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Flo77

Credo Nicaraguense

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Flo77

Hallo Zusammen,

 

mein Spanisch/Portugiesisch ist quasi gar nicht vorhanden.

 

Was haltet Ihr von dieser Form des Credos?

 

Text

 

Video

 

Das ganze stammt wohl aus der sog. Bauernmesse.

Edited by Flo77

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Udalricus

Man beginnt zu verstehen, warum die Befreiungstheologie in Misskredit geraten ist ...

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Stepp

Der Heilige Geist kommt (zumindest in der Übersetzung, Spanisch kann ich nicht) nicht vor. Damit genügt das Credo meinen inneren Anforderungen an ein Credo in einem unverzichtbaren Punkt nicht.

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Elima
Der Heilige Geist kommt (zumindest in der Übersetzung, Spanisch kann ich nicht) nicht vor. Damit genügt das Credo meinen inneren Anforderungen an ein Credo in einem unverzichtbaren Punkt nicht.

Ich denke, dass von den beim Credo (bzw. statt Credo) gesungenen Liedern auch einige diversen Ansprüchen nicht genügen. (Der Gipfel hierzu war einmal "wer glaubt, ist nicht allein") :angry2:

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Die Angelika

hallo

 

Man beginnt zu verstehen, warum die Befreiungstheologie in Misskredit geraten ist ...

 

leider gehöre ich nicht zu den "Man". Kannst du mir erklären, wieso diese Bauernmesse verständlich macht, warum die Befreiungstheologie in Misskredit geraten ist?

 

alles Liebe

 

Angelika

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Flo77

Was ich extrem ansprechend fand war die Lebensfreude in der Melodie (wie mag erst das Gloria klingen).

 

 

Den Text finde ich etwas gewöhnungsbedürftig, aber ehrlicher und realitätsnäher als "Wo zwei oder drei" (wem an dieser Stelle schaudert sei versichert: ich habe es selbst erlebt) ist es allemal.

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Elima
Was ich extrem ansprechend fand war die Lebensfreude in der Melodie (wie mag erst das Gloria klingen).

 

 

Den Text finde ich etwas gewöhnungsbedürftig, aber ehrlicher und realitätsnäher als "Wo zwei oder drei" (wem an dieser Stelle schaudert sei versichert: ich habe es selbst erlebt) ist es allemal.

Das "wo zwei oder drei" passt so gut :angry2::unsure::evil: wie mein zitiertes "wer glaubt"........und die "Taufbünde" als Credolied sind auch nicht viel besser. :angry2:

Edited by Elima

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laura

Faszinierend ist für mich, wie hier das Leben der Menschen, ihre Sorgen und Mühen in Bezug zu Jesus Christus gesetzt werden. Da könnten wir manchmal einiges von lernen ...

 

Laura

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Chrysologus
Der Heilige Geist kommt (zumindest in der Übersetzung, Spanisch kann ich nicht) nicht vor. Damit genügt das Credo meinen inneren Anforderungen an ein Credo in einem unverzichtbaren Punkt nicht.

 

Mein Spanisch reicht nicht aus, den Text zu verstehen - aber im allgemeinen ist es nicht hilfreich, die Korrektheit eines Textes anhand vorkommender Vokabeln zu beurteilen.

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Stepp
Der Heilige Geist kommt (zumindest in der Übersetzung, Spanisch kann ich nicht) nicht vor. Damit genügt das Credo meinen inneren Anforderungen an ein Credo in einem unverzichtbaren Punkt nicht.

 

Mein Spanisch reicht nicht aus, den Text zu verstehen - aber im allgemeinen ist es nicht hilfreich, die Korrektheit eines Textes anhand vorkommender Vokabeln zu beurteilen.

Ich bin nicht nach Vokabeln gegangen, aber in der Übersetzung kommt der Hl. Geist weder dem Wortlaut noch der Sache nach vor. Das halte ich für einen schwerwiegenden Mangel des Textes, der mir sonst eigentlich ganz gut gefällt. Aber ohne den Heiligen Geist und sein Werk (Kirche, Sündenvergebung, Auferstehung der Toten) fehlt einem Credo eine sehr entscheidende Perspektive.

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wolfgang E.
Ich bin nicht nach Vokabeln gegangen, aber in der Übersetzung kommt der Hl. Geist weder dem Wortlaut noch der Sache nach vor. Das halte ich für einen schwerwiegenden Mangel des Textes, der mir sonst eigentlich ganz gut gefällt. Aber ohne den Heiligen Geist und sein Werk (Kirche, Sündenvergebung, Auferstehung der Toten) fehlt einem Credo eine sehr entscheidende Perspektive.

 

Man sollte bedenken, dass in unseren Breiten der hl. Geist zwar in den Texten aber kaum in der Realität vorkommt.......wenn z.B. der Linzer Bischof gegenüber Firmlingen davon redet, dass der Geist weht wo er will, kriegen die Menschen die ihn und sein Wirken in der Diözese kennen einen Lachkrampf.

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wolfgang E.
Man beginnt zu verstehen, warum die Befreiungstheologie in Misskredit geraten ist ...

Warum verschanzt Du Dich hinter dem unpersönlichen "Man", das fälschlich verallgemeinert und bist zu feige Deine eigene reaktionäre Haltung offen zu bekennen.

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Edith1

Da die Trinität fast vollständig abhanden gekommen ist und jeder bezug zum "Alten Bund" fehlt (im gesamten zitierten Text; auch das sanctus bezieht sich nur auf Christus), bekäme man Schwierigkeiten, wenn ich in der zuständigen Kongregation säße. Keine großen, aber in paar freundliche Verbesserungs-Anregungen.

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wolfgang E.
Da die Trinität fast vollständig abhanden gekommen ist und jeder bezug zum "Alten Bund" fehlt (im gesamten zitierten Text; auch das sanctus bezieht sich nur auf Christus), bekäme man Schwierigkeiten, wenn ich in der zuständigen Kongregation säße. Keine großen, aber in paar freundliche Verbesserungs-Anregungen.

Ist die theologische Korrektheit eines offenbar sehr innigen Glaubens wirklich wichtig......????

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soames
hallo

 

Man beginnt zu verstehen, warum die Befreiungstheologie in Misskredit geraten ist ...

 

leider gehöre ich nicht zu den "Man". Kannst du mir erklären, wieso diese Bauernmesse verständlich macht, warum die Befreiungstheologie in Misskredit geraten ist?

 

alles Liebe

 

Angelika

 

Der Text scheint mir mit dem typischen 70er-Jahre-Parteichinesisch durchsetzt zu sein. Warum sollte man sowas in der Kirche singen? Um nocheinmal das Gefühl eines saftigen Pioniernachmittags incl. dem Herziehen über den Klassenfeind zu haben? Oder damit österreichische Alt-68er nochmal ein Hochgefühl erleben können?

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Edith1
Da die Trinität fast vollständig abhanden gekommen ist und jeder bezug zum "Alten Bund" fehlt (im gesamten zitierten Text; auch das sanctus bezieht sich nur auf Christus), bekäme man Schwierigkeiten, wenn ich in der zuständigen Kongregation säße. Keine großen, aber in paar freundliche Verbesserungs-Anregungen.

Ist die theologische Korrektheit eines offenbar sehr innigen Glaubens wirklich wichtig......????

 

In meinen Augen: eindeutig ja, wenn ein noch so inniger Glaube zwei ganz wesentliche Elemente völlig ignoriert.

Vorausgesetzt natürlich, diese Texte werden zum Normalfall.

Wenn das - was ich vermute - eine Mess-Variante von vielen ist, die fallweise vorkommt, sehe ich darin kein Problem.

Edited by Edith1

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Udalricus
hallo

 

Man beginnt zu verstehen, warum die Befreiungstheologie in Misskredit geraten ist ...

 

leider gehöre ich nicht zu den "Man". Kannst du mir erklären, wieso diese Bauernmesse verständlich macht, warum die Befreiungstheologie in Misskredit geraten ist?

 

alles Liebe

 

Angelika

Ich denke einfach, eine derartige Verdrehung des Credos zu politischen Zwecken entspricht nicht dem eigentlich Sinn des Glaubensbekenntnisses.

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Udalricus
Man beginnt zu verstehen, warum die Befreiungstheologie in Misskredit geraten ist ...

Warum verschanzt Du Dich hinter dem unpersönlichen "Man", das fälschlich verallgemeinert und bist zu feige Deine eigene reaktionäre Haltung offen zu bekennen.

Ich bekenne mich dazu, Teil dieses "man" zu sein. Im Übrigen verwendest du auch bei Gelegenheit gerne die Formulierung "man hört´s und ist verstimmt".

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Udalricus
Der Text scheint mir mit dem typischen 70er-Jahre-Parteichinesisch durchsetzt zu sein. Warum sollte man sowas in der Kirche singen? Um nocheinmal das Gefühl eines saftigen Pioniernachmittags incl. dem Herziehen über den Klassenfeind zu haben? Oder damit österreichische Alt-68er nochmal ein Hochgefühl erleben können?
Sehr treffend formuliert! Schön, dass du wieder da bist, soames!

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Flo77
Der Text scheint mir mit dem typischen 70er-Jahre-Parteichinesisch durchsetzt zu sein. Warum sollte man sowas in der Kirche singen? Um nocheinmal das Gefühl eines saftigen Pioniernachmittags incl. dem Herziehen über den Klassenfeind zu haben? Oder damit österreichische Alt-68er nochmal ein Hochgefühl erleben können?
Die Texte sind von 1977 - der Duktus ist ebenso zeittypisch wie im Taufbund von 1810.

 

Und was haben österreichische Alt-68er mit Messformularen aus Südamerika zu tun?

Edited by Flo77

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Flo77
Ich denke einfach, eine derartige Verdrehung des Credos zu politischen Zwecken entspricht nicht dem eigentlich Sinn des Glaubensbekenntnisses.
Also sollen wir weiter "Wo zwei oder drei" singen?

 

(Im übrigen finde ich weniger den Text faszinierend als vielmehr die Melodie. Im Gegensatz zu "Eingeladen zum Fest des Glaubens", das ich mittlerweile nicht mehr ertragen kann, hat Creo Senor firmamente wenigstens Ansätze von Freude, Lebensmut und Mitreißpotenzial.)

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Edith1

Was hat es eigentlich mit diesen Credo-Liedern auf sich?

Sind die (wo?) tatsächlich üblich?

Ich kenne die nämlich nur vom Hörensagen.

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soames
Der Text scheint mir mit dem typischen 70er-Jahre-Parteichinesisch durchsetzt zu sein. Warum sollte man sowas in der Kirche singen? Um nocheinmal das Gefühl eines saftigen Pioniernachmittags incl. dem Herziehen über den Klassenfeind zu haben? Oder damit österreichische Alt-68er nochmal ein Hochgefühl erleben können?
Die Texte sind von 1977 - der Duktus ist ebenso zeittypisch wie im Taufbund von 1810.

 

Logisch. Allerdings hat der ältere zeittypische Duktus derart viel mit Glaube und Liturgie zu tun, daß man dieses Lied bis heute mit Gewinn in der Liturgie singen kann. Der jüngere zeittypische Duktus hat dagegen mit der Liturgie der Kirche nur vereinzelt zu tun und betreibt im übrigen Parteitags-Liturgie der linksextremen Sorte. Deshalb nochmal: warum sollte man solchen Agrar-Proletarier-Schmalz in der Kirche singen? Die geschätzten westdeutschen Linken sollten endlich einmal zur Kenntnis nehmen, daß die konkrete Anwendung ihrer Ideologie vieles mit ihren Gewaltphantasien, aber wenig mit ihren drogenerzeugten Paradiesvisionen zu tun hatte und hat.

 

Und was haben österreichische Alt-68er mit Messformularen aus Südamerika zu tun?

Sie finden solche südamerikanischen Pseudomeßformulare liturgisch offenbar furchtbar sexy. Aber warum sie das tun, mußt Du sie schon selbst fragen.

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Flo77

Das Credo als Text habe ich in den letzten 10 Jahren zwischen Rhein und Pegnitz höchstens in 5 Messen gehört. Sonst wurde immer ein mehr oder weniger passendes Lied gesungen. Die Bandbreite reichte dabei von GL 467 über 489 bis hin zu "Ich glaube an den Vater" (von Markus Pytlik) und endete schließlich bei "Wo zwei oder drei".

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Edith1
Der Text scheint mir mit dem typischen 70er-Jahre-Parteichinesisch durchsetzt zu sein. Warum sollte man sowas in der Kirche singen? Um nocheinmal das Gefühl eines saftigen Pioniernachmittags incl. dem Herziehen über den Klassenfeind zu haben? Oder damit österreichische Alt-68er nochmal ein Hochgefühl erleben können?
Sehr treffend formuliert! Schön, dass du wieder da bist, soames!

 

"Parteitags-Liturgie der linksextremen Sorte"

"Agrar-Proletarier-Schmalz"

"Gewaltphantasien"

"drogenerzeugten Paradiesvisionen"

 

Über wessen Anwesenheit man sich so freuen kann......

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