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Synode von Elvira


Cbd1988

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Franciscus non papa

und was ist an dieser synode nun so schlimm gewesen, josef?

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und was ist an dieser synode nun so schlimm gewesen, josef?

 

Naja, Christen zuverbieten, mit Juden an einem Tisch zu essen, ist schon ein bisschen heavy, oder?

Edited by Rosario
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Franciscus non papa

stimmt schon, aber es sind einzig praktische regelungen einer bestimmten zeit - und hinterher ist man meist klüger.

 

jedenfalls sind offenbar keine irrlehren im eigentlichen sinn verbreitet worden.

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stimmt schon, aber es sind einzig praktische regelungen einer bestimmten zeit - und hinterher ist man meist klüger.

 

So kann man es nennen, treffender wäre es aber, es ein frühkirchliches Zeugnis christlichen Antijudaismus zu nennen.

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stimmt schon, aber es sind einzig praktische regelungen einer bestimmten zeit - und hinterher ist man meist klüger.

 

So kann man es nennen, treffender wäre es aber, es ein frühkirchliches Zeugnis christlichen Antijudaismus zu nennen.

Wann war das? 306?

Dann kann's wohl ebensogut als Detail im Ablösungsprozess des Christentums von seiner Stammreligion durchgehen. So, wie die Menschen schon sind, ist's wohl von allem etwas.

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stimmt schon, aber es sind einzig praktische regelungen einer bestimmten zeit - und hinterher ist man meist klüger.

 

So kann man es nennen, treffender wäre es aber, es ein frühkirchliches Zeugnis christlichen Antijudaismus zu nennen.

Wann war das? 306?

Dann kann's wohl ebensogut als Detail im Ablösungsprozess des Christentums von seiner Stammreligion durchgehen. So, wie die Menschen schon sind, ist's wohl von allem etwas.

 

Die Abösung vom Judentum beginnt allerdings schon während der Entstehung des Neuen Testaments! (vgl. Joh-Ev, Apg ...)

 

Können wir Christen nicht einfach nüchtern einsehen, dass es in der Geschichte des Christentums eine Feindschaft gegenüber dem Judentum gab, die wir heute als vollkommen falsch ansehen? Gerade im Zusammenhang mit der derzeitigen Diskussion über Toleranz und Aufrichtigkeit würde ich sagen: Wer Fehler in der Geschichte seiner Religionsgemeinschaft eingesteht, ist doch mit dem Rest seiner Botschaft glaubwürdiger als wer immer versucht, solche Fehler zu übertünchen.

 

Rosario

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Können wir Christen nicht einfach nüchtern einsehen, dass es in der Geschichte des Christentums eine Feindschaft gegenüber dem Judentum gab, die wir heute als vollkommen falsch ansehen? Gerade im Zusammenhang mit der derzeitigen Diskussion über Toleranz und Aufrichtigkeit würde ich sagen: Wer Fehler in der Geschichte seiner Religionsgemeinschaft eingesteht, ist doch mit dem Rest seiner Botschaft glaubwürdiger als wer immer versucht, solche Fehler zu übertünchen.

 

"bis heute" ? Nein .... "Seit geraumer Zeit" trifft's eher.

 

Es gibt mehr anti-jüdische Konzilsbeschlüsse auch aus späterer Zeit.

Synode von Narbonne (1050), 3. Laterankonzil (1179), Konzil von Oxford (1222), Konzil von Basel (1434), Synode von Ofen (1279), Synode zu Breslau (1267), ...

 

 

Ein besonderer Rüffel geht an urdu, der meinte "Wann war das? 306"

Das ist schön lange her, nicht wahr? Aber es ging ja nunmal so weiter für einige Zeit ...

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stimmt schon, aber es sind einzig praktische regelungen einer bestimmten zeit - und hinterher ist man meist klüger.

 

So kann man es nennen, treffender wäre es aber, es ein frühkirchliches Zeugnis christlichen Antijudaismus zu nennen.

Wann war das? 306?

Dann kann's wohl ebensogut als Detail im Ablösungsprozess des Christentums von seiner Stammreligion durchgehen. So, wie die Menschen schon sind, ist's wohl von allem etwas.

 

Die Abösung vom Judentum beginnt allerdings schon während der Entstehung des Neuen Testaments! (vgl. Joh-Ev, Apg ...)

 

Können wir Christen nicht einfach nüchtern einsehen, dass es in der Geschichte des Christentums eine Feindschaft gegenüber dem Judentum gab, die wir heute als vollkommen falsch ansehen? Gerade im Zusammenhang mit der derzeitigen Diskussion über Toleranz und Aufrichtigkeit würde ich sagen: Wer Fehler in der Geschichte seiner Religionsgemeinschaft eingesteht, ist doch mit dem Rest seiner Botschaft glaubwürdiger als wer immer versucht, solche Fehler zu übertünchen.

 

Rosario

 

Jo, freilich. Aber ich hoffe doch, dass du damit bei den meisten inzwischen offene Türen einrennst.

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Können wir Christen nicht einfach nüchtern einsehen, dass es in der Geschichte des Christentums eine Feindschaft gegenüber dem Judentum gab, die wir heute als vollkommen falsch ansehen? Gerade im Zusammenhang mit der derzeitigen Diskussion über Toleranz und Aufrichtigkeit würde ich sagen: Wer Fehler in der Geschichte seiner Religionsgemeinschaft eingesteht, ist doch mit dem Rest seiner Botschaft glaubwürdiger als wer immer versucht, solche Fehler zu übertünchen.

 

"bis heute" ? Nein .... "Seit geraumer Zeit" trifft's eher.

 

Es gibt mehr anti-jüdische Konzilsbeschlüsse auch aus späterer Zeit.

Synode von Narbonne (1050), 3. Laterankonzil (1179), Konzil von Oxford (1222), Konzil von Basel (1434), Synode von Ofen (1279), Synode zu Breslau (1267), ...

 

 

Ein besonderer Rüffel geht an urdu, der meinte "Wann war das? 306"

Das ist schön lange her, nicht wahr? Aber es ging ja nunmal so weiter für einige Zeit ...

Und? Meine diagnostische Vermutung mag für 306 noch zutreffen, für 1050 bis 1267 nicht mehr. Wo ist das Problem, das einen Rüffel verdient?

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