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8. Dezember


kam

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Damit es im Vorweihnachtstrubel, der allerorten die adventliche Stille vergrault hat, nicht ganz untergeht: Heute ist der Feiertag Mariae Empfängnis, Hochfest der ohne Erbsünde empfangenen Jungfrau und Gottesmutter Maria. Die Feier der Menschwerdung Gottes wird gewissermaßen in einem zweijährigen Doppelzyklus begangen. Auf den 8.12. folgt am 8.9. des kommenden Jahres das Fest Mariae Geburt und am 25.März des übernächsten Jahres das Hochfest der Verkündigung des Herrn, das dann auf das Weihnachtsfest in zwei Jahren hinweist. Das Unerhörte daran, der eigentliche Sinn dieses Festzyklus, liegt in dem Eingreifen Gottes in die Weltgeschichte, der Sendung seines Sohnes und damit verbunden der Heraushebung von Maria, dem Menschen, der bisher Gott am nächsten gekommen ist. Grüße, KAM

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Damit es im Vorweihnachtstrubel, der allerorten die adventliche Stille vergrault hat, nicht ganz untergeht: Heute ist der Feiertag Mariae Empfängnis, Hochfest der ohne Erbsünde empfangenen Jungfrau und Gottesmutter Maria. Die Feier der Menschwerdung Gottes wird gewissermaßen in einem zweijährigen Doppelzyklus begangen. Auf den 8.12. folgt am 8.9. des kommenden Jahres das Fest Mariae Geburt und am 25.März des übernächsten Jahres das Hochfest der Verkündigung des Herrn, das dann auf das Weihnachtsfest in zwei Jahren hinweist. Das Unerhörte daran, der eigentliche Sinn dieses Festzyklus, liegt in dem Eingreifen Gottes in die Weltgeschichte, der Sendung seines Sohnes und damit verbunden der Heraushebung von Maria, dem Menschen, der bisher Gott am nächsten gekommen ist. Grüße, KAM

 

Oder noch einfacher, dieses Marienfest will das Geheimnis der Person Jesu deuten, dass er ein ganz besonderer Mensch war von Anfang an, eben wahrer Mensch und wahrer Gott.

 

wGS

Walter

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Damit es im Vorweihnachtstrubel, der allerorten die adventliche Stille vergrault hat, nicht ganz untergeht: Heute ist der Feiertag Mariae Empfängnis, Hochfest der ohne Erbsünde empfangenen Jungfrau und Gottesmutter Maria. Die Feier der Menschwerdung Gottes wird gewissermaßen in einem zweijährigen Doppelzyklus begangen. Auf den 8.12. folgt am 8.9. des kommenden Jahres das Fest Mariae Geburt und am 25.März des übernächsten Jahres das Hochfest der Verkündigung des Herrn, das dann auf das Weihnachtsfest in zwei Jahren hinweist. Das Unerhörte daran, der eigentliche Sinn dieses Festzyklus, liegt in dem Eingreifen Gottes in die Weltgeschichte, der Sendung seines Sohnes und damit verbunden der Heraushebung von Maria, dem Menschen, der bisher Gott am nächsten gekommen ist. Grüße, KAM
Da mancher das Fest der Empfängnis Mariens mit dem Fest der Menschwerdung Jesu am 25.März verwechselt, ist der Hinweis sicher wichtig. So wie Jesus durch Maria zu uns kommen wollte, so verstehen marianische Christen, dass wir durch Maria zu Jesus kommen. An diesem Hochfest durch wir uns freuen, dass Gott Maria so mit Gnaden erfüllt hat, dass die Sünde keinen Anteil an ihr hatte. Dass Gott durch diese besondere Gnadenfülle in Maria alle Menschen beschenken wollte- da Gnadengaben immer auch für andere geschenkt sind- darf uns diesen Festtag in Dankbarbeit begehen lassen.
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So wie Jesus aus Maria geboren ist und durch Maria in die Welt gekommen ist, so ist der Schritt doch nicht schwer nachzuvollziehen, dass wir auch durch Maria zu Jesus kommen können.

 

"Wie alle Zeiten sehnt sich auch unsere Epoche nach dem Menschlichsten und Göttlichsten, was man sich denken kann:

nach Jesus und Maria -

das Wort Gottes, Sohn eines Zimmermanns;

der Sitz der Weisheit, eine Hausfrau."

 

(Chiara Lubich)

 

Dieser Satz macht Mut, uns an Maria zu wenden, die Frau, die wie wir den Alltag bestehen musste, andererseits aber eine ganz besondere Beziehung zu Gott hatte.

 

Oder, wie es in einem Marienlied ausgedrückt wird:

 

Du Frau aus dem Volke, von Gott ausersehn,

dem Heiland auf Erden zur Seite zu stehn,

kennst Arbeit und Sorge ums tägliche Brot,

die Mühsal des Lebens in Armut und Not.

 

(GL Nr. 594, 3. Strophe)

bearbeitet von Gabriele
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Da mancher das Fest der Empfängnis Mariens mit dem Fest der Menschwerdung Jesu am 25.März verwechselt, ist der Hinweis sicher wichtig.

Nun ja, so schrecklich schwer ist das doch nicht, wenn man beim Tagesgebet aufpasst:

 

Tagesgebet

 

Großer und heiliger Gott,

im Hinblick auf den Erlösertod Christi

hast du die selige Jungfrau Maria

schon im ersten Augenblick ihres Daseins

vor jeder Sünde bewahrt,

um deinem Sohn eine würdige Wohnung zu bereiten.

Höre auf ihre Fürsprache:

Mache uns frei von Sünden

und erhalte uns in deiner Gnade,

damit wir mit reinem Herzen zu dir gelangen.

Darum bitten wir durch Jesus Christus.

 

Quelle: Erzabtei Beuron

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Gerlinde Blosche

Maria hat eine wichtige Rolle in der Heilsgeschichte und dadurch eine besondere Stellung.

Als Mutter des Sohnes Gottes, der wesensgleich ist mit Gott, steht Maria auch in einer besonders engen Beziehung zu Gott.

Einen friedlichen, gesegneten Advent,Gerlinde

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Am 9. Dezember 1531 erschien die Gottesmutter Maria das erste Mal dem Indio Juan Diego. Damals wurde das Fest Maria Immaculata noch am 9. Dezember gefeiert. Durch diese Erscheinung und das damit verbundene Zeichen am Mantel des Indio erwies sich Maria als Schlangenzertreterin und als himmlische Mutter und Helferin: Millionen Indios nahmen damals den christlichen Glauben an. (Als Schlangenzertreterin erwies sich die Gottesmutter Maria hier auch deswegen, weil damals dem "Schlangengott" Menschenopfer dargebracht wurden - und dies durch die Christianisierung ein Ende fand).

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Damit es im Vorweihnachtstrubel, der allerorten die adventliche Stille vergrault hat, nicht ganz untergeht: Heute ist der Feiertag Mariae Empfängnis, Hochfest der ohne Erbsünde empfangenen Jungfrau und Gottesmutter Maria. Die Feier der Menschwerdung Gottes wird gewissermaßen in einem zweijährigen Doppelzyklus begangen. Auf den 8.12. folgt am 8.9. des kommenden Jahres das Fest Mariae Geburt und am 25.März des übernächsten Jahres das Hochfest der Verkündigung des Herrn, das dann auf das Weihnachtsfest in zwei Jahren hinweist. Das Unerhörte daran, der eigentliche Sinn dieses Festzyklus, liegt in dem Eingreifen Gottes in die Weltgeschichte, der Sendung seines Sohnes und damit verbunden der Heraushebung von Maria, dem Menschen, der bisher Gott am nächsten gekommen ist. Grüße, KAM

Oder noch einfacher, dieses Marienfest will das Geheimnis der Person Jesu deuten, dass er ein ganz besonderer Mensch war von Anfang an, eben wahrer Mensch und wahrer Gott.

Ich muss jetzt noch einmal nachfragen, weil mir das nicht ganz deutlich geworden ist:

 

Ihr beiden seid Euch also darin einig, dass Mariae-Empfängnis" weniger ein Marienfest ist, sondern vielmehr ein "Jesusfest" (unter besonderer Berücksichtigung der Rolle Mariens dabei)?

 

Und um Rosaro wieder einzufangen: Wie siehst Du dieses?

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So wie Jesus aus Maria geboren ist und durch Maria in die Welt gekommen ist, so ist der Schritt doch nicht schwer nachzuvollziehen, dass wir auch durch Maria zu Jesus kommen können.

 

"Wie alle Zeiten sehnt sich auch unsere Epoche nach dem Menschlichsten und Göttlichsten, was man sich denken kann:

nach Jesus und Maria -

das Wort Gottes, Sohn eines Zimmermanns;

der Sitz der Weisheit, eine Hausfrau."

 

(Chiara Lubich)

 

Dieser Satz macht Mut, uns an Maria zu wenden, die Frau, die wie wir den Alltag bestehen musste, andererseits aber eine ganz besondere Beziehung zu Gott hatte.

 

Oder, wie es in einem Marienlied ausgedrückt wird:

 

Du Frau aus dem Volke, von Gott ausersehn,

dem Heiland auf Erden zur Seite zu stehn,

kennst Arbeit und Sorge ums tägliche Brot,

die Mühsal des Lebens in Armut und Not.

 

(GL Nr. 594, 3. Strophe)

 

 

ja wenn se meine arme SChwester MAria nur eine Frau aus dem Volke hätten sein lassen, anstatt sie mit x Glorien etc.pp. zuzukleistern...ich weiß schon, waraum mir meine kleine MAdonnenfigur so lieb ist:

 

maria.JPG

 

alles Liebe

 

Angelika

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ja wenn se meine arme SChwester MAria nur eine Frau aus dem Volke hätten sein lassen, anstatt sie mit x Glorien etc.pp. zuzukleistern...ich weiß schon, waraum mir meine kleine MAdonnenfigur so lieb ist:

alles Liebe

 

Angelika

Jesus selbst sagt, dass der geringste im Himmel größer ist als Johannes der Täufer- der als der Vorläufer Jesu und als Prophet große Hochachtung genoß . Die von jedem Makel der Sünde und der Erbsünde freie jungfräuliche Gottesmutter Maria ist also im Himmel - nach diesen Worten Jesu- sicher nicht mehr jene einfache Frau aus dem Volk, als das sie in dieser Strophe drei eines modernisierten Liedes hingestellt wird. Von manchen Marienferehrern wird eine solche Formulierung nicht nur als unzureichend sondern als Frechheit empfunden. Aber die Sensibilität der modernen Liedumdichter ist wohl von einer anderen Art. bearbeitet von Mariamante
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Die von jedem Makel der Sünde und der Erbsünde freie jungfräuliche Gottesmutter Maria ist also im Himmel - nach diesen Worten Jesu- sicher nicht mehr jene einfache Frau aus dem Volk, als das sie in dieser Strophe drei eines modernisierten Liedes hingestellt wird. Von manchen Marienferehrern wird eine solche Formulierung nicht nur als unzureichend sondern als Frechheit empfunden. Aber die Sensibilität der modernen Liedumdichter ist wohl von einer anderen Art.

Weshalb ist Maria nicht mehr die einfache Frau aus dem Volke?

romeroxav

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Die von jedem Makel der Sünde und der Erbsünde freie jungfräuliche Gottesmutter Maria ist also im Himmel - nach diesen Worten Jesu- sicher nicht mehr jene einfache Frau aus dem Volk, als das sie in dieser Strophe drei eines modernisierten Liedes hingestellt wird. Von manchen Marienferehrern wird eine solche Formulierung nicht nur als unzureichend sondern als Frechheit empfunden. Aber die Sensibilität der modernen Liedumdichter ist wohl von einer anderen Art.

Weshalb ist Maria nicht mehr die einfache Frau aus dem Volke?

romeroxav

Weil die himmlische Herrlichkeit unser Leben verwandelt- Gott macht "alles neu".
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Die von jedem Makel der Sünde und der Erbsünde freie jungfräuliche Gottesmutter Maria ist also im Himmel - nach diesen Worten Jesu- sicher nicht mehr jene einfache Frau aus dem Volk, als das sie in dieser Strophe drei eines modernisierten Liedes hingestellt wird. Von manchen Marienferehrern wird eine solche Formulierung nicht nur als unzureichend sondern als Frechheit empfunden. Aber die Sensibilität der modernen Liedumdichter ist wohl von einer anderen Art.

Weshalb ist Maria nicht mehr die einfache Frau aus dem Volke?

romeroxav

Weil die himmlische Herrlichkeit unser Leben verwandelt- Gott macht "alles neu".

Dürfen wir Maria nicht mehr als das ansprechen, was sie einstmals war?

Ist es eine Frechheit, darauf hinzuweisen, dass Maria einstmals, bevor sie zur Himmelskönigin wurde, eine Frau aus dem Volke der Juden war?

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Die von jedem Makel der Sünde und der Erbsünde freie jungfräuliche Gottesmutter Maria ist also im Himmel - nach diesen Worten Jesu- sicher nicht mehr jene einfache Frau aus dem Volk, als das sie in dieser Strophe drei eines modernisierten Liedes hingestellt wird. Von manchen Marienferehrern wird eine solche Formulierung nicht nur als unzureichend sondern als Frechheit empfunden. Aber die Sensibilität der modernen Liedumdichter ist wohl von einer anderen Art.

Weshalb ist Maria nicht mehr die einfache Frau aus dem Volke?

romeroxav

Weil die himmlische Herrlichkeit unser Leben verwandelt- Gott macht "alles neu".

Dürfen wir Maria nicht mehr als das ansprechen, was sie einstmals war?

Ist es eine Frechheit, darauf hinzuweisen, dass Maria einstmals, bevor sie zur Himmelskönigin wurde, eine Frau aus dem Volke der Juden war?

Es ist manchmal so, dass innerlich sehr reiche Menschen demütig und bescheiden sind, und man ihren Reichtum nicht sieht. Ich denke man würde einer solchen Person nicht gerecht, wenn man sie nur als armen Mann oder als arme Frau aus dem Volk ansieht - und erst recht wird man dem schönsten Geschöpf Gottes durch diese Zuordnung gerecht- ausser man kennt sie nur als die arme Frau und hat noch nichts davon gehört, dass sie die Mutter des göttlichen Erlösers ist. Dann kann man es ja nicht besser wissen. bearbeitet von Mariamante
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Weshalb ist Maria nicht mehr die einfache Frau aus dem Volke?

romeroxav

Weil die himmlische Herrlichkeit unser Leben verwandelt- Gott macht "alles neu".

Ja Gott erhöht die Niedrigen? Denkst Du Maria betet das Magnifikat nicht mehr in der himmlischen Herrlichkeit? Vergießt Maria, dass es Gott war, der auf ihre Niedrigkeit geschaut hat? Maria bleibt demütig, d.h. sie vergißt nicht dass sie die Frau aus dem Volke ist. Deshalb lieben Sie vor allem die Armen und Kleinen und nicht die Mächtigen. Was haben die on Maria zu erwarten, einer Umstürzlerin: "Die Mächtigen stürzt er vom Thron!"

romeroxav

bearbeitet von romeroxav
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Weshalb ist Maria nicht mehr die einfache Frau aus dem Volke?

romeroxav

Weil die himmlische Herrlichkeit unser Leben verwandelt- Gott macht "alles neu".

Ja Gott erhöht die Niedrigen? Denkst Du Maria betet das Magnifikat nicht mehr in der himmlischen Herrlichkeit? Vergießt Maria, dass es Gott war, der auf ihre Niedrigkeit geschaut hat? Maria bleibt demütig, d.h. sie vergißt nicht dass sie die Frau aus dem Volke ist. Deshalb lieben Sie vor allem die Armen und Kleinen und nicht die Mächtigen. Was haben die von Maria zu erwarten, einer Umstürzlerin: "Die Mächtigen stürzt er vom Thron!"

romeroxav

Maria als Mutter der Revoluzzer zu sehen- ist das nicht Vereinnahmung? Maria lebte im Willen Gottes, im Gehorsam in der Hingabe- auch dort, wo es sehr schwer war
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Ja Gott erhöht die Niedrigen? Denkst Du Maria betet das Magnifikat nicht mehr in der himmlischen Herrlichkeit? Vergießt Maria, dass es Gott war, der auf ihre Niedrigkeit geschaut hat? Maria bleibt demütig, d.h. sie vergißt nicht dass sie die Frau aus dem Volke ist. Deshalb lieben Sie vor allem die Armen und Kleinen und nicht die Mächtigen. Was haben die von Maria zu erwarten, einer Umstürzlerin: "Die Mächtigen stürzt er vom Thron!"

romeroxav

Maria als Mutter der Revoluzzer zu sehen- ist das nicht Vereinnahmung? Maria lebte im Willen Gottes, im Gehorsam in der Hingabe- auch dort, wo es sehr schwer war

 

Die Mächtigen vom Thron stürzen, die Niedrigen erheben - ist das kein Umstürzen, keine Revolution?

Maria hat laut und deutlich ausgesprochen, was Gott tun wird, wozu Jesus in diese unsere Welt gekommen ist. Sie verkündet den Willen Gottes.

Maria ließ sich von Gott vereinnahmen.

War das falsch?

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Die Mächtigen vom Thron stürzen, die Niedrigen erheben - ist das kein Umstürzen, keine Revolution?

Maria hat laut und deutlich ausgesprochen, was Gott tun wird, wozu Jesus in diese unsere Welt gekommen ist. Sie verkündet den Willen Gottes. Maria ließ sich von Gott vereinnahmen.

War das falsch?

Jesus kam in die Welt, den Menschen mit Gott zu versöhnen. Dass dabei der Hochmut des Menschen gestürzt wird ist schon richtig- aber ich habe den Eindruck, dass dieses Gebet politisch missbraucht wurde und wird. bearbeitet von Mariamante
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Weshalb ist Maria nicht mehr die einfache Frau aus dem Volke?

romeroxav

Weil die himmlische Herrlichkeit unser Leben verwandelt- Gott macht "alles neu".

Ja Gott erhöht die Niedrigen? Denkst Du Maria betet das Magnifikat nicht mehr in der himmlischen Herrlichkeit? Vergießt Maria, dass es Gott war, der auf ihre Niedrigkeit geschaut hat? Maria bleibt demütig, d.h. sie vergißt nicht dass sie die Frau aus dem Volke ist. Deshalb lieben Sie vor allem die Armen und Kleinen und nicht die Mächtigen. Was haben die von Maria zu erwarten, einer Umstürzlerin: "Die Mächtigen stürzt er vom Thron!"

romeroxav

Maria als Mutter der Revoluzzer zu sehen- ist das nicht Vereinnahmung? Maria lebte im Willen Gottes, im Gehorsam in der Hingabe- auch dort, wo es sehr schwer war

Aha, ich vereinnahme Maria, wenn ich sage, dass sie auch in der Herrlichkeit des Himmels noch zu dem Gebet steht, dass die Kirche jeden Tag am Abend betet, aber Du vereinnahmst sie nicht wenn Du sagst, sie sei nur mehr Himmelskönigin und wolle nicts mehr davon wissen die Frau aus dem volke zu sein?

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Die Mächtigen vom Thron stürzen, die Niedrigen erheben - ist das kein Umstürzen, keine Revolution?

Maria hat laut und deutlich ausgesprochen, was Gott tun wird, wozu Jesus in diese unsere Welt gekommen ist. Sie verkündet den Willen Gottes. Maria ließ sich von Gott vereinnahmen.

War das falsch?

Jesus kam in die Welt, den Menschen mit Gott zu versöhnen. Dass dabei der Hochmut des Menschen gestürzt wird ist schon richtig- aber ich habe den Eindruck, dass dieses Gebet politisch missbraucht wurde und wird.

Dein Problem ist, dass Du in jede Disskussion ein Riesenpacket Deiner Vorurteile reinpackst. Ich brauch Deine Antwoten gar nict abzuwarten. Das ist so leich vorauszusehen, dass ich deine Antwort auch selbst schreiben könnte.

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Weshalb ist Maria nicht mehr die einfache Frau aus dem Volke?

romeroxav

Weil die himmlische Herrlichkeit unser Leben verwandelt- Gott macht "alles neu".

Ja Gott erhöht die Niedrigen? Denkst Du Maria betet das Magnifikat nicht mehr in der himmlischen Herrlichkeit? Vergießt Maria, dass es Gott war, der auf ihre Niedrigkeit geschaut hat? Maria bleibt demütig, d.h. sie vergißt nicht dass sie die Frau aus dem Volke ist. Deshalb lieben Sie vor allem die Armen und Kleinen und nicht die Mächtigen. Was haben die von Maria zu erwarten, einer Umstürzlerin: "Die Mächtigen stürzt er vom Thron!"

romeroxav

Maria als Mutter der Revoluzzer zu sehen- ist das nicht Vereinnahmung? Maria lebte im Willen Gottes, im Gehorsam in der Hingabe- auch dort, wo es sehr schwer war

 

Soll das nicht einfach heißen, daß die irdischen Kategorien Macht und Reichtum vor Gott keine Rolle spielen, er mißt nach anderem Maßstab. Das ist in vielen Darstellungen des Jüngsten Gerichts zum Ausdruck gebracht, wo sowohl auf der Seite der Seligen als auch der der Verdammten Leute aus allen Ständen dargestellt werden. Freilich hat der Geringe beim Einlassen auf das Evangelium nichts zu verlieren, der Mächtige muß freilich zunächst einmal den Versuchungen zum Mißbrauch der Macht widerstehen und darf seine Macht nicht um jeden Preis verteidigen, was das Risiko des Machtverlustes erhöht. Grüße, KAM

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Die Mächtigen vom Thron stürzen, die Niedrigen erheben - ist das kein Umstürzen, keine Revolution?

Maria hat laut und deutlich ausgesprochen, was Gott tun wird, wozu Jesus in diese unsere Welt gekommen ist. Sie verkündet den Willen Gottes. Maria ließ sich von Gott vereinnahmen.

War das falsch?

Jesus kam in die Welt, den Menschen mit Gott zu versöhnen. Dass dabei der Hochmut des Menschen gestürzt wird ist schon richtig- aber ich habe den Eindruck, dass dieses Gebet politisch missbraucht wurde und wird.

Ah - diese Stelle ist nicht wörtlich zu verstehen?

Nicht die real Mächtigen werden gestürzt, dieser Begriff steht für den Hochmut des Menschen?

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Die Mächtigen vom Thron stürzen, die Niedrigen erheben - ist das kein Umstürzen, keine Revolution?

Maria hat laut und deutlich ausgesprochen, was Gott tun wird, wozu Jesus in diese unsere Welt gekommen ist. Sie verkündet den Willen Gottes. Maria ließ sich von Gott vereinnahmen.

War das falsch?

Jesus kam in die Welt, den Menschen mit Gott zu versöhnen. Dass dabei der Hochmut des Menschen gestürzt wird ist schon richtig- aber ich habe den Eindruck, dass dieses Gebet politisch missbraucht wurde und wird.

Ah - diese Stelle ist nicht wörtlich zu verstehen?

Nicht die real Mächtigen werden gestürzt, dieser Begriff steht für den Hochmut des Menschen?

 

Also die Stelle im Magnifikat Lukas 1, 51 f:

 

Er verwirft die Herzen voll Hochmut, Gewalthaber stützt er vom Thron, Niedrige hebt er empor

 

drückt den Hochmut doch wörtlich aus. Hast du eine andere Übersetzung?

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Dein Problem ist, dass Du in jede Disskussion ein Riesenpacket Deiner Vorurteile reinpackst. Ich brauch Deine Antwoten gar nict abzuwarten. Das ist so leich vorauszusehen, dass ich deine Antwort auch selbst schreiben könnte.
Dein Problem hier ist, dass du ins Persönliche abgleitest- und was hat dies mit dem Thema 8.Dezember konkret zu tun???????????????????????????????????
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Die Mächtigen vom Thron stürzen, die Niedrigen erheben - ist das kein Umstürzen, keine Revolution?

Maria hat laut und deutlich ausgesprochen, was Gott tun wird, wozu Jesus in diese unsere Welt gekommen ist. Sie verkündet den Willen Gottes. Maria ließ sich von Gott vereinnahmen.

War das falsch?

Jesus kam in die Welt, den Menschen mit Gott zu versöhnen. Dass dabei der Hochmut des Menschen gestürzt wird ist schon richtig- aber ich habe den Eindruck, dass dieses Gebet politisch missbraucht wurde und wird.

Ah - diese Stelle ist nicht wörtlich zu verstehen?

Nicht die real Mächtigen werden gestürzt, dieser Begriff steht für den Hochmut des Menschen?

 

Also die Stelle im Magnifikat Lukas 1, 51 f:

 

Er verwirft die Herzen voll Hochmut, Gewalthaber stützt er vom Thron, Niedrige hebt er empor

 

drückt den Hochmut doch wörtlich aus. Hast du eine andere Übersetzung?

Die Einheitsübersetzung lautet:

 

51 Er vollbringt mit seinem Arm machtvolle Taten: / Er zerstreut, die im Herzen voll Hochmut sind;

52 er stürzt die Mächtigen vom Thron / und erhöht die Niedrigen.

 

Ich weiß nicht, auf welche Übersetzung Du Dich berufst.

Meine Frage war jedenfalls:

Der Satz er stürzt die Mächtigen vom Thron bzw. Gewalthaber stützt er vom Thron, das ist nicht wörtlich zu nehmen?

Gestürzt wird einzig und alleine der Hochmut?

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