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Spiritus vivificat!


Touch-me-Flo
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Touch-me-Flo

Liebe Forenmitglieder,

 

Unter dem Motto "Spiritus vivificat" pilgerten über 40.000 Ministranten aus 18 europäischen Ländern in die Ewige Stadt am Tiber. Aus der Erzdiözese Freiburg waren allein 9.000 Pilger in Rom. Spiritus vivificat - der Geist macht lebendig, war das Motto. Und dieser Geist war zu spüren in den Straßen Roms in den alten Kirchen war der junge Geist der Ministrantinnen und Ministranten zu spüren. Die Minis hauchten den römischen Katakomben neues Leben ein. Die Katakomben sind Orte an denen sich die frühen Christen versteckten und ihre Gottesdienste feierten. Der Höhepunkt der Wallfahrt wurde natürlich durch den internationalen Gottesdienst mit Kardinal Schönborn aus Wien und der Papstaudienz am Mittwoche bestimmt. Vielleicht konnte ich euch ein wenig des Geistes der mich in Rom bewegt hat mit geben

 

Viele liebe Grüße Florian

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„Tragt die Begeisterung weiter!“

Erzbischof Zollitsch feiert in Rom Gottesdienst mit 9.000 Ministranten aus der ganzen Erzdiözese

 

Freiburg/Rom - Als Verheißung für die Zukunft der Kirche hat Erzbischof Dr. Robert Zollitsch das Engagement der 40.000 Ministranten in der Erzdiözese Freiburg bezeichnet. „Wir brauchen euch und es ist wichtig, dass ihr als junge Menschen in unseren Gemeinden mitmacht und dabei seid“, rief er am Freitag (4. August) bei einem Gottesdienst in Rom 9.000 begeisterten Jugendlichen aus dem ganzen Erzbistum zu, die an der internationalen Ministrantenwallfahrt teilnahmen.

.......

 

(Weiter im Text unter oben angegebenem Link)

 

 

Fast ein Viertel der Ministranten aus der Erzdiözese Freiburg, das erscheint mir doch recht viel. Wie kommt denn das?

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Touch-me-Flo
Fast ein Viertel der Ministranten aus der Erzdiözese Freiburg, das erscheint mir doch recht viel. Wie kommt denn das?

 

 

Die Ministrantenarbeit wird im Erzbistum Freiburg sehr sehr groß geschrieben, und da wundert es mich nicht wenn so viele Ministranten mit nach rom gehen. Ein anderer Punkt wäre vielleicht, dass es für alle Pilger aus Freiburg drei freie Schultage gab.

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Fast ein Viertel der Ministranten aus der Erzdiözese Freiburg, das erscheint mir doch recht viel. Wie kommt denn das?

 

 

Die Ministrantenarbeit wird im Erzbistum Freiburg sehr sehr groß geschrieben, und da wundert es mich nicht wenn so viele Ministranten mit nach rom gehen. Ein anderer Punkt wäre vielleicht, dass es für alle Pilger aus Freiburg drei freie Schultage gab.

 

Wird Ministantenarbeit denn in anderen Bistümern nicht so grooß geschrieben?

Kennst Du zufällig die Zahl für München?

 

Rom statt Schule, das könnte natürlich schon ein Anreiz sein. Baden-Würrtemberg waren ja die letzten mit Sommerferien, sogar später noch als die Bayern.

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Liebe Forenmitglieder,

 

Unter dem Motto "Spiritus vivificat" pilgerten über 40.000 Ministranten aus 18 europäischen Ländern in die Ewige Stadt am Tiber. Aus der Erzdiözese Freiburg waren allein 9.000 Pilger in Rom. Spiritus vivificat - der Geist macht lebendig, war das Motto. Und dieser Geist war zu spüren in den Straßen Roms in den alten Kirchen war der junge Geist der Ministrantinnen und Ministranten zu spüren. Die Minis hauchten den römischen Katakomben neues Leben ein. Die Katakomben sind Orte an denen sich die frühen Christen versteckten und ihre Gottesdienste feierten. Der Höhepunkt der Wallfahrt wurde natürlich durch den internationalen Gottesdienst mit Kardinal Schönborn aus Wien und der Papstaudienz am Mittwoche bestimmt. Vielleicht konnte ich euch ein wenig des Geistes der mich in Rom bewegt hat mit geben

 

Viele liebe Grüße Florian

 

Flo, warst Du am Abschlußgottesdienst am Freitagabend mit dem Erzbischof? Wenn ja, würde mich interessieren, wie Du den erlebt hast?

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Touch-me-Flo
Flo, warst Du am Abschlußgottesdienst am Freitagabend mit dem Erzbischof? Wenn ja, würde mich interessieren, wie Du den erlebt hast?

 

 

 

Hallo Hansjo,

 

klar war ich am Freitag auf dem abschlussgottesdienst mit unserem Erzbischof in St. Paul vor den Mauern. Mir hat der Gottesdienst sehr gefallen. Das alte Gemäuer der Kirche über dem Grab des Apostels Paulus und die jungen "Aposteln" in Form der Ministranten bildeten eine schöne Einheit. Mir hat die Miniwallfahrt gezeigt wie lebendig unsere Mutter Kirche doch ist.

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Die Katakomben sind Orte an denen sich die frühen Christen versteckten
Krampf. Die Katakomben waren damals einfach die Friedhöfe, das wissen wir aber erst seit wenigen Jahrzehnten.
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Touch-me-Flo
Die Katakomben sind Orte an denen sich die frühen Christen versteckten
Krampf. Die Katakomben waren damals einfach die Friedhöfe, das wissen wir aber erst seit wenigen Jahrzehnten.

 

In diesen Katakomben gibt es aber auch unterirdische Kirchen wo die Chtisten während der Christenverfolgung ihre Messen gefeiert haben. Mir ist durchaus klar dass es auch friedhöfe waren.

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Die Katakomben sind Orte an denen sich die frühen Christen versteckten
Krampf. Die Katakomben waren damals einfach die Friedhöfe, das wissen wir aber erst seit wenigen Jahrzehnten.

 

In diesen Katakomben gibt es aber auch unterirdische Kirchen wo die Chtisten während der Christenverfolgung ihre Messen gefeiert haben. Mir ist durchaus klar dass es auch friedhöfe waren.

 

Nein. Genau das wäre zu gefährlich gewesen, da die Katakomben zu leicht abzuriegeln waren. Gottesdienste fanden während der Verfolgung in Privathäusern statt.

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Flo, warst Du am Abschlußgottesdienst am Freitagabend mit dem Erzbischof? Wenn ja, würde mich interessieren, wie Du den erlebt hast?

Warum frägst Du speziell nach diesem Gottesdienst, hanjo?

Ich habe inzwischen die Schilderung eines Mitfeiernden gehört, der meinte, dass die Begeisterung der Jugendlichen etwas zu hohe Wellen geschlagen hat. Die Andacht und feierliche Stimmung ging verloren in den begeisterten Applausstürmen und Deutschland-Deutschland-Rufen. :huh:

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Flo, warst Du am Abschlußgottesdienst am Freitagabend mit dem Erzbischof? Wenn ja, würde mich interessieren, wie Du den erlebt hast?

Warum frägst Du speziell nach diesem Gottesdienst, hanjo?

Ich habe inzwischen die Schilderung eines Mitfeiernden gehört, der meinte, dass die Begeisterung der Jugendlichen etwas zu hohe Wellen geschlagen hat. Die Andacht und feierliche Stimmung ging verloren in den begeisterten Applausstürmen und Deutschland-Deutschland-Rufen. :huh:

 

Also Deutschland- Rufe hab ich nciht gehört.

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Nein. Genau das wäre zu gefährlich gewesen, da die Katakomben zu leicht abzuriegeln waren. Gottesdienste fanden während der Verfolgung in Privathäusern statt.

 

 

Also wir waren in den Katakomben der Heiligen Domitilla in Rom. Die kleinen Kirchenräume in den Katakomben dienten zur Feier des Totenamtes für die Toten. Über diesen Katakomben liegt die Domitillabasilika, diese ist in einem Keller. Während der Zeit der Christenverfolgung und der Ausbreitung des Christentums in Rom, war dieses Gebäude ein Privathaus.

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Franciscus non papa
zur Feier des Totenamtes
?

 

 

 

bei uns heißt das Auferstehungsfeier.

 

 

tja - auch so ne postkonziliare kuschelchristennummer. :lol::huh:

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Flo, warst Du am Abschlußgottesdienst am Freitagabend mit dem Erzbischof? Wenn ja, würde mich interessieren, wie Du den erlebt hast?

Warum frägst Du speziell nach diesem Gottesdienst, hanjo?

Ich habe inzwischen die Schilderung eines Mitfeiernden gehört, der meinte, dass die Begeisterung der Jugendlichen etwas zu hohe Wellen geschlagen hat. Die Andacht und feierliche Stimmung ging verloren in den begeisterten Applausstürmen und Deutschland-Deutschland-Rufen. :huh:

 

meine Tochter meinte, sie wäre sich vorgekommen wie in einer Disco, und nicht in einem Gottesdienst. Die Licht und die Musikshow war ihr zuviel.

 

Sie hat von Zöllitsch Zöllitsch Rufen erzählt, und dass bei jedem Wort des Bischofs gejubelt und geklatscht wurde. Schade fand sie, dass er dazu nichts gesagt hat. Sie hat mit vielen anderen den Gottesdienst verlassen.

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Touch-me-Flo
meine Tochter meinte, sie wäre sich vorgekommen wie in einer Disco, und nicht in einem Gottesdienst. Die Licht und die Musikshow war ihr zuviel.

 

Sie hat von Zöllitsch Zöllitsch Rufen erzählt, und dass bei jedem Wort des Bischofs gejubelt und geklatscht wurde. Schade fand sie, dass er dazu nichts gesagt hat. Sie hat mit vielen anderen den Gottesdienst verlassen.

 

 

Also wie in einer Disco find ich etwas übertrieben, es wurde lediglich die Decke in andren Farben angestrahlt. Ich fand dies sehr schön, das Licht im Zusammenspiel mit der schönen Decke, einfach traumhaft.

 

 

Als kleine Anmerkung, unser Erzbischof heißt Zollitsch. Ich hab die Rufe auch gehört, ich finde das jetzt nicht so tragisch, wenn man sich beispielsweise die Gottesdienste in Afrika anschaut, dort wird während dem Gottesdienst getanzt und geklatscht. Ich finde die Rufe zu unserem Erzbischof sind in gewisser Weise auch eine Anerkennung an ihn. Während der Eucharistiefeier hingegen war es ruhig und andächtig.

Ich finde es schade, dass es junge Menschen gibt die so wenig offen für neues sind.

Gruß Florian

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Also wie in einer Disco find ich etwas übertrieben, es wurde lediglich die Decke in andren Farben angestrahlt. Ich fand dies sehr schön, das Licht im Zusammenspiel mit der schönen Decke, einfach traumhaft.

 

 

Als kleine Anmerkung, unser Erzbischof heißt Zollitsch. Ich hab die Rufe auch gehört, ich finde das jetzt nicht so tragisch, wenn man sich beispielsweise die Gottesdienste in Afrika anschaut, dort wird während dem Gottesdienst getanzt und geklatscht. Ich finde die Rufe zu unserem Erzbischof sind in gewisser Weise auch eine Anerkennung an ihn. Während der Eucharistiefeier hingegen war es ruhig und andächtig.

Ich finde es schade, dass es junge Menschen gibt die so wenig offen für neues sind.

Gruß Florian

 

Für Dein Gefühl, lieber Flo, war es traumhaft schön.

Für hansjos Tochter war es zum Davonlaufen.

 

Das sind zunächst einmal einfach unterschiedliche persönliche Wertungen.

 

Ich wäre da sehr vorsichtig, aus der Wertung "Zu viel Jubel für den Bischof" zu schließen, dass da ein junger Mensch "wenig offen für Neues" ist. (Kann ich mir speziell bei hansjos Tochter übrigens nicht vorstellen.)

Vielleicht war der Jubel für ihr Gefühl tatsächlich am falschen Platz, nämlich im Gottesdienst. Oder der Jubel galt dem Falschen, nämlich nicht der Hauptperson eines Gottesdienstes. (Auch berechtigte Anerkennung kann an der falschen Stelle ausgesprochen werden.) Oder sie war ganz einfach in einer anderen Ecke, in der es übertrieben laut und lebhaft zuging.

 

Liebe Grüße, Gabriele

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