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Meditation


Manfredsch
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Hallo,

 

ist hier jemand, der christliche Meditationsformen wie z.B. das Herzensgebet praktiziert und der Lust zum Austausch hätte?

Ich versuche, regelmäßig zu meditieren und habe noch so meine Schwierigkeiten. Ich habe viel darüber gelesen, aber in der Praxis bin ich noch nicht weit gekommen. Z.B. fällt es mir unheimlich schwer, mich wirklich auf das "Jesus, erbarme dich meiner" zu konzentrieren und würde gerne einmal hören, wie andere damit umgehen. Meine Gedanken gleiten mir davon wie ein Stück Seife...

Vielleicht fühlt sich ja jemand angesprochen.

 

Viele Liebe Grüße

Manfred

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Hallo,

 

ist hier jemand

ja :lol:

 

ich kenne mich mit dieser "Meditation" noch nicht so gut aus. aber: Was noch nicht ist, kann ja noch werden. ich übe das.

 

das Allerbeste, was ich jemals über die "Meditation" gehört habe, war das, was die Maus der Benedikta [= Frau Maria Benedikta Ströle] erzählt hat:

 

"Wenn die Menschen sagen, sie meditieren, dann schlafen die meistens dann nur."

 

:unsure:

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Hallo,

 

ist hier jemand, der christliche Meditationsformen wie z.B. das Herzensgebet praktiziert und der Lust zum Austausch hätte?

Ich versuche, regelmäßig zu meditieren und habe noch so meine Schwierigkeiten. Ich habe viel darüber gelesen, aber in der Praxis bin ich noch nicht weit gekommen. Z.B. fällt es mir unheimlich schwer, mich wirklich auf das "Jesus, erbarme dich meiner" zu konzentrieren und würde gerne einmal hören, wie andere damit umgehen. Meine Gedanken gleiten mir davon wie ein Stück Seife...

Vielleicht fühlt sich ja jemand angesprochen.

 

Viele Liebe Grüße

Manfred

Lass sie doch gleiten!

Es geht bei derlei Übungen nicht darum, die Gedanken oder sonst irgendwas Innerliches unter Kontrolle zu kriegen, so dass man nur mehr das denkt und empfindet, was man sich selbst erlaubt.

Es geht darum, sich langsam und Schritt für Schritt in eine Geisteshaltung einzuüben, die offen ist für die Überraschungen, die einem Gott bereiten mag.

Auf Dauer, wenn du einen solchen Weg beschreiten willst, wirst du um die Suche nach einem geistlichen Leiter nicht herumkommen. Sonst schmorst du nur im eigenen Saft, und das ist gut für einen saftigen Braten, aber nicht für einen lebendigen Menschen.

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Ich hab' nicht viel Erfahrung (ungefähr 15 Jahre), aber:

 

Gedanken: loslassen, nochmal loslassen, und immer wieder loslassen - wegziehenlassen, wie Wolken am Sommerhimmel, ja nicht festhalten wollen, sie sind in der Gebetszeit ohne Bedeutung (und wirkliches Wichtiges kommt sowieso wieder, garantiert; darum kann man sich außerhalb der Gebetszeit kümmern).

Ansonsten: üben, üben, üben, d.h. lieber wenig Zeit am Tag, aber das treu und mit großer Regelmäßigkeit. Den Atem kann man getrost auch ignorieren, irgendwann schmiegen sich die Worte von selbst an diesen Rhytmus , da muß man nichts "machen", das kommt mit den Jahren von allein.

 

Und, ganz wichtig(!!), sich einen guten geistlichen Begleiter oder geistliche Begleiterin suchen. Es muß nicht unbedingt jemand sein, der das Herzensgebet selbst übt, aber jemand, der Verständnis für bildlose Weisen des Betens hat.

 

Auf Dauer und im Ganzem ist es auch hilfreich, sich mit dem Bußsakrament anzufreunden, wenn man es nicht schon eh' schätzt.

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also mir fällt das meditieren auch nicht leicht. denn in der stille lenkt man ( ich) mich gerne ab mit den gedanken schweifen lassen ab. Da meine große ins Kloster will hat sie in solchen Sachen mehr Übung sie sagt aber auch das das auch okay ist aber sich auf sich einlassen und die Ruhe/Stille zu zu lassen in sich und um sich ist für mich das schwerste. Es kan aber auch an dem ADS liegen. ich mehne mir ein Gebet oder ein kleinen Text aus der Bibel un probiere mich darauf zu konzentrieren und darüber mir gedanken zu machen und in mich zu hören was Gott mir damit sgen will.

Pace e Bene

NAni

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Hallo, Manfred,

 

ich müsste eigentlich in Meditation sehr geübt sein, ich bin auf meinem "atheistischen Weg" auch 10 Jahre lang dem buddhistischen Weg gefolgt. Aber das Meditieren fiel mir extrem schwer. Ich fand keine innere Ruhe, schon nach wenigen Minuten rutschte ich auf dem Stuhl hin und her (Lotussitz war wegen einiger Pfunde, die ich zuviel habe, und aufgrund meines Alters nicht (mehr) möglich) und irgendwann habe ich es aufgegeben.

 

Seltsamerweise fiel es mir aber nach meiner zögernden Wiederannäherung an den christlichen Glauben vor eins, zwei Jahren gar nicht schwer, das Herzensgebet zu meditieren. Ich spreche/denke es nicht nur im "meditativen Sitzen", sondern auch, wenn ich unterwegs bin, wenn ich im Bett liege, wenn ich Hausarbeit mache, das klappt wunderbar.

 

Mich wundert das selbst, denn ich weiss eigentlich gar nicht, ob ich überhaupt (schon wieder) Christ bin, denn ich tue mich mit dieser Entscheidung furchtbar schwer. Aber das Jesusgebet "Herr Jesus Christus, erbarme Dich meiner" zu beten, das "klappt" immer, in jeder Lebenslage. Und wenn ich die "Aufrichtigen Erzählungen eines russischen Pilgers" richtig verstanden habe, ist genau das das Ziel: Immerwährend beten.

 

OK, das klappt natürlich noch lange nicht so "perfekt" wie in dem Buch beschrieben, aber wie gesagt, ich wundere mich selbst, dass ich viel weniger Probleme damit habe als mit irgendeinem buddhistischen Mantra...

 

Liebe Grüsse

 

Peter

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Auf Dauer und im Ganzem ist es auch hilfreich, sich mit dem Bußsakrament anzufreunden,.....

Warum?

 

Ob man sich nun damit anfreundet oder nicht, ist eine andere Frage. Aber wenn man anfängt, einen eigenen geistlichen Weg zu gehen, kommt man irgendwann an dem Thema Schuld nicht mehr vorbei. Und dann stellt sich von alleine die Frage, wie ich damit umgehe und ich das Bußsakrament oder ein anderes Ritual suchen will. Vielleicht meinte Gouvernante das ...

 

Laura

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Auf Dauer und im Ganzem ist es auch hilfreich, sich mit dem Bußsakrament anzufreunden,.....
Warum?
Wer das Jesus-Gebet konsequent übt, wird über kurz oder lang mit den Abgründen der eigenen Existenz Bekanntschaft machen. Das Herzensgebet wirkt meiner Erfahrung nach in der Regel wie ein "Augenöffner". Da ist es meines Erachtens nicht verkehrt, die Heilsmittel, die uns Kirche anbietet, schätzen zu lernen.
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