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Eucharistie - Mitte des Lebens und der Kirche


peterp

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Liebe Forenbewohner,

 

ich möchte dieses Thema aufwerfen, da mir eine enorme Kluft zwischen dem kirchlich/theologischen Anspruch und der tatsächlichen Wirkung zu bestehen scheint.

 

So wird die Kirche nicht müde die zentrale Bedeutung der Eucharistie für den Glauben zu betonen ("lebensnotwendig", "heilsnotwendig", etc.). Aber wie geht dieser Anspruch mit der Realität zusammen? Wir wissen, dass immer weniger Menschen die Messe besuchen und viele derer die es noch tun die Eucharistie eben nicht als Zentrum, sondern lediglich als einen von mehreren Bestandteilen der Liturgie sehen.

Wie kann die Kirche die entscheidende Bedeutung der Eucharistie begründen, wenn gleichzeitig hunderte Millionen von Christen (andere Konfessionen) das Abendmahl rein symbolisch verstehen und damit offenbar absolut zufrieden sind und nicht das Gefühl haben, es würde ihnen etwas fehlen (v.a. Reformierte)?

Wie kann die Kirche ihre Überzeugungen von der Eucharistie als eine den Menschen grundlegend verwandelnde Kraft begründen, wenn es gleichzeitig viele (kommunizierende) Katholiken gibt, die alles andere als einen verwandelten Eindruck machen, sondern im Gegenteil häufig eher frustriert und verhärtet wirken?

Kurzum, wie kann die Kirche all das, was sie der Eucharistie an "Wirkungen" zuschreibt begründen, wenn die menschliche und kirchliche Realität diesem Glauben oftmals direkt zu widersprechen scheint?

 

Für mich perönlich möchte ich noch hinzufügen, dass ich an die Kraft der Sakramente glaube, mich aber nichtsdestotrotz die oben formulierten Fragen sehr beschäftigen.

 

LG, Peter

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Wie kann die Kirche die entscheidende Bedeutung der Eucharistie begründen,
sollen wir über die Eucharistie abstimmen?? Was wahr ist entscheidet die Mehrheit??
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Wie kann die Kirche die entscheidende Bedeutung der Eucharistie begründen,

sollen wir über die Eucharistie abstimmen?? Was wahr ist entscheidet die Mehrheit??

 

Nein, aber ich denke die von mir formulierte Frage ist dennoch berechtigt und verdient es ernstgenommen zu werden.

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Wie kann die Kirche die entscheidende Bedeutung der Eucharistie begründen,

sollen wir über die Eucharistie abstimmen?? Was wahr ist entscheidet die Mehrheit??

 

Nein, aber ich denke die von mir formulierte Frage ist dennoch berechtigt und verdient es ernstgenommen zu werden.

Also gut:

 

Wen verstehst Du unter den hunderten von Millionen Gläubigen, die das Abendmahl symbolisch sehen? Katholiken, Orthodoxe, wohl die altorientalischen Kirchen, Anglikaner (zumindest formal) und Lutheraner (ebenfalls mindestens formal) sehen das nicht so. Wen also hast Du im Blick und wie kommst Du auf diese Zahl?

 

Warum ist es ein Kriterium, ob diese Leute mit ihrer Glaubenssicht zufrieden sind? Beeinflußt das die Wahrheit?

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Wie kann die Kirche die entscheidende Bedeutung der Eucharistie begründen,

sollen wir über die Eucharistie abstimmen?? Was wahr ist entscheidet die Mehrheit??

 

Nein, aber ich denke die von mir formulierte Frage ist dennoch berechtigt und verdient es ernstgenommen zu werden.

Also gut:

 

Wen verstehst Du unter den hunderten von Millionen Gläubigen, die das Abendmahl symbolisch sehen? Katholiken, Orthodoxe, wohl die altorientalischen Kirchen, Anglikaner (zumindest formal) und Lutheraner (ebenfalls mindestens formal) sehen das nicht so. Wen also hast Du im Blick und wie kommst Du auf diese Zahl?

 

Hunderte Millionen mag etwa hochgegriffen sein - ich spreche von allen Reformierten, bzw. den Freikirchen. Wobei aus katholischer Sicht auch die lutherischen Kirchen nicht gültig feiern, auch wenn sie selbst an die Realpräsenz glauben. Wenn ich das recht versthe, bedeutet das, dass aus katholischer Sicht Christus bei der lutherischen Abendmahlfeier nicht real präsent ist.

 

Warum ist es ein Kriterium, ob diese Leute mit ihrer Glaubenssicht zufrieden sind? Beeinflußt das die Wahrheit?

 

Die Wahrheit kann dadurch natürlich nicht beeinflusst werden. Jedoch stellt sich die Frage, warum die Wahrheit in vielen Fällen nicht zu manifestieren scheint. Wenn die Eucharistie die den Menschen von Grund auf wandelt und Christus ähnlicher macht, warum geschieht das (sichtbar) bei nur wenigen Menschen (nimm das als ernsthafte Frage und nicht als in eine Frage verpackte Kritik).

 

Provokant formuliert könnte man fragen: müssten die Katholiken nicht bessere Menschen sein, wenn sie regelmäßig Kommunizieren? Ghandi hats schon so ähnlich formuliert, und die Frage steht weiter im Raum.

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Liebe Forenbewohner,

ich möchte dieses Thema aufwerfen, da mir eine enorme Kluft zwischen dem kirchlich/theologischen Anspruch und der tatsächlichen Wirkung zu bestehen scheint.

Diese Kluft gibt es doch seit jeher. Jesus sprach mal von Wasser predigen- Wein trinken. Die Kirche kennt auch das Sakrament der Beichte.
So wird die Kirche nicht müde die zentrale Bedeutung der Eucharistie für den Glauben zu betonen ("lebensnotwendig", "heilsnotwendig", etc.). Aber wie geht dieser Anspruch mit der Realität zusammen?
Die Kirche verkündet auch die Gebote Gottes- und wer hält sich daran?

 

Wir wissen, dass immer weniger Menschen die Messe besuchen und viele derer die es noch tun die Eucharistie eben nicht als Zentrum, sondern lediglich als einen von mehreren Bestandteilen der Liturgie sehen.
Also ich habe den Eindruck, dass bewußte Christen die hl. Messe schon von anderen Bestandteilen der Liturgie unterscheiden.
Wie kann die Kirche die entscheidende Bedeutung der Eucharistie begründen, wenn gleichzeitig hunderte Millionen von Christen (andere Konfessionen) das Abendmahl rein symbolisch verstehen und damit offenbar absolut zufrieden sind und nicht das Gefühl haben, es würde ihnen etwas fehlen (v.a. Reformierte)?
Die Kirche begründet die Notwendigkeit die Gebote Gottes zu halten auch dann, wenn unzählige Menschen sich nicht daran halten und sündigen. Die Kirche glaubt daran, dass Christus das hl. Messopfer eingesetzt hat - und dass es daher nicht der Beliebigkeit anheim gestellt werden kann, auf dieses heilbringende Erlösungsopfer zu verzichten.
Wie kann die Kirche ihre Überzeugungen von der Eucharistie als eine den Menschen grundlegend verwandelnde Kraft begründen, wenn es gleichzeitig viele (kommunizierende) Katholiken gibt, die alles andere als einen verwandelten Eindruck machen, sondern im Gegenteil häufig eher frustriert und verhärtet wirken?
Du darfst den Blick nicht engführend nur auf die hl. Eucharistie lenken- sondern solltest auch das Sakrament der Barmherzigkeit und Vergebung beachten. Ein Priester sagte: Die Frömmigkeit der Menschen kann man nicht an den besuchten Euaristiefeiern messen (die hl. Messe ist kein Nürnberger Trickter, wo einem die Gnade ohne eigene Bereitschaft und Offenheit eingeflößt wird), sondern am Besuch der hl. Beichte. Und wie es da aussieht, dürfte dir auch bekannt sein.
Kurzum, wie kann die Kirche all das, was sie der Eucharistie an "Wirkungen" zuschreibt begründen, wenn die menschliche und kirchliche Realität diesem Glauben oftmals direkt zu widersprechen scheint?
Der Glaube muss gelebt werden. Da betrifft nicht nur die heilige Eucharistie. Und ich habe den Eindruck, dass die hl. Messe nicht von allen Christen als Mittelpunkt ihrer Frömmigkeit betrachtet wird: Das ist daran zu ermessen, dass die regelmäßigen Besucher der hl. Messe am Sonntag die Kirche nicht füllen- und auch das Angebot der hl. Messen an Werktagen nicht besonders intensiv in Anspruch genommen wird.
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Die Wahrheit kann dadurch natürlich nicht beeinflusst werden. Jedoch stellt sich die Frage, warum die Wahrheit in vielen Fällen nicht zu manifestieren scheint. Wenn die Eucharistie die den Menschen von Grund auf wandelt und Christus ähnlicher macht, warum geschieht das (sichtbar) bei nur wenigen Menschen (nimm das als ernsthafte Frage und nicht als in eine Frage verpackte Kritik).
Mutter Teresa war eine Christin, die die Anbetung Gottes im Allerheiligsten Sakrament und die Feier der hl. Messe in "verwandelnder Weise" erlebte. Schau- es ist doch ähnlich wie beim Wandeln des göttlichen Heilandes auf Erden: Obgleich Gott den Menschen so nahe war - haben sich doch viele nicht verändern lassen -und selbst bei den Jüngern, Aposteln bedurfte es einer jahrelangen "Schulung", dass wir mehr und mehr von der Liebe Gottes erfüllt wurden. In besonderer Weise ist es das Wirken des Heiligen Geistes, das die Jüngern zu unerschrockenen Zeugen machte. Da Gott die Gnade (auch die Gnade des hl. Messopfers) dem Mensche nicht aufdrängt sondern anbietet- ist für die Wirksamkeit des hl. Messopfers auch die eigene Wandlungsbereitschaft wichtig. Das hl. Messopfer besuchen, ohne selbst opfer- bereit zu sein, die Wandlung körperlich mitzuerleben ohne sie an sich selbst geistig mitzuvollziehen durch eine täglich neue Bekehrung - die hl. Kommunion ohne intensivere Vorbereitung u. Danksagung zu empfangen zeitigt wenig Frucht.
Provokant formuliert könnte man fragen: müssten die Katholiken nicht bessere Menschen sein, wenn sie regelmäßig Kommunizieren? Ghandi hats schon so ähnlich formuliert, und die Frage steht weiter im Raum.
Die Frage finde ich voll berechtigt: Warum verwandelt uns die hl. Messe nicht mehr? Kommt es daher, weil wir das Herz zu wenig frei- geräumt haben, so dass die Gnaden der hl. Messe an uns wirken können? Kommt es daher, dass wir die hl. Kommunion ohne intensive Vorbereitung (die Beichten sind ja mancherorts im Aussterben) empfangen- oder sogar im Stande der schweren Sünde? Ist die heilige Messe für die einen eine schöne Feier mit einer Liturgie die zwar beinhaltet- aber es fehlt der Zugang? Ich denke schon dass für die Wirksamkeit der hl. Sakramente- auch der hl. Messe- die Arbeit an sich selbst und die aktive Empfänglichkeit notwendig ist - und dass es an diesem Mitwirken fehlt.
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Die Wahrheit kann dadurch natürlich nicht beeinflusst werden. Jedoch stellt sich die Frage, warum die Wahrheit in vielen Fällen nicht zu manifestieren scheint. Wenn die Eucharistie die den Menschen von Grund auf wandelt und Christus ähnlicher macht, warum geschieht das (sichtbar) bei nur wenigen Menschen (nimm das als ernsthafte Frage und nicht als in eine Frage verpackte Kritik).
Mutter Teresa war eine Christin, die die Anbetung Gottes im Allerheiligsten Sakrament und die Feier der hl. Messe in "verwandelnder Weise" erlebte. Schau- es ist doch ähnlich wie beim Wandeln des göttlichen Heilandes auf Erden: Obgleich Gott den Menschen so nahe war - haben sich doch viele nicht verändern lassen -und selbst bei den Jüngern, Aposteln bedurfte es einer jahrelangen "Schulung", dass wir mehr und mehr von der Liebe Gottes erfüllt wurden. In besonderer Weise ist es das Wirken des Heiligen Geistes, das die Jüngern zu unerschrockenen Zeugen machte. Da Gott die Gnade (auch die Gnade des hl. Messopfers) dem Mensche nicht aufdrängt sondern anbietet- ist für die Wirksamkeit des hl. Messopfers auch die eigene Wandlungsbereitschaft wichtig. Das hl. Messopfer besuchen, ohne selbst opfer- bereit zu sein, die Wandlung körperlich mitzuerleben ohne sie an sich selbst geistig mitzuvollziehen durch eine täglich neue Bekehrung - die hl. Kommunion ohne intensivere Vorbereitung u. Danksagung zu empfangen zeitigt wenig Frucht.
Provokant formuliert könnte man fragen: müssten die Katholiken nicht bessere Menschen sein, wenn sie regelmäßig Kommunizieren? Ghandi hats schon so ähnlich formuliert, und die Frage steht weiter im Raum.
Die Frage finde ich voll berechtigt: Warum verwandelt uns die hl. Messe nicht mehr? Kommt es daher, weil wir das Herz zu wenig frei- geräumt haben, so dass die Gnaden der hl. Messe an uns wirken können? Kommt es daher, dass wir die hl. Kommunion ohne intensive Vorbereitung (die Beichten sind ja mancherorts im Aussterben) empfangen- oder sogar im Stande der schweren Sünde? Ist die heilige Messe für die einen eine schöne Feier mit einer Liturgie die zwar beinhaltet- aber es fehlt der Zugang? Ich denke schon dass für die Wirksamkeit der hl. Sakramente- auch der hl. Messe- die Arbeit an sich selbst und die aktive Empfänglichkeit notwendig ist - und dass es an diesem Mitwirken fehlt.

Noch vor wenigen Tage sagte ein frommer Katholik zu mir, das ganze Getue um gemeinsames Abendmahl und Eucharistie sei übertrieben und unnötig, denn sei doch so, daß die überwiegende Zahl der Katholiken in dieser Beziehung ohnehin evangelisch glaubten und daß wohl kaum Jemand sich noch einreden lasse, daß Gott sich in den Tabernakel einschließen lasse.

 

Josef Berens

(als einfacher, denkender Katholik)

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Noch vor wenigen Tage sagte ein frommer Katholik zu mir, das ganze Getue um gemeinsames Abendmahl und Eucharistie sei übertrieben und unnötig, denn sei doch so, daß die überwiegende Zahl der Katholiken in dieser Beziehung ohnehin evangelisch glaubten und daß wohl kaum Jemand sich noch einreden lasse, daß Gott sich in den Tabernakel einschließen lasse.

 

Josef Berens

(als einfacher, denkender Katholik)

 

Und was hast Du darauf geantwortet?

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Noch vor wenigen Tage sagte ein frommer Katholik zu mir, das ganze Getue um gemeinsames Abendmahl und Eucharistie sei übertrieben und unnötig, denn sei doch so, daß die überwiegende Zahl der Katholiken in dieser Beziehung ohnehin evangelisch glaubten und daß wohl kaum Jemand sich noch einreden lasse, daß Gott sich in den Tabernakel einschließen lasse.

 

Josef Berens

(als einfacher, denkender Katholik)

 

Und was hast Du darauf geantwortet?

Ich auch nicht

 

Josef Berens

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Ich auch nicht

 

Das heißt, dass du auch protestantisch (was auch immer das in diesem Zusammenhang bedeutet) glaubst, was die Eucharistie angeht und du ebenso annimmst, dass Jesus "im Tabernakel eingesperrt" sei?

 

Oder habe ich dich da missverstanden?

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Wie kann die Kirche die entscheidende Bedeutung der Eucharistie begründen, wenn gleichzeitig hunderte Millionen von Christen (andere Konfessionen) das Abendmahl rein symbolisch verstehen und damit offenbar absolut zufrieden sind und nicht das Gefühl haben, es würde ihnen etwas fehlen (v.a. Reformierte)?

 

Die Kirche begründet die Notwendigkeit die Gebote Gottes zu halten auch dann, wenn unzählige Menschen sich nicht daran halten und sündigen. Die Kirche glaubt daran, dass Christus das hl. Messopfer eingesetzt hat - und dass es daher nicht der Beliebigkeit anheim gestellt werden kann, auf dieses heilbringende Erlösungsopfer zu verzichten.

 

Ich stimme dir ja zu, nur was ist nun mit jenen, die ihr Leben lang keine gültige Eucharistie gefeiert haben (also alle außer Katholiken und Orthodoxen) und trotzdem auf vorbildliche Weise ihr Christsein verwirklichen? Wie kann man da die "Lebens-" bzw. "Heilsnotwendigkeit" argumentieren (abgesehen von der Androhung der Hölle)?

Nehmen wir als prominentes Beispiel einen Roger Schutz - nach katholischer Auffassung hat er (wahrscheinlich) nie gültig kommuniziert und dennoch würde wohl kein katholischer Bischof, Theologe, etc. behaupten, er hätte keine äusserst intensive Christusbeziehung gehabt.

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Wie kann die Kirche die entscheidende Bedeutung der Eucharistie begründen, wenn gleichzeitig hunderte Millionen von Christen (andere Konfessionen) das Abendmahl rein symbolisch verstehen und damit offenbar absolut zufrieden sind und nicht das Gefühl haben, es würde ihnen etwas fehlen (v.a. Reformierte)?

 

Die Kirche begründet die Notwendigkeit die Gebote Gottes zu halten auch dann, wenn unzählige Menschen sich nicht daran halten und sündigen. Die Kirche glaubt daran, dass Christus das hl. Messopfer eingesetzt hat - und dass es daher nicht der Beliebigkeit anheim gestellt werden kann, auf dieses heilbringende Erlösungsopfer zu verzichten.

 

Ich stimme dir ja zu, nur was ist nun mit jenen, die ihr Leben lang keine gültige Eucharistie gefeiert haben (also alle außer Katholiken und Orthodoxen) und trotzdem auf vorbildliche Weise ihr Christsein verwirklichen? Wie kann man da die "Lebens-" bzw. "Heilsnotwendigkeit" argumentieren (abgesehen von der Androhung der Hölle)?

Nehmen wir als prominentes Beispiel einen Roger Schutz - nach katholischer Auffassung hat er (wahrscheinlich) nie gültig kommuniziert und dennoch würde wohl kein katholischer Bischof, Theologe, etc. behaupten, er hätte keine äusserst intensive Christusbeziehung gehabt.

Ich persönlich gehe zum Abendmahl und zur Kommunion in dem Gottesdienst, in dem ich gerade tätig bin. Das ist fast halbe halbe katholisch und ebensoviel evangelische. Für mich ist es das Herrenmahl, das Jesus sich zu seinem Gedächtnis gewünscht hat und ich glaube, daß er beim Empfang auch in den Gestalten von Brot und Wein zugegen ist. Was danach ist, dürfte nur Gott selbst wissen. Die restlichen Hostien werden bekanntlich im Tabernakel eingeschossen und dich glaube nicht, daß Gott sich durch diese Hostien dort einschließen läßt.

 

 

Josef Berens

(als einfacher, denkender Katholik)

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Noch vor wenigen Tage sagte ein frommer Katholik zu mir, das ganze Getue um gemeinsames Abendmahl und Eucharistie sei übertrieben und unnötig, denn sei doch so, daß die überwiegende Zahl der Katholiken in dieser Beziehung ohnehin evangelisch glaubten und daß wohl kaum Jemand sich noch einreden lasse, daß Gott sich in den Tabernakel einschließen lasse.

Sag mal Josef,

 

was träumst Du denn eigentlich nachts???

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Noch vor wenigen Tage sagte ein frommer Katholik zu mir, das ganze Getue um gemeinsames Abendmahl und Eucharistie sei übertrieben und unnötig, denn sei doch so, daß die überwiegende Zahl der Katholiken in dieser Beziehung ohnehin evangelisch glaubten und daß wohl kaum Jemand sich noch einreden lasse, daß Gott sich in den Tabernakel einschließen lasse.

Sag mal Josef,

 

was träumst Du denn eigentlich nachts???

Wer von uns Beiden mag da wohl eher träumen

 

Liebe Grüße

Jsoef Berens

(als einfacher, denkender Katholik)

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Ich persönlich gehe zum Abendmahl und zur Kommunion in dem Gottesdienst, in dem ich gerade tätig bin.

was macht man mit jemanden, dem die Wahrheit völlig gleichgültig ist? <_<

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Ich persönlich gehe zum Abendmahl und zur Kommunion in dem Gottesdienst, in dem ich gerade tätig bin.

was macht man mit jemanden, dem die Wahrheit völlig gleichgültig ist? <_<

was ist Warheit, hat schon Jesus gesagt.

 

Liebe Grüße

Josef Berens

(als einfacher, denkender Katholik)

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Ich persönlich gehe zum Abendmahl und zur Kommunion in dem Gottesdienst, in dem ich gerade tätig bin.

was macht man mit jemanden, dem die Wahrheit völlig gleichgültig ist? <_<

was ist Warheit, hat schon Jesus gesagt.

 

Liebe Grüße

Josef Berens

(als einfacher, denkender Katholik)

er sagte: Ich bin die Wahrheit. Wenn Du also an der Wahrheit nicht interessiert bist - dann bist Du auch am Herrn nicht interessiert.

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was ist Warheit, hat schon Jesus gesagt.

 

 

 

Das war Pilatus.

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Noch vor wenigen Tage sagte ein frommer Katholik zu mir, das ganze Getue um gemeinsames Abendmahl und Eucharistie sei übertrieben und unnötig, denn sei doch so, daß die überwiegende Zahl der Katholiken in dieser Beziehung ohnehin evangelisch glaubten und daß wohl kaum Jemand sich noch einreden lasse, daß Gott sich in den Tabernakel einschließen lasse.

Sag mal Josef,

 

was träumst Du denn eigentlich nachts???

Wer von uns Beiden mag da wohl eher träumen

 

Liebe Grüße

Jsoef Berens

(als einfacher, denkender Katholik)

Ich weiss ja nicht, woher Du deine Weisheiten hast, aber wenn Du mit solchen Behauptungen aufwartest, dann musst Du sie schon unterlegen, denn behaupten kann jeder.

 

jetzt komm aber bitte nicht mit deiner protestantischen Gemeinde aus Partenia :ph34r:

bearbeitet von tomlo
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Wer von uns Beiden mag da wohl eher träumen.

 

Warst nicht Du es, der hier einen Traumthread eröffnet hat?

Ach Alice, ich heisse nicht Josef, aber träumen mag ich trotzdem :unsure:<_<

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Wer von uns Beiden mag da wohl eher träumen.

 

Warst nicht Du es, der hier einen Traumthread eröffnet hat?

Ach Alice, ich heisse nicht Josef, aber träumen mag ich trotzdem :D:unsure:

 

Sorry, die Frage war an josberens gerichtet. Ich hab' nur mal wieder die falsche Zeile gelöscht...

 

<_<

 

Das war gemeint

bearbeitet von Alice
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Noch vor wenigen Tage sagte ein frommer Katholik zu mir, das ganze Getue um gemeinsames Abendmahl und Eucharistie sei übertrieben und unnötig, denn sei doch so, daß die überwiegende Zahl der Katholiken in dieser Beziehung ohnehin evangelisch glaubten und daß wohl kaum Jemand sich noch einreden lasse, daß Gott sich in den Tabernakel einschließen lasse.

Sag mal Josef,

 

was träumst Du denn eigentlich nachts???

Wer von uns Beiden mag da wohl eher träumen

 

Liebe Grüße

Jsoef Berens

(als einfacher, denkender Katholik)

Ich weiss ja nicht, woher Du deine Weisheiten hast, aber wenn Du mit solchen Behauptungen aufwartest, dann musst Du sie schon unterlegen, denn behaupten kann jeder.

 

jetzt komm aber bitte nicht mit deiner protestantischen Gemeinde aus Partenia :ph34r:

Was ich schreibe, wird kaum zu widerlegen sein und was "Partenia" angeht darf ich 'Dich berichtigen. Dort treffen sich die wirklich um den Nachlaß Christi Besorgten, die auch den Mut haben zu widersprechen.

Außerdem, was evangelisch angeht ist doch schon lage Fakt, daß sehr viele Katholiken nur noch Steuerkartenkatholiken sind und glaubensmäßig den evangelischen viel näher stehen.

So sollte man jegliche Rechthaberei zurücksrauben und sich mehr als Christ sehen.

 

Josef Berens

(als einfacher, denkender Katholik)

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Noch vor wenigen Tage sagte ein frommer Katholik zu mir, das ganze Getue um gemeinsames Abendmahl und Eucharistie sei übertrieben und unnötig, denn sei doch so, daß die überwiegende Zahl der Katholiken in dieser Beziehung ohnehin evangelisch glaubten und daß wohl kaum Jemand sich noch einreden lasse, daß Gott sich in den Tabernakel einschließen lasse.

 

Josef Berens

(als einfacher, denkender Katholik)

Du täuscht dich oder uns. Ein frommer Katholik wird das nicht sagen- ich vermute, du hast da mit einem evangelischen Christen gesprochen und da du sowohl bei katholiken wie auch evangelischen Christen orgelst etwas verwechselt. Dass Gott sich im Tabernakel einschließen lasse weil Christus im Allerheiligsten Sakrament wesenhaft gegenwärtig ist, ist natürlich ziemlicher Unsinn. Gott läßt sich nicht einschließen - und auch als er Menschengestalt annahm, ja sich sogar für uns ans Kreuz nageln ließ hat er sich dabei nicht wirklich einschließen lassen - sondern dies alles ist Ausdruck seiner unendlichen Liebe zu uns. Und die Gegenwart Christi im Allerheilgisten ist Ausdruck seiner Liebe - nicht "Gefangenschaft" wie du es darstellst.
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