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SPIEGEL-Artikel über Kirche in Deutschland


Rosario

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Die Gesellschaft sehnt sich wieder nach Gemeinsamkeit - und hat Frieden mit den Kirchen geschlossen: Zu wichtig sind sie als sozialer Dienstleister.

Ich beantrage die Einbindung eines kotzenden Smilies ins Forum!!! :huh:

 

Die Großorganisationen sind zur perfekten Ausrichtung von Massen-Events in der Lage, und das in durchaus erstaunlichem, singulärem Maße. Doch die emotionalen Schwingen dieser institutionalisierten, inszenierten Kollektiv-Akklamation wirken kaum nach. Sie lassen sich kaum in den Alltag des praktizierten Christentums transferieren. Sollte sich wirklich eine neue Sinnbewegung zu transzendentalen Höhen aufmachen, dann werden die christlichen Großkirchen wohl nicht ganz vorne die Fahnen und den Weihrauch schwenken.

Die Formulierung verleitet mich geradezu, dem Verfasser ein freundliches "Fürchte dich nicht!" zu erwidern. :lol:

 

Der gute Herr Prof. Walter übersieht, daß derlei Mega-Envents nur anläßlich eines Papstbesuches stattfinden. Der übliche Gottesdienst findet heutzutage in einem wesentlich kleineren Rahmen statt -- auch wenn manche Gotteshäuser für diesen kleineren Rahmen etwas überdimensioniert wirken. Und im Rahmen einer Gemeinde, die sich in ihrer Kirche zum Gottesdienst versammelt hat, wirken Rituale, insbesondere gemeinsame Rituale, sehr stark. ;)

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