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Communio et Caritas


overkott

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Mitte der Woche hat der Hl. Vater wieder die Kirche als Communio in den Mittelpunkt gerückt . Seinen Vortrag stellte er unter das selbstgewählte Thema "Die Beziehung von Christus und der Kirche im Licht der Erfahrung der Apostel". Dabei hat er sehr schön Dreifaltigkeit und Liebe als Modell und Quelle der brüderlichen Communio herausgearbeitet. Schließlich ist Gott Geber, Gabe und Gebot. Diese Botschaft kann jedoch nicht verstanden und erfahren werden, wenn die Jünger selbst untereinander lieblos sind. Insofern wage ich hier einmal die provokante These: Es gibt keine christliche Mission ohne Liebe.

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Das ist vollkommen richtig. Aus dem Nachbarthread wissen wir allerdings, daß dies als Verkürzung der Bibel angesehen wird.

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Mitte der Woche hat der Hl. Vater wieder die Kirche als Communio in den Mittelpunkt gerückt . Seinen Vortrag stellte er unter das selbstgewählte Thema "Die Beziehung von Christus und der Kirche im Licht der Erfahrung der Apostel". Dabei hat er sehr schön Dreifaltigkeit und Liebe als Modell und Quelle der brüderlichen Communio herausgearbeitet. Schließlich ist Gott Geber, Gabe und Gebot. Diese Botschaft kann jedoch nicht verstanden und erfahren werden, wenn die Jünger selbst untereinander lieblos sind. Insofern wage ich hier einmal die provokante These: Es gibt keine christliche Mission ohne Liebe.

Das ist sehr überlegenswert. Allerdings empfinden es manche schon als "lieblos", wenn man andere auf ihre Fehler hinweist oder das Werk der geistlichen Barmherzigkeit "die Sünder ermahnen" übt - siehe auch brüderliche Zurechtweisung, die m.W. in Klöstern geübt wird um den anderen und sich selbst auf dem Glaubensweg zu helfen.

 

Paulus z.B. widerstand Petrus "ins Angesicht", weil er sich in einer Sache als feig erwies. Ist das gegen die Liebe? Ich glaube nicht. Ich meine es ist sogar gegen die Liebe, den Nächsten in sein Unglück hinein rennen zu lassen und auf Fehler nicht aufmerksam zu machen aus einem falschen Liebesbegriff.

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Der Papst hat ja mit seiner Enzyklika den Reflektionsprozess über die Liebe angestoßen. Im Anschluss daran hat der Kölner Erzbischof in seinem Fastenbrief vor allem auf den Zusammenhang mit Ehe und Familie hingewiesen. Der Papst scheint das Thema jetzt weiter zu führen. Die Konsequenz daraus ist sicher, dass die Kirche Communio mit Gott und untereinander sein soll und zwar nicht nur am Altar.

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