menschlich", was immer das bedeuten mag ;-) es war schön

 

ich muss auch sagen, dass mich zeitweise eine gänsehaut überkam. z.b. am anfang als die riesenglocke "donnerte" und der papst da hinauffuhr. das hat schon was. und dann v.a. auch als der papst die menschen in den mehreren sprachen verabschiedete - die erfurcht, die er ausstrahlt, verkündet und verkörpert, hat in meinen augen auch was :lol:

Edited by f1fahrer
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Guest Claudia

Mal abgesehen vom Glaubensaspekt,d er für mich natürlich *außen vor* bleibt - ich fand die Stimmung einfach toll - auf dem Kölner Hauptbahnhof die ausgelassen singenden und tanzenden Jugendlichen, trotz sengender Hitze, und auf dem Heimweg auf dem Bahnhof eine riesige Menschenmenge, aber nahezu ohne das menschenmengen-übliche Biertrinken und Rauchen, durch das man sich dabei quälen muß... es war das erste Mal, daß ich bewußt zwischen so vielen Menschen - später im völlig überfüllten Zug - keine Beklemmungen oder unangenehmen Gefühle hatte. Die Athmosphäre war von Freundlichkeit geprägt, das wra sehr angenehm, auch wenn ich von einer jungen Nonne bedauert wurde, weil ich sagte, daß ich keinen christlichen Bezug habe...:lol:

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Mal abgesehen vom Glaubensaspekt,d er für mich natürlich *außen vor* bleibt - ich fand die Stimmung einfach toll - auf dem Kölner Hauptbahnhof die ausgelassen singenden und tanzenden Jugendlichen, trotz sengender Hitze, und auf dem Heimweg auf dem Bahnhof eine riesige Menschenmenge, aber nahezu ohne das menschenmengen-übliche Biertrinken und Rauchen, durch das man sich dabei quälen muß... es war das erste Mal, daß ich bewußt zwischen so vielen Menschen - später im völlig überfüllten Zug - keine Beklemmungen oder unangenehmen Gefühle hatte. Die Athmosphäre war von Freundlichkeit geprägt, das wra sehr angenehm, auch wenn ich von einer jungen Nonne bedauert wurde, weil ich sagte, daß ich keinen christlichen Bezug habe...:lol:

ich als "junger mönch" bedaure dich auch mal :)

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Mal abgesehen vom Glaubensaspekt,d er für mich natürlich *außen vor* bleibt - ich fand die Stimmung einfach toll - auf dem Kölner Hauptbahnhof die ausgelassen singenden und tanzenden Jugendlichen, trotz sengender Hitze, und auf dem Heimweg auf dem Bahnhof eine riesige Menschenmenge, aber nahezu ohne das menschenmengen-übliche Biertrinken und Rauchen, durch das man sich dabei quälen muß... es war das erste Mal, daß ich bewußt zwischen so vielen Menschen - später im völlig überfüllten Zug - keine Beklemmungen oder unangenehmen Gefühle hatte. Die Athmosphäre war von Freundlichkeit geprägt, das wra sehr angenehm, auch wenn ich von einer jungen Nonne bedauert wurde, weil ich sagte, daß ich keinen christlichen Bezug habe...:)

das mit den Biertrinkern und Rauchern fiel mir auch auf, die fanden eigentlich nicht statt in meiner Wahrnehmung. Allerdings begann ich dann zu zweifeln als im Shuttle-Bus zurück ein französischer Pfadfinder stockbesoffen vor und zeitweise auch fast auf mir lag bei der enge ;-)

in der stadt (da ich ziemlich zügig - im gegensatz zu meiner gruppe die 4 stunden später fortkam - einen shuttle-bus-erwischte) waren dann auch jede menge (ich denke auch nochmal einige tausend) pilger im / am dom. Laut unserem Busfahrer, der auch in der Stadt blieb, waren sehr viele auch morgens im Dom-Gottesdienst und nicht auf dem Feld, da - wie er in gesprächen herausfand - viele ein "saufgelage" am letzten abend ärgerte und sie so keinen gottesdienst feiern wollten. ob das stimmt weiß ich nicht. vorstellen könnt ichs mir schon - bei jeder klassenfahrt gehts am letzten abend rund :lol:

aber grundsätzlich, wie ich oben bereits erwähnte, war es diesbezüglich eine sehr "ruhige" veranstaltung. und wie ich in der schule hörte waren auch einige davon angetan, wie man ohne alkohol schöne momente erleben kann (vielleicht noch viel schöner da man sie bewusster erlebt). mal ganz ehrlich, viele kennen das so ja gar nit mehr.

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Danke bis hierher ...

Sorry, ich frage noch mal nach ... Was war denn religiös besonders wichtig?

Was war die wichtigste Erfahrung?

 

Danke ...

 

Laura

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Die christlich-sozialen Erfahrungen in der Gruppe, die Freundin, das Erleben in den Familien, der Aufbruch am Sonntag, die hl. Messe mit dem hl. Vater, das Wiedersehen der Geschwister, das anschließende Sozialpraktikum bei der Caritas

Edited by overkott
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Was war denn religiös besonders wichtig?

 

Ein besonderer Moment war für mich als ich nach einem langen Spaziergang mit einem guten Gespräch an einer kleinen Kirche vorbeikam in der das Allerheiligste ausgesetzt war.

 

Dort saß ich dann... und als ich dachte, dass ich ungefähr zehn Minuten dort gesessen habe, war über eine halbe Stunde vergangen.

 

 

Abgesehen davon fand ich einfach die Stimmung super, die hilfsbereiten und freundlichen Leute. Schön war auch eine Katechese für behinderte und nichtbehinderte Teilnehmer des Weltjugendtages. Dort bin ich eigentlich eher zufällig gelandet, aber die Katechese war sehr liebevoll als Weg gestaltet, was den Glauben erlebbar gemacht hat.

 

Gruß Mbooni

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Was war denn religiös besonders wichtig?

Was war die wichtigste Erfahrung?

Ich kann da keine Hierarchie benennen, was nun wirklich das wichtigste war. Spontan fiel mir der Mittwoch Nachmittag ein, als ich mit einer Gruppe 14-/15-jähriger durch Köln schlenderte und (ohne ins Programmheft zu schauen) St. Gereon vorschlug, als eine der romanischen Kirchen. Als wir ankamen entpuppte sich St. Gereon als Berufungszentrum, wo gerade die Vesper gebetet werden sollte. Auf Nachfrage gabs eine Kurzkatechese zum Stundengebet und die Jugendlichen entschieden sich fürs dableiben. Die Predigt hielt der gleiche Bischof, der vormittags 50 km entfernt die Katechese gehalten hatte (bei der fast alle eingeschlafen waren). Vesper, Predigt, anschließende Kurzbegegnung mit dem Bischof inkl. Fototermin (ein Fotobegeisterter: Ick sammel jetz Bischöfe) kamen bei den Jugendlichen - die ich nicht als sonderlich fromm beschreiben kann, manchmal eher das Gegenteil - gut an. Die Offenheit für so etwas (ungeplant) Frommes war erstaunlich groß und die Resonanz sehr positiv. Anschließend trennte sich die Gruppe dann: die Jungs gingen olle Römerklamotten angucken und die Mädels vor der Oper beim Konzert tanzen. Mein Fazit ist das Gefühl des Geführtwerdens durch diesen Tag einerseits und das stimmige Ineinander von ausgeprägt religiösem Erleben und ausgelassener Partystimmung.

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Was war die wichtigste Erfahrung?

um ehrlich zu sein war es mal schön zu sehen, dass es noch viel mehr von "der sorte christ" gibt.

zudem ist es ein ganz spezielles gefühl einen solchen "mega-gottesdienst", der aber trotzdem besinnlich ist, mitzufeiern. auch die vielen unterschiedlichen menschen aus so vielen unterschiedlichen kulturen zusammen zu erleben ist schön und es funktioniert!

Edited by f1fahrer
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OneAndOnlySon
Danke bis hierher ...

Sorry, ich frage noch mal nach ... Was war denn religiös besonders wichtig?

Was war die wichtigste Erfahrung?

 

Danke ...

 

Laura

Religiös fand ich das Abendgebet in St. Agnes bei den Brüdern von Taizé am Mittwoch - dem Tag nachdem Frère Roger gestorben war - das dichteste Ereignis. Wir waren vorher noch auf einem Robbie Williams Coverkonzert gewesen, wo wir ziemlich Party gemacht hatten. Trotzdem stand für alle fest, dass wir noch nach St. Agnes wollten. Die meisten aus der Gruppe hatten kurz vorher, bei den Tagen der Begnung ihre erste Erfahrung mit einem Taizé-Gebet gemacht. In St. Agnes war dann eine sehr schöne, wenn auch traurige Stimmung. Die Kirche war ganz in Orange geschmückt, mit langen Stoffbahnen und mit Ikonen. Das Taizé-Gebet war ein echter Ruhepol und hat mir sehr geholfen, den Tod von Frère Roger zu verarbeiten.

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