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Opus Dei


abitibi

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Durch Sakrileg hat das Thema "Opus Dei" ja grad ne gewisse Aktualität. Letztlich weiß ich nur, daß das, was die Medien teilweise verbreiten, wohl mit Vorsicht zu genießen ist, wie auch bei anderen Themen wird da nicht allzu genau recherchiert und das reicht mir so nicht. Bei Informationen direkt vom Opus bin ich auch nicht ganz von deren Neutralität und Objektivität überzeugt :lol: Letztlich hab ich im Moment das Gefühl, man kommt gar nicht an verlässliche Infos über das Opus Dei. Deshalb wollte ich fragen, ob hier irgendjemand was darüber zu sagen vermag, eigentlich ist das hier ne schlecht getarnte Frage, aber ich wollt das Thema unter den Schutz der Glaubensgespräche stellen, damit da nicht jeder dazwischenfunken kann. Bin ja schon soweit, daß ich sage, ich geh mir das mal irgendwo selber anschauen, mit der Ankündigung hab ich schon meinen Bekanntenkreis aufgeschreckt ;)

 

Also, was ist eure Erfahrung mit dem Opus? Was haltet ihr von deren Spiritualität? Mich macht halt stutzig, daß selbst eher konservative Priester dem Opus skeptisch gegenüberstehen, daß passt nicht zur Selbstdarstellung des Opus, aber dem, was die Medien darüber sagen, trau ich nun gar nicht über den Weg, also- was ist denn nun das Wesen des Opus Dei?

 

:huh:

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Hallo

Mal ganz Abseits jeder Polemik

es gibt seit neuestem ein sehr gutes Buch zu dem Thema

 

John L. Allen Opus Dei

Endlich mal kein Buch das kein Mitglied des Werks, oder ein sog "Aussteiger" geschrieben hat

(ich verstehe nicht warum immer ehemalige itglieder von Gruppen , egal welche, als Experte angesehen werden die können niemals objektiv sein, ich finde das auch bei diskussionen über Sekten immer unmöglich)

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Hallo

Mal ganz Abseits jeder Polemik

es gibt seit neuestem ein sehr gutes Buch zu dem Thema

 

John L. Allen Opus Dei

Endlich mal kein Buch das kein Mitglied des Werks, oder ein sog "Aussteiger" geschrieben hat

(ich verstehe nicht warum immer ehemalige itglieder von Gruppen , egal welche, als Experte angesehen werden die können niemals objektiv sein, ich finde das auch bei diskussionen über Sekten immer unmöglich)

 

 

Danke Siri,

 

guck ich mir mal an.

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OneAndOnlySon

Ich habe mir den Film nicht angesehen, kenne aber das Buch. Daher einige Anmerkungenaus meinen Erfahrungen mit Opus Dei-Mitgliedern.

 

Opus Dei-Mitglieder tragen keine Kutten, auch wenn das bestimmt spektakulär aussähe und mehr hermachen würde.

 

Ich habe schon verschiedene Opus-Leute (Priester und Laien) in Badekleidung gesehen und konnte keine sichtbaren Spuren von Selbstkasteiung feststellen, selbst wenn die betreffenden Personen diese betrieben. Es scheint mir also frei vom Autor erfunden, dass sich OD-Mitglieder blutig geißeln.

 

Natürlich ist das Opus trotzdem kein Kaninchenzüchterverein. Die interne Hierarchie ist recht streng und wie auch bei den meisten Orden für Frauen noch ein gutes Stück strenger als für Männer. Es herrscht eine wahre Phobie vor dem unkontrollierten Zusammentreffen von Männern und Frauen, die sich in vielen kleinen Absurditäten wiederspiegelt.

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Kürzlich bin ich auf ein älteres Buch gestoßen, das nach offenbar größeren Hexentreibereien in Köln im Anschluß an die erste Einsetzung zweier Opus-Dei-Priester als Gemeindepfarrer in einer Kölner Pfarrei geschrieben wurde und sich mit Herkunft und Wesen dieses Werkes beschäftigt:

 

Basilius Streithofen [Dominikaner; d. V.]: Die Divisionen des Papstes. Vom Wertewandel in den Klöstern, 1988

 

Er sieht das OD als der heutigen Zeit angepaßte besondere Nachfolge, da es ein Laienwerk ist und die Heiligung des Alltags sowie die Gottesbegegnung in den alltäglichen Verrichtungen zum Inhalt hat.

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Kürzlich bin ich auf ein älteres Buch gestoßen, das nach offenbar größeren Hexentreibereien in Köln im Anschluß an die erste Einsetzung zweier Opus-Dei-Priester als Gemeindepfarrer in einer Kölner Pfarrei geschrieben wurde und sich mit Herkunft und Wesen dieses Werkes beschäftigt:

 

Basilius Streithofen [Dominikaner; d. V.]: Die Divisionen des Papstes. Vom Wertewandel in den Klöstern, 1988

 

Er sieht das OD als der heutigen Zeit angepaßte besondere Nachfolge, da es ein Laienwerk ist und die Heiligung des Alltags sowie die Gottesbegegnung in den alltäglichen Verrichtungen zum Inhalt hat.

 

 

Das klingt auch sehr interessant, dann werd ich mal sehen, woher ich das bekomme, vielleicht gibts das in irgendeiner Berliner Bibliothek, mein "Büchergeld" ist, naja, nicht mehr viel davon übrig diesen Monat, was ich frei ausgeben könnte, muß bißchen was in studienrelevante Literatur investieren. Aber die beiden Bücher, die Du und Siri mir empfohlen habt, klingen lohnenswert.

 

Vielleicht geh ich auch tatsächlich mal bei denen vorbei und schau mal selbst, wie das ist. Was ich etwas eigenartig finde, ist, daß es in Berlin vom Opus Dei wohl einmal das Haus Feldmark gibt, da gibt es aber nur Veranstaltungen für Männer (zumindest was die geistlichen Angebote angeht), und das Haus Sconenberch, das selbe in Grün für die Damen....an dieser Geschlechtertrennung scheint was dran zu sein.

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(1740) Meppen. Gegen den Dominikanerpater und langjährigen Berater von Kanzler Kohl, Basilius Streithofen, ermittelt die Staatsanwaltschaft Osnabrück wegen Volksverhetzung. Im Oktober 1992 hatte er bei einem Vortrag in Meppen geäußert, Juden und Polen seien "die größten Ausbeuter des deutschen Steuerzahlers". [...] Streithofen verteidigte sich mit dem Hinweis, die Bemerkung sei ihm "rausgerutscht". Kritiker hielten ihm entgegen, herausrutschen könne nur, was man insgeheim denke. (DER SPIEGEL, 25.1.93; Süddeutschen Zeitung, 27.1.93)
Quelle Edited by Sokrates
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John L. Allen Opus Dei

Endlich mal kein Buch das kein Mitglied des Werks, oder ein sog "Aussteiger" geschrieben hat

GErade erst gesehen.

 

Natürlich gibt es schon länger Bücher, die nicht von Aussteigern geschrieben wurden.

 

Peter Hertel: Schleichende Übernahme. Josemaría Escrivá, sein Opus Dei und die Macht im Vatikan. Publik-Forum, Oberursel 2003, ISBN 3-88095-130-6

 

Peter Hertel: Benedikts Stoßtrupp. Das Opus Dei und der deutsche Papst. Hörbuch-CD. Hoerscheiben, Karlsruhe 2005

 

Joseph J. M. Garvey, Willibald Feinig: Elternführer durch das Opus Dei. In: Javier Ropero: Im Bann des Opus Dei - Familien in der Zerreißprobe. S. 265-344. Düsseldorf 1995, ISBN 3-54521100-2

 

Interessant und informativ: Der Wikipedia-Artikel über das Opus-Dei

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(1740) Meppen. Gegen den Dominikanerpater und langjährigen Berater von Kanzler Kohl, Basilius Streithofen, ermittelt die Staatsanwaltschaft Osnabrück wegen Volksverhetzung. Im Oktober 1992 hatte er bei einem Vortrag in Meppen geäußert, Juden und Polen seien "die größten Ausbeuter des deutschen Steuerzahlers". [...] Streithofen verteidigte sich mit dem Hinweis, die Bemerkung sei ihm "rausgerutscht". Kritiker hielten ihm entgegen, herausrutschen könne nur, was man insgeheim denke. (DER SPIEGEL, 25.1.93; Süddeutschen Zeitung, 27.1.93)
Quelle

Ui, ein Gesinnungsverbrechen, das macht mich jetzt sehr betroffen!
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Ui, ein Gesinnungsverbrechen, das macht mich jetzt sehr betroffen!

Gesinnungsverbrechen sind erlaubt, wenn man das 11. Gebot beachtet. :huh:

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Ui, ein Gesinnungsverbrechen, das macht mich jetzt sehr betroffen!

Gesinnungsverbrechen sind erlaubt, wenn man das 11. Gebot beachtet. :lol:

Ich dachte das lautet "Du sollst Freude am Sex haben." :huh:
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OneAndOnlySon
Vielleicht geh ich auch tatsächlich mal bei denen vorbei und schau mal selbst, wie das ist. Was ich etwas eigenartig finde, ist, daß es in Berlin vom Opus Dei wohl einmal das Haus Feldmark gibt, da gibt es aber nur Veranstaltungen für Männer (zumindest was die geistlichen Angebote angeht), und das Haus Sconenberch, das selbe in Grün für die Damen....an dieser Geschlechtertrennung scheint was dran zu sein.

Das ist im Werk immer so. In Köln gibt es den Maarhof, in dem auch der Jungen-Jugendclub Feuerstein untergebracht ist für Männer und Haus Sonnenfeld für Frauen. Außerdem gibt es noch das Studentinnenwohnheim Müngersdorf. Ich kenne praktisch kein Opus Dei-Haus, in dem Männer und Frauen leben. Bei dem Bildungshaus (Hardtberg) in Kreuzweingarten (Eifel) bin ich mir aber unsicher, ob dort Frauen und Männer übernachten können.

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Kürzlich bin ich auf ein älteres Buch gestoßen, das nach offenbar größeren Hexentreibereien in Köln im Anschluß an die erste Einsetzung zweier Opus-Dei-Priester als Gemeindepfarrer in einer Kölner Pfarrei geschrieben wurde und sich mit Herkunft und Wesen dieses Werkes beschäftigt:

 

Basilius Streithofen [Dominikaner; d. V.]: Die Divisionen des Papstes. Vom Wertewandel in den Klöstern, 1988

 

Er sieht das OD als der heutigen Zeit angepaßte besondere Nachfolge, da es ein Laienwerk ist und die Heiligung des Alltags sowie die Gottesbegegnung in den alltäglichen Verrichtungen zum Inhalt hat.

 

 

Das klingt auch sehr interessant, dann werd ich mal sehen, woher ich das bekomme, vielleicht gibts das in irgendeiner Berliner Bibliothek, mein "Büchergeld" ist, naja, nicht mehr viel davon übrig diesen Monat, was ich frei ausgeben könnte, muß bißchen was in studienrelevante Literatur investieren. Aber die beiden Bücher, die Du und Siri mir empfohlen habt, klingen lohnenswert.

 

Vielleicht geh ich auch tatsächlich mal bei denen vorbei und schau mal selbst, wie das ist. Was ich etwas eigenartig finde, ist, daß es in Berlin vom Opus Dei wohl einmal das Haus Feldmark gibt, da gibt es aber nur Veranstaltungen für Männer (zumindest was die geistlichen Angebote angeht), und das Haus Sconenberch, das selbe in Grün für die Damen....an dieser Geschlechtertrennung scheint was dran zu sein.

 

Ich habe es noch nicht ganz durchgelesen, aber die Geschlechtertrennung ist dort auch erwähnt. Das Buch bietet im kürzeren ersten Teil einen Schnelldurchgang durch die Ordensgeschichte, im zweiten Teil eine Vorstellung von Gründer, Idee und Leben des OD. Eine Innenansicht im eigentlichen Sinne ist es wohl nicht, weil der Autor ja Dominikaner ist. Es dürfte nur noch in Bibliotheken zu haben sein.

 

PS: Sich das ganze einfach mal persönlich anzusehen scheint sowieso das Beste zu sein. Wenn eine Idee oder Bewegung gegen den Zeitgeist zu verstoßen scheint und dann auch noch ins Gerede kommt wissen auf einmal alle ganz genau Bescheid. Meist ist das aber nur aufgewärmtes und angereichertes Vorurteil ohne Realitätsbezug, wie ich selber weiß. Von den ganzen Weisheiten der sofasitzenden Außenstehenden ist also in Richtung Objektivität und Realität wenig zu erwarten.

Edited by soames
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(1740) Meppen. Gegen den Dominikanerpater und langjährigen Berater von Kanzler Kohl, Basilius Streithofen, ermittelt die Staatsanwaltschaft Osnabrück wegen Volksverhetzung. Im Oktober 1992 hatte er bei einem Vortrag in Meppen geäußert, Juden und Polen seien "die größten Ausbeuter des deutschen Steuerzahlers". [...] Streithofen verteidigte sich mit dem Hinweis, die Bemerkung sei ihm "rausgerutscht". Kritiker hielten ihm entgegen, herausrutschen könne nur, was man insgeheim denke. (DER SPIEGEL, 25.1.93; Süddeutschen Zeitung, 27.1.93)
Quelle

Hat das auch irgendwas mit seinem Buch zu tun? Oder mit dem OD? Oder zeigt das zu beidem nur wieder Deinen pseudokritischen Geist? :huh:

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(1740) Meppen. Gegen den Dominikanerpater und langjährigen Berater von Kanzler Kohl, Basilius Streithofen, ermittelt die Staatsanwaltschaft Osnabrück wegen Volksverhetzung. Im Oktober 1992 hatte er bei einem Vortrag in Meppen geäußert, Juden und Polen seien "die größten Ausbeuter des deutschen Steuerzahlers". [...] Streithofen verteidigte sich mit dem Hinweis, die Bemerkung sei ihm "rausgerutscht". Kritiker hielten ihm entgegen, herausrutschen könne nur, was man insgeheim denke. (DER SPIEGEL, 25.1.93; Süddeutschen Zeitung, 27.1.93)
Quelle

Hat das auch irgendwas mit seinem Buch zu tun? Oder mit dem OD?

Es zeigt eine interessante Korrellation zwischen einer Wertschätzung des Opus Dei und gewissen politischen Ideen. Nicht mehr und nicht weniger.

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(1740) Meppen. Gegen den Dominikanerpater und langjährigen Berater von Kanzler Kohl, Basilius Streithofen, ermittelt die Staatsanwaltschaft Osnabrück wegen Volksverhetzung. Im Oktober 1992 hatte er bei einem Vortrag in Meppen geäußert, Juden und Polen seien "die größten Ausbeuter des deutschen Steuerzahlers". [...] Streithofen verteidigte sich mit dem Hinweis, die Bemerkung sei ihm "rausgerutscht". Kritiker hielten ihm entgegen, herausrutschen könne nur, was man insgeheim denke. (DER SPIEGEL, 25.1.93; Süddeutschen Zeitung, 27.1.93)
Quelle

Hat das auch irgendwas mit seinem Buch zu tun? Oder mit dem OD?

Es zeigt eine interessante Korrellation zwischen einer Wertschätzung des Opus Dei und gewissen politischen Ideen. Nicht mehr und nicht weniger.

Das ist also eine politische Idee. Wenn ich nicht wüßte wie Du und andere Gleichgesinnte denken würde ich mich jetzt wundern. Wahrscheinlich willst Du aber auch zu bedenken geben, daß wahrscheinlich der Dominikanerorden zumindest in Deutschland ein Sammelbecken übelsten rechtsradikalen Denkens sei etc. Logisch wäre es jedenfalls und wesentlich überzeugender belegt als gegenüber dem OD. Willst Du uns aber nicht auch noch den Ausgang Deiner Nachrede auf P. Streithofen mitteilen? Oder begnügst Du Dich schon mit diesem kleinen Wurf?

 

Abgesehen davon kann man Deinen Schluß nur ziehen, wenn man das Buch nicht kennt. Aber bei hyperkritischen und angeblich rationalistischen Zeitgenossen ist sowas ja heute Normalzustand.

Edited by soames
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Abgesehen davon kann man Deinen Schluß nur ziehen, wenn man das Buch nicht kennt. Aber bei hyperkritischen und angeblich rationalistischen Zeitgenossen ist sowas ja heute Normalzustand.

Ich habe keinen Schluss gezogen. Ich habe eine Korrellation festgestellt. Die kausalen Schlüsse, die Du mir unterstellst (zB.: "der Dominikanerorden ist ein Sammelbecken rechtsradikaler Umtriebe"), habe ich nicht gemacht und sie wären auch rein logisch nicht zulässig. Mal ganz davon abgesehen, dass sie, soweit ich das beurteilen kann, sachlich vollkommen falsch sind.

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John L. Allen Opus Dei

Endlich mal kein Buch das kein Mitglied des Werks, oder ein sog "Aussteiger" geschrieben hat

GErade erst gesehen.

 

Natürlich gibt es schon länger Bücher, die nicht von Aussteigern geschrieben wurden.

 

Peter Hertel: Schleichende Übernahme. Josemaría Escrivá, sein Opus Dei und die Macht im Vatikan. Publik-Forum, Oberursel 2003, ISBN 3-88095-130-6

 

Peter Hertel: Benedikts Stoßtrupp. Das Opus Dei und der deutsche Papst. Hörbuch-CD. Hoerscheiben, Karlsruhe 2005

 

Joseph J. M. Garvey, Willibald Feinig: Elternführer durch das Opus Dei. In: Javier Ropero: Im Bann des Opus Dei - Familien in der Zerreißprobe. S. 265-344. Düsseldorf 1995, ISBN 3-54521100-2

 

Interessant und informativ: Der Wikipedia-Artikel über das Opus-Dei

 

Herr Hertel war mal mitglied und gehz damit hausieren ist also nicht objektiv

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(1740) Meppen. Gegen den Dominikanerpater und langjährigen Berater von Kanzler Kohl, Basilius Streithofen, ermittelt die Staatsanwaltschaft Osnabrück wegen Volksverhetzung. Im Oktober 1992 hatte er bei einem Vortrag in Meppen geäußert, Juden und Polen seien "die größten Ausbeuter des deutschen Steuerzahlers". [...] Streithofen verteidigte sich mit dem Hinweis, die Bemerkung sei ihm "rausgerutscht". Kritiker hielten ihm entgegen, herausrutschen könne nur, was man insgeheim denke. (DER SPIEGEL, 25.1.93; Süddeutschen Zeitung, 27.1.93)
Quelle

das disqualifziert den hochwürdigen Pater natürlich ein korrektes buch zu schreiben

einfach lächerlich

auch die sog von dir empfohlenen bücher zum Opus Dei

die herrschaften bemühen sich ja gar nicht um objektivität vor allem herr hertel also alles nicht empfehlenswert um sich ein objektives bild zu machen

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Herr Hertel war mal mitglied und gehz damit hausieren ist also nicht objektiv

Dass Hertel Opus Dei Mitglied gewesen sein soll, ist mir neu. Das würde mich auch sehr wundern.

 

Im Übrigen müsstest Du Dich mit Soames einigen, ob man den OD-Kritikern eher vorwerfen muss, dass sie von außen kommen, und somit angeblich keine Ahnung haben, oder dass sie von innen kommen und daher angeblich befangen sind. :huh:

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das disqualifziert den hochwürdigen Pater natürlich ein korrektes buch zu schreiben

Hat das wer behauptet? Es ordnet sein Urteil in den richtigen Kontext ein.

 

einfach lächerlich

auch die sog von dir empfohlenen bücher zum Opus Dei

die herrschaften bemühen sich ja gar nicht um objektivität vor allem herr hertel also alles nicht empfehlenswert um sich ein objektives bild zu machen

Diese Ausführungen ordnen Dich auch in den richtigen Kontext ein. Wenn es noch nötig wäre.

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Gott zum Gruße,

 

über das Opus Dei kursieren ja viele Meinungen, Vorurteile vielleicht auch Halbwahrheiten. Die einen Halten das OD für die verfechter des wahren Glaubens, andere für den ersten Schritt zurück ins Mittelalter. Ich muß gestehen, das ich, wenn ich den Namen Opus Dei höre, erst einml an eine Bewegung rückwärtsgerichteter Fanatiker denke (in einer Diskussion unter Freunden bezeichnete ich das OD als "katholische Taliban"). Dabei muß ich zugeben, das ich, außer von seiner Exitenz, nicht allzuviel überdas Opus Dei weis. Das willl ich ändern.

Wo kann man sich darüber Informieren. Wie komme ich an die Fakten, mit derer Hilfe ich meine Vorurteile entweder erhärten oder ablegen kann? Insider werden das Opus Dei wahrscheinlich über den großen Blken loben und als den einzig richtigen Weg darstellen, Außenstehende beschreiben es eher als den einzig wahren Irrweg. Gibt neutrale, objektive Autoren, Internetseiten o. ä. mit derren Hilfe ich mir ein Neutrales Bild zeichnen kann?

 

Tschö!

Frank

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Soweit ich weiß war Hertel Opus Dei Mitglied aber da kann ich mich irren

generel halte ich gar nichts davon wenn ehemahlige mitglieder als experten herangezogen werden egal ob jetzt beim Opus Dei oder einer beliebige Sekte Gruppe ect sie sind einfach nicht in der Lage objektiv zu sein

im überigen muß ich mich mit niemand einigen:-)

jedenfalls ist das buch vin herrn ellen sehr objektiv und nicht unkritisch

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an dieser Geschlechtertrennung scheint was dran zu sein.

 

Das ist ein Kennzeichen von ganz mysteriösen, geheimen Geheimbünden, zB Lionsclubs. Grüße, KAM

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