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Ökumene – eine Selbstverständlichkeit?


Erich

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[ keine Zitationsregeln beachtet - kein Beitrag - Elrond]

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OneAndOnlySon
Nachfolgenden Text habe ich gestern in unserer Gemeindezeitung gelesen und bin seitdem sprachlos und fühle mich unheimlich alt. Wie denkt Ihr darüber?

 

Vielleicht bauschen die da eine "Selbstverständlichkeit" auch ein wenig zu sehr auf, so dass man meinen könnte, dass es für den Autor eben doch nicht selbstverständlich ist. Also bei uns in der Gemeinde besuchen auch ohne das Wort "ökumenisch" seit Jahren (eher Jahrzehnten) evangelische Christen die katholischen Gottesdienste, Katholiken stehen beim evangelischen Gemeindefest am Grill und so weiter. Wir brauchten dazu noch keinen Gemeindeblattartikel, der darauf hingewiesen hat, dass ab jetzt alle Veranstaltungen auch für Nichtkatholiken offen stehen. Im Gegenteil ist mir keine Gemeinde bekannt, in der bestimmte Veranstaltungen exklusiv für Katholiken sind.

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Mich würde interessieren, wie das in der Praxis aussieht, zB dann, wenn jemand ein rundkatholisches Referat hält. Dann wird sich zeigen, ob das ganze nciht der übliche Etikettenschwindel ist.

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... Im Gegenteil ist mir keine Gemeinde bekannt, in der bestimmte Veranstaltungen exklusiv für Katholiken sind.

Schliesst das nach Deiner Meinung ausdrücklich auch Kommunion bzw. Abendmahl ein? Da würde nämlich (wohl nicht nur) bei mir derzeit die Ökumene zu Ende sein.

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... Im Gegenteil ist mir keine Gemeinde bekannt, in der bestimmte Veranstaltungen exklusiv für Katholiken sind.

Schliesst das nach Deiner Meinung ausdrücklich auch Kommunion bzw. Abendmahl ein? Da würde nämlich (wohl nicht nur) bei mir derzeit die Ökumene zu Ende sein.

 

Einen Gottesdienst bezeichne ich eigentlich nicht als Veranstaltung. Aber das ist nur so mein sprachliches Gefühl (Veranstaltungen sind etwa Pfarrfeste, Gesprächskreise, Jugendzeltlager, Reisen, Seniorenunterhaltung u.ä.)

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... Im Gegenteil ist mir keine Gemeinde bekannt, in der bestimmte Veranstaltungen exklusiv für Katholiken sind.

Schliesst das nach Deiner Meinung ausdrücklich auch Kommunion bzw. Abendmahl ein? Da würde nämlich (wohl nicht nur) bei mir derzeit die Ökumene zu Ende sein.

 

Einen Gottesdienst bezeichne ich eigentlich nicht als Veranstaltung. Aber das ist nur so mein sprachliches Gefühl (Veranstaltungen sind etwa Pfarrfeste, Gesprächskreise, Jugendzeltlager, Reisen, Seniorenunterhaltung u.ä.)

Ja, klar. Nur sollten wir das vorher abklären, wer was meint. Mit Pfarrfesten und dergleichen habe ich auch nicht das geringste Problem, auch einen nichtsakramentalen Gottesdienst, wie z.B. Kreuzweg in der Fastenzeit könnte ich mir gemeinsam mit evangelischen Christen vorstellen.

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Bin ich der einzige, den die Worte erschüttern: "und gemeinsam unseren Glauben leben ohne viel darüber nachdenken?"

 

Bedeutet Ökumene = Gehirn ausschalten?? :huh:

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Wenn sie nachdenken und darüber reden, bekommen sie am End eh nur Krach miteinander. (Erfahrung aus christlichen Internetforen. :huh: )

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Einsteinchen

Ist überhaupt die Rechtgläubigkeit noch notwendig für das Heil?

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[ keine Zitationsregeln beachtet - kein Beitrag - Elrond]

 

Mannoman, kannst du die Leute nicht eleganter wegekeln? Issjaschon peinlich für unbeteiligte Mitleser. :huh:

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[ keine Zitationsregeln beachtet - kein Beitrag - Elrond]

 

Mannoman, kannst du die Leute nicht eleganter wegekeln? Issjaschon peinlich für unbeteiligte Mitleser. :huh:

Was heißt hier "wegekeln"?

Erich kann mit der Anzahl der Versuche, ihm die allgemein gültigen Zitationsregeln zu erklären, einen Eintrag ins Guinness-Buch der Rekorde einheimsen.

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1. Die Zitationsregeln sind nicht verhandelbar, weil durch auessere rechtliche Zwaenge gegeben

2. Erich kennt diese Regeln auch und hat sie mit seiner Anmeldung virtuell unterschrieben.

3. Erich verstoesst staendig gegen die Zitationsregeln

4. Ich loesche solche Beitraege themenunabhaengig (wenn Du es nicht glaubst, benutze die Suchmaschine)

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[ keine Zitationsregeln beachtet - kein Beitrag - Elrond]

 

Mannoman, kannst du die Leute nicht eleganter wegekeln? Issjaschon peinlich für unbeteiligte Mitleser. :huh:

Was heißt hier "wegekeln"?

Erich kann mit der Anzahl der Versuche, ihm die allgemein gültigen Zitationsregeln zu erklären, einen Eintrag ins Guinness-Buch der Rekorde einheimsen.

 

Gabriele und Elrond

 

Aber Erich hatte doch geschrieben "aus meinem Gemeindeblatt" oder so ähnlich.

 

Soll er schreiben: Gemeindeblatt der Pfarrei St. Primus, Huttenstädt-Nord ?

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Oh, auch Dir empfehle ich mal einen Blick in die Zitationsregeln zu werfen. Du kennst sie leider auch nicht.

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OneAndOnlySon

... Im Gegenteil ist mir keine Gemeinde bekannt, in der bestimmte Veranstaltungen exklusiv für Katholiken sind.

Schliesst das nach Deiner Meinung ausdrücklich auch Kommunion bzw. Abendmahl ein? Da würde nämlich (wohl nicht nur) bei mir derzeit die Ökumene zu Ende sein.

Es schließt für mich grundsätzlich einmal auch sakramentale Gottesdienste mit ein. Ich hatte das Wort Veranstaltungen benutzt, ohne zwischen Gottesdiensten und Festen/Vorträgen/Ausflügen/Fahrten zu unterscheiden. Ich müsste mich allerdings insofern verbessern, dass ich "Veranstaltungen" durch "Angebote" ersetzen würde.

 

Auch ich lehne grundsätzlich die Interkommunion ab. Der vielerorts gehörte Satz, "Wir laden auch die evangelischen Mitchristen zum Abendmahl ein.", löst bei mir Ohrenkrebs aus. In erster Linie nicht wegen der Einladung an sich, sondern wegen des irreführenden Begriffs "Abendmahl". Die Eucharistiefeier ist nämlich mMn keine Wiederholung (oder Vergegenwärtigung...) des letzten Abendmahls Jesu, auch wenn die Einsetzungsworte von diesem Ereignis stammen. Das Abendmahl war einzigartig, denn es fand vor der Passion statt. Wir sind aber heute eine österliche Kirche und nach dem, was man weiß, haben auch die Urchristen *Phrasenschweinfütter* nicht als Passahmahl gefeiert - und das war ja das Abendmahl. Wir als österliche Christenheit feiern in der Eucharistie das Gedächtnis von Leiden und Auferstehung Christi und die Vergegenwärtigung des einmaligen Kreuzesopfers.

 

Mit einer Formulierung in der Art von "Wir möchten auch den evangelischen Mitchristen unter uns, die es wünschen, die Möglichkeit geben, die heilige Eucharistie, das Fleisch und Blut Christi, zu empfangen. Es muss sich jedoch niemand, der auf seinem Platz bleibt, ausgeschlossen fühlen, denn wir alle sind einer in Christus, durch ihn verbunden und so selber Leib Chrisi." könnte ich gut leben. Zugegeben, an der Formulierung könnte man noch feilen und sie ist vielleicht ein wenig hölzern aber für mich drückt sie folgendes aus: Wer wirklich die Eucharistie nach katholischem Glauben empfangen will, dem wird sie nicht vorenthalten und es bleibt eine Gewissensentscheidung des Emfängers. Das wird ja immer wieder auch im Vatikan so praktiziert. An prominenter Stelle bei Frère Roger und auch von einigen nichtkatholischen Politikern hört man immer mal wieder, dass sie die Eucharistie empfangen haben.

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Bin ich der einzige, den die Worte erschüttern: "und gemeinsam unseren Glauben leben ohne viel darüber nachdenken?"

 

Bedeutet Ökumene = Gehirn ausschalten?? :huh:

 

Es scheint so. Die Frage die sich stellt ist, wer wohl am ehesten das Gehirn ausgeschaltet hat. Die meisten Gläubigen stellen die Frage nach der Ökumene eh nicht mehr. Sie wird allenfalls noch in den Führungsetagen der beiden grossen Kirchen diskutiert. Die katholische Kirche hat sich an der Basis sowieso schon mehr der protestantischen Kirche genähert oder ist in der protestantischen Glaubenslehre aufgegangen.. Der o.g. Artikel (ich hab in noch gelesen :lol: ) verzichtet dann auch in Gänze auf irgendwelche Konventionen, man will halt gleich zu Sache kommen. Man will die Basis beschäftigen, sei es auch nur mit religiösen Eintagsfliegen.

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Die katholische Kirche hat sich an der Basis sowieso schon mehr der protestantischen Kirche genähert oder ist in der protestantischen Glaubenslehre aufgegangen.
Aber sonst bist Du noch ganz bei Trost?

 

:k035:

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Bin ich der einzige, den die Worte erschüttern: "und gemeinsam unseren Glauben leben ohne viel darüber nachdenken?"

 

Bedeutet Ökumene = Gehirn ausschalten?? :huh:

 

Es scheint so. Die Frage die sich stellt ist, wer wohl am ehesten das Gehirn ausgeschaltet hat. Die meisten Gläubigen stellen die Frage nach der Ökumene eh nicht mehr. Sie wird allenfalls noch in den Führungsetagen der beiden grossen Kirchen diskutiert. Die katholische Kirche hat sich an der Basis sowieso schon mehr der protestantischen Kirche genähert oder ist in der protestantischen Glaubenslehre aufgegangen.. Der o.g. Artikel (ich hab in noch gelesen :lol: ) verzichtet dann auch in Gänze auf irgendwelche Konventionen, man will halt gleich zu Sache kommen. Man will die Basis beschäftigen, sei es auch nur mit religiösen Eintagsfliegen.

 

 

 

Wieviele Gemeinden kennst du, dass du ein solches Urteil fällen kannst? Ich habe was gegen Pauschalurteile.

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Bin ich der einzige, den die Worte erschüttern: "und gemeinsam unseren Glauben leben ohne viel darüber nachdenken?"

 

Bedeutet Ökumene = Gehirn ausschalten?? :huh:

Ganz spontan fällt mir dazu ein "wenn ihr nicht werdet wie die Kinder"

Ich habe speziell bei dir den Eindruck, daß du auch "deinen Glauben lebst ohne viel darüber nachzudenken" im Sinn von, du lebst deinen Glauben einfach, ohne vorher darüber nachzudenken, welchen Eindruck diese oder jene deiner Glaubensäusserungen auf andere haben könnte.

 

Könnte nicht vielleicht genau das gemeint sein?

 

Daß wir alle, Katholiken wie Protestanten, unseren Glauben leben, so wie wir ihn empfinden, und bei unseren Brüdern und Schwestern der anderen Konfession auch akzeptieren, daß sie dasselbe tun?

 

Das hiesse dann etwa, daß wir die Eucharistie verehren ohne von "Botzeit mit Gebet" bei den Evangelen zu sprechen (oder das auch nur zu denken), oder daß die Evangelen die Schrift allein hochhalten ohne unsere Tradition zu verachten und so weiter.

 

Werner

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Ich habe speziell bei dir den Eindruck, daß du auch "deinen Glauben lebst ohne viel darüber nachzudenken" im Sinn von, du lebst deinen Glauben einfach, ohne vorher darüber nachzudenken, welchen Eindruck diese oder jene deiner Glaubensäusserungen auf andere haben könnte.

 

Dieser Eindruck ist machmal wirklich richtig. Mich stört es überhaupt nicht, wenn sich nach Glaubensäußerungen von mir manche Borstenviecher in den See stürzen. :huh: Soll ich denn mit meinem Glauben Gott oder die Mitmenschen im Blick haben??

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Ich habe speziell bei dir den Eindruck, daß du auch "deinen Glauben lebst ohne viel darüber nachzudenken" im Sinn von, du lebst deinen Glauben einfach, ohne vorher darüber nachzudenken, welchen Eindruck diese oder jene deiner Glaubensäusserungen auf andere haben könnte.

 

Dieser Eindruck ist machmal wirklich richtig. Mich stört es überhaupt nicht, wenn sich nach Glaubensäußerungen von mir manche Borstenviecher in den See stürzen. :huh: Soll ich denn mit meinem Glauben Gott oder die Mitmenschen im Blick haben??

Na siehst du, aber bist du dir sicher, daß das in eurem Pfarrbrief nicht ähnlich gemeint war?

 

Werner

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Die katholische Kirche hat sich an der Basis sowieso schon mehr der protestantischen Kirche genähert oder ist in der protestantischen Glaubenslehre aufgegangen.
Aber sonst bist Du noch ganz bei Trost?

 

:k035:

Eine Polemik sicherlich, aber so ganz unberechtigt mE nicht. Die Wissenslücken sind doch oft erschreckend.

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