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Vorläufer/Wurzeln des christl. Mönchtums


KrisCGN

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Hallo,

 

auf welche Vorfläufer bzw. auf welche Wurzeln fußt das christliche Mönchstum und Ordensleben? Diverse Quellen sprechen davon, daß ein Vorläufer des christl. Mönchstums die jüdische Gruppierung der Essener war. Darüber hinaus sind jüdische Eremiten, die sich vom Tempeljudentum abgewandt hatten u. a. Vorläufer der christlichen Eremiten, die sich wiederum mehr und mehr ab dem 3. Jhd. zu Gemeinschaften zusammenschlossen.

 

Welche Wurzeln gibt es noch? Welche Quellen wißt Ihr hierzu?

 

Danke und sonnige Grüsse,

 

Kris

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Hallo,

 

auf welche Vorfläufer bzw. auf welche Wurzeln fußt das christliche Mönchstum und Ordensleben? Diverse Quellen sprechen davon, daß ein Vorläufer des christl. Mönchstums die jüdische Gruppierung der Essener war. Darüber hinaus sind jüdische Eremiten, die sich vom Tempeljudentum abgewandt hatten u. a. Vorläufer der christlichen Eremiten, die sich wiederum mehr und mehr ab dem 3. Jhd. zu Gemeinschaften zusammenschlossen.

Welche Wurzeln gibt es noch? Welche Quellen wißt Ihr hierzu?

Danke und sonnige Grüsse,

Kris

 

Besonders bedeutsam für das christliche Mönchstum sind jene "Radikalchristen", die Wüstenväter genannt werden. Sie haben sich in die Wüste zurückgezogen als Eremiten oder haben kleine Gruppen gebildet, um Gott aus ganzem Herzen zu suchen. Einer der bekanntesten ist "Antonius der Wüstenvater"

 

http://de.wikipedia.org/wiki/Antonius_der_Gro%C3%9Fe

 

Und ein Ausspruch aus den "Apophthegmata patrum":

 

Ein Altvater sprach: Die Propheten haben Bücher geschrieben. Unsere Väter aber, die nach ihnen kamen, haben aus ihnen viel gewirkt, deren Nachfolger wiederum lernten sie auswendig. Dann kam das jetzige Geschlecht und schrieb deren Taten auf Papier und Pergament und stellte sie müßig an ihre Fenster.

http://www.amazon.de/gp/product/379021406X...ce&n=299956

 

 

http://www.randomhouse.de/content/edition/..._12028_2811.pdf

Edited by Mariamante
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Hallo,

 

auf welche Vorfläufer bzw. auf welche Wurzeln fußt das christliche Mönchstum und Ordensleben? Diverse Quellen sprechen davon, daß ein Vorläufer des christl. Mönchstums die jüdische Gruppierung der Essener war. Darüber hinaus sind jüdische Eremiten, die sich vom Tempeljudentum abgewandt hatten u. a. Vorläufer der christlichen Eremiten, die sich wiederum mehr und mehr ab dem 3. Jhd. zu Gemeinschaften zusammenschlossen.

 

Welche Wurzeln gibt es noch? Welche Quellen wißt Ihr hierzu?

 

Danke und sonnige Grüsse,

 

Kris

Das habe ich im Net gefunden hoffe das hilft:

 

Monastisches Leben

Der Gedanke des Mönchtums ist nicht auf das Christentum beschränkt, er lässt sich in vielen verschiedenen Religionen und Kulturkreisen nachweisen. Die ersten christlichen Mönche finden sich in Ägypten, Palästina, Syrien und Kleinasien (Asketen, Eremiten, Zönobiten) zu Beginn des 4. Jh.s. Auch in der römischen Provinz Gallien – im heutigen Südfrankreich – gab es schon vor dem 4. Jh. mönchisches Zusammenleben. Osten und Westen standen im Austausch über die Lebensweise ihrer Asketen. Die Mitglieder einer klösterlichen Gemeinschaft (Mönche bzw. Nonnen) leben unter Einhaltung der Gelübde Gehorsam, Beständigkeit und klösterlicher Lebenswandel (Armut und Ehelosigkeit) zusammen, und zwar unter Leitung eines Abtes bzw. einer Äbtissin und unter Beachtung einer bestimmten Klosterregel. Der Dienst Gottes, dem sie sich verschrieben haben, vollzieht sich in Gebet und Arbeit. Gebet ist unmittelbarer, Arbeit mittelbarer Gottesdienst. Das gemeinschaftliche Gebet im Kloster, das Chorgebet, dessen Hauptbestandteile Psalmen und andere Schrifttexte sind, reicht mit seinen Wurzeln bis in das frühe Christentum zurück. Das Chorgebet wird auch Stundengebet genannt, weil es den Ablauf des Tages heiligt. Es umfasst folgende Gebetszeiten, die auf die Eucharistiefeier als auf ihr Zentrum hingeordnet sind: Laudes – Morgenlob; Terz, Sext, Non – Heiligung der 3., 6. und 9. Tagesstunde; Vesper – Gebet am Spätnachmittag; Komplet – Gebet vor der Nachtruhe; Nokturnen – nächtliches Gebet. Die Elemente dieser Tradition werden unsere Leserinnen und Leser auch im vorliegenden Buch finden. Die (körperliche und geistige) Arbeit ist Gottesdienst, weil sie der Welt und den Menschen im Auftrag Gottes dient. In der Einheit von Gebet und Arbeit, von Kontemplation und Aktivität mag im anbrechenden 21. Jh. so etwas wie eine Alternative zur vorherrschenden Mentalität unserer Gesellschaft sichtbar werden, eine Alternative, die sich inmitten der Modernität ihrer alten Wurzeln bewusst ist.

 

 

 

Gruß Nani

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Das habe ich im Net gefunden hoffe das hilft:

 

Monastisches Leben

(...).

 

 

Gruß Nani

Hallo Nani,

bitte gib bei solchen Zitaten eine Quelle an!

 

Werner

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