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Katholische Soziallehre


helmut
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was sagt denn die katholische soziallehre zu den problemen der globalisierung, zum prekariat?

was hat sie für konkrete strategien?

da sie sich im öffentlichen raum abspielen müßten sollte es politische ansätze geben.

welches wären diese?

wie konkret ist die katholische soziallehre im betriebswirrtschaftlichen und volkswirtschaftlichen bereich?

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was sagt denn die katholische soziallehre zu den problemen der globalisierung, zum prekariat?

was hat sie für konkrete strategien?

da sie sich im öffentlichen raum abspielen müßten sollte es politische ansätze geben.

welches wären diese?

wie konkret ist die katholische soziallehre im betriebswirrtschaftlichen und volkswirtschaftlichen bereich?

 

Solange genug Schäfleinauf die Welt kommen um erlöst zu werden, ist der katholischen Soziallehre alles wurscht.

 

leicht provokativ :angry2: ..................tribald

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Kirchenhistoriker
was sagt denn die katholische soziallehre zu den problemen der globalisierung, zum prekariat?

was hat sie für konkrete strategien?

da sie sich im öffentlichen raum abspielen müßten sollte es politische ansätze geben.

welches wären diese?

wie konkret ist die katholische soziallehre im betriebswirrtschaftlichen und volkswirtschaftlichen bereich?

 

Solange genug Schäfleinauf die Welt kommen um erlöst zu werden, ist der katholischen Soziallehre alles wurscht.

 

leicht provokativ :angry2: ..................tribald

 

Du hast den Begriff katholische Soziallehre wahrscheinlich noch nie gehört du Möchtegernzyniker.

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was sagt denn die katholische soziallehre zu den problemen der globalisierung, zum prekariat?

was hat sie für konkrete strategien?

da sie sich im öffentlichen raum abspielen müßten sollte es politische ansätze geben.

welches wären diese?

wie konkret ist die katholische soziallehre im betriebswirrtschaftlichen und volkswirtschaftlichen bereich?

 

Solange genug Schäfleinauf die Welt kommen um erlöst zu werden, ist der katholischen Soziallehre alles wurscht.

 

leicht provokativ :angry2: ..................tribald

 

Du hast den Begriff katholische Soziallehre wahrscheinlich noch nie gehört du Möchtegernzyniker.

 

Ich fürchte er HAT ... deswegen auch die Antwort ...

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was sagt denn die katholische soziallehre zu den problemen der globalisierung, zum prekariat?

was hat sie für konkrete strategien?

da sie sich im öffentlichen raum abspielen müßten sollte es politische ansätze geben.

welches wären diese?

wie konkret ist die katholische soziallehre im betriebswirrtschaftlichen und volkswirtschaftlichen bereich?

Marx: Kapital

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Solange genug Schäfleinauf die Welt kommen um erlöst zu werden, ist der katholischen Soziallehre alles wurscht.

leicht provokativ :angry2: ..................tribald

 

Das ist nicht leicht provokativ, das ist ignorant.

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Du hast den Begriff katholische Soziallehre wahrscheinlich noch nie gehört du Möchtegernzyniker.

 

Nana, etwas Contenance Herr Historiker.

 

behutsam tadelnd................tribald

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Gerlinde Blosche
was sagt denn die katholische soziallehre zu den problemen der globalisierung, zum prekariat?

was hat sie für konkrete strategien?

da sie sich im öffentlichen raum abspielen müßten sollte es politische ansätze geben.

welches wären diese?

wie konkret ist die katholische soziallehre im betriebswirrtschaftlichen und volkswirtschaftlichen bereich?

 

Solange genug Schäfleinauf die Welt kommen um erlöst zu werden, ist der katholischen Soziallehre alles wurscht.

 

leicht provokativ :angry2: ..................tribald

Mir kommen da spontan 2 Broschüren der christlichen Kirchen in Erinnerung, die sich mit dem Thema befasst haben:" Die vielen Gesichter der Globalisierung - Perspektiven einer menschengerechten Weltordnung - (Eine Studie der Sachverständigengruppe Weltwirtschaft und Sozialethik und der Kirchlichen Werke Adveniat, Caritas international,...) herausgegeben von der deutschen Bischofskonferenz und auch dort zu bestellen)

Ferner gemeinsame Texte des Rates der Evangelischen Kirche und der Deutschen Bischofskonferenz zur wirtschaftlichen und sozialen Lage in Deutschland: " Für eine Zukunft in Solidarität und Gerechtigkeit".

Also wie du siehtst , die Kirche schläft nicht. Vielleicht hast du Lust dir die Lektüre zu bestellen? Bekommst du umsonst geschickt. Ich hab leider momentan nicht soviel Zeit die Gedanken hier anzuführen, da mein Mann immer noch krank ist.

Liebe Grüße, Gerlinde

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was sagt denn die katholische soziallehre zu den problemen der globalisierung, zum prekariat?

was hat sie für konkrete strategien?

da sie sich im öffentlichen raum abspielen müßten sollte es politische ansätze geben.

welches wären diese?

wie konkret ist die katholische soziallehre im betriebswirrtschaftlichen und volkswirtschaftlichen bereich?

Marx: Kapital

ich hätte hier kalle marx erwartet. :angry2:

aber ernsthaft, als analyse gibt er mehr her als andere was ich hier las. daraus ließen sich, mit einschränkungen, auch bewältigungsstrategien ableiten.

oder anders, es scheint kein persönliches problem der foranten zu sein. schade.

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was sagt denn die katholische soziallehre zu den ?

 

Solange genug Schäflein auf die Welt kommen um erlöst zu werden, ist der katholischen Soziallehre alles wurscht.

 

leicht provokativ :angry2: ..................tribald

Also wie du siehtst , die Kirche schläft nicht. Vielleicht hast du Lust dir die Lektüre zu bestellen? Bekommst du umsonst geschickt. Ich hab leider momentan nicht soviel Zeit die Gedanken hier anzuführen, da mein Mann immer noch krank ist.

Liebe Grüße, Gerlinde

 

Nie käme ich auf die Idee, dass die Kirche schläft. :angry2:

Deinem Mann alle Wünsche zur Genesung von mir. Ich hoffe, es ist nichts ernstes.

 

feste die Daumen drückend................tribald

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Gerlinde Blosche

Lieber tribald,

besten Dank für deine guten Wünsche! Es ist eine schwere Krankheit (Leukämie), aber wir kämpfen schon seit einigen Monaten und geben die Hoffnung nicht auf.

Liebe Grüße, Gerlinde

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was sagt denn die katholische soziallehre zu den problemen der globalisierung, zum prekariat?

was hat sie für konkrete strategien?

da sie sich im öffentlichen raum abspielen müßten sollte es politische ansätze geben.

welches wären diese?

wie konkret ist die katholische soziallehre im betriebswirrtschaftlichen und volkswirtschaftlichen bereich?

Marx: Kapital

ich hätte hier kalle marx erwartet. :angry2:

aber ernsthaft, als analyse gibt er mehr her als andere was ich hier las. daraus ließen sich, mit einschränkungen, auch bewältigungsstrategien ableiten.

oder anders, es scheint kein persönliches problem der foranten zu sein. schade.

Wer darüber schreibt, sollte sich schon mit BWL, VWL etc. auskennen. Und hier sind entweder wenige, die fähig sind oder wenige, die sich dafür interessieren.

 

Außerdem hat man bei Themen wie Globalisierung immer mehr den Eindruck, dass dabei der Einzelne oder sogar das einzelne Land gar nichts mehr tun können, als ohnmächtig zuzusehen, was die "Wirtschaftslenker" so treiben.

Edited by lara
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was sagt denn die katholische soziallehre zu den problemen der globalisierung, zum prekariat?

was hat sie für konkrete strategien?

da sie sich im öffentlichen raum abspielen müßten sollte es politische ansätze geben.

welches wären diese?

wie konkret ist die katholische soziallehre im betriebswirrtschaftlichen und volkswirtschaftlichen bereich?

Marx: Kapital

ich hätte hier kalle marx erwartet. :angry2:

aber ernsthaft, als analyse gibt er mehr her als andere was ich hier las. daraus ließen sich, mit einschränkungen, auch bewältigungsstrategien ableiten.

oder anders, es scheint kein persönliches problem der foranten zu sein. schade.

Wer darüber schreibt, sollte sich schon mit BWL, VWL etc. auskennen. Und hier sind entweder wenige, die fähig sind oder wenige, die sich dafür interessieren.

 

Außerdem hat man bei Themen wie Globalisierung immer mehr den Eindruck, dass dabei der Einzelne oder sogar das einzelne Land gar nichts mehr tun können, als ohnmächtig zuzusehen, was die "Wirtschaftslenker" so treiben.

das ist richtig, deshalb hätte ich mich ja auch über hinweise gefreut wo die kath. soziallehre mit argumenten der bwl und vwl etwas aussagt. das sind ja schließlich ökonomische gesetze die nicht rein mechanisch wirken sondern nach zielvorstellungen zu akzeptierten ergebnissen führen. allerdings ist volkswirtschaft und betriebswirtschaft auch nicht willkürlich zu betreiben. karl marx gilt in der analyse auch heute noch.

das marx'sche wertgesetz hat ja auch eine historisch/kulturelle komponente. es könnte z.b. der einfluss der kath. soziallehre sein. dafür müßte sich die kath. soziallehre aber mit karl marx einlassen was sie wohl prinzipiell ablehnt.

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Ich glaube, es war die Weihnachtbotschaft 1943, in der eine Weltregierung gefordert wurde. Der Grund hierfür war der Weltfrieden. Aus dem Ansatz ergibt sich aber auch noch mehr: Wenn es eine demokratische Instanz über den Völkern zur Rechtssicherung allgemein gäbe, wäre Globalisierung, wie wir das erlebt haben, nicht möglich. Dabei werden ja die sozialen Fortschritte dadurch ausgehebelt, daß man in einem sozial sozusagen rechtsfreien Raum das eine Volk/Nation gegen das andere ausspielt, weil global nur Freihandel und Währung eine Rolle spielen.

 

Die Soziallehre der Kirche sagt ganz klar, daß die Schöpfung für alle da ist, und die Dinge so eingerichtet werden müssen, daß jeder von den Schöpfungsgütern nach seiner Würde leben kann. Im Hinblick auf die erreichte Automatisation dürfte es da an sich auch nicht wirklich Probleme geben, um es mal ganz einfach zu sagen. Die Kirche bekennt sich zum privaten Eigentum, weist dem aber auch ganz deutlich eine soziale Verantwortung zu. Es ist OK, wenn die Leute unterschiedlich viel verdienen oder haben, aber es ist AUSDRÜCKLICH nicht OK, wenn man von seinem Einkommen nicht seine Familie ernähren UND etwas dabei weglegen kann (Rerum Novarum - 1891!).

 

Im Hinblick auf die Mitbestimmung/Mitbesitz gibt es eine ganze Menge Aussagen, angefangen bei Quadragesimo Anno in den 30er Jahren. Die Kirche hat viele Aussagen zu dem Thema, die ich hier nicht so kurz darstellen kann.

 

Ich beschränke mich mal auf zwei die wichtigsten Aussagen der Soziallehre in diese Richtung seit Rerum Novarum:

 

1. Kapital und Arbeit müssen zusammen agieren. So wenig das Kapital ohne Arbeit bestehen kann, kann das auch die Arbeit ohne das Kapital. Das bedeutet: Radikallösungen unter Aufgabe des Eigentumsrechtes können nicht helfen(RN).

 

2. Johannes Paul II hat hinzugefügt, daß wegen der persönlichen Würde des Menschen die Arbeit letztlich den Vorrang vor dem Kapital hat (Laborem Exercens)

 

Naja, und nun verstehe jemand mal, was die sog. christliche Politik so treibt...

 

Viele Grüße

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was sagt denn die katholische soziallehre zu den problemen der globalisierung, zum prekariat?

was hat sie für konkrete strategien?

da sie sich im öffentlichen raum abspielen müßten sollte es politische ansätze geben.

welches wären diese?

wie konkret ist die katholische soziallehre im betriebswirrtschaftlichen und volkswirtschaftlichen bereich?

Marx: Kapital

ich hätte hier kalle marx erwartet. :angry2:

aber ernsthaft, als analyse gibt er mehr her als andere was ich hier las. daraus ließen sich, mit einschränkungen, auch bewältigungsstrategien ableiten.

oder anders, es scheint kein persönliches problem der foranten zu sein. schade.

Wer darüber schreibt, sollte sich schon mit BWL, VWL etc. auskennen. Und hier sind entweder wenige, die fähig sind oder wenige, die sich dafür interessieren.

 

Außerdem hat man bei Themen wie Globalisierung immer mehr den Eindruck, dass dabei der Einzelne oder sogar das einzelne Land gar nichts mehr tun können, als ohnmächtig zuzusehen, was die "Wirtschaftslenker" so treiben.

das ist richtig, deshalb hätte ich mich ja auch über hinweise gefreut wo die kath. soziallehre mit argumenten der bwl und vwl etwas aussagt. das sind ja schließlich ökonomische gesetze die nicht rein mechanisch wirken sondern nach zielvorstellungen zu akzeptierten ergebnissen führen. allerdings ist volkswirtschaft und betriebswirtschaft auch nicht willkürlich zu betreiben. karl marx gilt in der analyse auch heute noch.

das marx'sche wertgesetz hat ja auch eine historisch/kulturelle komponente. es könnte z.b. der einfluss der kath. soziallehre sein. dafür müßte sich die kath. soziallehre aber mit karl marx einlassen was sie wohl prinzipiell ablehnt.

 

Die Kirche gibt nicht konkrete Politik vor, sondern was dabei rauskommen muß. Zu der globalen Problematik hat sie sich hinreichend klar geäußert, nur wurde das unter den Bedingungen des Kalten Krieges leider nicht umgesetzt.

 

Es ist auch nicht so, daß die Soziallehre mit Marx nicht kann. Z.B. ist die Marx'sche Lehre vom "doppelt freien Lohnarbeiter" direkt in Rerum Novarum 1:1 enthalten.

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Ich beschränke mich mal auf zwei die wichtigsten Aussagen der Soziallehre in diese Richtung seit Rerum Novarum:

 

1. Kapital und Arbeit müssen zusammen agieren. So wenig das Kapital ohne Arbeit bestehen kann, kann das auch die Arbeit ohne das Kapital. Das bedeutet: Radikallösungen unter Aufgabe des Eigentumsrechtes können nicht helfen(RN).

 

2. Johannes Paul II hat hinzugefügt, daß wegen der persönlichen Würde des Menschen die Arbeit letztlich den Vorrang vor dem Kapital hat (Laborem Exercens)

 

Bist Du denn zufrieden mit diesen Aussagen? Arbeit kann nicht ohne Kapital? Hausfrauen und Mütter, die arbeiten alle nicht wirklich? Die persönliche Würde des Menschen hat letztlich dem Vorrang vor dem Kapital, wenn es darum geht, den Job zu behalten, den das Kapital einem gegeben hat, um sich reicher zu machen? Immerwährende Geldvermehrung ist das Ziel der "Berufung", die gewinnbringende Vernutzung meiner Kraft und Fähigkeiten Ausdruck meiner Würde?

 

Das passt doch hinten und vorne nicht.

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Ich beschränke mich mal auf zwei die wichtigsten Aussagen der Soziallehre in diese Richtung seit Rerum Novarum:

 

1. Kapital und Arbeit müssen zusammen agieren. So wenig das Kapital ohne Arbeit bestehen kann, kann das auch die Arbeit ohne das Kapital. Das bedeutet: Radikallösungen unter Aufgabe des Eigentumsrechtes können nicht helfen(RN).

 

2. Johannes Paul II hat hinzugefügt, daß wegen der persönlichen Würde des Menschen die Arbeit letztlich den Vorrang vor dem Kapital hat (Laborem Exercens)

 

Bist Du denn zufrieden mit diesen Aussagen? Arbeit kann nicht ohne Kapital? Hausfrauen und Mütter, die arbeiten alle nicht wirklich? Die persönliche Würde des Menschen hat letztlich dem Vorrang vor dem Kapital, wenn es darum geht, den Job zu behalten, den das Kapital einem gegeben hat, um sich reicher zu machen? Immerwährende Geldvermehrung ist das Ziel der "Berufung", die gewinnbringende Vernutzung meiner Kraft und Fähigkeiten Ausdruck meiner Würde?

 

Das passt doch hinten und vorne nicht.

 

Ich finde Deine Anmerkung ziemlich merkwürdig. Es ging um Globalisierung, um den Wert der Arbeit von Hausfrauen und Müttern hat hier niemand gestritten, oder ein Urteil darüber abgegeben. Ich habe auch ganz klar angegeben, daß es um eine stark verkürzte Darstellung ging. Gerade in LE werden diese Aspekte der Arbeit speziell mit behandelt.

 

Es ging um Lohngerechtigkeit. Es wirt ganz klar gesagt, daß man mit seinem Einkommen seine Familie ernähren und noch etwas dabei weglegen können muß. Aus heutiger Sicht muß das auch dann gelten, wenn die Frau den Job hat.

 

Wo ist jetzt Dein Problem?

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betriebswirtschaft und volkswirtschaft funktionieren letztendlich nach ökonomischen gesetzen die eineseits spielraum haben aber auch nicht willkürlich übergangen werden können. ein aspekt ist u.a. der lohn zu dem arbeitsplätze entstehen. dieser lohn unterliegt unter heutigen bedingungen auch einflüssen aus der globalisierung. die entscheidung zu mindestlöhnen unter diesen bedingungen ist aber nun konkret. es muß eine zahl mit 2 stellen nach dem komma genannt werden. allgemeine wünsche helfen da nicht weiter.

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mich interessiert weniger die Theorie; mich interessiert eher, wie die Katholische Kirche praktisch mit der Globalisierung umgeht. Im eigenen Haus schaut das so aus: Es gibt eine Welt-Zentralregierung mit einem absoluten Monarchen an der Spitze, und in den einzelnen Ländern weisungsgebundene Filialleiter, die von der Zentralregierung eingesetzt sind.

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betriebswirtschaft und volkswirtschaft funktionieren letztendlich nach ökonomischen gesetzen die eineseits spielraum haben aber auch nicht willkürlich übergangen werden können. ein aspekt ist u.a. der lohn zu dem arbeitsplätze entstehen. dieser lohn unterliegt unter heutigen bedingungen auch einflüssen aus der globalisierung. die entscheidung zu mindestlöhnen unter diesen bedingungen ist aber nun konkret. es muß eine zahl mit 2 stellen nach dem komma genannt werden. allgemeine wünsche helfen da nicht weiter.

 

Mir wird hier nicht klar, was Du Dir unter "der" katholischen Soziallehre verstehst, wo sie Deiner Meinung nach stattfindet und, hieraus folgend, welche konkreten Anfragen Du hast (wenn ich von dem eben genannten Mindestlohn absehe). Was erwartest Du vom wem? Dass er (wer?) einen gesetzlichen Mindestlohn mit zwei Stellen hinter dem Komma benennen soll oder was?

 

Ansonsten kannst Du mal unter dem in der katholischen Soziallehre schon immer gängigen Stichwort "gerechter Lohn" nachschauen.

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betriebswirtschaft und volkswirtschaft funktionieren letztendlich nach ökonomischen gesetzen die eineseits spielraum haben aber auch nicht willkürlich übergangen werden können. ein aspekt ist u.a. der lohn zu dem arbeitsplätze entstehen. dieser lohn unterliegt unter heutigen bedingungen auch einflüssen aus der globalisierung. die entscheidung zu mindestlöhnen unter diesen bedingungen ist aber nun konkret. es muß eine zahl mit 2 stellen nach dem komma genannt werden. allgemeine wünsche helfen da nicht weiter.

 

Mir wird hier nicht klar, was Du Dir unter "der" katholischen Soziallehre verstehst, wo sie Deiner Meinung nach stattfindet und, hieraus folgend, welche konkreten Anfragen Du hast (wenn ich von dem eben genannten Mindestlohn absehe). Was erwartest Du vom wem? Dass er (wer?) einen gesetzlichen Mindestlohn mit zwei Stellen hinter dem Komma benennen soll oder was?

 

Ansonsten kannst Du mal unter dem in der katholischen Soziallehre schon immer gängigen Stichwort "gerechter Lohn" nachschauen.

hier findest du eine antwort: http://www.thesocialagenda.org/deutsch/artikel7.htm#2

ein auszug:

"262. An erster Stelle steht dem Arbeiter ein ausreichender Lohn zu für seinen und seiner Familie Lebensunterhalt. Gewiß soll auch die übrige Familie zum gemeinsamen Unterhalt je nach Kräften des einzelnen beitragen, wie dies besonders im Bauernhause, aber auch in vielen Handwerker- und kleinen Kaufmannsfamilien zu beobachten ist. Aber Frauen und Kinder dürfen niemals über das Maß ihres Alters und ihrer Kräfte belastet werden. Farnilienmütter sollen in ihrer Häuslichkeit und dem, was dazu gehört, ihr hauptsächliches Arbeitsfeld finden in Erfüllung ihrer hausfraulichen Obliegenheiten. Daß dagegen Hausfrauen und Mütter wegen Unzulänglichkeit des väterlichen Arbeitsverdienstes zum Schaden ihres häuslichen Pflichtenkreises und besonders der Kindererziehung außerhäuslicher Erwerbsarbeit nachzugehen genötigt sind, ist ein schändlicher Mißbrauch, der, koste es, was es wolle, verschwinden muß. Auf alle Weise ist daher darauf hinzuarbeiten, daß der Arbeitsverdienst der Familienväter zur angemessenen Bestreitung des gemeinsamen häuslichen Aufwandes ausreiche. Falls dies unter den gegenwärtigen Verhältnissen nicht in allen Fällen möglich ist, dann ist es ein Gebot der Gemeinwohlgerechtigkeit, alsbald diejenigen Änderungen in diesen Verhältnissen eintreten zu lassen, die einen Lohn in der gedachten Höhe für jeden erwachsenen Arbeiter sicherstellen. Mit verdienter Anerkennung sei hier auch gedacht aller von weiser und verständnisvoller Absicht getragenen Versuche und Bestrebungen, durch geeignete Maßnahmen oder Einrichtungen den Arbeitsverdienst derart mit den Familienlasten steigen zu lassen, daß entsprechend deren Steigerung Zulagen gewährt werden, sowie eintretendenfalls auch für unvermeidliche Belastungen außerordentlicher Art Rat zu schaffen.

(Quadragesimo Anno, Nr. 71)"

 

 

 

das bleiben doch aber fromme wünsche wenn zu diesen bedingungen keine arbeitsplätze entstehen können weil die lohnkosten absolut oder im vergleich mit anderen ländern zu hoch sind. fromme wünsche lege ich aber beiseite und zähle den fromm wünschenden zu den inkompetenten und destruktiven.

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das bleiben doch aber fromme wünsche wenn zu diesen bedingungen keine arbeitsplätze entstehen können weil die lohnkosten absolut oder im vergleich mit anderen ländern zu hoch sind. fromme wünsche lege ich aber beiseite und zähle den fromm wünschenden zu den inkompetenten und destruktiven.

 

Na schön, dann mach das - wenn Du darüber enttäuscht bist, dass Du in einer Enzyklika von 1931 keine fertige Antwort auf Deine Fragen von heute findest. Kann ich Dir auch nicht helfen ...

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das bleiben doch aber fromme wünsche wenn zu diesen bedingungen keine arbeitsplätze entstehen können weil die lohnkosten absolut oder im vergleich mit anderen ländern zu hoch sind. fromme wünsche lege ich aber beiseite und zähle den fromm wünschenden zu den inkompetenten und destruktiven.

 

Na schön, dann mach das - wenn Du darüber enttäuscht bist, dass Du in einer Enzyklika von 1931 keine fertige Antwort auf Deine Fragen von heute findest. Kann ich Dir auch nicht helfen ...

sie muß nicht fertig sein, allerdings wundert mich doch das desinteresse. vielleicht ist folgende prämisse nicht mehr angemessen:

 

"...Farnilienmütter sollen in ihrer Häuslichkeit und dem, was dazu gehört, ihr hauptsächliches Arbeitsfeld finden in Erfüllung ihrer hausfraulichen Obliegenheiten. Daß dagegen Hausfrauen und Mütter wegen Unzulänglichkeit des väterlichen Arbeitsverdienstes zum Schaden ihres häuslichen Pflichtenkreises und besonders der Kindererziehung außerhäuslicher Erwerbsarbeit nachzugehen genötigt sind, ist ein schändlicher Mißbrauch, der, koste es, was es wolle, verschwinden muß...."

 

 

 

das "...koste es, was es wolle,..." kostet vielleicht arbeitsplätze.

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das "...koste es, was es wolle,..." kostet vielleicht arbeitsplätze.

 

Wo hast Du das her, auch aus der Enzyklika?

 

Mir ist immer noch nicht klar, was Du willst - bzw., was ich schon mal gefragt habe, wofür Du "die katholische Soziallehre" eigentlich hältst. Es is ja schon von Inigo ganz gut erklärt worden. Daraus ergibt sich schon, dass Du schwerlich vorgefertigte Antworten finden wirst - vor allem auf Fragen, die eh schwammig bleiben ...

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