Jump to content

Schöpfer des Himmels


Martin

Recommended Posts

Es fällt mir schwer, den Himmel als etwas Geschaffenes - räumlich, zeitlich - vorzustellen. Himmel ist für mich da, wo Gott ist.

Link to comment
Share on other sites

Die Angelika

Hallo

 

da tun sich die Engländer leichter, die unterscheiden zwischen sky und heaven.....

 

alles Liebe

 

Angelika

Link to comment
Share on other sites

Hallo

 

da tun sich die Engländer leichter, die unterscheiden zwischen sky und heaven.....

 

alles Liebe

 

Angelika

Liebe Angelika,

 

wird es dadurch einfacher?

Was hat dann Gott geschaffen? Sky oder heaven, oder beides?

 

Liebe Grüße, Gabriele

Link to comment
Share on other sites

heideggern
I believe in God, the Father Almighty, Creator of heaven and earth. And in Jesus Christ, his only Son, our Lord:...
Link to comment
Share on other sites

Die Angelika
I believe in God, the Father Almighty, Creator of heaven and earth. And in Jesus Christ, his only Son, our Lord:...

 

 

ui, das erstaunt mich jetzt.

Ich war mir sicher, dass dort eher ein sky denn ein heaven stehen würde. Wenigstens habe ich das deutsche Glaubensbekenntnis immer so verstanden gerade wegen des nachfolgenden "und der Erde"

 

okay, dann also neuer Denkansatz:

 

Ich vermute, dass Martin mit "Himmel ist da, wo Gott ist" nicht einen Ort, sondern einen Zustand, eine Seinsweise meint. Ich denke, dass die Bibel das mit "Reich Gottes" bezeichnet.

Problematisch wird es doch erst, wenn Himmel als Synonym für Gott verstanden wird. Dann taucht erst die Frage auf, ob Gott sich selbst erschaffen hat. Aber selbst die Frage lässt sioch meines Erachtens von den biblischen Aussagen her schon beantworten.

Gott hat den Himmel als 'sky' erschaffen und er erschafft immer neu (bis zur allumfassenden Vollendung) den Himmel als 'heaven'. Es ist doch so, dass durch das Wirken Gottes die ganze SChöpfung gewandelt wird in eine neue Erde, die dann eben dieses Reich Gottes, dieser Himmel im Sinne von heaven ist. Davon redet doch wohl die Offenbarung.

Oder liege ich da jetzt falsch? *grübel*

 

alles Liebe

 

Angelika

Link to comment
Share on other sites

Mariamante
Es fällt mir schwer, den Himmel als etwas Geschaffenes - räumlich, zeitlich - vorzustellen. Himmel ist für mich da, wo Gott ist.
Und was ist mit den Engeln des Himmels? Die hat Gott doch erschaffen.
Link to comment
Share on other sites

I believe in God, the Father Almighty, Creator of heaven and earth. And in Jesus Christ, his only Son, our Lord:...

 

 

ui, das erstaunt mich jetzt.

Ich war mir sicher, dass dort eher ein sky denn ein heaven stehen würde. Wenigstens habe ich das deutsche Glaubensbekenntnis immer so verstanden gerade wegen des nachfolgenden "und der Erde"

"sky" gehört zur "earth", der Gegensatz ist hier heaven

 

Es ist auch im Deutschen m.M.n. schlecht ausgedrückt durch "Himmel und Erde", statt Erde wäre "Welt" das bessere Wort.

 

Und statt "Himmel" ist das nichtexistente Äquivalent zu "heaven" gemeint.

 

Was also tatsächlich gemeint ist, ist das Diesseits und das Jenseits, das kommt (wie so vieles) im Nizaenum deutlich besser heraus als im Apostolikum, weil dort von der "sichtbaren und der unsichtbaren Welt" die Rede ist.

 

Alles andere würde uns auch in einen ziemlichen Glaubenskonflikt bringen, denn einen "Himmel" im Sinne von Sky gibt es ja eigentlich gar nicht, wir bezeichnen damit ja lediglich die "Aussicht", die wir von unserem Planeten haben.

 

Wäre der gemeint, dann wäre es, wie wenn wir beten würden "Schöpfer unseres Hauses und der schönen Aussicht von dort", aber Er hat ja viel mehr geschaffen als nur die schöne Aussicht

 

Werner

Edited by Werner001
Link to comment
Share on other sites

Es fällt mir schwer, den Himmel als etwas Geschaffenes - räumlich, zeitlich - vorzustellen. Himmel ist für mich da, wo Gott ist.

Unter Himmel ist das Geistige, - das Gott ausgeht - zu verstehen und Erde das Materielle das aus dem Geistigen hervorgeht. Himmel und Erde sind daher Zustände. Himmel und Erde sind auch Zustände im Menschen so wie Himmel und Hölle Zustände im Menschen sind.

Edited by rakso
Link to comment
Share on other sites

Es fällt mir schwer, den Himmel als etwas Geschaffenes - räumlich, zeitlich - vorzustellen. Himmel ist für mich da, wo Gott ist.

 

 

 

Ich verbinde mit dem Wort "Himmel" fast ausschliesslich das Reich Gottes.

 

 

zu "räumlich" fallen mir immer wieder die goldenen Gassen von Jerusalem ein und die Wohnung die Christus mir bereiten möchte. Bin mal gespannt was das für eine Wohnung sein wird. :huh:

 

und bei "zeitlich" muss ich immer an den Satz denken: Meine Zeit ist die Ewigkeit...

 

 

gby

 

bernd

Link to comment
Share on other sites

wolfgang E.
........Himmel und Erde sind auch Zustände im Menschen .....

Womit wir wieder bei der rasko'schen Pseudognosis gelandet sind.

Link to comment
Share on other sites

........Himmel und Erde sind auch Zustände im Menschen .....

Womit wir wieder bei der rasko'schen Pseudognosis gelandet sind.

Es ist Doch verwunderlich, dass wenn einem die Argumente ausgehen und einem die Sichtweise nicht schmeckt, zu minderwertigen Formulierungen und Titulierungen gegriffen wird. Hast wirklich keine anderen Argumente mehr als diese "liebevollen Ergüsse" ?
Link to comment
Share on other sites

Schöpfer der sichtbaren und der unsichtbaren Welt. Oder anders - es gibt nichts, dass nicht er erschaffen hätte. Das kann ich gut nachvollziehen.

 

Der Stolperstein war für mich das "Vater unser IM Himmel" - das klingt, als ob jemand an einem Ort sei. EInen Ort, den er zwar selber geschaffen hat, aber an den er gebunden wäre, weil er nur dort sein könnte - im Himmel.

 

Und wenn man dann Himmel und Erde als Verschiedenes sehen würde - wäre es identisch, brauchte man nicht zwei Namen - dann KÖNNTE Gott nicht "auf" der Erde sein. Das erscheint mir dann aber wieder für Gott unwahrscheinlich, oder anders, eine Beschränkung, die unglaubwürdig ist (eben weil sie eine Beschränkung ist).

 

Der erste Schritt wird sein, das Gegensatzpaar der deutschen Sprache zu verlassen. Erde - da stehen wird drauf. Himmel, da segeln die Wolken rum. Mit dem Sichtbaren und dem Unsichtbaren (= Alles) wird es nachvollziehbarer.

 

Bleibt dann noch das "im Himmel" des Vaterunser. Im Unsichtbaren? Der Gedanke von Bernd, dass "Himmel" verschiedene Bedeutungen haben kann, ist interessant. Aus dem Vaterunser heraus könnte das heißen.

 

Da, wo du bist, Vater ist der Himmel, dein Reich. Das Reich, das vollständig immer da ist, wo du bist, und ein wenig auch schon da, wo Menschen deinen Willen tun. Dein Reich ist gekommen, wenn dein Wille auf der Erde geschieht wie im Himmel.

 

So ähnlich, Bernd?

 

Herzliche Grüße

Martin

Link to comment
Share on other sites

Ja Martin, ich würde das so ähnlich sehen.

 

Wir können schon ansatzweise hier auf der Erde den Himmel schmecken - aber eben noch nicht ganz. Wir sehen und schmecken ja teilweise auch immer noch die Auswüchse der Sünde in uns und auf dieser Erde.

 

Und ich behalte bei dieser Sichtweise auch immer die Verheissung Gottes im Auge, dass diese Erde auf die wir jetzt leben - vergehen wird. Sie wird auf Ewigkeit KEINEN Bestand haben. Von daher kommt das Reich Gottes wohl auf Erden - wird sich aber in seinem ganzen Ausmass nicht hier im "Alten" manifestieren - sondern einst im NEUEN. Denn sonst könnte man die Aussage Christi: Ich mache ALLES neu, nicht verstehen.

 

Dazu fällt mir noch ein weiteres Bild ein: wie war das mit dem neuen Wein? Der gehört doch auch nicht in alte Schläuche...

 

 

gby

 

bernd

Link to comment
Share on other sites

Wenn man sich auf den ersten Schöpfungsbericht bezieht, dann ist der Himmel all das, was man am Himmel sieht. Der Schöpfungsberich stellt sich das so vor, dass alles von Wasser umgeben ist und Gott zum einen ein Himmelsgewölbe erschafft, dass das Wasser oberhalb der Erde vond der Erde trennt und die Meere, in denen sich die Wasser unterhalb der Erde sammeln.

Genaugenommen ist nach dem Schöpfungsberich tatsächlich die Erde und der Himmel, d.h. der Rest des Universums gemeint.

 

Man kann natürlich dann im weiteren sinne die philosophisch theologischen Aspekte christlichen Denkens hinzunehmen und von einer Seinshierarchie ausgehen, in der es einige Hierarchiestufen im Himmel gibt, eben die Engel. Dann wäre mit Himmel und Erde eben diese Seinshierarchie gemeint und Erde meinte das immantente und Himmel das transzendente Geschaffene.

Link to comment
Share on other sites

×
×
  • Create New...