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Bergpredigt für Männer


Steffen

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Hallo allerseits,

 

wie interpretiert sich das Christentum in die beiden Geschlechter hinein? Hat Sanftmut/ Demut usw. bei beiden die gleiche Bedeutung? Kann es einem Mann gut gehen, der seine Bedürfnisse ganz hinten anstellt, weil er arm sein will und nur den letzten und geringsten Platz für sich in Anspruch nimmt? Wie unterschiedet sich ein Waschlappen/Schwäche vom die andere Wange hinhalten Christi?

 

Wenn der Christ sanftmütig, mit reinem herzen, arm, Reichtum verachtend, nur auf Gott vertrauend, im bewusstsein der Gotteskindschaft usw. lebt, wie unterschiedet er sich vom bloßen "nice guy", der immer alles für alle tut, einer Frau und den anderen Menschen dient? Wie verhalten sich Selbstbewusstsein und Selbstaufgabe zueinander?

 

Kann es sein, dass einer glaubt, sein Christentum zu verstärken dabei nur seine mütterliche Seite, den nice guy in sich füttert? Ist die neuere Tendenz, die weibliche Seite Gottes so stark hervorzukehren für Männer fatal?

Edited by Steffen
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Hallo allerseits,

wie interpretiert sich das Christentum in die beiden Geschlechter hinein? Hat Sanftmut/ Demut usw. bei beiden die gleiche Bedeutung? Kann es einem Mann gut gehen, der seine Bedürfnisse ganz hinten anstellt, weil er arm sein will und nur den letzten und geringsten Platz für sich in Anspruch nimmt? Wie unterschiedet sich ein Waschlappen/Schwäche vom die andere Wange hinhalten Christi?

 

Wenn der Christ sanftmütig, mit reinem herzen, arm, Reichtum verachtend, nur auf Gott vertrauend, im bewusstsein der Gotteskindschaft usw. lebt, wie unterschiedet er sich vom bloßen "nice guy", der immer alles für alle tut, einer Frau und den anderen Menschen dient? Wie verhalten sich Selbstbewusstsein und Selbstaufgabe zueinander?

 

Kann es sein, dass einer glaubt, sein Christentum zu verstärken dabei nur seine mütterliche Seite, den nice guy in sich füttert? Ist die neuere Tendenz, die weibliche Seite Gottes so stark hervorzukehren für Männer fatal?

Christ- sein ist nichts Geschlechtsspezifisches - wenn auch jeder Mensch seinen Glauben individuell lebt auf Grund der persönlichen Berufung: Der Familienvater anders als der Kapuziner. Jesus war auch "demütig und sanftmütig von Herzen" - aber wenn es gegen die Sünde ging oder gegen den Stolz konnte er schon harte Worte verwenden. Edited by Mariamante
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OK, wie ich sehe hast Du Dich noch nicht mit dem Thema auseinandergesetzt.

Edited by Steffen
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Hallo Steffen

Hallo allerseits,

 

wie interpretiert sich das Christentum in die beiden Geschlechter hinein? Hat Sanftmut/ Demut usw. bei beiden die gleiche Bedeutung?

Ich tendiere persönlich eher dahin, dass "Sanftmut/Demut usw." für das jeweilige Geschlecht unterschiedliche Bedeutungen hat. Wie heißt es so schön: "In der Kirche sitzen überwiegend Frauen, im Gefängnis überwiegend Männer." Unterschiedliche Bedeutung eher über den Durchschnitt gesehen. Individuell können 'männliche' Herausforderungen der "Sanftmut/Demut usw." an eine bestimmte Frau gestellt werden, ebenso natürlich 'weibliche' Herausforderungen an einen bestimmten Mann.

Kann es einem Mann gut gehen, der seine Bedürfnisse ganz hinten anstellt, weil er arm sein will und nur den letzten und geringsten Platz für sich in Anspruch nimmt?

Ja. Allerdings macht nonkonformistisches Verhalten fast immer Probleme.

Wie unterschiedet sich ein Waschlappen/Schwäche vom die andere Wange hinhalten Christi?

Durch Standhaftigkeit. Das Andere-Wange-hinhalten soll ja nicht Resultat von Feigheit sein, sondern aus dem Willen, sich der Gewalt entgegenzustellen ohne selbst Gewalt anzuwenden. Es ist der Unterschied zwischen einem Märtyrer und einem Feigling.

Wenn der Christ sanftmütig, mit reinem herzen, arm, Reichtum verachtend, nur auf Gott vertrauend, im bewusstsein der Gotteskindschaft usw. lebt, wie unterschiedet er sich vom bloßen "nice guy", der immer alles für alle tut, einer Frau und den anderen Menschen dient? Wie verhalten sich Selbstbewusstsein und Selbstaufgabe zueinander?

Auch hier sehe ich in der christlichen Position eine, die sich aus der Stärke definiert. Selbstaufgabe im christlichen Sinne bedarf unbedingt des Selbstbewusstseins, denn nur so kann sie wirklich konsequent gelebt werden. Sonst erlahmt der Wille zu Dienen an den Widrigkeiten, die eine solche Haltung mit sich bringt.

Kann es sein, dass einer glaubt, sein Christentum zu verstärken dabei nur seine mütterliche Seite, den nice guy in sich füttert? Ist die neuere Tendenz, die weibliche Seite Gottes so stark hervorzukehren für Männer fatal?

Von 'stark hervorkehren' habe ich bisher noch nichts bemerkt, das Thema geriet eher am Rande in meinen Blickwinkel und war bis eben daraus auch wieder verschwunden. Mir fällt auch nichts ein, was daran für Männer fatal sein sollte.

Natürlich mag es Menschen geben, die ihren 'nice guy' (Definition erbeten) mittels ihres Glaubens nähren. So what? Es gibt ja schließlich die Gewissenserforschung, wie und ob die ein anderer macht, geht mich nichts an.

 

Ciao

AndreasB

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Hallo allerseits,

 

wie interpretiert sich das Christentum in die beiden Geschlechter hinein? Hat Sanftmut/ Demut usw. bei beiden die gleiche Bedeutung? Kann es einem Mann gut gehen, der seine Bedürfnisse ganz hinten anstellt, weil er arm sein will und nur den letzten und geringsten Platz für sich in Anspruch nimmt? Wie unterschiedet sich ein Waschlappen/Schwäche vom die andere Wange hinhalten Christi?

ich denke nicht,dass sich "mann" aufgeben muß,sondern sanftmut ist auch besonnenheit,nicht gleich ins kraut schießen,sondern mit überlegung der frau begegnen.

demut ist für mich auch "mut zu dienen" die regeln des lebens versuchen anzuerkennen u.nicht immer nur in oposition zu stehen,sondern auch mal für mich zu hinterfragen,was ist da gutes für mich dabei.demut ist aber auch für mich die größe gottes anzuerkennen...HERR was ist der mensch,daß du seiner gedenkst..

 

Wenn der Christ sanftmütig, mit reinem herzen, arm, Reichtum verachtend, nur auf Gott vertrauend, im bewusstsein der Gotteskindschaft usw. lebt, wie unterschiedet er sich vom bloßen "nice guy", der immer alles für alle tut, einer Frau und den anderen Menschen dient? Wie verhalten sich Selbstbewusstsein und Selbstaufgabe zueinander?

jeden tag revue passieren zu lassen u.gott hinlegen was nicht gut war..ist reinen herzens zu sein...

reichtum kann hinderlich sein,wenn man reich ist u.das sind wir,dies nicht als eigentum zu sehen sondern als leihgabe u.gut damit umgehen...

der mensch ist darauf ausgelegt für den anderen da zu sein aber auch mit ehrlichem herzen!deswegen gebe ich mein gesundes selbstbewusstsein,das auch von gott ist nicht auf..ich darf so sein wie ich bin,denn gott hat mich ja so geschaffen mit all meinen charakterzügen !!!

auch bin ich nicht immer der,wo an erster stelle steht :angry: denn es ist manchmal viel schöner in der reihe o.sogar ganz hinten zu stehn,da kann man sich noch genügend vorbereiten was auf eine zu kommt

 

Kann es sein, dass einer glaubt, sein Christentum zu verstärken dabei nur seine mütterliche Seite, den nice guy in sich füttert? Ist die neuere Tendenz, die weibliche Seite Gottes so stark hervorzukehren für Männer fatal?

 

grinsel..was kann da schädlich sein,wenn weibliche tendenzen zum vorschein kommen

 

mimare

 

Zitierfunktion repariert

Edited by MartinO
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huch :angry:

ich wollte das irgendwie anders..naja nu mußte es genauer lesen :axeman:

mimare

Hallo allerseits,

 

wie interpretiert sich das Christentum in die beiden Geschlechter hinein? Hat Sanftmut/ Demut usw. bei beiden die gleiche Bedeutung? Kann es einem Mann gut gehen, der seine Bedürfnisse ganz hinten anstellt, weil er arm sein will und nur den letzten und geringsten Platz für sich in Anspruch nimmt? Wie unterschiedet sich ein Waschlappen/Schwäche vom die andere Wange hinhalten Christi?

ich denke nicht,dass sich "mann" aufgeben muß,sondern sanftmut ist auch besonnenheit,nicht gleich ins kraut schießen,sondern mit überlegung der frau begegnen.

demut ist für mich auch "mut zu dienen" die regeln des lebens versuchen anzuerkennen u.nicht immer nur in oposition zu stehen,sondern auch mal für mich zu hinterfragen,was ist da gutes für mich dabei.demut ist aber auch für mich die größe gottes anzuerkennen...HERR was ist der mensch,daß du seiner gedenkst..

 

Wenn der Christ sanftmütig, mit reinem herzen, arm, Reichtum verachtend, nur auf Gott vertrauend, im bewusstsein der Gotteskindschaft usw. lebt, wie unterschiedet er sich vom bloßen "nice guy", der immer alles für alle tut, einer Frau und den anderen Menschen dient? Wie verhalten sich Selbstbewusstsein und Selbstaufgabe zueinander?

jeden tag revue passieren zu lassen u.gott hinlegen was nicht gut war..ist reinen herzens zu sein...

reichtum kann hinderlich sein,wenn man reich ist u.das sind wir,dies nicht als eigentum zu sehen sondern als leihgabe u.gut damit umgehen...

der mensch ist darauf ausgelegt für den anderen da zu sein aber auch mit ehrlichem herzen!deswegen gebe ich mein gesundes selbstbewusstsein,das auch von gott ist nicht auf..ich darf so sein wie ich bin,denn gott hat mich ja so geschaffen mit all meinen charakterzügen !!!

auch bin ich nicht immer der,wo an erster stelle steht :D denn es ist manchmal viel schöner in der reihe o.sogar ganz hinten zu stehn,da kann man sich noch genügend vorbereiten was auf eine zu kommt

 

Kann es sein, dass einer glaubt, sein Christentum zu verstärken dabei nur seine mütterliche Seite, den nice guy in sich füttert? Ist die neuere Tendenz, die weibliche Seite Gottes so stark hervorzukehren für Männer fatal?

 

grinsel..was kann da schädlich sein,wenn weibliche tendenzen zum vorschein kommen

 

mimare

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Kann es sein, dass einer glaubt, sein Christentum zu verstärken dabei nur seine mütterliche Seite, den nice guy in sich füttert? Ist die neuere Tendenz, die weibliche Seite Gottes so stark hervorzukehren für Männer fatal?

Was gibt es denn sonst noch, außer dem nice guy? Inwiefern wäre diese Alternative mit dem Christentum unverveinbar?

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OK, wie ich sehe hast Du Dich noch nicht mit dem Thema auseinandergesetzt.

 

Du bist jedenfalls nicht gefährdet, ein nice guy zu werden. Grüße, KAM

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Kann es sein, dass einer glaubt, sein Christentum zu verstärken dabei nur seine mütterliche Seite, den nice guy in sich füttert?

ja wer kehrt denn hier "nice guy" raus? Ich nicht und kann Dir nur - mehr oder minder kopiert - eine Erklärung bringen, die ich vor ein paar Tagen dem alten Thofi abgegeben

habe:

 

Ich bin eine „jämmerliche Ausgabe von einem Christ – aber selbst als eine so eine jämmerliche Ausgabe habe ich erfahren, dass der Glaube frei macht. Frei gemacht davon die Schmeicheleien oder Drohungen, Werbungen oder Ablehnungen etc. anderer Menschen so wichtig zu finden, dass ich mein Leben und/oder mein Verhalten von der Meinung anderer Leute abhängig mache.

 

Meine Basis ist mein Glaube und meine Verantwortung vor meinem Herrn und Gott. Von dem glaube ich auch, dass er meine Poltereien nicht so tragisch sieht – ja, ich bin der festen Überzeugung er würde mich ins Kreuz treten, wenn ich rumschleimen, stiefellecken oder dem Zeitgeist fröhnen würde.

 

Auch sehe ich nirgendwo einen Anlaß dafür mich als Christ meines Christseins zu schämen oder deshalb mit gebeugtem Haupt durchs Leben zu schreiten. Glaube macht selbstsicher

Nebenbei: Ich habe mit dem Herrn einen Vertrag geschlossen: Solange ich frech und lachenden Herzens Christ sein kann – werde ich es sein. Sollte ich durch meinen Glauben ein Griesgram werden, dann halte ich nur noch die Klappe. Pech also für Dich und manch andere, dass ich immer mehr meinen Herrn und Gott lauthals loben und preisen kann.

 

Und noch was: In der Bibel steht geschrieben, dass im Reiche Gottes der Löwe neben dem Lamm liegen wird. Du und viele andere hier gehen anscheinend davon aus, dass der Löwe so sanftmütig wie das Lamm werden muss. Das wäre für mich aber nichts anderes als eine Vergewaltigung des Löwen durch das Lamm. Ich glaube und vertraue fest darauf, dass im Reiche Gottes der Löwe seine Wildheit behalten darf und muss, so wie das Lamm seine Sanftmut. Diese beiden Gegensätze nebeneinander bestehen zu lassen, das schafft eben mein Gott und deshalb preise ich ihn hoch erhobenen Hauptes und mit ungeschnittenen Krallen

 

Jeder Appell an mein schlechtes Christsein ist ein jämmerlicher Versuch mich quasi als Sklaven zu halten: Wenn ich Worte sage, die jemanden ein Dorn im Auge sind, dann kommen die Betroffenen an und werfen mir vor ein schlechter Christ zu sein. Anscheinend ist für diese Leute Christsein = Duckmäusertum und ein möglichst unauffälliges Dasein.

 

Wenn ich aber mein Wort beispielsweise gegen Abtreibung oder HS-Ehe erheben, da kommt von jenen dorten kein Lob, weil ich mich gemäß meinem Glauben einsetze – nein, dann bekomme ich wieder Prügel.

Ergo: Wenn es Leuten nützt, dann ist es gut, wenn ich christlich lebe – wenn es Leuten gegen den Strich geht, dann ist mein Christsein absolut verwerflich. Weißt Du wie ich so ein Verhalten von Leuten nenne: Imperialismus von Atheisten. Da spiel ich aber nicht mit.

 

Amen :angry:

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