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Wodurch wird man katholisch?


Lichtlein
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Zitat von Claudia am 11:57 - 25.März.2003

Wodurch wird man katholisch, Lucia, wenn nicht durch das Bekenntnis?

 

Liebe Claudia,

durch die Taufe.

 

Wenn man sich jedoch später gegen die Lehre der Kirche stellt, einen anderen Glauben als die Kirche bekennt, dann begibt man sich selbst aus der Gemeinschaft der Kirche heraus. Wie Küng. Oder Drewermann. Oder Luther.

 

Gruß,

Lucia

 

 

(Geändert von Lichtlein um 8:01 - 26.März.2003)

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<<Wie Küng. Oder Drewermann. Oder Luther. >>

 

also keine angst vor dem "nicht katholisch" sein.

die pioniergesetzte gelten was die sauberkeit anbelangt. es sind aber nur kanngesetze, keine mussgesetze.

 

gruss helmut

 

 

 

(Geändert von Lichtlein um 8:01 - 26.März.2003)

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Und der Rabe hat sich weit genug aus der katholischen Lehre hinausbewegt, damit man ihm das katholisch sein absprechen kann?

 

Denn darum gings ja bei der Frage.

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Nee, der ist sicher inhaltlich lehrenkonform, aber sein formales debiles Verhalten ist nicht auf die Lehre zurückzuführen. Ich zweifle keine Sekunde daran, daß er, wäre er A&A (bzw, würde er sich dafür halten) bei jeder Gelegenheit Katholiken wüst und völlig neben der Kappe beschimpfen würde.

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Zitat von lissie am 12:20 - 25.März.2003

 

 

Nee, der ist sicher inhaltlich lehrenkonform

 


 

Nee, das isser oft nicht.

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Guest Claudia

Liebe Lucia,

 

++durch die Taufe.

Wenn man sich jedoch später gegen die Lehre der Kirche stellt, einen anderen Glauben als die Kirche bekennt, dann begibt man sich selbst aus der Gemeinschaft der Kirche heraus. Wie Küng. Oder Drewermann. Oder Luther.++

 

Ja, mir ging es ja um die Frage, was man mit Leuten macht, die sich nicht ganz *gemeinschaftskonform* verhalten. Kann man die dann immernoch als katholisch bezeichnen? Nach Deiner Definition muß man das. ERgo kann man nie sagen *der hat dies und jenes getan, also das ist ja wohl kein Katholik (etwa Papst Puis XII).

 

Oder wie siehst Du / seht Ihr das?

 

Grüße,

Claudia

 

 

 

(Geändert von Lichtlein um 8:02 - 26.März.2003)

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Zitat von Lichtlein am 12:03 - 25.März.2003


Zitat von Claudia am 11:57 - 25.März.2003

Wodurch wird man katholisch, Lucia, wenn nicht durch das Bekenntnis?

 

Liebe Claudia,

durch die Taufe.

 

Wenn man sich jedoch später gegen die Lehre der Kirche stellt, einen anderen Glauben als die Kirche bekennt, dann begibt man sich selbst aus der Gemeinschaft der Kirche heraus. Wie Küng. Oder Drewermann. Oder Luther.

 

Gruß,

Lucia


 

 

Hallo Lucia,

 

die Taufe bindet sich nicht an Konfessionen wie Jesus Christus es auch nicht tut.

 

Daher wird man durch die Taufe nicht katholisch sondern man wird auf Tod und Auferstehung unseres Herrn Jesus Christus getauft.

 

Durch die Taufe wird man Christ!

 

Und die Gemeinschaft der Kirche - ist der Leib Jesu Christi an denen wir, die wir getauft sind, Glieder sind.

 

Katholik wird man, indem man in die katholische Kirche eintritt oder auch austritt.

 

Ich möchte noch einmal betonen: Christus wird uns nicht fragen - welche Konfession wir angehört haben - sondern was wir aus Liebe zu IHM und mit IHM vollbracht haben...

 

 

gby

 

bernd

 

 

(Geändert von Lichtlein um 8:03 - 26.März.2003)

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>> Katholik wird man, indem man in die katholische Kirche eintritt oder auch austritt. << (beegee)

 

Durch Austritt auch?

 

Dann wäre ich ja möglicherweise immer noch Katholik und dürfte in den Glaubensgesprächen posten.

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Hi Cano,

 

warum bist Du ausgetreten?

 

Sofern Du keinem anderen "Verein" beitrittst bleibst Du für "mich" immer noch Katholik *g*

 

Aber ist das am Ende wichtig? Eigentlich nicht, oder?

 

 

Brüder und Schwestern findet man doch überall dort wo Jesus Christus im Mittelpunkt steht.

 

 

gby

 

bernd

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Zitat von beegee am 13:12 - 25.März.2003

Sofern Du keinem anderen "Verein" beitrittst bleibst Du für "mich" immer noch Katholik *g*


 

Einmal mitgegangen, immer mitgefangen... anscheinend gibt es kein Entkommen.

 

Wie weit muss man denn nun der Lehre widersprechen, um nicht mehr katholisch zu sein?

 

Ich hab hier ja mal gelernt, dass auch der Katholik an sich zuerst seinem Gewissen verantwortlich ist. Wenn man davon nun Gebrauch macht, fällt man dann durchs katholische Netz? Oder kommt es darauf an, ob man in einer Glaubenshaupt- oder nur einer Glaubensnebensache nicht auf Kirchenlinie liegt?

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Katholisch oder römisch-katholisch ?

fragt

peter

 

 

Das eine ist Allumfassend handeln,

vielleicht sogar christlich, bzw. Christ, in der Nachfolge von Jesu Christus.

 

Das andere ;-) ist die Mitgliedschaft in einer Organisation,

wo nichtBezahlen der Mitgliedsgelder für die Institution gleichbedeutend und geahndet wird mit Rausschmiß.

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Eigentlich wird man Katholik durch Taufe, Kommunion, Firmung und dadurch, dass man das (apostolische) Glaubensbekenntnis glaubt.

 

Durch Austritt wird man nicht automatisch nicht-katholisch. Es wäre nämlich denkbar, dass man austritt und das Glaubensbekenntnis immer noch für richtig hält.

 

Durch Mitgliedschaft in der katholischen Kirche wird man auch nicht automatisch Katholik. Denn man kann Mitglied sein und das Glaubensbekenntnis trotzdem (ganz oder in Teilen) für falsch halten bzw. nicht daran glauben.

 

Im Katholizismus wird fein säuberlich zwischen "physischer" und "spiritueller" Mitgliedschaft unterschieden (nicht offiziell). Beides kann, aber muss nicht identisch sein. Durch Nicht-Bezahlen der Beiträge kann man erstere Mitgliedschaft verlieren, aber nicht letztere.

 

Bis auf das Glaubensbekenntnis (mit dem muss man übereinstimmen) kann man so ziemlich alles glauben, was nicht im Widerspruch dazu steht, ohne gleich herausgeworfen zu werden (als Laie, für Priester / Theologen etc. gelten strengere Regeln), wobei dies Großzügigkeit neueren Datums ist (2. Konzil).

 

Also für mich entscheidend ist das Glaubensbekenntnis. Es wird zwar gerne so getan, als ob noch ein bestimmtes Verhalten dazu notwendig sei, aber das ist vollkommen optional und unterscheidet eher "gute" Katholiken von "schlechten" Katholiken (letztere werden auch gerne als "Taufscheinchristen" bezeichnet, manchmal sogar als ""Tauf-scheinchristen" ;) )

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Mann Volker...

durch Austritt wird man nicht Nicht-Katholik und durch Eintritt nicht unbedingt Katholik???

 

Darf ich Dir meine Rasierklinge anbieten? Dann spalten sich die Haare leichter

 

Wenn ich formal erkläre, ich will nicht mehr zu dieser Glaubensgemeinschaft gehören (Austritt), dann gehöre ich dennoch dazu? Komische Logik...

 

(Geändert von Edith um 14:07 - 25.März.2003)

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Zitat von Ruth am 13:34 - 25.März.2003


Zitat von beegee am 13:12 - 25.März.2003

Sofern Du keinem anderen "Verein" beitrittst bleibst Du für "mich" immer noch Katholik *g*


 

Einmal mitgegangen, immer mitgefangen... anscheinend gibt es kein Entkommen.


 

 

Hallo Ruth,

 

also ich würde mich der Meinung von Volker anschliessen. Es gibt Katholiken die aus der katholischen Kirche ausgetreten sind, aber das Glaubensbekenntnis der apostolischen Kirche immer noch sprechen und bezeugen. Für mich bleiben es weiterhin "katholische" Christen.

 

Wenn jedoch jemand aus der katholischen Kirche austritt weil er z. Bsp. absolut nicht daran glauben kann, daß Jesus Christus gekreuzigt, begraben und am dritten Tage auferstanden ist so ist er aus meiner persönlichen Sicht weder Katholik noch Christ mehr.

 

Tritt jedoch jemand aus weil er keine Kirchensteuern mehr zahlen will, hat das ja noch lange nichts mit dem persönlichen Glauben an Jesus Christus zu tun.

 

gby

 

Bernd

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Hallo Volker,

 

eine Definitionsfrage zu Deinem Wortgebrauch:

Christen - Katholiken.

 

Da Du unterschiedliche Wörter benutzt, frage ich Dich:

 

Wie definierst Du:

Katholiken

Christen

 

von einander?

 

gruss

peter

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Zitat von Edith am 14:06 - 25.März.2003

Wenn ich formal erkläre, ich will nicht mehr zu dieser Glaubensgemeinschaft gehören (Austritt), dann gehöre ich dennoch dazu? Komische Logik...

 

Ich weise die Unterstellung, dies sei meine Logik, strikt zurück. Derartige Haarspaltereien praktiziert die katholische Kirche.

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Zitat von beegee am 14:19 - 25.März.2003

Hallo Ruth,

 

also ich würde mich der Meinung von Volker anschliessen. Es gibt Katholiken die aus der katholischen Kirche ausgetreten sind, aber das Glaubensbekenntnis der apostolischen Kirche immer noch sprechen und bezeugen. Für mich bleiben es weiterhin "katholische" Christen.

 

Wenn jedoch jemand aus der katholischen Kirche austritt weil er z. Bsp. absolut nicht daran glauben kann, daß Jesus Christus gekreuzigt, begraben und am dritten Tage auferstanden ist so ist er aus meiner persönlichen Sicht weder Katholik noch Christ mehr.


 

Das war auch ironisch gemeint, beegee.

 

Dein Satz war an Cano gerichtet, und es würde mich doch sehr überraschen, käme ein Glaubensbekenntnis über seine Lippen...

 

Ich denke, in diesem Forum wird man eher Überzeugungsaustreter als Kirchensteuerflüchtlinge antreffen.

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Hallo Peter,

 

Christ wird man durch die Taufe. Sonst wären nämlich Protestanten keine Christen (die kennen weder Kommunion  - dort heisst das Konfirmation, ähnlich, aber doch verschieden - noch Firmung). Wenn ein Protestant Katholik wird, braucht er auch nicht nochmal getauft zu werden ( Zur Taufe? Jeder nur eine Taufe! ).

 

Auch hier gilt: Mit Austritt aus der Kirche hört man nicht auf, Christ zu sein, weil sich die Taufe so nicht rückgängig machen lässt. Lediglich die wiedergeborenen Christen verlangen noch eine weitere Taufe, soweit ich weiß, und die Mormonen und ev. noch ein paar andere christliche Bekenntnisse. Andersrum kann man auch zum Protestantismus konvertieren, ohne sich erneut taufen zu lassen.

 

Aber auch zum Christsein gehört m. A. nach ein Bekenntnis - es gibt mehrere zur Auswahl. Die beste Definition findet man m. A. nach in

 

Martin, Michael: 1993, The Case Against Christianity, Temple University Press. Leider liegt mir das Buch gerade nicht vor.

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Zitat von Volker am 15:10 - 25.März.2003

 

Ich weise die Unterstellung, dies sei
meine
Logik, strikt zurück. Derartige Haarspaltereien praktiziert die katholische Kirche.


Du behauptest, dass sie das tut. Kannst Du das belegen? Bitte mit katholischen Zitaten - nicht mit Deiner homepage oder anderen dubionsen Quellen.

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Selbst wenn man grosso modo als "katholisch" durchgeht (Taufe, Glaubensbekenntnis, Steuerzahler, nicht exkommuniziert,etc.) heißt das aber noch lange nicht, daß jede Handlung, jede Überzeugung und jede Meinung die man hat, auch katholisch ist, oder?

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Das ist völlig korrekt, lissie.

 

;)

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Zitat von lissie am 20:57 - 25.März.2003

Selbst wenn man grosso modo als "katholisch" durchgeht (Taufe, Glaubensbekenntnis, Steuerzahler, nicht exkommuniziert,etc.) heißt das aber noch lange nicht, daß jede Handlung, jede Überzeugung und jede Meinung die man hat, auch katholisch ist, oder?


 

Gäbts sonst überhaupt Sünde?

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Guest Ketelhohn

»Wenn man sich jedoch später gegen die Lehre der Kirche stellt, einen anderen Glauben als die Kirche bekennt, dann begibt man sich selbst aus der Gemeinschaft der Kirche heraus. Wie Lefebvre. […]« (Lucia).

 

Auch wenn es nicht zum Thema gehört, Lucia: Diesen Vorwurf kann man gegen Lefebvre redlicherweise nicht erheben. Er hat nie einen andern Glauben als die Kirche bekannt oder gelehrt. Einen Häretiker kann man aus Lefebvre nicht machen. Bitte sei so anständig und korrigiere das.

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Lieber Robert,

habe ich getan; auch in den Zitaten. Vielleicht könntest Du auch noch Stellung nehmen zu dem, was Volker hier so dreist als "Praxis der katholischen Kirche" behauptet - die Behauptung selbst steht im posting von 13:58 - 25.März.2003.

 

Danke,

Lucia

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