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Kurioses was nirgendwo hinpasst (keine Politik)


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Geschrieben (bearbeitet)
vor 6 Stunden schrieb Wunibald:

Das englische Recht treibt seltsame Blüten und zwar Rosenblüten.

 

Da hat ein Exfußballer eine teure Wohnung in Kensington gekauft (?), oder vielleicht doch nur ein sonstiges Recht daran erworben, etwa ensprechend dem deutschen Erbbaurecht, und was lese ich im Artikel:

 

“On 30 June 2006, he [Cudicini] purchased the house, with the benefit of the terrace permission, for £1.75 million,” Warwick told Judge Olivia-Faith Dobbie at Central London county court...Cudicini — whose 999-year lease on the house is held at a rate of “one red rose per annum if demanded” — has further claimed that the landlords in place before Haya Property took over the freehold in 2015 were given formal notice of the terrace planning application and also agreed to it.

 

Bei uns vergibt die Kirche ihre Grundstücke im Rahmen eines  Erbbaurechts üblicherweise maximal auf 99 Jahre begrenzt und mit Blumen lässt sie sich nicht abspeisen. 

 

 

 

Bei einer roten Rose in England klingeln die historischen Glocken.

Könnte es sein, dass da jemand aus dem Haus Lancaster einem Anhänger etwas gutes tun wollte in Form eines Erbbaurechts über 999 Jahre (das liefe dann ja noch das eine oder andere Jahrhundert) zu diesem symbolträchtigen Erbbauzins? 
Da das noch so lange läuft, erklärt dann auch den Kaufpreis (Erbbaurecht kann man verkaufen, wenn ich das richtig im Kopf habe)
 

Werner

bearbeitet von Werner001
Geschrieben

https://www.youtube.com/watch?v=YJ0fojmlFEY

 

Keine Ahnung wie echt die Geschichte ist, aber zumindestens gibt es weitere Google Treffer zu dem Mann der angeblich Roulette ausgerechnet hat (jedenfalls genug um damit zu gewinnen).

 

Kurios auch die Kommentare unter dem Video. Die User finden es doof dass in dem Fall 9 Monate lang ermittelt wurde. Zu teuer das ganze.

Geschrieben

The Father, the Son, and the Holy Goat - oder wie eine Hochzeitsreise den Bräutigam mit einer anatomischen Entdeckung erfreute.

 

Die heilige Rosalia, „la Santuzza“ genannt (* um 1130 in Palermo, Sizilien; † 4. September 1166 ebenda – diese Daten sind fiktiv), war eine Jungfrau und Eremitin auf dem Monte Pellegrino. Sie wird in der römisch-katholischen Kirche als Heilige verehrt..

 

Zwei in der Nähe ihrer Höhle lebende Eremiten belebten den Kult um Rosalia im Juli 1625 von Neuem. Die beiden gaben an, eine Erscheinung der Heiligen gehabt zu haben, die sie zu dem Ort führte, an dem sich die Reliquien befanden. Der Leichnam war der Überlieferung zufolge unverwest und trug einen Kranz aus Rosen auf dem Kopf. Die Überführung der Ganzkörperreliquie nach Palermo fiel mit dem Ende einer Pestepidemie zusammen, weshalb die Heilige gegen die Pest angerufen wird.

 

Two hundred and one years after the miracle in Sicily the eccentric British geologist William Buckland married his wife Mary, and Palermo was one of their stops on their honeymoon tour. There the newlyweds went to see Rosalia's shrine, but something was amiss about the saint's remains. The priests escorting the Bucklands may not have known the expertise of the man standing with them, but Buckland was familiar enough with osteology to know the true identity of the bones. "They are the bones of a goat," he declared, "not of a woman."

 

 

 

 

 

 

 

Geschrieben
vor 22 Minuten schrieb Wunibald:

The Father, the Son, and the Holy Goat - oder wie eine Hochzeitsreise den Bräutigam mit einer anatomischen Entdeckung erfreute.

 

Die heilige Rosalia, „la Santuzza“ genannt (* um 1130 in Palermo, Sizilien; † 4. September 1166 ebenda – diese Daten sind fiktiv), war eine Jungfrau und Eremitin auf dem Monte Pellegrino. Sie wird in der römisch-katholischen Kirche als Heilige verehrt..

 

Zwei in der Nähe ihrer Höhle lebende Eremiten belebten den Kult um Rosalia im Juli 1625 von Neuem. Die beiden gaben an, eine Erscheinung der Heiligen gehabt zu haben, die sie zu dem Ort führte, an dem sich die Reliquien befanden. Der Leichnam war der Überlieferung zufolge unverwest und trug einen Kranz aus Rosen auf dem Kopf. Die Überführung der Ganzkörperreliquie nach Palermo fiel mit dem Ende einer Pestepidemie zusammen, weshalb die Heilige gegen die Pest angerufen wird.

 

Two hundred and one years after the miracle in Sicily the eccentric British geologist William Buckland married his wife Mary, and Palermo was one of their stops on their honeymoon tour. There the newlyweds went to see Rosalia's shrine, but something was amiss about the saint's remains. The priests escorting the Bucklands may not have known the expertise of the man standing with them, but Buckland was familiar enough with osteology to know the true identity of the bones. "They are the bones of a goat," he declared, "not of a woman."

 

 

 

 

 

 

 

Was ist das größere Wunder? Die Heilige selbst, oder die Verwandlung ihrer erhabenen Gebeine in Ziegenknochen, um die wahren Gläubigen von den Kleingläubigen zu scheiden. Wunderbar sind die Wege des Herrn

 

Werner

Geschrieben

Aus einem Nekrolog des Redemptionistenordens:

 

Am 30. Jänner 1931 starb in Mautern Bruder Kalixt (Johann Schuster) im Alter von 77 Jahren, im 41. Jahr der Profeß.

Er war Koch und Refektoriar, ein echtes Original, robust und stark, aber fromm.

Bruder Kalixt war ein Bauernsohn aus Steinberg, Pfarre Ligist in der Oststeiermark. Als Schmied arbeitete er auch eine Zeitlang bei Meister Völk in Mautern, der ihm die Hand der Erbtochter samt Schmiede anbot. Jedoch er ging ins Kloster und schwang statt des Schmiedehammers den Kochlöffel. 1890 legte er in Eggenburg die Profeß ab.

Er arbeitete in fünf unserer Kollegien als Koch, zuletzt betreute er in Mautern den Speisesaal. Von den Studenten wurde er geliebt, aber auch viel geneckt. Er hatte im bosnischen Feldzug 1878 bei der Erstürmung von Sarajewo mitgekämpft und einen Türken von der Friedhofsmauer heruntergeknallt. „Bruder Kalixt, haben sie keine Angst wegen dem Türken? – wenn der aber in die Hölle gekommen ist!?“ „Ah na!“, sagte er jedesmal. Wegen seiner Körperkraft, die auch den wildesten Hengst bändigte, hieß er bei seinen Kameraden „das eiserne Mandl“ oder „das Stahlmandl“.

Der Kraftmensch war ein echtes Original und lieferte manches Stücklein. Als in einem kalten Winter die Hauskapelle nicht geheizt wurde, sah man eines Morgens den großen Ofen mit Kotzen und Stricken umwickelt und einen Zettel mit den Worten: „Miserere mei!“ Bis ins hohe Alter stieg er gern auf die Berge. Es freute den alten Bruder, die Patres auf Versehgängen zu begleiten, auch im kalten Winter. Immer hielt er den Rosenkranz in der Hand. Je mehr seine Kräfte abnahmen, umso schöner zeigte sich sein Glaube und seine stille Freude am Gebet.

Er wünschte sich, stehend begraben zu werden, damit er leichter auferstehen könne; ein schönes Zeugnis seiner christlichen Hoff-nung! Kameradschaftsbund und Gesellenverein, Musikkapelle und Sängerschaft begleiteten ihn zum Grab. P. Springer hielt eine liebe-volle Grabrede.

 

Den Türken von der Friedhofsmauer könnte man aber auch im Lichte des Theads "Kirchliche Stimmen zum Krieg..." bedenken.

Geschrieben

https://www.swr.de/video/sendungen-a-z/room-tour/zeitreise-ins-mittelalter-600-jahre-alter-zehnthof-100.html?utm_source=firefox-newtab-de-de

 

Könnte auch in den Entdeckungsthread oder in den "Das ist schön" Thread.

Mich persönlich bewegt der Artikel dazu, auf gar keinen Fall mehr wegen der Sanierung von 2 Halbetagen in unserem Haus zu wehklagen.

Voller Respekt für diese Leistung.

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