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Perverse Praktiken bei der Bundeswehr


Epicureus

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Die Bundeswehr ermittelt gegen Soldaten der Niederauerbach-Kaserne in Zweibrücken wegen angeblicher perverser Praktiken bei Aufnahmefeiern für Unteroffiziere. Es handelt sich dabei um Soldaten, die für den Einsatz im Kongo vorgesehen waren.

 

Der Sprecher der Division "Spezielle Operationen", Christian von Platen, bestätigte Presseberichte, wonach es diese Vorfälle in der Zweibrücker Kaserne gegeben haben soll. Unter anderem soll einem Soldaten Dörrobst ins Gesäß geschoben und dann mit einem Paddel darauf geschlagen worden sein. Von Platen bezeichnete die Vorfälle als "verwerflich". Nach den bisherigen Ermittlungen hätten die Soldaten freiwillig mitgemacht.

 

 

Quelle:

 

SWR-Online

 

 

 

Dazu verkneife ich mir jetzt jeglichen Kommentar (und die Arschbacken immer tüchtig zusammenkneifen, gell???) ;):lol::huh:

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Franciscus non papa

vor allem sollten erwachsene menschen imstande sein, einzelne vorfälle als das zu sehen, was sie sind, EINZELNE vorfälle.

 

aber klar, vor allem die, die nie beim bund waren, scheinen genau zu wissen, was einem "beim bund erwartet".

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Ich persönlich denke ja diese Vorfälle sind völlig fürn A****.

 

 

Abgesehen davon stimme ich FJ zu, der Bung mag ein seltsamer Verein mit noch seltsameren Vögeln darin sein, aber das solche Dinge die Regel wären das wär mir neu.

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Nun, Einzelfall hin oder her - zukünftige Unteroffiziere sind ja nicht irgendwelche Soldaten, sondern Leute, die später Menschen FÜHREN sollen. In dem Zusammenhang halte ich es für äußerst befremdlich, daß sich eine Gruppe von erwachsenen Soldaten zu so etwas "hinreißen" läßt.

 

Es handelte sich ja in dem Fall augenscheinlich nicht um die (zugegebenermaßen etwas merkwürdigen) Sexualpraktiken zweier schwuler Soldaten im stillen Kämmerlein, sondern vielmehr um einen Akt öffentlicher Demütigung und Erniedrigung innerhalb einer ganzen GRUPPE von Soldaten, ja um quasi-sadistische Handlungen. Daß so etwas beim Bund möglich sein soll, ist mir schleierhaft...

 

Wenn ich so etwas in der Schule als Lehrer bei meinen Schülern machte, flöge ich zurecht sofort aus dem Dienst. Mal sehen, was in diesem Fall geschieht...

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Wenn ich so etwas in der Schule als Lehrer bei meinen Schülern machte, flöge ich zurecht sofort aus dem Dienst. Mal sehen, was in diesem Fall geschieht...

 

Das Gleiche?

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Ich persönlich denke ja diese Vorfälle sind völlig fürn A****.

Dazu musst Du nicht persönlich denken, das steht doch schon im Artikel... :huh:

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In dem Zusammenhang halte ich es für äußerst befremdlich, daß sich eine Gruppe von erwachsenen Soldaten zu so etwas "hinreißen" läßt.

Nu komm mal wieder runter. Das sind 19- oder 20-jährige Rotzjungen - natürlich geht sowas nicht in einem Verband, der hoheitliche Aufgaben wahrnimmt, aber das ist auch noch keine Staatsaffäre. Genausowenig, wie es eine homosexuelle Orgie ist, wenn sich eine Bande von Halbwüchsigen zum Gruppenwichsen einfindet (und das sage ich als bekennender Anhänger der katholischen Sexualmoral).

 

Ich würde sagen: Aha, die Herren haben offensichtlich überschüssige Kräfte. Dann gehen wir mal die nächsten Wochenden ins Gelände, damit wir lernen, die sinnvoll im Sinne unseres Auftrags einzusetzen.

 

Ich finde es zum Kotzen, daß die Medien aus jedem Pups einen ABC-Angriff machen.

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aber klar, vor allem die, die nie beim bund waren, scheinen genau zu wissen, was einem "beim bund erwartet".

Aber die, die beim Bund waren, wissen ziemlich genau, daß man den Laden eigentlich auch auflösen könnte. Er ist einfach zu teuer und schleppt zu viele Zivilversager durch.

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In dem Zusammenhang halte ich es für äußerst befremdlich, daß sich eine Gruppe von erwachsenen Soldaten zu so etwas "hinreißen" läßt.

Nu komm mal wieder runter. Das sind 19- oder 20-jährige Rotzjungen - natürlich geht sowas nicht in einem Verband, der hoheitliche Aufgaben wahrnimmt, aber das ist auch noch keine Staatsaffäre. Genausowenig, wie es eine homosexuelle Orgie ist, wenn sich eine Bande von Halbwüchsigen zum Gruppenwichsen einfindet (und das sage ich als bekennender Anhänger der katholischen Sexualmoral).

 

Ich würde sagen: Aha, die Herren haben offensichtlich überschüssige Kräfte. Dann gehen wir mal die nächsten Wochenden ins Gelände, damit wir lernen, die sinnvoll im Sinne unseres Auftrags einzusetzen.

 

Ich finde es zum Kotzen, daß die Medien aus jedem Pups einen ABC-Angriff machen.

 

und, daß die "Betroffenen" jetzt nicht nach Kongo fahren. Grüße, KAM

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Lt. Stern müssen die Betroffenen jetzt noch nicht mal mehr in den Kongo.

 

Ich bin zwar eh gegen den Einsatz, aber die Burschen jetzt auch noch zu belohnen halte ich für das falsche Signal (wenn das Schule macht und man sich durch den Mißbrauch von Dörrobst vor Einsätzen drücken kann - eieiei ...)

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und, daß die "Betroffenen" jetzt nicht nach Kongo fahren. Grüße, KAM

Jau! Dabei könnten sie da ihre überschüssigen Kräfte richtig austoben.

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Lt. Stern müssen die Betroffenen jetzt noch nicht mal mehr in den Kongo.

 

Ich bin zwar eh gegen den Einsatz, aber die Burschen jetzt auch noch zu belohnen halte ich für das falsche Signal (wenn das Schule macht und man sich durch den Mißbrauch von Dörrobst vor Einsätzen drücken kann - eieiei ...)

Solche Leute können uns aber wirklich nicht auf verantwortungsvollen Einsätzen im Ausland vertreten. Ich frage mich nur, wieso die nicht entlassen werden.

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Zitat aus obig verlinktem Stern-Artikel:

 

 

Die Staatsanwaltschaft Zweibrücken will die internen Untersuchungen der Bundeswehr abwarten. Sollte sich dabei bewahrheiten, dass die Soldaten freiwillig mitgemacht hätten, werde die Behörde wohl nicht aktiv, sagte ein Sprecher.

 

 

 

Na klasse! Wenn alles freiwillig war, ist der Ruf der Truppe gerettet, weil es ja allen Spaß gemacht hat... :huh::lol:;)

 

Also: entweder waren die alle schwul oder bisexuell (was wohl keiner ernsthaft glauben kann), was den Vorfall dann zu einer Orgie der ungewöhnlichen Art machen würde - oder sie waren heterosexuell, dann kann man aber angesichts solcher Praktiken wohl kaum von Freiwilligkeit sprechen. Und es ist doch klar, daß jetzt jeder jeden deckt und sich auf "gegenseitiges Einvernehmen" herausredet, damit der Staatsanwalt keinen Staub mehr aufwirbeln kann.

 

Eine Krähe hackt der anderen kein Auge aus, aber ein schlechtes Licht auf die Truppe im allgemeinen wirft es immerhin. Und lieber Franz-Josef, so sehr ich Deine Erfahrung schätze - glaubst Du wirklich, eklige Initiationsriten seinen "Einzelfälle"? Ich rede ja jetzt nicht von Trockenpflaumen und Dörrpfirsichen :) , aber Mutproben und Aufnahmeriten wie diese, wo die Kandidaten vor versammelter Mannschaft gedemüdigt werden, kommen doch bestimmt öfter vor, als man denkt...

 

 

Als "Bubendummheiten" von irgendwelchen Rotzjungen kann ich den Vorfall jedenfalls nicht bewerten, Herr Krenn, äh... Blömer! :)

Edited by RationisCausa
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Die Staatsanwaltschaft Zweibrücken will die internen Untersuchungen der Bundeswehr abwarten. Sollte sich dabei bewahrheiten, dass die Soldaten freiwillig mitgemacht hätten, werde die Behörde wohl nicht aktiv, sagte ein Sprecher.

Na klasse! Wenn alles freiwillig war, ist der Ruf der Truppe gerettet, weil es ja allen Spaß gemacht hat... :huh::lol:;)

Was soll die Staatsanwaltschaft denn verfolgen, wenn die Soldaten an diesem Ritual freiwillig mitgemacht haben? Welchen Straftatbestand siehst Du denn erfüllt?

 

So etwas zu verfolgen und - wenn möglich - zu unterbinden, ist disziplinarische Aufgabe der entsprechenden Vorgesetzten in der Bundeswehr. Solche Geschmacklosigkeiten müssen wirklich nicht sein; auch bei Aufnahmeritualen gibt es Grenzen. Insbesondere, weil dabei Freiwilligkeit und Gruppendruck miteinander konkurrieren.

 

Übrigens gibt es - laut Stern - drei derartige Vorfälle in drei Jahren. Daraus wird kein Staatsnotstand.

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Da stecken sich deutsche Soldaten etwas in den A..., was andere zum Überleben brauchen....

 

Überhaupt finde ich Sex mit Früchten ziemlich geschmacklos. Mit Lebensmitteln allgemein.

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Die werden das ja nicht grad alle der Presse melden.

 

Es ist nun mal so, daß es beim Bund auch (natürlich nicht ausschließlich) sehr seltsame Typen gibt, die nirgends anders vermittelbar gewesen wären.

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Franciscus non papa
Und lieber Franz-Josef, so sehr ich Deine Erfahrung schätze - glaubst Du wirklich, eklige Initiationsriten seinen "Einzelfälle"? Ich rede ja jetzt nicht von Trockenpflaumen und Dörrpfirsichen :huh: , aber Mutproben und Aufnahmeriten wie diese, wo die Kandidaten vor versammelter Mannschaft gedemüdigt werden, kommen doch bestimmt öfter vor, als man denkt...

 

 

nun - zum thema erfahrung:

 

ich habe knapp 20 jahre immer wieder intensiven kontakt zur bundeswehr gehabt. in der frühen zeit, da ging man noch für wochen auf einen übungsplatz, teilweise zweimal im jahr vier wochen. und ich habe im lauf der zeit fast jede dienstgradgruppe durchlaufen - grins, also general wurde ich nicht.

 

es gab immer wieder mal vorfälle, die nicht in ordnung waren, und gerade rekruten wurden dann von den schon länger dienenden mannschaften bisweilen unkorrekt behandelt. aber es sind doch immer einzelfälle gewesen und normalerweise reichen die disziplinaren möglichkeiten der vorgesetzten voll und ganz aus, um die dinge zurechtzurücken.

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Wieso? Wenn einer der Soldaten Vorgesetztre der anderen waren, könnte das doch auf sexuellen Missbrauch von Schutzbefohlenen hinauslaufen...

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Übrigens gibt es - laut Stern - drei derartige Vorfälle in drei Jahren. Daraus wird kein Staatsnotstand.

 

 

 

Und die Dunkelziffer? Oder glaubst Du ernsthaft, solche Vorfälle würden im allgemeinen GEMELDET?

 

Das wäre reichlich naiv...

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Franciscus non papa
Übrigens gibt es - laut Stern - drei derartige Vorfälle in drei Jahren. Daraus wird kein Staatsnotstand.

 

 

 

Und die Dunkelziffer? Oder glaubst Du ernsthaft, solche Vorfälle würden im allgemeinen GEMELDET?

 

Das wäre reichlich naiv...

 

hm - kennst du das beschwerderecht der BW?

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Übrigens gibt es - laut Stern - drei derartige Vorfälle in drei Jahren. Daraus wird kein Staatsnotstand.

 

 

 

Und die Dunkelziffer? Oder glaubst Du ernsthaft, solche Vorfälle würden im allgemeinen GEMELDET?

 

Das wäre reichlich naiv...

 

hm - kennst du das beschwerderecht der BW?

 

 

Kennst Du den Gruppendruck in einer solchen Gemeinschaft, gerade unter sehr jungen Burschen?

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Als "Bubendummheiten" von irgendwelchen Rotzjungen kann ich den Vorfall jedenfalls nicht bewerten, Herr Krenn, äh... Blömer! :huh:

Du hast mich überzeugt! An die Wand stellen sollte man die. Und zwar ALLE!

 

Ein deutscher Soldat macht sowas nicht! Die Ehrrre und Rrrrreinheit der deutschen Wehrrrmacht, parrdon, Bundeswehrr liegt schon in ihrrren Genen.

 

Die Trrrockenpflaume ist undeutsch! Ein deutscher Arrsch brraucht kein Dörrrrrrrobst!

 

*indentischbeiß* 1./22.6.2006

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hm - kennst du das beschwerderecht der BW?
Wenn es sich tatsächlich über die gruppendynamischen Zusammenhänge in reinen Herrenclubs und das männliche Ego mit all seinen Schamschwellen, Machtallüren etc. hinwegsetzen würde, sollte man es weitergehend einsetzen - ich glaube da jedenfalls nicht einmal an eine weitreichend flächendeckende Meldedichte.
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