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Karwoche


overkott

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Palmsonntag geht die Karwoche los. Mit Hosanna. Dann Stille. Dann verstummt die Orgel. Das letzte Abendmahl. Karfreitag. Die Knie schmerzen. Karsamstag. Gott ist tot. Wir sind ein bisschen traurig. Bis Mittags. Dann ist die Fastenzeit zu Ende. Gott sei Dank. Wir warten aufs Osterfeuer. Dann gibt's Ostereier mit Essig und Öl. Bei uns. Ostersonntag geht schon wieder die Osterwoche los. Dann sind wir wieder froh.

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Palmsonntag geht die Karwoche los. Mit Hosanna. Dann Stille. Dann verstummt die Orgel. Das letzte Abendmahl. Karfreitag. Die Knie schmerzen. Karsamstag. Gott ist tot. Wir sind ein bisschen traurig. Bis Mittags. Dann ist die Fastenzeit zu Ende. Gott sei Dank. Wir warten aufs Osterfeuer. Dann gibt's Ostereier mit Essig und Öl. Bei uns. Ostersonntag geht schon wieder die Osterwoche los. Dann sind wir wieder froh.
Vor zwei Wochen habe ich in meinem Glaubenskurs eine Zusammenfassung der heiligen Woche gehört, die mich etwas mehr beeindruckt hat ... :ph34r:
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Palmsonntag geht die Karwoche los. Mit Hosanna. Dann Stille. Dann verstummt die Orgel. Das letzte Abendmahl. Karfreitag. Die Knie schmerzen. Karsamstag. Gott ist tot. Wir sind ein bisschen traurig. Bis Mittags. Dann ist die Fastenzeit zu Ende. Gott sei Dank. Wir warten aufs Osterfeuer. Dann gibt's Ostereier mit Essig und Öl. Bei uns. Ostersonntag geht schon wieder die Osterwoche los. Dann sind wir wieder froh.

Wie Ostereier mit Essig und Öl magst du das etwas näher erläutern

vielleicht hier?:

http://www.mykath.de/index.php?showtopic=3176

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Palmsonntag geht die Karwoche los. Mit Hosanna. Dann Stille. Dann verstummt die Orgel. Das letzte Abendmahl. Karfreitag. Die Knie schmerzen. Karsamstag. Gott ist tot. Wir sind ein bisschen traurig. Bis Mittags. Dann ist die Fastenzeit zu Ende. Gott sei Dank. Wir warten aufs Osterfeuer. Dann gibt's Ostereier mit Essig und Öl. Bei uns. Ostersonntag geht schon wieder die Osterwoche los. Dann sind wir wieder froh.

 

Entschuldige, aber das erinnert mich an Stephen Kings (ironisch gemeinte) Version von "Hänsel und Gretel".

 

Gruß

Renata

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Palmsonntag geht die Karwoche los. Mit Hosanna. Dann Stille. Dann verstummt die Orgel. Das letzte Abendmahl. Karfreitag. Die Knie schmerzen. Karsamstag. Gott ist tot. Wir sind ein bisschen traurig. Bis Mittags. Dann ist die Fastenzeit zu Ende. Gott sei Dank. Wir warten aufs Osterfeuer. Dann gibt's Ostereier mit Essig und Öl. Bei uns. Ostersonntag geht schon wieder die Osterwoche los. Dann sind wir wieder froh.

 

Nur ein Aspekt: Was uns erschüttern und zum Nachdenken bewegen könnte:

 

Am Palmsonntag rufen die Menschen: "Hosannah dem Sohne Davids- hochgelobt sei der da kommt im Namen des Herrn"

 

und nicht mal eine Woche später rufen die Menschen: "Ans Kreuz mit ihm."

 

Diese Wankelmütigkeit könnte uns nachdenklich machen.

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Gott ist tot.
ja. Das ist wirklich schlimm.

 

Das erinnert mich an die Geschichte aus den späten sechziger Jahren, als die "Gott-ist-tot-Theologie" angesagt war, auch in der Presse wurde darüber geschrieben.

 

In der Zeitung hatte auch eine alte Bäuerin darüber gelesen.

 

"Ja, das ist schon schlimm", sagte sie, "daß Gott jetzt tot ist."

 

"Da können wir froh sein, daß wir die Muttergottes noch haben."

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Gott ist tot.
ja. Das ist wirklich schlimm.

 

Das erinnert mich an die Geschichte aus den späten sechziger Jahren, als die "Gott-ist-tot-Theologie" angesagt war, auch in der Presse wurde darüber geschrieben.

 

In der Zeitung hatte auch eine alte Bäuerin darüber gelesen.

 

"Ja, das ist schon schlimm", sagte sie, "daß Gott jetzt tot ist."

 

"Da können wir froh sein, daß wir die Muttergottes noch haben."

 

Das erinnert mich an folgende Anekdote:

 

Und in der alten Sowjetunion erzählt man sich folgende Begebenheit: „Gott sei Dank“ rief die Bäuerin „es kommt Regen. „ „Aber Genossin“ korrigierte der Leiter der Kolchose, „ du weißt doch, einen Gott gibt es Gott sei Dank nicht“. „Sicher, Genosse, aber wenn es nun- was Gott verhüten möge- doch einen gibt?“

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Gott ist tot.
ja. Das ist wirklich schlimm.

 

Wie ein Stachel. Leerer Altar, keine Messe. Erst Ostern wieder. Dann hören wir die Geschichte vom Roten Meer. Dann ist Gott wieder da.

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Und in der alten Sowjetunion erzählt man sich folgende Begebenheit: „Gott sei Dank" rief die Bäuerin „es kommt Regen. „ „Aber Genossin" korrigierte der Leiter der Kolchose, „ du weißt doch, einen Gott gibt es Gott sei Dank nicht". „Sicher, Genosse, aber wenn es nun- was Gott verhüten möge- doch einen gibt?"
danke Mariamante, dafür, und ein sehr herzliches gelt's Gott.

 

den kannte ich noch nicht. den heb' ich mir auf für nach der Osternacht.

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Und in der alten Sowjetunion erzählt man sich folgende Begebenheit: „Gott sei Dank" rief die Bäuerin „es kommt Regen. „ „Aber Genossin" korrigierte der Leiter der Kolchose, „ du weißt doch, einen Gott gibt es Gott sei Dank nicht". „Sicher, Genosse, aber wenn es nun- was Gott verhüten möge- doch einen gibt?"
danke Mariamante, dafür, und ein sehr herzliches gelt's Gott.

 

den kannte ich noch nicht. den heb' ich mir auf für nach der Osternacht.

 

Vor dem Aufstehen spreche ich mein Morgengebet:

 

Der Morgen rötet sich und glüht,

der ganze Himmel tönt von Lob,

in Jubel jauchzt die Erde auf,

und klagend stöhnt die Unterwelt.

 

Dem Herrn sei Preis und Herrlichkeit,

der aus dem Grabe auferstand,

dem Vater und dem Geist zugleich

durch alle Zeit und Ewigkeit.

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Palmsonntag geht die Karwoche los. Mit Hosanna. Dann Stille. Dann verstummt die Orgel. Das letzte Abendmahl. Karfreitag. Die Knie schmerzen. Karsamstag. Gott ist tot. Wir sind ein bisschen traurig. Bis Mittags. Dann ist die Fastenzeit zu Ende. Gott sei Dank. Wir warten aufs Osterfeuer. Dann gibt's Ostereier mit Essig und Öl. Bei uns. Ostersonntag geht schon wieder die Osterwoche los. Dann sind wir wieder froh.

 

Nur ein Aspekt: Was uns erschüttern und zum Nachdenken bewegen könnte:

 

Am Palmsonntag rufen die Menschen: "Hosannah dem Sohne Davids- hochgelobt sei der da kommt im Namen des Herrn"

 

und nicht mal eine Woche später rufen die Menschen: "Ans Kreuz mit ihm."

 

Diese Wankelmütigkeit könnte uns nachdenklich machen.

lieber Peter,

 

dar war keine Wankelmütigkeit, sondern da waren 3 Gruppen. Die Gruppe, die mit Jesus war, die Gruppe die gegen Jesus war und der Rest. Während der Rest dies all das beobachtete, was sich aus der Geschichte mit Jesus entwickelte, wurde die Gruppe der wahren Freunde Jesus von den Gegnern Jesus kaltgestellt und diese Gruppe war es, die da rief: Ans Kreuz mit ihm.

 

Was noch hinzukommt, viele der Hosianna Rufenden erwarteten von Jesus ein weltliches Königreich, als er sich diesen Erwartungen verweigerte, schlug ihre Erwartung in Enttäuschung; Wut und Unverständnis um. Diesen ging es gar nicht um Jesus, sondern nur um ihre eigene Interessen und diese Enttäuschten verstärkten die Gruppe der Feinde Jesu.

 

liebe Grüße von Oskar

Edited by rakso
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Was macht ihr da genau? Hier gibt es so etwas nicht.

 

Wir haben ein Stöckchen genommen und oben so was drangebunden.

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dar war keine Wankelmütigkeit, sondern da waren 3 Gruppen.

Wie soll ich das Verhalten von Petrus verstehen? Beim Abendmahl ist er zutiefst überzeugt, dass er für Jesus bereit ist sein Leben hinzugeben - und kurze Zeit später verleugnet er Jesus gegenüber einer Magd. Kann man das nicht auch als Wankelmütigkeit verstehen? Und dabei war das Petrus, der "Fels" genannt wird.

Die Gruppe, die mit Jesus war, die Gruppe die gegen Jesus war und der Rest. Während der Rest dies all das beobachtete, was sich aus der Geschichte mit Jesus entwickelte, wurde die Gruppe der wahren Freunde Jesus von den Gegnern Jesus kaltgestellt und diese Gruppe war es, die da rief: Ans Kreuz mit ihm.

 

Was die Beeinflußbarkeit der Menschen betrifft: Ich glaube man kann beobachten: Wenn es ein paar Schreier gibt, die für etwas vehement eintreten, dann ziehen diese viele andere mit. So kann ich mir vorstellen: Als Pilatus anbot Jesus oder Barrabas freizulassen- da gab es einige Schreier die für die Freilassung des Barrabas plädierten- und die Menge ließ sich mitziehen. Ich denke schon dass es auch da wankelmütige Menschen gab, die zuerst für Jesus waren, aber sich umstimmen ließen.

 

Was noch hinzukommt, viele der Hosianna Rufenden erwarteten von Jesus ein weltliches Königreich, als er sich diesen Erwartungen verweigerte, schlug ihre Erwartung in Enttäuschung; Wut und Unverständnis um. Diesen ging es gar nicht um Jesus, sondern nur um ihre eigene Interessen und diese Enttäuschten verstärkten die Gruppe der Feinde Jesu.
Das kann ich nachvollziehen. Jesus hat auch unter den Jüngern manche Erwartungen umgestossen - allerdings herrschte im Jüngerkreis genug Vertrauen um das auch zu verarbeiten. "Herr - zu wem sollten wir gehen, nur du hast Worte ewigen Lebens" deutet das an.
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Viridissima Virga
In der Zeitung hatte auch eine alte Bäuerin darüber gelesen.

"Ja, das ist schon schlimm", sagte sie, "daß Gott jetzt tot ist."

"Da können wir froh sein, daß wir die Muttergottes noch haben."

 

Und in der alten Sowjetunion erzählt man sich folgende Begebenheit: „Gott sei Dank“ rief die Bäuerin „es kommt Regen. „ „Aber Genossin“ korrigierte der Leiter der Kolchose, „ du weißt doch, einen Gott gibt es Gott sei Dank nicht“. „Sicher, Genosse, aber wenn es nun- was Gott verhüten möge- doch einen gibt?“

 

Wir haben ein Stöckchen genommen und oben so was drangebunden.

 

*alles einsammel und für ostersonntag im körbchen deponier* GANZ viermal danke!

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Die Angelika
Palmsonntag geht die Karwoche los. Mit Hosanna. Dann Stille. Dann verstummt die Orgel. Das letzte Abendmahl. Karfreitag. Die Knie schmerzen. Karsamstag. Gott ist tot. Wir sind ein bisschen traurig. Bis Mittags. Dann ist die Fastenzeit zu Ende. Gott sei Dank. Wir warten aufs Osterfeuer. Dann gibt's Ostereier mit Essig und Öl. Bei uns. Ostersonntag geht schon wieder die Osterwoche los. Dann sind wir wieder froh.

 

Nur ein Aspekt: Was uns erschüttern und zum Nachdenken bewegen könnte:

 

Am Palmsonntag rufen die Menschen: "Hosannah dem Sohne Davids- hochgelobt sei der da kommt im Namen des Herrn"

 

und nicht mal eine Woche später rufen die Menschen: "Ans Kreuz mit ihm."

 

Diese Wankelmütigkeit könnte uns nachdenklich machen.

 

ja:

http://www.mykath.de/index.php?showtopic=13793

 

 

Erwartungen.......

 

Der bringt’ s voll! Super ist der! Der Megastar!

Der wird hier alles ordentlich aufmischen.

Und alles wird anders werden! Endlich!

Auf so einen wie den haben wir schon immer gewartet.

 

Sie klatschen begeistert in die Hände, werfen ihm Blumen zu,

lassen alles stehen und liegen, um ihn zu sehen,

geben an, dass sie für ihn ihr letztes Hemd hergäben.

 

Als er ihre Erwartungen nicht erfüllt,

kennen sie ihn nicht mehr,

sehen zu, wie seine Schächer um sein letztes Hemd würfeln....

 

 

 

©A.W.

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Was macht ihr da genau? Hier gibt es so etwas nicht.

 

Wir haben ein Stöckchen genommen und oben so was drangebunden.

 

Das könnte dann so aussehen:

 

kw1504a.jpg

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ja:

http://www.mykath.de/index.php?showtopic=13793

 

 

Erwartungen.......

 

Der bringt' s voll! Super ist der! Der Megastar!

Der wird hier alles ordentlich aufmischen.

Und alles wird anders werden! Endlich!

Auf so einen wie den haben wir schon immer gewartet.

 

Sie klatschen begeistert in die Hände, werfen ihm Blumen zu,

lassen alles stehen und liegen, um ihn zu sehen,

geben an, dass sie für ihn ihr letztes Hemd hergäben.

 

Als er ihre Erwartungen nicht erfüllt,

kennen sie ihn nicht mehr,

sehen zu, wie seine Schächer um sein letztes Hemd würfeln....

 

 

 

©A.W.

Deinem verlinkten Text- nun wieder eingestellt - kann ich vor allem dort sehr zustimmen, wo du über die Notwendigkeit unserer eigenen Umkehr schreibst.

 

Dieser Abschnitt darin gefällt mir daher gut:

 

Aber sie macht klar, dass eine Wende in unserem leben Umkehr benötigt, in uns selbst geschehen muss, nicht von außen von uns teilnahmslos beobachtet geschehen kann. Wir sind aufgerufen zur Teilnahme an der Gestaltung einer grundsätzlichen Umkehr. Das ist die Botschaft der Passionszeit.
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Was macht ihr da genau? Hier gibt es so etwas nicht.

 

Wir haben ein Stöckchen genommen und oben so was drangebunden.

 

Das könnte dann so aussehen:

 

kw1504a.jpg

Sieht gut aus. Bei uns hat jeder nur einen oder mehrere Zweige in der Hand.

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Was macht ihr da genau? Hier gibt es so etwas nicht.

 

Wir haben ein Stöckchen genommen und oben so was drangebunden.

 

Das könnte dann so aussehen:

 

kw1504a.jpg

 

Ja, genau.

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Palmsonntag geht die Karwoche los. Mit Hosanna.

Dann Stille. Dann verstummt die Orgel.

Das letzte Abendmahl.

Karfreitag. Die Knie schmerzen.

Karsamstag. Gott ist tot.

 

ich fand die Liste bis hierher eigentlich sehr beeindruckend.

Wenn man jeden Schritt mitgegangen ist, ....

führt das zu Osterfreudentränen.

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Ist die Fastenzeit wirklich schon am Karsamstag-Mittag zu Ende? Ich dachte immer erst nach der Auferstehungsfeier...Osterfestmahl und Osterbier vor der Auferstehungsfeier und nach der Karfreitagstrauer passt doch nicht in den Spannungsbogen, oder?

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Palmsonntag geht die Karwoche los. Mit Hosanna.

 

Wenn man jeden Schritt mitgegangen ist, ....

 

Jeden Schritt einzeln, langsam, bewusst, Schritt für Schritt.

 

Heute ist Palmsonntag.

Jesus zieht in Jerusalem ein.

9 Juble laut, Tochter Zion! Jauchze, Tochter Jerusalem! Sieh, dein König kommt zu dir. Er ist gerecht und hilft; er ist demütig und reitet auf einem Esel, auf einem Fohlen, dem Jungen einer Eselin.

10 Ich vernichte die Streitwagen aus Efraim und die Rosse aus Jerusalem, vernichtet wird der Kriegsbogen. Er verkündet für die Völker den Frieden; seine Herrschaft reicht von Meer zu Meer und vom Eufrat bis an die Enden der Erde.

8 Und viele breiteten ihre Kleider auf der Straße aus; andere rissen auf den Feldern Zweige (von den Büschen) ab und streuten sie auf den Weg.

9 Die Leute, die vor ihm hergingen und die ihm folgten, riefen: Hosanna! / Gesegnet sei er, der kommt im Namen des Herrn!

10 Gesegnet sei das Reich unseres Vaters David, / das nun kommt. / Hosanna in der Höhe!

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