Jump to content

Warum sind Kirchenmitarbeiter weniger korrupt?


jouaux

Recommended Posts

Wegen was würdest du einen Pfarrer bestechen wollen?

Und würdest du es als Korruption werten, wenn deine kinder gegen eine großzügige Spende an der katholischen Schule aufgenommen werden?

 

Werner

Link to comment
Share on other sites

GermanHeretic
Wegen was würdest du einen Pfarrer bestechen wollen?

Genau, heute gibt es keine knappe Resource mehr, die man von der Kirche exklusiv erhält. Als noch Ablaßbriefe und Kirchenämter verschachert wurden, gab's auch noch ordentlich Korruption.

Link to comment
Share on other sites

Und würdest du es als Korruption werten, wenn deine kinder gegen eine großzügige Spende an der katholischen Schule aufgenommen werden?

 

Ich schaffs ja nicht mal, dass meine Kinder in einem katholischen Kindergarten aufgenommen werden. Da bekommen erstmal alleinerziehende bandscheibengeplagte Mütter von Drillingen den Vorzug. Sehr korrupt das System ;-)

Link to comment
Share on other sites

Und würdest du es als Korruption werten, wenn deine kinder gegen eine großzügige Spende an der katholischen Schule aufgenommen werden?

 

Ich schaffs ja nicht mal, dass meine Kinder in einem katholischen Kindergarten aufgenommen werden. Da bekommen erstmal alleinerziehende bandscheibengeplagte Mütter von Drillingen den Vorzug. Sehr korrupt das System ;-)

Na, worauf ich raus will: Würdest du es als Korruption ansehen, wenn du dem Kindergarten eine Spende bietest und deine Kinder dann reinkämen?

 

Werner

Link to comment
Share on other sites

Wegen was würdest du einen Pfarrer bestechen wollen?

Genau, heute gibt es keine knappe Resource mehr, die man von der Kirche exklusiv erhält. Als noch Ablaßbriefe und Kirchenämter verschachert wurden, gab's auch noch ordentlich Korruption.

 

Kirche ist also eine Institution die es nicht zu bestechen lohnt --- naja die Milliarden- Kirchensteuereinnahmen wecken doch sicher Begehrlichkeiten.

 

Oder ist die soziale Kontrolle bei Kirchens besser?

Link to comment
Share on other sites

Wegen was würdest du einen Pfarrer bestechen wollen?

Genau, heute gibt es keine knappe Resource mehr, die man von der Kirche exklusiv erhält. Als noch Ablaßbriefe und Kirchenämter verschachert wurden, gab's auch noch ordentlich Korruption.

 

Kirche ist also eine Institution die es nicht zu bestechen lohnt --- naja die Milliarden- Kirchensteuereinnahmen wecken doch sicher Begehrlichkeiten.

 

Oder ist die soziale Kontrolle bei Kirchens besser?

Ist es oder ist es keine Korruption, wenn, um die Kirchensteuereinnahmen nicht gefährden, in manchen Dingen nicht Klartext gesprochen wird seitens der Bischöfe?

 

Das werfen ja viele, vor allem Konservative, den Bischöfen vor.

 

Werner

Link to comment
Share on other sites

Ist es oder ist es keine Korruption, wenn, um die Kirchensteuereinnahmen nicht gefährden, in manchen Dingen nicht Klartext gesprochen wird seitens der Bischöfe?

 

Radio Erwian würde antworten:

 

Im Prinzip ja, aber nennen wir es lieber "Klugheit".

Link to comment
Share on other sites

wolfgang E.
Folgende Statistik habe ich gefunden

 

22265_1.jpg

 

auf

http://www.heise.de/tp/r4/artikel/22/22265/1.html

 

Habt Ihr eine Erklärung?

Ich glaube es war Wilhelm Busch der gereimt hat - "Man rühme nicht als Sittlichkeit, den Mangel an Gelegenheit".

 

Im übrigen knickt die Kirche am ehesten vor Macht und Rang ein. Dabei sind die Eheauflösungsprozesse höhergestellter Persönlichkeiten ein schönes Beispiel.

Link to comment
Share on other sites

Folgende Statistik habe ich gefunden

 

22265_1.jpg

 

auf

http://www.heise.de/tp/r4/artikel/22/22265/1.html

 

Habt Ihr eine Erklärung?

Ich glaube es war Wilhelm Busch der gereimt hat - "Man rühme nicht als Sittlichkeit, den Mangel an Gelegenheit".

 

Im übrigen knickt die Kirche am ehesten vor Macht und Rang ein. Dabei sind die Eheauflösungsprozesse höhergestellter Persönlichkeiten ein schönes Beispiel.

 

Wieviele Beispiel prominenter und nicht-prominenter Paare kennst du? (Vor allen Dingen im Vergleich zu Ablehnungen!)

Link to comment
Share on other sites

GermanHeretic
Kirche ist also eine Institution die es nicht zu bestechen lohnt --- naja die Milliarden- Kirchensteuereinnahmen wecken doch sicher Begehrlichkeiten.

 

Oder ist die soziale Kontrolle bei Kirchens besser?

Bestochen wird der, der eine Leistung zu vergeben hat, nicht der, der kassiert. Da frage ich mich, welche korrupten Politiker wurden durch die Kirche bestochen, damit sie diese Einnahmen bekommen?

Link to comment
Share on other sites

wolfgang E.

Folgende Statistik habe ich gefunden

 

22265_1.jpg

 

auf

http://www.heise.de/tp/r4/artikel/22/22265/1.html

 

Habt Ihr eine Erklärung?

Ich glaube es war Wilhelm Busch der gereimt hat - "Man rühme nicht als Sittlichkeit, den Mangel an Gelegenheit".

 

Im übrigen knickt die Kirche am ehesten vor Macht und Rang ein. Dabei sind die Eheauflösungsprozesse höhergestellter Persönlichkeiten ein schönes Beispiel.

 

Wieviele Beispiel prominenter und nicht-prominenter Paare kennst du? (Vor allen Dingen im Vergleich zu Ablehnungen!)

 

In Österreich gab es in den vergangenen Jahren einige seltsame Zufälle bei Politikerinnen.

So wurde z.B die Ehe der jetzigen EU Aussenkommissarin Benita Ferrero Waldner, damals österreichische Aussenministerin, relativ punktgenau einige Monate vor Beginn des österreichischen Präsidentschaftwahlkampfes aufgelöst. Dies ermöglichte ihr ihren standesamtlichen Ehemann mit einiger Publicity kirchlich zu heiraten. Man erachtete das für eher günstig, weil der sozialistische Gegenkanditat als Agnostiker bekannt war.

 

Das österreichische Volk war klüger, es hat den Agnostiker gewählt. B)

Link to comment
Share on other sites

Habt Ihr eine Erklärung?
ja. Mit den Korruptions-Skandalen haben wir nichts zu tun. Für die Korruptions-Skandale haben wir die Caritas.
Link to comment
Share on other sites

Folgende Statistik habe ich gefunden

 

22265_1.jpg

 

auf

http://www.heise.de/tp/r4/artikel/22/22265/1.html

 

Habt Ihr eine Erklärung?

 

Nö, mich wundert nur dass die Kirche überhaupt in der Statistik auftaucht. Was ist übrigens ein Korruptionsbarometer? Wo stellt man ein solches auf? Hat es einen Aussenfühler oder wird die Korruption nur in Innenräumen gemessen?

 

fragende Grüsse

 

Stanley

Link to comment
Share on other sites

In Österreich gab es in den vergangenen Jahren einige seltsame Zufälle bei Politikerinnen.

So wurde z.B die Ehe der jetzigen EU Aussenkommissarin Benita Ferrero Waldner, damals österreichische Aussenministerin, relativ punktgenau einige Monate vor Beginn des österreichischen Präsidentschaftwahlkampfes aufgelöst. Dies ermöglichte ihr ihren standesamtlichen Ehemann mit einiger Publicity kirchlich zu heiraten. Man erachtete das für eher günstig, weil der sozialistische Gegenkanditat als Agnostiker bekannt war.

 

Wenn das wirkliche eine Bevorzugung war (ich denke hier auch an Thomas Klestil aber- De mortius nihil nisi bene) so ist das abzulehnen.

 

Das österreichische Volk war klüger, es hat den Agnostiker gewählt. B)

In dieser Wahl würde ich eher einen Ausdruck dafür sehen, dass der katholische Glaube bei den Österreichen auch nicht mehr ist was er mal war- fall´s er´s mal war.

Link to comment
Share on other sites

wolfgang E.
Wenn das wirkliche eine Bevorzugung war (ich denke hier auch an Thomas Klestil aber- De mortius nihil nisi bene) so ist das abzulehnen.

 

Ich weiß nicht ob es eine wirkliche Bevorzugung war, es war halt das Zusammenfallen der Termine ein wenig auffällig. Thomas Klestil wurde nicht bevorzugt, derartige Segensfeiern, wie er sie für seine zweite Ehe erhielt sind in vernünftigen Pfarren gang und gäbe.

Das österreichische Volk war klüger, es hat den Agnostiker gewählt. :lol:
In dieser Wahl würde ich eher einen Ausdruck dafür sehen, dass der katholische Glaube bei den Österreichen auch nicht mehr ist was er mal war- fall´s er´s mal war.

 

Wäre nicht auch denkbar, dass sie eben, unabhängig vom Glauben, die bessere Person gewählt haben.

 

Zudem haben nicht katholische Politiker den unschätzbaren Vorteil keine Anweisungen von Rom entgegennehmen zu müsse. (s. die "berüchtigten Erwägungen zu homosexuellen Lebensgmeinschaften) B)

Link to comment
Share on other sites

Für mich ist das Katholisch-Sein für sich genommen weder ein Gesichtspunkt für noch gegen den Kandidaten/die Kandidatin.

Link to comment
Share on other sites

wolfgang E.
Für mich ist das Katholisch-Sein für sich genommen weder ein Gesichtspunkt für noch gegen den Kandidaten/die Kandidatin.

 

Detto.

Link to comment
Share on other sites

Ich weiß nicht ob es eine wirkliche Bevorzugung war, es war halt das Zusammenfallen der Termine ein wenig auffällig. Thomas Klestil wurde nicht bevorzugt, derartige Segensfeiern, wie er sie für seine zweite Ehe erhielt sind in vernünftigen Pfarren gang und gäbe.
Die Segensfeier meinte ich nicht, sondern dass Klestil in seinem Stand die Kommunion empfing.

 

Wäre nicht auch denkbar, dass sie eben, unabhängig vom Glauben, die bessere Person gewählt haben.
Wer von beiden bessere Politik macht entscheide ich sicher nicht. Aber könnte es nicht sein, dass hier auch ein wenig die von Dir doch auch gerne ins Spiel gebrachte Benachteiligung der Frauen mitwirkte?
Link to comment
Share on other sites

WüstenRufer

Katholische sein ist in den meisten Fällen eine verzweifelt passive Angelegenheit. Man wurde irgendwann getauft und ist seitdem katholisch, ohne das es notwendigerweise Auswirkungen auf den eigenen Charakter hat. Vom Hören und Reden allein ist noch niemand heilig geworden.

Entscheidet sich nun jemand für den Dienst in der Kirche, kann man in einer Mehrzahl der Fälle voraussetzen, das ein Mindestmaß an Übereinstimmung der persönlichen moralischen Leitlinien mit der Botschaft der Gottes- und Nächstenliebe besteht. Gleiches zieht sich auch in diesem Fall an.

Im Gegensatz dazu ist in Parteien das Machtstreben implizit der höchste Wert (Soziologie)und wird mit Dienst an der Gemeinschaft häufig notdürftig bemäntelt. Die Statistik der Korruption zeigt, dass das Machtstreben wenig Anreiz zu altruistischem Handeln bietet, während die christliche Botschaft der Gottes- und Nächstenliebe dieses als höchstes Ziel beständig einfordert.

Link to comment
Share on other sites

An den Unis wird in keiner Bibliothek mehr geklaut als in der Theologenbibliothek.

 

Das war früher aber auch die einzige, wo man mit einem Schlüssel und ohne Aufsicht hineinkam (ist keine Entschuldigung), aber nirgends hätte man so leicht klauen können (bei den Altphilologen wurde immer sehr streng kontrolliert und in Geschichte und Archäologie auch).

 

Mit Bestechung hat das aber nichts zu tun, oder besticht man jetzt die Aufsicht?

Link to comment
Share on other sites

An den Unis wird in keiner Bibliothek mehr geklaut als in der Theologenbibliothek.

B):lol::lol:

 

Das zählt nicht, die sind ja noch nicht geweiht.

Link to comment
Share on other sites

Im übrigen knickt die Kirche am ehesten vor Macht und Rang ein. Dabei sind die Eheauflösungsprozesse höhergestellter Persönlichkeiten ein schönes Beispiel.

 

Beim Thema Korruption geht es doch nicht um die Politik der Gesamtorganisation sondern um die Sonderwege einzelner Mitglieder.

Link to comment
Share on other sites

An den Unis wird in keiner Bibliothek mehr geklaut als in der Theologenbibliothek.

B):lol::lol:

 

Das zählt nicht, die sind ja noch nicht geweiht.

 

Wahrscheinlich sind es sowieso nur die angehenden Laientheologen :ph34r: :ph34r: :ph34r: :ph34r: :ph34r: *duckundweg*

Link to comment
Share on other sites

×
×
  • Create New...