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Improperien


Lucie

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Es würde mich mal interessieren, wie verbreitet eigentlich die Improperien (das "Popule meus", also die Anklagen Gottes gegen sein Volk) als fester Bestandteil der Karfreitagsliturgie sind. Ich selbst kenne eine einzige (evangelische) Gemeinde, in der sie am Karfreitag gesungen werden (vom Pfarrer).

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Ich kenne sie gesungen (Kath. Hochschulgemeinde)

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Immer gesungen, meistens im Wechsel Chor/Kantor - Gemeinde und immer in der Gotteslobversion GL 206.

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die Impromperien habe ich einmal gelesen (gesungen klingt das vermutlich ein bißchen nicht so schlimm). am Karfreitag. in der Kirche.

 

Die Anklagen GOttes gegen Sein Volk.

 

werd' ich nicht vergessen, werde ich mich nicht danach drängen, das nochmal lesen zu sollen.

 

Was habe ich Dir getan ... oh mein Volk ..

 

ein bißchen aufgelöst hat das, daß das Responsorium dazwischen war (da bin ich dann weggegangen vom Ambo, und hab mich dann auch hingekniet, und auch gesungen):

 

Herzliebster Jesu, was hast du verbrochen,

Daß man ein solch scharf Urteil hat gesprochen?

Was ist die Schuld? In was für Missetaten

Bist du geraten?

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Was hätte ich dir mehr tun sollen und tat es nicht?Als meinen erlesenen Weinberg pflanzte ich dich,

 

du aber brachtest mir bittere Trauben,

 

du hast mich in meinem Durst mit Essig getränkt

 

und mit der Lanze deinem Erlöser die Seite durchstoßen.

Edited by Petrus
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Hallo ihr !

 

Freut mich dass zu diesem Thema schon ein Thread existiert. Weiss jemand, wo ich diesen Text nachlasen kann?

 

Habe bei google nachgeschaut, aber nur erklärendes zum Text gefunden. Nicht den Text an sich.

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Danke Euch für die Antworten. Besonders Dir, Petrus, vielen Dank für die Schilderung, wie Du persönlich sie erlebt hast. Das hat mich sehr beeindruckt.

 

Daraus, dass es nicht mehr Beiträge sind, schließe ich, dass die Improperien sich nicht so großer Beliebtheit erfreuen (nicht mal in der GL-Version, die doch schon etwas "entschärft" ist?). Sie sind mit Sicherheit ein schwieriges Erbe, mit dem nicht leicht umzugehen ist. Ich persönlich hoffe dennoch, dass sie im liturgischenn Gebrauch bleiben.

 

Nun ist das alles schon so weit weg und es ist Ostern geworden. Gott sei gedankt!

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