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Das Gleichnis vom Schatz im Acker


Lutheraner
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Hallo,

 

sicherlich kennt ihr alle das Gleichnis vom Schatz im Acker:

 

"Das Himmelreich gleicht einem Schatz, verborgen im Acker, den ein Mensch fand und verbarg; und in seiner Freude ging er hin und verkaufte alles, was er hatte, und kaufte den Acker." (Matthäus 13,44)

 

Das war kürzlich Thema der Predigt eines Gottesdiensts in dem wir waren. Die Auslegung war mir eigentlich klar, aber auf dem Nachhauseweg warf meine Frau einen interessanten Gedanken zu diesem Gleichnis auf, der in der Predigt nicht erwähnt wurde und den ich bisher auch nicht in Online-Predigten zu der Bibelstelle fand:

 

Ist es nicht ungerecht es für sich zu behalten, dass man diesen wunderbaren Schatz gefunden hat, vor allem dem Verkäufer des Ackers gegenüber ? Müßte man den Schatz nicht mindestens mit ihm (und natürlich auch mit vielen anderen Menschen) teilen ?

Dieser Gesichtspunkt wird hier völlig außen vor gelassen.

 

Was denkt ihr darüber ?

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Hallo,

 

sicherlich kennt ihr alle das Gleichnis vom Schatz im Acker:

 

"Das Himmelreich gleicht einem Schatz, verborgen im Acker, den ein Mensch fand und verbarg; und in seiner Freude ging er hin und verkaufte alles, was er hatte, und kaufte den Acker." (Matthäus 13,44)

 

Das war kürzlich Thema der Predigt eines Gottesdiensts in dem wir waren. Die Auslegung war mir eigentlich klar, aber auf dem Nachhauseweg warf meine Frau einen interessanten Gedanken zu diesem Gleichnis auf, der in der Predigt nicht erwähnt wurde und den ich bisher auch nicht in Online-Predigten zu der Bibelstelle fand:

 

Ist es nicht ungerecht es für sich zu behalten, dass man diesen wunderbaren Schatz gefunden hat, vor allem dem Verkäufer des Ackers gegenüber ? Müßte man den Schatz nicht mindestens mit ihm (und natürlich auch mit vielen anderen Menschen) teilen ?

Dieser Gesichtspunkt wird hier völlig außen vor gelassen.

 

Was denkt ihr darüber ?

Ich muss jedesmal daran denken, daß das Verhalten des Schatzfinders rechtswidrig ist.

Wenn ihm der Verkäufer nachweisen kann, daß er vor dem Kauf von dem Schatz wusste, kann er seinen Anteil vom Schatz verlangen.

Aber abgesehen vom Rechtlichen finde ich das verhalten des Schatzfinders nicht gerade christlich..... :huh:

 

Werner

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Hallo Werner,

 

im Matthäus- und dem Thomasevangelium gibt es ja noch ein ähnliches Gleichnis (durch Valentines Anfrage zum Thomasevangelium habe ich mich erst wieder an die Gleichnisse erinnert):

 

"Jesus sprach: Das Königreich des Vaters ist gleich einem Kaufmann, der Ware hatte und der eine Perle fand. Dieser Kaufmann war weise. Er verkaufte die Ware, er kaufte die Perle allein"

 

Hier fällt zumindest der Beigeschmack weg, dass der Verkäufer gar nicht weiß, was er verkauft.

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Hallo,

 

sicherlich kennt ihr alle das Gleichnis vom Schatz im Acker:

 

"Das Himmelreich gleicht einem Schatz, verborgen im Acker, den ein Mensch fand und verbarg; und in seiner Freude ging er hin und verkaufte alles, was er hatte, und kaufte den Acker." (Matthäus 13,44)

 

Das war kürzlich Thema der Predigt eines Gottesdiensts in dem wir waren. Die Auslegung war mir eigentlich klar, aber auf dem Nachhauseweg warf meine Frau einen interessanten Gedanken zu diesem Gleichnis auf, der in der Predigt nicht erwähnt wurde und den ich bisher auch nicht in Online-Predigten zu der Bibelstelle fand:

 

Ist es nicht ungerecht es für sich zu behalten, dass man diesen wunderbaren Schatz gefunden hat, vor allem dem Verkäufer des Ackers gegenüber ? Müßte man den Schatz nicht mindestens mit ihm (und natürlich auch mit vielen anderen Menschen) teilen ?

Dieser Gesichtspunkt wird hier völlig außen vor gelassen.

 

Was denkt ihr darüber ?

Ich muss jedesmal daran denken, daß das Verhalten des Schatzfinders rechtswidrig ist.

Wenn ihm der Verkäufer nachweisen kann, daß er vor dem Kauf von dem Schatz wusste, kann er seinen Anteil vom Schatz verlangen.

Aber abgesehen vom Rechtlichen finde ich das verhalten des Schatzfinders nicht gerade christlich..... :huh:

 

Werner

lieber Werner,

 

warum ist das Verhalten des Schatzsucher in diesem Fall rechtswidrig ? Erkennst Du nicht nicht dass das ein Gleichnis ist. Der Schatz, der hier angesprochen wird, ist die göttliche Liebe im Menschen. Die wenigsten Menschen wissen, dass Gott in ihr Herz einen Funken seines göttlichen Geistes nämlich die uneigennützige Liebe - hineingelegt hat. Dieser Liebesfunken ist der Schatz, der in uns vergraben ist. Der äußere Mensch - der Verstandes- Mensch ist derjenige, der den Schatz gefunden hat. Der Verstandes-Mensch hat also den Schatz - den Funken der göttliche Liebe - in sich, in seinem Herzen gefunden.

Vor lauter Freude verkaufte er alles - entledigte sich allen Weltliches, also alles, was ihn zu der Welt hinzog und ihn vom Herrn - dem Schatz - abzog. Diesem Schatzsucher war also der HERR und dessen Wort endlos mehr wert als alles Weltliche. mehr wert als Ruhm und Ehre, mehr wert als eine gutdotierte Stellung, mehr wert als Anerkennung und was die Welt einem zu bieten hat.

 

Diese Dinge. also die "Schätze irdischen Welt" hat unser Schatzsucher "verkauft", um zu einem noch größeren Schatz zu gelangen. Denn der HERR, dessen Wort und Wille ist der unendlich große Schatz auf dem Acker, den wir alle heben können, wenn wir nur wollen.

 

Und wenn wir diesen Schatz gefunden haben, dann können wir den Schatz - die Liebe zu Gott und daraus zum Nächsten und das Lebendige Wort Gottes - ja mit den anderen teilen, so wie die Frau des Lutheraner ja vorgeschlagen hat.

 

Und dies, Werner wird ja auch in deinem Interesse sein, diesen Schatz mit anderen zu teilen. Der Verkäufer ist aber der äußere weltliche Mensch selbst, der in seinem Innersten den wunderbaren Schatz in sich birgt und nicht davon weiß. Der Käufer ist der innere Mensch, der von diesem Schatz erfahren hat.

 

liebe grüße von Oskar

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Ich muss jedesmal daran denken, daß das Verhalten des Schatzfinders rechtswidrig ist.

Wenn ihm der Verkäufer nachweisen kann, daß er vor dem Kauf von dem Schatz wusste, kann er seinen Anteil vom Schatz verlangen.

Aber abgesehen vom Rechtlichen finde ich das verhalten des Schatzfinders nicht gerade christlich..... :a050

 

Nach heutigem Rechtsverständnis gehört ein Schatz zur Hälfte dem Finder und zur Hälfte dem Eigentümer des Grundstücks, auf dem der Schatz gefunden wurde. Unter Schatz wird allgemein eine wertvolle Sache verstanden, die lange verborgen war und deren ursprünglicher Eigentümer nicht mehr aufgefunden werden kann. Nach jüdischem Recht gab es jedoch keinen Anspruch des Grundeigentümers (in unser Rechtsverständnis gelangte dieser erst durch das römische Recht), der Fund stand dem Finder zu, sofern nicht doch ein Eigentümer aus Zeichen erkennbar oder ermittelbar war, dann mußte der Finder den Fund öffentlich bekanntmachen, um dem Eigentümer eine Chance zu geben. Mit dem Kauf des Grundstücks schuf der Jude also nur die praktische Möglichkeit den Schatz ausgraben zu können, den Rechtstitel auf den Schatz hatte er schon vorher allein. Das Gleichnis basiert auf dem Rechtsverständnis, das zu Jesu Zeit herrschte und war deshalb damals völlig unanstößig. Grüße, KAM

Edited by kam
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Hallo Lutheraner,

 

 

...sicherlich kennt ihr alle das Gleichnis vom Schatz im Acker:

 

"Das Himmelreich gleicht einem Schatz, verborgen im Acker, den ein Mensch fand und verbarg; und in seiner Freude ging er hin und verkaufte alles, was er hatte, und kaufte den Acker." (Matthäus 13,44)

 

Das war kürzlich Thema der Predigt eines Gottesdiensts in dem wir waren. Die Auslegung war mir eigentlich klar, aber auf dem Nachhauseweg warf meine Frau einen interessanten Gedanken zu diesem Gleichnis auf, der in der Predigt nicht erwähnt wurde und den ich bisher auch nicht in Online-Predigten zu der Bibelstelle fand:

 

Ist es nicht ungerecht es für sich zu behalten, dass man diesen wunderbaren Schatz gefunden hat, vor allem dem Verkäufer des Ackers gegenüber ? Müßte man den Schatz nicht mindestens mit ihm (und natürlich auch mit vielen anderen Menschen) teilen ?

Dieser Gesichtspunkt wird hier völlig außen vor gelassen.

 

Was denkt ihr darüber ?

Oskar und Kam haben Wertvolles zum Verständnis beigetragen.

 

Überlege Dir bitte weiter:

Wer wird den Acker besser kennen als der Besitzer des Ackers. Er hat den Acker doch schon viele male umgepflügt.

Deine Frau kann von der Annahme ausgehen daß der Besitzer des Ackers den Schatz kennt aber für wertlos hält.

Der Besitzer des Ackers ist froh, das sich ein Mensch gefunden hat der ihm den Acker abkauft um an den vermeintlich wertlosen Plunder zu gelangen.

 

Die Menschen damals, haben JESU Gleichnis sehr gut verstanden:

Die Besitzer des Ackers sind die Tempelpriester und Pharisäer; der Schatz den sie verachten, ist die Offenbarung der Wahrheiten GOTTES die JESUS CHRISTUS verkündet.

 

Christen behalten den Schatz der Offenbarung GOTTES nicht für sich. Sie teilen ihn mit jedem Menschen der den Schatz zu schätzen weiß.

Christen würden den Schatz sehr gerne mit den Verkäufern des Ackers, den Juden teilen. Sie wollen nicht.

 

 

Gruß

josef

Edited by josef
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Hallo,

 

sicherlich kennt ihr alle das Gleichnis vom Schatz im Acker:

 

"Das Himmelreich gleicht einem Schatz, verborgen im Acker, den ein Mensch fand und verbarg; und in seiner Freude ging er hin und verkaufte alles, was er hatte, und kaufte den Acker." (Matthäus 13,44)

 

Das war kürzlich Thema der Predigt eines Gottesdiensts in dem wir waren. Die Auslegung war mir eigentlich klar, aber auf dem Nachhauseweg warf meine Frau einen interessanten Gedanken zu diesem Gleichnis auf, der in der Predigt nicht erwähnt wurde und den ich bisher auch nicht in Online-Predigten zu der Bibelstelle fand:

 

Ist es nicht ungerecht es für sich zu behalten, dass man diesen wunderbaren Schatz gefunden hat, vor allem dem Verkäufer des Ackers gegenüber ? Müßte man den Schatz nicht mindestens mit ihm (und natürlich auch mit vielen anderen Menschen) teilen ?

Dieser Gesichtspunkt wird hier völlig außen vor gelassen.

 

Was denkt ihr darüber ?

Je mehr man Gleichnisse überzieht, umso mehr verlieren sie ihren Aussagewert. Das wurde vor einiger Zeit in der Arena an dem Wort "Ihr seid das Salz der Erde" vorgeführt.
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Ich muss jedesmal daran denken, daß das Verhalten des Schatzfinders rechtswidrig ist.

Wenn ihm der Verkäufer nachweisen kann, daß er vor dem Kauf von dem Schatz wusste, kann er seinen Anteil vom Schatz verlangen.

Aber abgesehen vom Rechtlichen finde ich das verhalten des Schatzfinders nicht gerade christlich..... :a050

 

Nach heutigem Rechtsverständnis gehört ein Schatz zur Hälfte dem Finder und zur Hälfte dem Eigentümer des Grundstücks, auf dem der Schatz gefunden wurde. Unter Schatz wird allgemein eine wertvolle Sache verstanden, die lange verborgen war und deren ursprünglicher Eigentümer nicht mehr aufgefunden werden kann. Nach jüdischem Recht gab es jedoch keinen Anspruch des Grundeigentümers (in unser Rechtsverständnis gelangte dieser erst durch das römische Recht), der Fund stand dem Finder zu, sofern nicht doch ein Eigentümer aus Zeichen erkennbar oder ermittelbar war, dann mußte der Finder den Fund öffentlich bekanntmachen, um dem Eigentümer eine Chance zu geben. Mit dem Kauf des Grundstücks schuf der Jude also nur die praktische Möglichkeit den Schatz ausgraben zu können, den Rechtstitel auf den Schatz hatte er schon vorher allein. Das Gleichnis basiert auf dem Rechtsverständnis, das zu Jesu Zeit herrschte und war deshalb damals völlig unanstößig. Grüße, KAM

So etwas ähnliches hab ich mir schon gedacht, dass das Evangelium zur Nepperei und Bauernfängerei aufruft, habe ich nicht wirklich erwartet.

Das Gleichnis hört sich halt trotzdem für meine Ohren seltsam an (und ist ein schönes Beispiel dafür, daß sich Rechtsnormen ändern können und nicht einfach aus biblischer Zeit auf heute übertragen werden können....)

 

Werner

Edited by Werner001
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Hallo,

 

danke für Eure Antworten. Was Kam und Josef schrieben war doch sehr erleuchtend, es wäre sicherlich hilfreich wenn die Pfarrer in ihren Predigten darauf eingehen würden.

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Ich muss jedesmal daran denken, daß das Verhalten des Schatzfinders rechtswidrig ist.

Wenn ihm der Verkäufer nachweisen kann, daß er vor dem Kauf von dem Schatz wusste, kann er seinen Anteil vom Schatz verlangen.

Aber abgesehen vom Rechtlichen finde ich das verhalten des Schatzfinders nicht gerade christlich..... :a050

 

Nach heutigem Rechtsverständnis gehört ein Schatz zur Hälfte dem Finder und zur Hälfte dem Eigentümer des Grundstücks, auf dem der Schatz gefunden wurde. Unter Schatz wird allgemein eine wertvolle Sache verstanden, die lange verborgen war und deren ursprünglicher Eigentümer nicht mehr aufgefunden werden kann. Nach jüdischem Recht gab es jedoch keinen Anspruch des Grundeigentümers (in unser Rechtsverständnis gelangte dieser erst durch das römische Recht), der Fund stand dem Finder zu, sofern nicht doch ein Eigentümer aus Zeichen erkennbar oder ermittelbar war, dann mußte der Finder den Fund öffentlich bekanntmachen, um dem Eigentümer eine Chance zu geben. Mit dem Kauf des Grundstücks schuf der Jude also nur die praktische Möglichkeit den Schatz ausgraben zu können, den Rechtstitel auf den Schatz hatte er schon vorher allein. Das Gleichnis basiert auf dem Rechtsverständnis, das zu Jesu Zeit herrschte und war deshalb damals völlig unanstößig. Grüße, KAM

So etwas ähnliches hab ich mir schon gedacht, dass das evangelium zur Nepperei und Bauernfängerei aufruft, habe ich nicht wirklich erwartet.

Das Gleichnis hört sich halt trotzdem für meine Ohren seltsam an (und ist ein schönes beispiel dafür, daß sich Rechtsnormen ändern können und nicht einfach aus biblischer Zeit auf heute übertragen werden können....)

 

Werner

lieber Werner,

 

das, was Du da behauptest, ist nicht ganz richtig. Das Evangelium ist das Wort Gottes. Und Gott ist Geist. Wenn aber Gott Geist ist, dann kann sein Wort auch nur geistig genommen werden. Weil aber die meisten Menschen die innere Sprache des Geistes nicht verstehen, so muß das Wort Gottes in unsere Sprache "transferiert" werden. Das heißt, die geistigen Wahrheiten aus Gott werden unserem Verständnis angepasst. Angepasst an unser Verständnis und Wortschatz. Das Ergebnis sind die Gleichnisse und Entsprechungen. Wenn Du also die hl. Schrift, die Bibel liest, dann muß Du dir immer gegenwärtig sein, dass die Propheten, Jesus und Aposteln in meisten Fällen in Gleichnissen und Entsprechungen gesprochen haben, die eben nicht buchstäblich genommen werden dürfen. Ansonsten Du immer Anstände mit der Schrift bekommen wirst, bzw. ein Gleichnis, eine Entsprechung dir immer seltsam vorkommen wird.

 

Nun ist aber das Verständnis, die Sicht der Dinge und der Wortschatz zur Zeit Jeus eine ganz andere als das Verständnis, die Sicht der Dinge und der Wortschatz unserer Zeit. Das ist was uns so schwer macht, das göttliche Wort in den Gleichnissen und Entsprechungen in seiner ganzen Tiefe zu verstehen.

 

Das kann nur göttliche Geist - von dem wir einen Funken in uns tragen - in uns. Nur wenn wir uns mit diesem göttlichen Geist verbinden und auch immer mehr eins werden, desto mehr wird sich auch der geistige Nebel, die geistige Dunkelheit in uns lichten und das göttliche Wort wird sich uns in seiner ganzen Schönheit offenbaren.

 

liebe Grüße von Oskar

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Wenn Du also die hl. Schrift, die Bibel liest, dann muß Du dir immer gegenwärtig sein, dass die Propheten, Jesus und Aposteln in meisten Fällen in Gleichnissen und Entsprechungen gesprochen haben, die eben nicht buchstäblich genommen werden dürfen.

Hört, hört!

Nur darauf wollte ich hinaus!

 

Werner

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(und ist ein schönes Beispiel dafür, daß sich Rechtsnormen ändern können und nicht einfach aus biblischer Zeit auf heute übertragen werden können....)

 

Werner

 

So allgemein gilt das nicht. Das zu Zeiten der Bibel geltende Zivilrecht war ja von den damaligen Menschen gemacht. Das kann natürlich im Rahmen des höherrangigen Rechts jederzeit geändert werden. Soweit aber in der Bibel selbst Recht gesetzt wird, traditionell als positives göttliches Recht bezeichnet, oder soweit Sätze des Naturrechts bestätigt werden, sieht das schon anders aus. Du folgst hier dem falschen Ansatz, die Texte der Bibel zu historisieren, um ihre Aussagen vermeintlichen heutigen Bedürfnissen anpassen zu können. Grüße, KAM

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