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Wann ist eine Sünde Todsünde und warum


rakso

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Franciscus non papa

griffig finde ich zu diesem thema die alte katechismusantwort:

 

1. wichtige sache

 

2. klare erkenntnis

 

3. freie entscheidung zum falschen.

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Franciscus non papa
wer kann und mag mit mir diesesThema erörtern.

 

liebe Grüße von Oskar

 

 

aber eigentlich möchte ich mit dir dieses thema nicht wirklich erörtern. hat herr lorbeer dazu nichts gesagt? :huh:

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wer kann und mag mit mir diesesThema erörtern.

 

liebe Grüße von Oskar

 

 

aber eigentlich möchte ich mit dir dieses thema nicht wirklich erörtern. hat herr lorbeer dazu nichts gesagt? :huh:

dann brauchst Du ja nicht zu antworten, oder sticht dich der Hafer ?. Warum dann so böse ? Kopfschütteln.

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Sam_Naseweiss
wer kann und mag mit mir diesesThema erörtern.

 

liebe Grüße von Oskar

Unter dem Begriff der 7 Todsünden wird ein Trieb oder Laster verstanden, der dazu führen kann, daß der Mensch sich schwer versündigt.

 

Aus diesen Neigungen kann eine Todsünde resultieren, daher eine Tat mit der sich der Mensch freiwillig von Gott abwendet. Es ist daher eine Sünde, die im vollen Bewußtsein ihrer Schwere begangen wird.

 

Siehe auch:

Die Todsünde ist wie auch die Liebe eine radikale Möglichkeit, die der Mensch in Freiheit wählen kann. Sie zieht den Verlust der göttlichen Tugend der Liebe und der heiligmachenden Gnade, das heißt des Standes der Gnade, nach sich. Wenn sie nicht durch Reue und göttliche Vergebung wieder gutgemacht wird, verursacht sie den Ausschluß aus dem Reiche Christi und den ewigen Tod in der Hölle, da es in der Macht unseres Willens steht, endgültige und unwiderrufliche Entscheidungen zu treffen. Doch wenn wir auch beurteilen können, daß eine Handlung in sich ein schweres Vergehen darstellt, müssen wir das Urteil über die Menschen der Gerechtigkeit und der Barmherzigkeit Gottes überlassen.

http://theol.uibk.ac.at/itl/377-9.html#1861

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wer kann und mag mit mir diesesThema erörtern.

 

liebe Grüße von Oskar

Unter dem Begriff der 7 Todsünden wird ein Trieb oder Laster verstanden, der dazu führen kann, daß der Mensch sich schwer versündigt.

 

Aus diesen Neigungen kann eine Todsünde resultieren, daher eine Tat mit der sich der Mensch freiwillig von Gott abwendet. Es ist daher eine Sünde, die im vollen Bewußtsein ihrer Schwere begangen wird.

 

Siehe auch:

Die Todsünde ist wie auch die Liebe eine radikale Möglichkeit, die der Mensch in Freiheit wählen kann. Sie zieht den Verlust der göttlichen Tugend der Liebe und der heiligmachenden Gnade, das heißt des Standes der Gnade, nach sich. Wenn sie nicht durch Reue und göttliche Vergebung wieder gutgemacht wird, verursacht sie den Ausschluß aus dem Reiche Christi und den ewigen Tod in der Hölle, da es in der Macht unseres Willens steht, endgültige und unwiderrufliche Entscheidungen zu treffen. Doch wenn wir auch beurteilen können, daß eine Handlung in sich ein schweres Vergehen darstellt, müssen wir das Urteil über die Menschen der Gerechtigkeit und der Barmherzigkeit Gottes überlassen.

http://theol.uibk.ac.at/itl/377-9.html#1861

 

Der Begriff " 7 Todsünden" ist irreführend. Es müsste Wurzelsünden heissen. Denn z.B. Zorn oder Neid sind nicht eo ipso "Todsünden".
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Ich finde hier die Erklärung der kgi sehr aufschlussreich:

 

 

KatholischeGlaubensInformation

 

 

 

Unter Sünde versteht man gemeinhin "etwas Böses, Verbotenes tun", genauer: gegen ein Gebot Gottes oder der Kirche verstoßen. Aber Sünde meint mehr als nur ein Regelverstoß. Den Begriff ,Sünde" kann man richtig und sinnvoll eigentlich nur benutzen, wenn man Gott mitdenkt. Wenn jemand nicht an Gott glaubt, kann er Fehler machen, Schuld auf sich laden, Gesetze übertreten, die Regeln der Höflichkeit, die Gesetze der Menschlichkeit mißachten, aber "sündigen" kann er nicht.

 

In der Sünde blockt der Mensch Gott ab; er wendet sich von ihm ab; dreht im den Rücken zu. Damit aber verschließt er sich zugleich seiner Lebensgrundlage:

 

Der Mensch lebt von Gott, seiner Zuwendung, seiner Freundschaft, seiner Liebe. Er braucht Gott wie die Pflanze die Sonne. Diese Abhängigkeit macht dem Menschen von Anfang zu schaffen. Sie macht existentielle Angst. Das Wissen ist schwer auszuhalten, daß ich in meiner Existenz abhängig bin von der freiwilligen und nicht erzwingbaren Zuwendung anderer!

 

Aus diesem Grund -so schildert es die Bibel- will der Mensch gleich am Beginn der Schöpfungsgeschichte selbst sein wie Gott: Er will sich das Leben selbst geben, sich seine Existenz aus eigener Kraft sichern. Das heißt: Er mißtraut Gott; er vertraut nicht auf Gottes Verläßlichkeit (die Bibel spricht immer wieder von Gottes "Treue"). Der Mensch kann sich aber nun einmal das Leben nicht selbst geben; er kann es sich nur nehmen. Und das bedeutet "Tod".

 

Sünde bedeutet: Der Mensch lebt verkehrt, gegen seine Natur, gegen seine ureigenen Lebensinteressen. Das hat Konsequenzen für den betreffenden Menschen und für sein Verhalten gegenüber anderen Menschen. Indem er sich von Gott abwendet, wird sein Leben dunkel, kalt, arm. Weil er sich nicht mehr beschenken läßt, wird er geizig.

 

Ängstlich muß er sichern, behalten, weil er fürchtet, weniger zu werden, zu verlieren: Er spart an Liebe, geizt mit der Zeit, denkt immer mehr an sich statt an andere. Schlimmer noch: er gibt nicht nur nicht weg, er nimmt anderen das ab, was er bekommen kann; er beutet und nutzt sie aus, er nimmt, was er braucht. Woher sonst soll er seinen Lebensunterhalt sonst bekommen? Er dreht sich nur um sich selbst statt sich offen und frei nach anderen, nach Gott, dem Leben und der Sonne auszustrecken.

 

Dies ist der Kern der Sünde: Sich von Gott abwenden, eine Welt schaffen ohne Verwiesenheit, ohne Offenheit, ohne Transparanz auf Gott hin. Durch Gebote, Normen, Werte versuchen die Religionen die Beziehung zu Gott zu regeln. Gebotsübertretungen können Symptom oder Indiz für eine grundlegendere Störung sein, die "eigentliche Sünde".

 

Daher ist für Kirche auch nicht Sünde gleich Sünde. Sie unterscheidet in leichte und läßliche Sünden und in schwere Sünden, ja sogar in "Todsünden", je nach dem, wie sehr sich ein Mensch durch seine Abkehr von Gott selbst seiner Lebensgrundlagen beraubt hat.

 

Sünde meint also immer die freie willentliche Entscheidung des Menschen gegen den geoffenbarten und überlieferten Willen Gottes zu verstoßen.

 

Voraussetzung dafür ist das voll einsichtige Wissen um sein Tun, die sowie die freie Möglichkeit des Handelns. Sünde zerstört damit Liebe, hat also immer auch einen sozialen Bezug, verhindert die weitere Verwirklichung der Liebe Gottes an den Menschen, ist letztlich gegen die Natur des Menschen selbst gerichtet.

 

Der volle Begriff der Sünde trifft nur auf die sogenannte Tod-Sünde zu. Sie ist als die aus der Personenmitte getroffene Grundentscheidung gegen Gott zu verstehen, die unwiderruflich aufrecht erhalten bleibt.

 

Im Gegensatz dazu spricht man von läßlicher Sünde, wenn es sich zwar um Verfehlungen gegen den Willen Gottes, aber nicht um grundsätzliches Ablehnen von Gottes Geboten handelt.

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Der Begriff " 7 Todsünden" ist irreführend. Es müsste Wurzelsünden heissen. Denn z.B. Zorn oder Neid sind nicht eo ipso "Todsünden".

 

Soviel ich weiß, heißt es auch nicht "7 Todsünden", sondern traditionell "7 Hauptsünden".

 

Rosario

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Der Begriff " 7 Todsünden" ist irreführend. Es müsste Wurzelsünden heissen. Denn z.B. Zorn oder Neid sind nicht eo ipso "Todsünden".

 

Soviel ich weiß, heißt es auch nicht "7 Todsünden", sondern traditionell "7 Hauptsünden".

 

Rosario

Hauptsünden - ja, auch dieser Ausdruck trifft´s.
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wer kann und mag mit mir diesesThema erörtern.

 

liebe Grüße von Oskar

 

Ich habe mit dem Wort Todsünde so meine Probleme.

 

Denn wenn ich jemand dieses so zusage, dann mache ich mich zum Richter über ihn, nicht nur hier in der irdischen Zeit, sondern auch über die ewige Zeit. Und für die ewige Zeit ist nur Jesus Christus der Richter und nicht wir Menschen.

Menschliches Verhalten muss ich immer wieder beurteilen, aber ich soll den Menschen dadruch nicht verurteilen. Beurteile den Menschen aber verurteile ihn nicht, denn wenn du ihn verurteilst machst du dich zum Herrn über ihn und nur einer ist der Herr über uns Menschen.

 

Walter

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