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Kurioses was nirgendwo hinpasst (keine Politik)


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Geschrieben
Am 4.12.2025 um 09:05 schrieb Chrysologus:
Am 3.12.2025 um 15:44 schrieb iskander:

Und es ist ja kein Zufall, dass es wohl kaum vergleichbaren Erzählungen - ob wahr oder unwahr - über Pius XII. oder JPII gibt, nach denen diese über ihre eigenen Entscheidungen weinen, sie aber nicht ändern.

 

Solche Erzählungen gibt es mehrere über die Protagonisten der Liturgiereform, die angeblich allesamt ganz furchtbar bedauert hätten, was sie da taten. Immer im Modus, man habe gehört, dass gesagt worden sei, das....

 

Also falls das dazu dienen sollte, diejenigen, die nicht ohnehin schon Anhänger des Alten Ritus sind, zu überzeugen, weiß ich nicht, ob das eine sinnvolle Strategie ist. Eher kommt bei solchen Geschichten doch rüber, dass die für die Liturgiereform verantwortlichen Personen rechte Wachlappen und Jammerlappen sind bzw sein sollen. 

Geschrieben
Am 5.12.2025 um 20:38 schrieb iskander:

 

Also falls das dazu dienen sollte, diejenigen, die nicht ohnehin schon Anhänger des Alten Ritus sind, zu überzeugen, weiß ich nicht, ob das eine sinnvolle Strategie ist. Eher kommt bei solchen Geschichten doch rüber, dass die für die Liturgiereform verantwortlichen Personen rechte Wachlappen und Jammerlappen sind bzw sein sollen. 

 

Das ist ein entzückendes Wort. Ich adoptiere es, Tippfehler hin oder her. Schlafmützen und Wachlappen. Gut zu verwenden in Sätzen wie "In der Wirtschaftspolitik gibt es aktuell nur noch Schlafmützen und Wachlappen". 

Geschrieben

Heute Weihnachtskonzerte gehört, auf Hessen 3/ WDR 3. Eines kam aus Finnland, da gab es Mariengesänge. Denn die Jungfrau Maria, so plauderte der Moderator, habe in Finnland eine besondere Stellung.  "Die Christianisierung geschah in ihrem Namen." Fromme Finnen, erzählte er, bitten die Jungfrau Maria um Hilfe bei Krankheiten, Geburten, auch bei Bränden. Und dann wörtlich: "Sie erscheint in Darstellungen auch als Saunameisterin, Friseurin und Salbenherstellerin."

Maria als Saunameisterin - meine Frau hätte sich vor Lachen fast eingenässt. Und auch bei mir ging das Kopfkino an. Die heilige Jungfrau nackt beim Fichtennadel-Aufguss, "aber das Jesuskind bleibt draußen, ist zu heiß". Diese Finnen!

 

Geschrieben

Gerade in einem anderen Forum gefunden:

Ich habe schon vor ca. 55 Jahren die neue Rechtschreibung benutzt, aber leider waren die Lehrer noch nicht so weit 🤨😉

Geschrieben
vor 14 Minuten schrieb Wunibald:

Gerade in einem anderen Forum gefunden:

Ich habe schon vor ca. 55 Jahren die neue Rechtschreibung benutzt, aber leider waren die Lehrer noch nicht so weit 🤨😉

Und  danach beriefst Du Dich auf Deine richterliche Unabhängigkeit nehme ich an.

Geschrieben

Die richterliche Unabhängigkeit ist ein zu hohes Gut um sie an schnöde Rechtsschreibung zu verschwenden. Ich habe aber einmal meiner Schreibkraft deutlich gemacht, dass der Mopedfahrer seinen Freund nicht auf dem Gebäckträger transportiert hat. 

Geschrieben
vor 10 Minuten schrieb Wunibald:

Die richterliche Unabhängigkeit ist ein zu hohes Gut um sie an schnöde Rechtsschreibung zu verschwenden. Ich habe aber einmal meiner Schreibkraft deutlich gemacht, dass der Mopedfahrer seinen Freund nicht auf dem Gebäckträger transportiert hat. 

In Bamberg hätte das niemand bemerkt.

Geschrieben
vor 5 Stunden schrieb Chrysologus:

In Bamberg hätte das niemand bemerkt.

Gesprochen nicht. Aber geschrieben kennt man den Unterschied zwischen einem „haddn b“ und einem „weichn b“ wohl schon auch…

 

Werner

Geschrieben

Das erinnert mich daran, dass ich als Volksschulkind 100mal "Heizkörper" schreiben musste (Beim Lehrer Neubert), Es gab da eine Familie "Körber" und das hatte ich verwechselt. Ja , damals in Schweinfurt! (Zweiter Fehltritt: Gebäckwaage statt Gepäckwagen......muss die Weihnachtszeit gewesen sein......... Für's Abi hat es jedenfalls gereicht.

Geschrieben

Wenn einer Ministrantin wegen des Weihrauchs schlecht wird, ist sie dann ein Weihrauchopfer?

Geschrieben
vor 2 Stunden schrieb nannyogg57:

Wenn einer Ministrantin wegen des Weihrauchs schlecht wird, ist sie dann ein Weihrauchopfer?

Dann ist sie offenkundig besessen.

Ein ausgiebiges Bad in Weihwasser könnte helfen, den Dämon auszutreiben.

 

Möglich wäre allerdings auch, dass die Gemeinde das in Deutschland weitverbreitete Zeug verwendet, das hauptsächlich qualmt und stinkt und nur ganz geringe Anteile Weihrauch enthält (beim Wein würde man es „gepanschter Fusel“ nennen und die liturgische Verwendung wäre streng untersagt)

 

Werner

Geschrieben

Pfarrer Schießler hat sich bei seinem ersten Auftritt als Ministrant auch übergeben, was sein Pfarrer so kommentierte: Der Bub hat wirklich alles gegeben. 

Geschrieben

Hypothek auf zwei Leichen

 

Pargfrieder liess den Heldenberg für sich selbst als Denkmal errichten. Die sterblichen Überreste der dort bestatteten Offiziere kaufte er insofern zu, als er ihnen massive Kredite von seinen Kriegsgewinnen gewährte, wofür sie als Hypothek ihren Leichnam verpfänden mussten. Bei den dort Bestatteten wurde die Hypothek schlagend, was schon etwas makaber ist, da Radetzky, Wimpffen etc. selbstverständlich ein Ehrengrab in Wien automatisch zugestanden wäre, das sie aufgrund ihrer Schulden jedoch nicht in Anspruch nehmen konnten.

Geschrieben

Ich bin jahrzehntelang dafür belächelt worden, daß ich ein großer Fan des Konzepts "Aussteuer" für junge Erwachsene, die in die erste eigene Wohnung ziehen, bin.

 

Und nein, es muss nicht Meissen und Robbe&Berking sein. Der Schwede, die es-gibt-bei-uns-AUCH-Kaffee-Hamburger, die Kolonialwarenhändler vom Halleschen Tor, und im Grunde jeder andere Discounter und Vollsortimenter bieten da auch u100€-Lösungen an.

 

Aber auch, wenn es hübsch ist (wir haben das gleiche Service zu Hause), gibt es doch wohl keinen Grund eine Mensa zu beklauen:

 

https://www.swr.de/swraktuell/rheinland-pfalz/mainz/kaufen-statt-klauen-starter-set-und-aktionstag-gegen-geschirr-schwund-aus-uni-mensa-jgu-100.html

 

 

Geschrieben (bearbeitet)
vor 10 Minuten schrieb Flo77:

Ich bin jahrzehntelang dafür belächelt worden, daß ich ein großer Fan des Konzepts "Aussteuer" für junge Erwachsene, die in die erste eigene Wohnung ziehen, bin.

 

Und nein, es muss nicht Meissen und Robbe&Berking sein. Der Schwede, die es-gibt-bei-uns-AUCH-Kaffee-Hamburger, die Kolonialwarenhändler vom Halleschen Tor, und im Grunde jeder andere Discounter und Vollsortimenter bieten da auch u100€-Lösungen an.

 

Aber auch, wenn es hübsch ist (wir haben das gleiche Service zu Hause), gibt es doch wohl keinen Grund eine Mensa zu beklauen:

 

https://www.swr.de/swraktuell/rheinland-pfalz/mainz/kaufen-statt-klauen-starter-set-und-aktionstag-gegen-geschirr-schwund-aus-uni-mensa-jgu-100.html

 

 

 

Ich finde gut, daß neben dem Geschirr auch die Preiserhöhung fürs Essen erst einmal vom Tisch ist. 😁

bearbeitet von rorro
Geschrieben

Ich hatte am 04.05.1986 meine Erstkommunion.

 

8 Tage nach dem GAU von Tschernobyl.

 

Die Firma Meggle hat im Mai 1986 aus kontaminierter Milch damals nicht-radioaktiven Käse und ordentlich radioaktive Molke hergestellt. Diese Molke wurde dann zu Molkenpulver verarbeitet. Dieses Pulver landete nach längerer Odyssee und teilweise zweifelhaften Besitzerwechseln im Kernkraftwerk Lingen und wurde dort zwischengelagert. In den Jahren 1989/90 wurde das Pulver mit einem Verfahren der Tiermedizinischen Hochschule Hannover dekontaminiert. Anschließend wurde es als Dünger in der Landwirtschaft eingesetzt. Gesamtkosten dieses Milchexperiments: 34 Mio. EURO.

Geschrieben

Die Times hat eine wöchentliche Reihe "Lawyer of the week" Daraus:

What is the funniest thing that has happened in your job? 

Sleeping judges always cheer one up, especially if they nod off during your opponent’s crossexamination.

Geschrieben

Das englische Recht treibt seltsame Blüten und zwar Rosenblüten.

 

Da hat ein Exfußballer eine teure Wohnung in Kensington gekauft (?), oder vielleicht doch nur ein sonstiges Recht daran erworben, etwa ensprechend dem deutschen Erbbaurecht, und was lese ich im Artikel:

 

“On 30 June 2006, he [Cudicini] purchased the house, with the benefit of the terrace permission, for £1.75 million,” Warwick told Judge Olivia-Faith Dobbie at Central London county court...Cudicini — whose 999-year lease on the house is held at a rate of “one red rose per annum if demanded” — has further claimed that the landlords in place before Haya Property took over the freehold in 2015 were given formal notice of the terrace planning application and also agreed to it.

 

Bei uns vergibt die Kirche ihre Grundstücke im Rahmen eines  Erbbaurechts üblicherweise maximal auf 99 Jahre begrenzt und mit Blumen lässt sie sich nicht abspeisen. 

 

 

 

Geschrieben
vor 3 Stunden schrieb Wunibald:

Das englische Recht treibt seltsame Blüten und zwar Rosenblüten.

 

Da hat ein Exfußballer eine teure Wohnung in Kensington gekauft (?), oder vielleicht doch nur ein sonstiges Recht daran erworben, etwa ensprechend dem deutschen Erbbaurecht, und was lese ich im Artikel:

 

“On 30 June 2006, he [Cudicini] purchased the house, with the benefit of the terrace permission, for £1.75 million,” Warwick told Judge Olivia-Faith Dobbie at Central London county court...Cudicini — whose 999-year lease on the house is held at a rate of “one red rose per annum if demanded” — has further claimed that the landlords in place before Haya Property took over the freehold in 2015 were given formal notice of the terrace planning application and also agreed to it.

 

Bei uns vergibt die Kirche ihre Grundstücke im Rahmen eines  Erbbaurechts üblicherweise maximal auf 99 Jahre begrenzt und mit Blumen lässt sie sich nicht abspeisen. 

Paywall.

 

Die Begrenzung auf 99 Jahre ist doch soweit ich weiß zivilrechtlich bedingt. In Deutschland wären 100 Jahre ein Eigentumsübergang - oder so ähnlich. 🤔

Geschrieben

Blumen sind ungewöhnlich. Üblicherweise wird die Gegenleistung bei solchen Verträgen als Pfefferkorn bezeichnet. Anscheinend gibt es da Gestaltungspielräume. 

Geschrieben
vor 2 Stunden schrieb Flo77:

Die Begrenzung auf 99 Jahre ist doch soweit ich weiß zivilrechtlich bedingt. In Deutschland wären 100 Jahre ein Eigentumsübergang - oder so ähnlich. 🤔

Im deutschen Erbbaurechtsgesetz gibt es keine Höchstdauer. Sowohl Laufzeiten über einen kurzen Zeitraum wie auch über viele hundert Jahre sind möglich. Typisch sind Laufzeiten von 75 – 99 Jahren. Dass nach hundert Jahren automatisch es zum Heimfall kommen soll habe ich noch nicht gehört, wüsste auch nicht, wo Abweichendes geregelt sein sollte.

 

Geschrieben
vor 1 Stunde schrieb Merkur:

Blumen sind ungewöhnlich. Üblicherweise wird die Gegenleistung bei solchen Verträgen als Pfefferkorn bezeichnet. Anscheinend gibt es da Gestaltungspielräume. 

So eine Pfefferkorn-Miete hat Andrew Mountbatten-Windsor für seinen Mietvertrag über 75 Jahre im Royal Lodge in Windsor bezahlt. Aber immerhn hat er vorher £ 7.5 Millionen für  Renovieruns- und Umbaukosten hineingesteckt.

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