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Ich will Kath. werden


sascha2801

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Also. Ich will Katholisch werden. Ich weiß nicht wie ich es meinem Vater sagen soll. Das Problem ist nämlich, dass er Moslem ist. Wer kann mir helfen?

Gruß

Sascha

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[ keine Werbung fuer andere Foren - letzter Hinweis - Elrond ]

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Also. Ich will Katholisch werden. Ich weiß nicht wie ich es meinem Vater sagen soll. Das Problem ist nämlich, dass er Moslem ist. Wer kann mir helfen?

Stellt sich erst mal die Frage, wie du als moslimischer Sohn auf so eine Idee kommst ?

Und diese Antwort solltest du dann einfach auch dem Vater so vortragen.

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Also. Ich will Katholisch werden. Ich weiß nicht wie ich es meinem Vater sagen soll. Das Problem ist nämlich, dass er Moslem ist. Wer kann mir helfen?

Gruß

Sascha

 

Alles Gute!

!

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Keine Postings der Form "Dieses interessante Thema diskutierst Du am besten hier <link zum Forum>, da habe ich schon ganz viele tolle Anregungen her"

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Also. Ich will Katholisch werden. Ich weiß nicht wie ich es meinem Vater sagen soll. Das Problem ist nämlich, dass er Moslem ist. Wer kann mir helfen?

Gruß

Sascha

liebe Sascha, willst Du dich äußerlich oder innerlich zu Jesus bekennen ? Denn an der äußerlichen Form liegt nicht soviel wie an der inneren Herzens-Entscheidung zu Jesus. Denn diese ist die allein gültige Entscheidung. was liegt denn an den äußeren Formen.

 

Denn die innere Anbetung ist vor Gott endlos wertvoller. als alles andere. Denn das Herz muß Gott lieben, der im Menchen Jesus auf die Welt gekommen ist. Denn in welchen Glaubens-Bett du liegst, ist zweitrangig, denn die äußeren Formen haben vor Gott keinen Wert.

 

liebe Grüße von Oskar

Edited by rakso
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Hallo Sascha2801,

 

erstmal herzlichen Glückwunsch zu dieser Entscheidung. Es ist schwierig, einzuschätzen, wie (und, ehrlich gesagt, ob) Du das am Besten Deinem Vater sagst, wenn man Deinen Vater nicht kennt. Ich würde Dir nur raten, sehr gründlich darüber nachzudenken, es gibt schon teilweise heftige Reaktionen bei christlichen Eltern, deren Kinder die Konfession wechseln, aber das wichtigste ist, daß Du weißt, warum- diese Gründe sollte Dein Vater dann auch nachvollziehen können, sowas macht man ja nicht aus einer Laune heraus, und das wird ihm sicher auch klar sein.

 

Alles Gute auf Deinem Weg. Vielleicht erzählst Du bei Gelegenheit mal mehr darüber, warum Du katholisch werden willst. Ich bin auch erst katholisch geworden, dieses Jahr in der Osternacht, war vorher evangelisch- glücklicherweise hatte meine Familie da aber großes Verständnis für.

 

Gruß, abitibi

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Caelo, bitte keine weiteren Off-Topics hier in F&A. Schau Dir die Board-Profile an.

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Ich habe eine erneutes Offtopic von Caelo, der es offenbar nicht versteht, abgespalten und in die Katakombe verschoben. Bitte zur Frage, warum Caelo gelöscht wurde, dort weiterdiskutieren.

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Also. Ich will Katholisch werden. Ich weiß nicht wie ich es meinem Vater sagen soll. Das Problem ist nämlich, dass er Moslem ist. Wer kann mir helfen?

Gruß

Sascha

 

Das ist ein schwerwiegendes Problem. Durch Deine Konversion sagst Du Deinem Vater ja indirekt, dass Du all das, an das er glaubt - und das er Dir vielleicht auch vermittelt hat oder vermitteln wollte - für falsch hältst. Ich kenne Deine Situation nicht, aber es ist durchaus möglich, dass es zu einem Bruch zwischen Dir und Deinem Vater kommt. Du musst entscheiden, was Dir wichtiger ist.

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Also. Ich will Katholisch werden. Ich weiß nicht wie ich es meinem Vater sagen soll. Das Problem ist nämlich, dass er Moslem ist. Wer kann mir helfen?

Gruß

Sascha

 

Hallo Sascha,

 

es ist natürlich schwierig, dir zu raten, da wir ja nicht wissen, wie gläubig dein Vater ist und wie "ernst" er den Glauben nimmt.

Konversion zum Christentum ist im "radikalen" Islam ja eine sehr schlimme Angelegenheit.

Von daher würde ich dir raten einmal nachzudenken, wie dein Vater z.B. auf solche Nachrichten reagiert hat, dass jemand zum Christentum konvertiert ist.

Ist dein Vater sehr gläubig oder ist für ihn die Religion eher etwas traditionelles? Hat er die Empörung über eine Konversation geteilt oder war er eher gemäßigter Ansicht?

 

Es geht natürlich um dich, doch mußt du dir klar sein, dass dein Schritt auch soziale und gesellschaftliche Konsequenzen - nicht nur seitens deines Vaters, sondern auch deines religiösen Umfeldes - hat.

 

Jedenfalls wünsche ich dir viel Glück und die Einsicht für die richtige Entscheidung und den Mut, die sich daraus ergebenen Konsequenzen zu tragen. :huh:

 

Viele Grüße

Ellen

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Sag ihm erst, Du wollest Atheist werden. Dann ist er vielleicht erleichtert, daß Du "nur" katholisch wirst. :huh:

 

*SCNR*

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Grüße !

 

Nun, da stehen erst Einmal tausend Fragen im Raum....

Lebt Dein Vater in Deiner Nähe, warum ist die Meinung oder die Gefühle Deiner Mutter scheinbar Nebensache, woher kommt Deine Familie, hast Du Geschwister, unverheiratete Schwestern.....und selbst wenn das alles geklärt und im grünen Bereich wäre, es mag einen Cousin dritten Grades geben, der dennoch in den Tisch beißt. Sunnit, Shiit ? Welcher Rechtsschule ? Ein Bruch wird es so oder so, Du kannst Deine Familie schlecht noch in die Moschee begleiten. Du kennst den Koran wohl besser als ich, was er zum Thema Schriftbesitzer zu sagen hat.

 

Es bleibt ein einsamer Weg, den Du beschreiten willst, und helfen... wie soll man das ?

Mit jedem Rat, den ich geben würde, hätte ich zugleich das Gefühl ein Stück Verantwortung mitzutragen. Das kann ich nicht.

 

Wie alt ist Dein Vater ? Der christliche Glauben, bis in die heutige Zeit hinein, ist es gewohnt, dass es manchmal nötig ist im Verborgenen zu blühen. Wäre es Denkbar dem Gebot, Vater und Mutter zu ehren, ganz einfach dadurch zu folgen.... dass Du schlicht die Klappe hälst ?

 

Ja, ja, ich weiß schon „wer seinen Vater oder seine Mutter mehr liebt als mich..... der ist meiner nicht Wert". Aber ob das auf „katholisch werden" gemünzt war... na , ich weiß nicht.

Oft kommt man durch schlechte Ratgeber ins Verderben. Oft wird durch Überhasst und falschem Eifer Unglück angerichtet.

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Sag ihm erst, Du wollest Atheist werden. Dann ist er vielleicht erleichtert, daß Du "nur" katholisch wirst. :huh:

Basram Tibi hat einmal im Fernsehen erklärt, mit Christen können viele Muslims gut verhandeln. Hingegen ein Atheist sei für viele sowas wie ein Tier. Also Deine Empfehlung ist nicht so gut...

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Ich habe einen Bekannten, der Musslim ist, und der will eine Christin aus Indonesien heiraten. Er selbst ist kein radikaler Musslim, nur in Indonesien gibt es sogar den musslimischen Terrorismus, von daher versteht sich, daß die Mutter den Reisepaß der Tochter versteckt hat, damit sie nicht nach Deutschland kommen kann, um ihn zu heiraten.

 

Daher ist sicher ein Unterschied, wenn ein Musslim zum Christentum sich bekehren will, ob die Eltern streng gläubige oder auch intolerante Leute sind. Ähm, wenn manche ihre Religion wirklich ernst nehmen würden, müßten sie auf den Begriff der Barmherzigkeit Gottes stoßen.

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Also. Ich will Katholisch werden. Ich weiß nicht wie ich es meinem Vater sagen soll. Das Problem ist nämlich, dass er Moslem ist. Wer kann mir helfen?

Gruß

Sascha

liebe Sascha, willst Du dich äußerlich oder innerlich zu Jesus bekennen ? Denn an der äußerlichen Form liegt nicht soviel wie an der inneren Herzens-Entscheidung zu Jesus. Denn diese ist die allein gültige Entscheidung. was liegt denn an den äußeren Formen.

 

Denn die innere Anbetung ist vor Gott endlos wertvoller. als alles andere. Denn das Herz muß Gott lieben, der im Menchen Jesus auf die Welt gekommen ist. Denn in welchen Glaubens-Bett du liegst, ist zweitrangig, denn die äußeren Formen haben vor Gott keinen Wert.

 

liebe Grüße von Oskar

 

Lieber Oskar

Bist du dir so sicher, dass die äußere Form vor Gott keinen Wert hat.

 

Die äußere Form ist der Ausdruck der inneren Form und somit hängen beide zusammen. Beide haben ihren je eigenen Wert.

 

 

Liebe Sascha,

 

wenn du die äußere Form wechselen möchtest, denke ich, sind innere Gründe vorhanden, die dich zu diesem Schritt hinführen.

Vielleicht können in diesem Formum Menschen dir Auskunft geben, die zu einer anderen Kirche konvertiert sind z.B. von der evangelischen Kirche in die katholische Kirche, über ihrer Probleme und Schwierigkeiten und was ihnen geholfen hat in der neuen äußerne Form Heimat und Geborgenheit zu finden.

Bei deinem Schritt kommen denke ich noch größere Probleme auf dich zu.

Der Vater des Glaubens, Abraham, ist dein Verbindungspunkt, denn du kannst nicht so leicht mit deiner ganzen Vorgeschichte brechen, du bringst sozusagen diese deine Geschichte mit in die Kirche hinein. Was zu Spannungen führen wird, davon gehe ich aus, aber in welchem auch ein großer Reichtum für beide Seiten beinhalten wird.

Wenn du wechselst, wünsche ich Dir eine Person, die dich auf diesem deinem schwierigen Weg begleitet, damit dieser Weg zum Segen wird für dich und auch für deine Eltern.

 

Walter

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Hat er die Empörung über eine Konversation geteilt oder war er eher gemäßigter Ansicht?
Also da müsste die Konversation schon ziemlich heftig gewesen sein, daß man sich darüber hätte echauffieren müsste. Edited by Flo77
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Sag ihm erst, Du wollest Atheist werden. Dann ist er vielleicht erleichtert, daß Du "nur" katholisch wirst. :huh:

 

*SCNR*

 

Diesen Weg würde ich als den falschen bezeichnen, weil du lügen würdest und nicht ehrlich bist zu deinen Eltern.

 

Walter

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Hat er die Empörung über eine Konversation geteilt oder war er eher gemäßigter Ansicht?
Also da müsste die Konversation schon ziemlich heftig gewesen sein, daß man sich hätte darüber hätte echauffieren müsste.

 

Ups, ich meinte konvertiert.... Also, hat sich der Vater schon einmal sehr über jemanden empört, der konvertiert ist ...

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Wie es aussieht, haben wir hier jemand, die sich die Mühe gemacht hat, sich mit dem jetzigen Papst auseinander zu setzen. Sehe ich das richtig? Meistens wird nur lästerlich über ihn geredet, ohne ihn je gelesen zu haben.

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Wie es aussieht, haben wir hier jemand, die sich die Mühe gemacht hat, sich mit dem jetzigen Papst auseinander zu setzen. Sehe ich das richtig? Meistens wird nur lästerlich über ihn geredet, ohne ihn je gelesen zu haben.

 

 

Wie auch immer... Welchen Rat willst du Sascha damit vermitteln?

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Wie es aussieht, haben wir hier jemand, die sich die Mühe gemacht hat, sich mit dem jetzigen Papst auseinander zu setzen. Sehe ich das richtig? Meistens wird nur lästerlich über ihn geredet, ohne ihn je gelesen zu haben.
Wie auch immer... Welchen Rat willst du Sascha damit vermitteln?

Wie kann man denn Ratschläge geben, wenn man erstens den Hintergrund seiner Familie nicht kennt? Und niemand von uns hier kann den Erfolg garantieren, daß alles gut geht. Menschen reagieren außerdem auf gleiche Inputs auch verschieden.

 

Was mir da so einfällt ist lediglich, daß sie in erster Linie beten soll, ihr Vertrauen zuerst auf Gott legen soll. Der Erfolg steht nicht in ihrer Hand, auch nicht in meiner oder in Deiner.

 

Klar gehört es sich, daß sie behutsam sein muß, Sorge dafür tragen sollte, daß sie z.B. nicht ins Ausland verschleppt wird; ich denke aber, sie kennt ihre Familie und ihr Vater besser. Die Tatsache aber, daß sie fragt, deutet darauf hin, daß sie unsicher ist. Vielleicht ist das Beste, daß sie mit ihrem Vater am Telefon spricht, vielleicht daß sie Zeugnis gibt, die Barmherzigkeit Gottes in Jesus gefunden zu haben z.B., wie sie von Gott berührt wurde, oder was auch immer ihre Motive sind.

 

Ich als gläubiger Katholik sehe das so, daß auch Musslime legitime Gotteserfahrungen haben können, aber wenn ich Jesus kenne, kenne ich Gott besser; und ich kenne ihn als denjenigen, der sein Leben für mich hingibt.

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Einen Rat zu Deinem Verhalten gegenüber Deinem Vater zu geben ist kaum möglich, da wir ihn nicht kennen. Seine Eigenschaften: Temprament, Erziehung, Bildung, Stolz, Kultur, eigener Glaube spielen immerhin eine große Rolle. Bist Du Einzelkind oder hast Du Geschwister, die Dir vllt zur Seite stehen oder gegen Dich sind? Was ist mit Deiner Mutter? Ist sie Christin? Versteht sie Dich? Respektiert Dein Vater ihre Meinung? Eine Ehefrau kann viel für ihre Kinder erreichen.

 

Wichtig finde ich schon, dass Du zu Deiner Überzeugung stehst. Nicht wegen Gott - der sieht eh in die Herzen der Menschen - aber für Dich selber. Schließlich ist es zermürbend, seine Überzeugung verleugnen zu müssen. Es würde Dich mit der Zeit innerlich zerreißen und das kann es nicht sein. Das kann Dein Vater nicht wirklich wollen - nicht wenn Du ihm wichtig bist. Auch wenn für ihn damit ein Stück heile Welt zusammenbricht: Er kann nicht Dein Leben leben, das muss er schon Dir überlassen. Der Glaube ist eine wichtige Basis dazu. Auf jeden Fall keine faulen Kompromisse, denn damit ist noch keiner glücklich geworden.

 

Vllt ist Dein Vater entäuscht, verletzt. Aber ein Vater der sein Kind wirklich liebt, wird seine Entäuschung überwinden und spätestens beim ersten Enkelkind zu einer Versöhnung bereit sein. :huh: So sagt man hier auf dem Land und meistens stimmt es auch. Nichts wird so heiß gegessen wie gekocht und die Zeit hat schon manche Wunde geheilt.

 

Du kannst Dich aber auch an die Personen wenden, die Dich in Deiner Vorbereitungsphase zur Taufe begleiten. Es gibt gute kath. geistliche Psychologen die mit der Problematik vertraut sind. Sicherlich kann der örtliche Pfarrer Dir seine Kollegen in der Nähe benennen. Nicht zu unterschätzen ist auch die Einstellung des örtlichen Imans. Hat er großen Einfluss auf den Vater? Ist er ein tolleranter Mann oder Fanatiker? Hälte er Kontakt mit der örtlichen christlichen Gemeinde?

 

Übrigens: Auch wenn ich den Koran noch nicht ganz gelesen habe, aber wir haben hier viele Mischehen und bei großen Anlässen innerhalb der Familie gehen die Moslems auch mit in die Kirche und die Christen in die Moschee. Es gibt zwar auf beiden Seiten Fanatiker, aber in der Praxis hat sich doch eine kleine Tolleranz eingebürgert. Aber es ist natürlich auch immer eine Einstellungssache untereinander.

 

Letztlich haben beide Religionen eine wichtige Gemeinsamkeit: Das Gebot der Gottesliebe und der Nächstenliebe. Darauf solltest Du aufbauen. Egal wie. Vllt kannst Du ihm klar machen, dass die Grundwerte beider Religionen in diesem Punkt gleich sind und seine Erziehung Dir gegenüber nicht völlig sinnlos war, sondern dass Du diese wichtigen Grundwerte mitnimmst.

Edited by utah-r
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und die Christen in die Moschee.....

 

...und bekennen dort, dass es keinen Gott gibt außer Allah, und Mohammed ist sein Prophet ?

Echt ? Naja. :huh:

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