Jump to content

Kriege durch Gott vorherbestimmt...?!


beegee
 Share

Recommended Posts

Thema unseres letzten Bibelkreises war das Gebet der Gemeinde.

 

Apostelgeschichte 4,23 ff (ELB):

 

Gebet der Gemeinde

 

23 Als sie aber entlassen waren, kamen sie zu den Ihren und verkündeten alles, was die Hohenpriester und die Ältesten zu ihnen gesagt hatten. 24 Sie aber, als sie es hörten, erhoben einmütig ihre Stimme zu Gott und sprachen: Herrscher, du, der du den Himmel und die Erde und das Meer gemacht hast und alles, was in ihnen ist; 25 der du durch den Heiligen Geist durch den Mund unseres Vaters, deines Knechtes David, gesagt hast: "Warum tobten die Nationen und sannen Eitles die Völker? 26 Die Könige der Erde standen auf und die Fürsten versammelten sich gegen den Herrn und seinen Gesalbten ." 27 Denn in dieser Stadt versammelten sich in Wahrheit gegen deinen heiligen Knecht Jesus, den du gesalbt hast, sowohl Herodes als Pontius Pilatus mit den Nationen und den Völkern Israels, 28 alles zu tun, was deine Hand und dein Ratschluß vorherbestimmt hat, daß es geschehen sollte. 29 Und nun, Herr, sieh an ihre Drohungen und gib deinen Knechten , dein Wort mit aller Freimütigkeit zu reden; 30 indem du deine Hand ausstreckst zur Heilung, und daß Zeichen und Wunder geschehen durch den Namen deines heiligen Knechtes Jesus. 31 Und als sie gebetet hatten, bewegte sich die Stätte, wo sie versammelt waren: und sie wurden alle mit dem Heiligen Geist erfüllt und redeten das Wort Gottes mit Freimütigkeit.

 

 

Hängengeblieben sind wir aufgrund der aktuellen Ereignisse des Irak-Krieges bei Vers 28: "alles zu tun, was deine Hand und dein Ratschluß vorherbestimmt hat, daß es geschehen sollte."

 

Wie seht Ihr das, sind auch die Kriege der einzelnen Nationen von Gott vorherbestimmt?

 

gby

 

 

bernd

Link to comment
Share on other sites

Guest Ketelhohn
Als Übel, die Kriege sind, nicht vorherbestimmt, aber vorhergewußt – „vorher“ aus irdischer Sicht, denn bei Gott ist kein Vorher und Nachher. Gott vermag auch die Übel zu benutzen, um durch sie den Plan Seiner Vorsehung zu vollenden. Er schreibt auf krummen Linien gerade.
Link to comment
Share on other sites

Darf ich mal bitte fragen, worauf sich die Aussage stützt, in der kath. Lehre werde von "Vorherbestimmung" gesprochen?

 

Das iritiert mich schon seit Tagen hier....

wenn Gott alles vorherbestimmen würde, also festlegt, wie es sein wird, dann verstünde ich den Lauf der Welt allerdings auch nicht.....

Link to comment
Share on other sites

<<... nicht vorherbestimmt >>

mag noch angehen.

 

aber bedeutet <<....zu benutzen>>

und <<... Plan ...  zu vollenden>>

nicht doch vorherbestimmt?

 

lieber genervter robert , machst du dir die mühe oder reichst du die frage weiter?

 

gruss helmut

Link to comment
Share on other sites

tja lieber robert,

 

das ist die antwort, d.h. die bestätigung zum ersten satz, allerdings fehlen da die wunder.

 

zum zweiten teil, d.h. zu meiner frage:

"<<aber bedeutet <<....zu benutzen>>

und <<... Plan ...  zu vollenden>>

nicht doch vorherbestimmt? "

 

wird nichts ausgesagt. gehe ich fehl in der annahme, daß das auf deinem mist gewachsen ist?

wenn ja gib weitere hinweise.

 

nervende grüße

 

helmut

Link to comment
Share on other sites

lieber robert

 

auch auf deiner homepage, im synodaltext steht nichts von "plan ... zu vollenden" und "zu benutzen" .

 

ein bißchen mehr mühe sollte ich dir schon wert sein.

oder wirfst du die perlen nicht vor die säue?

aber ich gebe mich doch auch mit dir ab. ich bin mir jedenfalls nicht zu schade dafür.

 

gruss helmut

Link to comment
Share on other sites

Guest Ketelhohn

Helmut. Schlag die Schrift auf. Irgendwo. Wenn du verstehen willst, wirst du verstehen. Im übrigen bloß ein Hinweis. Denn vielleicht ist dir eine Marginalie entgangen. Ein gewisser Jesus von Nazareth wurde ein paar Jahrzehnte nach Beginn unserer Zeitrechnung, wahrscheinlich am 7. April 30, trotz erwiesener Unschuld vom den Römern auf Betreiben der Führer der Jerusalemer Juden am Kreuz hingerichtet.

 

Ohne Zweifel ein fürchterliches Unrecht und Übel.

 

Dennoch ist daraus das Heil aller Welt erwachsen, wie es bestimmt war von Anbeginn und wie es die Propheten kundgemacht haben.

 

Dasselbe vermag der allmächtige, lieber Herr mit meinem Kreuz und mit deinem. »Dasselbe«, das meint natürlich nicht das Heil aller Welt – denn das ist ein für alle Male erworben. Es meint vielmehr die Verherrlichung meines Kreuzes und deines Kreuzes.

 

(Geändert von Ketelhohn um 20:45 - 27.März.2003)

Link to comment
Share on other sites

Laß uns doch mal weiterdenken bei "vorher-gewußt" und "vorher-bestimmt", helmut. Das waren die griffigsten Wegweiser bisher.

 

Herzliche Grüße

Martin

Link to comment
Share on other sites

Eph 2, 10 Seine Geschöpfe sind wir, in Christus Jesus dazu geschaffen, in unserem Leben die guten Werke zu tun, die Gott für uns im Voraus bereitet hat.

Link to comment
Share on other sites

<<....zu benutzen>>

und

<<... Plan ...  zu vollenden>>

und

<<vorherbestimmt>>

 

ist das gegenteil von freiheit.

 

es steht mir nicht an, menschliche erklärungen auf gott zu projizieren.

dadurch das dieses auch willkürlich passiert, ist ein mißbrauch solcher erkärungen möglich.

 

gruss helmut

Link to comment
Share on other sites

Hallo Bernd,

 

zum einen, wenn Gott das Übergreifende der Geschichtlichkeit ist, dann muß das stimmen, was Robert gesagt hat. Da habe ich nichts auszusetzen.

 

Desweiteren darf ich zudem noch behaupten und glauben, daß Gott mein Herz durch und durch kennt, besser als ich selbst, weshalb er ja doch besser als ich wissen muß, wie ich mich in der Zukunft entscheiden werde.

 

Wenn Gott mir einen anderen Willen schenkt als ich zunächst selber im Moment habe, dann erfahre ich diesen anderen Willen noch immer als "mein" eigener Wille. D.h., merke ich dadurch noch nicht, daß Gott auf diese Weise mit mir gesprochen hat. Das Reden Gottes in meinem Herzen, d.h. von "innen" her, muß hierbei noch nicht als Reden Gottes erkannt werden.

 

Häufig aber zieht Gott einen anderen Weg vor, nämlich der, daß die Lebensumstände, die mich treffen, eine Anfrage an meine Freiheit darstellen, sodaß ich über mein Handeln nochmals nachdenken muß, wie ich mich entscheiden soll.

 

Neulich wollte ich im Fernsehen einen schönen Film sehen, der ethisch "nicht ganz in Ordnung" war, scharf an der Grenze lag, und da war ich dabei, den Kanal zu wechseln. Ich bekam plötlich einen elektrostatischen Schlag, als ich den Lautstärkeregler berührte. Da ging die Elektronik des Fernsehers kapputt. Ich habe durch diesen Vorgang das Reden Gottes in meinem Gewissen gespürt und mich dann umentschieden, daß es wohl besser so war und habe dann Gott gedankt.

 

Gott respektiert meistens die menschliche Freiheit, manchmal aber redet Gott ganz schön ins Herz rein...

 

Grüße, Carlos

Link to comment
Share on other sites

 Share

×
×
  • Create New...