Jump to content

Wie findet ihr diese sanierte Kirche?


kam
 Share

Recommended Posts

Sakramentshäuschen HINTER dem Altar???

 

Ich dachte bei Renovierungen wird auf so was eher geachtet (oder sind hier Zelebrationen versus Tabernakulam geplant?).

Link to comment
Share on other sites

Franciscus non papa

ein punkt, der mir nicht gefällt.

 

ansonsten sieht wenigstens auf dem bild der altarraum wie ein zigarrenkästchen aus. ein begnadeter künstler war an dieser gestaltung offensichtlich NICHT beteiligt.

Link to comment
Share on other sites

Viereckig. Wie ein Schuhkarton.

 

Ohne auf Anthroposophie (von daher und vom Feng-Shui stammt m. W. das Faible für runde Ecken in Esoteriker-Kreisen) rekurrieren zu wollen,

aber das hier: http://www.erzbistum-muenchen-und-freising...0/EMF014994.asp

finde ich bedeutend besser!

Zudem kann diese Kirche vom Alter her wohl jeden Verdacht, mit den o. g. Strömungen direkt was zu tun zu haben, revidieren.

Edited by Wencke
Link to comment
Share on other sites

Geht eigentlich noch (schlimmer geht immer).

 

In der Herz-Jesu-Kirche in Halle/Westfalen hängt der kugelförmige Tabernakel am Ende eines Stahlarms der locker 1,50m in den Chorraum hineinragt.

Edited by Flo77
Link to comment
Share on other sites

Edit: Zu St. Laurentius, München: Die Tabernakel-Nische befindet sich ca. 2 cm vom rechten unteren Bildrand entfernt.

Der Blick fällt also nicht gleich darauf, wenn man reinkommt, (Rechtsdrehung!), doch andererseits hat die Nische etwas Intimes.

 

Ich halte mich nach wie vor gern in dieser Kirche auf.

Link to comment
Share on other sites

Viereckig. Wie ein Schuhkarton.

 

Ohne auf Anthroposophie (von daher und vom Feng-Shui stammt m. W. das Faible für runde Ecken in Esoteriker-Kreisen) rekurrieren zu wollen,

aber das hier: http://www.erzbistum-muenchen-und-freising...0/EMF014994.asp

finde ich bedeutend besser!

Zudem kann diese Kirche vom Alter her wohl jeden Verdacht, mit den o. g. Strömungen direkt was zu tun zu haben, revidieren.

Bahnhofshalle.

 

Gilt Farbe eigentlich als Gottesdienstraum-unangemessen?

Link to comment
Share on other sites

Ich suche nunmehr seit mindestens einer halben Stunde nach Fotos von der Kirche St. Michael, Rosenheim, auf denen die in spitzem Winkel, wohl als eine Art Zierde, an der Decke angebrachten Eisenträger mit drauf sind, zwischen denen sich die zierlichen, an langen Kordeln(?) hängenden Lampen wie verloren ausnehmen. Vielleicht findet Ihr ja was!

 

Resummée: Nachkonziliar wie nur was - wogegen ich ja nun wirklich nichts hab´ - aber ein Beispiel dafür, dass man alles übertreiben kann.

 

Dazu die Folterbänke: Man kann sich nicht zurücklehnen, da die Gebetbuch-Ablagen leicht über die Lehne hinausragen. Kniepolster fehlten, als ich vor Jahren zuletzt dort war (Wären ja auch nicht ganz billig in der Anfertigung - schließlich handelt es sich um eine Rundkirche!).

Edited by Wencke
Link to comment
Share on other sites

Franciscus non papa

 

Ich finde, die Farbgebung harmoniert sehr schön mit den Farben der Internetseite.

B):):)

Link to comment
Share on other sites

Mir hat die renovierte Kirche St. Marien (DD-Cotta) ganz gut gefallen. Leider finde ich keine Innenaufnahme.

Link to comment
Share on other sites

Och, mir gefällt's recht gut. Jaaa, man hätte die Ecken des Altarraums abrunden können. Aber das Ganze golden auszumalen, das find ich eine gute Idee. Die Formen des Altars, des Kruzifix und des Tabernakels haben evtl. ein bisschen zu viel Design ... etwas schlichter würde ich wahrscheinlich besser finden.

Link to comment
Share on other sites

Was soll eigentlich der Spalt zwischen den beiden Altarfüßen?

 

Zum Aufstellen von Antipendien animieren? Ich meine - wer möchte bei der Messe die Füße des Priesters sehen? Wohlmöglich in Turnschuhen?

 

Und wieso hängt das Kreuz so hoch? Einen Meter tiefer und man hätte nicht das Kino-erste-Reihe-Gefühl (davon ab, daß es mir zu fragil ist).

 

Mir pers. fehlt einfach ein Blickfang an der Rückwand (z. B. ein Fenster, ein anständiges Kreuz) oder irgendetwas, daß auf den besonderen Charakter dieses Raumes hinweist.

 

Und sehe ich das richtig, daß die Sedilien links und rechts vom Tabernakel aufgestellt sind? Soll das an da Vincis letztes Abendmahl in Santa Maria delle Grazie erinnern?

Link to comment
Share on other sites

Kirchenhistoriker

Viereckig. Wie ein Schuhkarton.

 

Ohne auf Anthroposophie (von daher und vom Feng-Shui stammt m. W. das Faible für runde Ecken in Esoteriker-Kreisen) rekurrieren zu wollen,

aber das hier: http://www.erzbistum-muenchen-und-freising...0/EMF014994.asp

finde ich bedeutend besser!

Zudem kann diese Kirche vom Alter her wohl jeden Verdacht, mit den o. g. Strömungen direkt was zu tun zu haben, revidieren.

Bahnhofshalle.

 

Gilt Farbe eigentlich als Gottesdienstraum-unangemessen?

Aber gut ist die Position des Kreuzes!

Link to comment
Share on other sites

Viereckig. Wie ein Schuhkarton.

 

Ohne auf Anthroposophie (von daher und vom Feng-Shui stammt m. W. das Faible für runde Ecken in Esoteriker-Kreisen) rekurrieren zu wollen,

aber das hier: http://www.erzbistum-muenchen-und-freising...0/EMF014994.asp

finde ich bedeutend besser!

Zudem kann diese Kirche vom Alter her wohl jeden Verdacht, mit den o. g. Strömungen direkt was zu tun zu haben, revidieren.

Bahnhofshalle.

 

Gilt Farbe eigentlich als Gottesdienstraum-unangemessen?

Aber gut ist die Position des Kreuzes!
Müsste man im Einsatz sehen. Leider ist nicht erkennbar, auf welcher Seite des Kreuzes sich der Korpus befindet. D.h. entweder der Priester steht bei der Eucharistiefeier HINTER dem Kreuz, während die Gemeinde zum selbigen aufblicken kann, oder der Priester zelebriert versus Crucem und die Gemeinde steht hinter dem Kreuz. Ideal finde ich beides nicht. Edited by Flo77
Link to comment
Share on other sites

Kirchenhistoriker

Viereckig. Wie ein Schuhkarton.

 

Ohne auf Anthroposophie (von daher und vom Feng-Shui stammt m. W. das Faible für runde Ecken in Esoteriker-Kreisen) rekurrieren zu wollen,

aber das hier: http://www.erzbistum-muenchen-und-freising...0/EMF014994.asp

finde ich bedeutend besser!

Zudem kann diese Kirche vom Alter her wohl jeden Verdacht, mit den o. g. Strömungen direkt was zu tun zu haben, revidieren.

Bahnhofshalle.

 

Gilt Farbe eigentlich als Gottesdienstraum-unangemessen?

Aber gut ist die Position des Kreuzes!
Müsste man im Einsatz sehen. Leider ist nicht erkennbar, auf welcher Seite des Kreuzes sich der Korpus befindet. D.h. entweder der Priester steht bei der Eucharistiefeier HINTER dem Kreuz, während die Gemeinde zum selbigen aufblicken kann, oder der Priester zelebriert versus Crucem und die Gemeinde steht hinter dem Kreuz. Ideal finde ich beides nicht.

 

Oder das Kreuz hat keinen Korpus. Aber es ist in der Tat schlecht zu erkennen.

Link to comment
Share on other sites

Ich glaube nicht, dass das Kreuz einen Corpus hat. Den hätte ich zumindest durchscheinen sehen müssen.

 

Außerdem fände ich es unfreundlich gegenüber den Kreuzverehrern - ich meine gegenüber denen, denen Christus als der Gekreuzigte besonders wichtig ist - wenn sie den Corpus erahnen müssten. Vielleicht nicht gerade eine Kirche für Kreuzverehrer - sei´s drum (meine Ansicht)!

 

Der Eindruck einer Bahnhofshalle mag entstehen, weil man auf dem Bild die Strukturen des Mauerwerks nicht erkennt. Tatsächlich ist nichts über die Ziegel gepappt, man hat sie nur gestrichen, und gerade solche Mauern mag ich.

 

Dass so wenig drin rumsteht, hat den Vorteil, dass die Kirche (und nicht bloß ein Vorraum) den ganzen Tag über geöffnet bleiben kann.

Edited by Wencke
Link to comment
Share on other sites

OneAndOnlySon

Von wo werden dort (in der "Bahnhofshalle") eigentlich die Schriftlesungen vorgetragen? Frei im Raum vor dem Altar?

 

Ich war vor einiger Zeit mal im Dom zu Speyer und fand es sehr beeindruckend, dass die Lesungen dort ohne Ambo in der Mitte des vorderen Presbyteriums gelesen wurden. Das Mikrofon wurde von einem Ministranten während des Tagesgebetes dort hingestellt und nach der Predigt (oder bei der Gabenbereitung) wieder entfernt. Für mich war das sehr stimmig: Kein zur Seite gedrängter Ambo oder ein solcher, der vor dem Altar den Prozessionsweg bei Ein- und Auszug stört. Das Problem ist nur, dass die Lektoren beim Lesen keinen "Halt" haben.

Link to comment
Share on other sites

Das weiß ich nicht, weil ich nicht in München wohne. München "findet" bei mir nur zu den üblichen Ladenöffnungszeiten "statt".

 

Edit: Ich denke aber, gerade die Oratorianer wären offen für einen Dialog.

Edited by Wencke
Link to comment
Share on other sites

Von wo werden dort (in der "Bahnhofshalle") eigentlich die Schriftlesungen vorgetragen? Frei im Raum vor dem Altar?
Schau mal genau hin und versuch mal zu erraten, was für ein Gebilde hinter dem Altar vor der halbrunden Bank steht.

 

Könnte das ein Lesepult sein?

Link to comment
Share on other sites

Von wo werden dort (in der "Bahnhofshalle") eigentlich die Schriftlesungen vorgetragen? Frei im Raum vor dem Altar?

Schau mal genau hin und versuch mal zu erraten, was für ein Gebilde hinter dem Altar vor der halbrunden Bank steht.

 

Könnte das ein Lesepult sein?

Die Frage für mich ist in diesem Zusammenhang, warum es nicht festgemauert in der Erden dasteht wie der Altar, oder wenigstens auf einem reservierten Platz...

Link to comment
Share on other sites

OneAndOnlySon

Von wo werden dort (in der "Bahnhofshalle") eigentlich die Schriftlesungen vorgetragen? Frei im Raum vor dem Altar?

Schau mal genau hin und versuch mal zu erraten, was für ein Gebilde hinter dem Altar vor der halbrunden Bank steht.

 

Könnte das ein Lesepult sein?

Das habe ich schon gesehen. Ich habe aber den Eindruck, dass das das Lesepult des Priesters an seiner Sofa-Sedilie ist. Ein Lektor könnte dort wohl nur lesen, wenn er sich auf den Schoß des Priesters setzt. Ob dann dort auch Werther's-Echte liegen?
Link to comment
Share on other sites

Kam hat den Link gesetzt, ohne Kommentar. Vielleicht kann er uns etwas dazu sagen, warum er diese Sanierung zur Diskussion stellt.

Link to comment
Share on other sites

 Share

×
×
  • Create New...