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Wir sind Kirche


Edith
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Was ist denn da schon wieder los??

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Regensburg (bs). Die jüngsten Äußerungen der Initiative „Wir sind Kirche“ sind von Bischof Dr. Gerhard Ludwig Müller und der gesamten Diözesanleitung mit Befremden aufgenommen worden. Bischof Müller möchte mit dieser Pressemitteilung deutlich zum Ausdruck bringen, dass es sich bei „Wir sind Kirche“ um eine Organisation handelt, die seit seiner Ernennung zum Bischof von Regensburg auf permanenten Konfrontationskurs gegangen ist und eine Neuevangelisierung der Diözese blockiert. Interessanterweise wird die Kirche von der Initiative „Wir sind Kirche“ stets nur dann zum Objekt ihrer Handlungsweisen, wenn sie der Meinung ist, sie nach ihren Vorstellungen beeinflussen zu können. Das „Lob“ für Bischof Müller kann nicht aufrichtig gemeint sein, wenn dieselben Leute behaupten, der Bischof irre, wenn er die Lehre der Kirche vertritt. Die in verschiedenen Organen der Presse deutlich verkürzte Darstellung der Äußerungen Bischof Müllers zum Thema der Wiederverheiratet-Geschiedenen ist nichts anderes als eine Fehlinterpretation. In Kürze wird eine umfangreiche Stellungnahme des Bischofs zu diesem Thema im „Regensburger Bistumsblatt“ veröffentlicht.

 

„Wir sind Kirche“ führt zwar den Begriff der Kirche in ihrem Namen, ist aber keine kirchlich anerkannte Organisation und lässt das notwendige Denken und Fühlen mit der Kirche vermissen. Jedes auf konstruktive Mitarbeit bedachte Laiengremium innerhalb der Kirche bemüht sich in Zeiten wachsender Entfremdung der Menschen von Gott nicht um die Aushöhlung ihrer sakramentalen Grundgestalt, sondern um eine wirksame Verkündigung der Botschaft Jesu Christi in der Welt von heute. Zentrale Themen der Weitergabe des Glaubens, Jugendpastoral, Sakramentenspendung und Religionsunterricht, Bioethik, Genmanipulation und Schutz des Lebens werden von „Wir sind Kirche“ nicht aufgegriffen. Ebenso wenig finden sich zu den innovativen Ansätzen des neuen Bischofs positive Stellungnahmen, so dass der Eindruck entstehen muß, der Initiative ginge es nur um die Umsetzung eigener Positionen und Machtansprüche und nicht um die geistliche Erneuerung, die der Bischof anstrebt. So wird z.B. der Fall Kobold missbraucht, um verdiente Priester der Diözese öffentlich zu desavauieren. Das Wohl der Opfer hat diese Vorgehensweise nicht im Blick.

 

Damit wird ein Klima der Distanzierung von der Kirche erzeugt. Mit ebensolchem Bedauern wird festgestellt, dass die Äußerungen von „Wir sind Kirche“ darauf abzielen, innerhalb des Kollegiums der Bischöfe Unfrieden zu stiften.

Es bleibt zu hoffen, dass sich das Benehmen der Initiative gegenüber der Kirche substantiell verändert und verbessert, damit eine konstruktive gemeinsame Arbeit aller Gläubigen für den Dienst am Reich Gottes und der Kirche, möglich ist.

 

Wir bedauern es sehr, dass sogar die von den Bischöfen getragene Katholische Nachrichtenagentur (KNA) Meinungen der Organisation „Wir sind Kirche“ verbreitet, die das Ansehen der Kirche in der Öffentlichkeit beschädigen.

 

 

Regensburg, 21. März 2003

Gez. Dr. Christian Schaller

Theologischer Referent des Diözesanbischofs

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Weiß jemand, worum es eigentlich geht?

Wer ist eigentlich "Wir sind Kirche"?

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Zitat von Cicero am 10:01 - 25.März.2003

Das ist die
sogenannte
Kirchenvolksbewegung:

 

 

Wieviel Prozent vom Kirchenvolk die vertreten, sei mal

dahingestellt.

 

Uff... danke Cicero.

Bereits beim lesen der Headlines... sieht es sehr danach aus, als hätte Bischof Müller recht....

so tierisch katholisch hört sich das nicht an....

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Was soll das jetzt? -wenn hier nicht über Protestanten gesprochen wird, dann bin ich auch gegen irgendwelche sekteriöse Vereinigungen, die wie eine antikirchliche  Vereinigung zu behandeln ist.

 

 

(Geändert von IRA um 10:39 - 25.März.2003)

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>>Es geht nicht darum ob, sondern wie über bestimmte Dinge gesprochen wird. <<

 

Heiliger Gott der Religous Correctness, Herrscher des Forums,

 

erhöre gnädig mein Flehen und lass nicht zu, dass ich hier Worte schreibe, die Deinen Geboten widersprechen.

 

Gib mir ein aufmerksames Herz, dass ich jede kleinste Unkorrektheit in meiner Wortwahl sofort erkenne, aufrichtig bereue und wirklich umkehre und schlimme Worte meide, wie die Pest.

 

Ich bitte Dich, sende mir zuverlässige Glaubensbrüder, die mich unablässig belehren, böse Worte aufmerksam löschen und mir auch den Gott der Harmonie immer wieder neu verkünden.

 

Darum bitte ich Dich allmächtigen Correctness Gott durch unsere Herrinn die Relious Toleranz

 

Amen

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Zitat von Erich am 12:55 - 25.März.2003

>>Es geht nicht darum ob, sondern wie über bestimmte Dinge gesprochen wird. <<

 

Heiliger Gott der Religous Correctness, Herrscher des Forums,

 

erhöre gnädig mein Flehen und lass nicht zu, dass ich hier Worte schreibe, die Deinen Geboten widersprechen.

 

Gib mir ein aufmerksames Herz, dass ich jede kleinste Unkorrektheit in meiner Wortwahl sofort erkenne, aufrichtig bereue und wirklich umkehre und schlimme Worte meide, wie die Pest.

 

Ich bitte Dich, sende mir zuverlässige Glaubensbrüder, die mich unablässig belehren, böse Worte aufmerksam löschen und mir auch den Gott der Harmonie immer wieder neu verkünden.

 

Darum bitte ich Dich allmächtigen Correctness Gott durch unsere Herrinn die Relious Toleranz

 

Amen


 

"Pfeiffer, Sie faseln".

 

(Aus: Feuerzangenbowle)

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>>"Pfeiffer, Sie faseln".<<

 

Mist, wieder nicht erhört worden.

 

**Seufz**

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Franciscus non papa

och du armer :-)

 

ich nehm dich mal virtuell tröstend in den arm.

 

 

liebe grüsse

 

von franz

 

der im mom ziemlich viel im stress ist, und deshalb ganz selten hier schreibt.

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Müller behauptet, "Wir sind Kirche" dürfe das Wort Kirche nicht in ihrer Bezeichnung tragen. Ich frage mich, wieso engagieren sich Leute in solchen Organisationen? Weil ihnen die Kirche sehr am Herzen liegt und sie aus Liebe zu ihr nicht zulassen wollen, dass manches sich darin in eine bestimmte Richtung entwickelt. Darf einer, der die Kirche liebt, sich nicht zur Kirche zugehörig nennen? Des Weiteren frage ich: Was hat die offizielle Kirche falsch gemacht, dass solche Bewegungen überhaupt haben entstehen müssen?

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Ob das in jedem Fall "Liebe" ist, die zu dem Engagement führt, weiß ich nicht Orier, ich bezweifle es aber und Oppositionsbewegungen entstehen immer, egal zu wem und egal zu was, unausweichlich.

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In diesem Forum gibt es den Einen bzw. die Eine Unterstützerin dieses Verbundes. Diese Personen könnten ja mal etwas zu "Wir sind Kirche" erzählen, ob noch mehr hinter dieser Organisation steht, ausser dem Hass auf Karol Wojtyla.

 

(Geändert von IRA um 11:01 - 28.März.2003)

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Da ich vermutlich nicht die eine Unterstützerin bin, die Du meinst, gibt es zwei ... mindestens ...

Es geht mir um das Hinterfragen (nicht Ablehnen) von Strukturen der Macht und der Unterdrückung in der Kirche, die den Menschen schadet und sie letztlich aus der Kirche heraustreibt ... in irgendwelche obscure Esoterik hinein.

Hass auf den Papst? Unfug - nur ein kritischer Blick!

Laura

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Zitat von laura am 13:38 - 28.März.2003

Da ich vermutlich nicht die eine Unterstützerin bin, die Du meinst, gibt es zwei ... mindestens ...

Es geht mir um das Hinterfragen (nicht Ablehnen) von Strukturen der Macht und der Unterdrückung in der Kirche, die den Menschen schadet und sie letztlich aus der Kirche heraustreibt ... in irgendwelche obscure Esoterik hinein.

Hass auf den Papst? Unfug - nur ein kritischer Blick!

Laura

 

 

Dann sollten wir wohl über die Wurzel des Problems herfallen, die wäre das Verständnis von Kirche. Du verwendest Wörter wie "Unterdrückung", meinst du damit die Sklaverei in den Klösten, in denen Mönche für die Kirche Land bearbeiten, beten und so weiter ...?

 

Nein, jetzt mal im Ernst. Die Kirche ist ein Geschenk Jesu an seine Jünger und darf nicht als eine primitive Erfindung des Meschen betrachtet werden, die wie ein Fussballverein geführt wird. Hier muss eine strikte gesellschaftliche-kirchliche Trennung erfolgen. Im gesellschaftlichen Leben hat sich bis jetzt das Demokratieprinzip im Leben miteinander als das kleinere Übel durchgesetzt, zumindest in den christlich eroberten Weltteilen doch im Gegensatz zur Kirche ist die Organisation des menschlichen Lebens in einem Staat durch Menschenhand gemacht. Doch Kirche ist durch Gotteshand gemacht unter der bedingungslosen Vorlage, dass es einen Menschen gibt, der Gottes Schäfchen führen soll und im Gegensatz zu allem menschlichen Schaffen ist mit dieser Vorlage die Kirche unzerstörbar, wie all ihre Feinde eingestehen müssen

 

 

 

(Geändert von IRA um 15:17 - 28.März.2003)

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Ich komme nicht umhin, IRA zuzustimmen (wo immer er das abschrieben haben mag).

 

Von Kritik kann bei offenem Ungehorsam, z.B. in der Eucharistiefrage, wohl kaum die Rede sein, Laura.

 

Die Forderungen nach Abschaffung des Priestertums, der Sakramente (z.B. Ehe) und der katholischen Eucharistie durch "Wir sind Kirche" und KvU bedeuten nichts anderes als die Forderung nach Abschaffung der katholischen Kirche. Das klingt hart, muß aber klar gesagt werden. Daß es genügend gutwillige Sympatisanten gibt, die die Sprengkraft der Forderungen nicht erkennen, sondern im Gegenteil meinen, der Kirche einen Dienst zu erweisen, ist unbestritten, macht die Sache aber nicht besser, sondern eher schlechter.

 

Von unsäglichen Aktionen wie die offene Befürwortung von Abtreibungen durch KvU (bei "Wir sind Kirche" bin ich mir nicht sicher) will ich erst gar nicht reden...

 

 

 

(Geändert von ThomasBloemer um 15:08 - 28.März.2003)

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Zitat von ThomasBloemer am 15:06 - 28.März.2003

 

 

Ich komme nicht umhin, IRA zuzustimmen (wo immer er das abschrieben haben mag).

 

 


 

Was soll denn wieder der Spruch?, eine versteckte Verbeugung vor meinem geistigen Reichtum? ;)

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Das sind dann wohl die gescheiterten, die Priester werden um ihre Ideologie zu verwirklichen. Doch in der Realität merken sie dann, das die Kirche keine primitive menschliche Erfindung ist, die man einfach so umpolen kann, wie eine menschliche primitive Partei z.B. .Als Ergebnis folgt dann oft der Rücktritt, weil dieser Mensch im eigentlichen Sinne nichts mit der Kirche Jesu zu tun hat. Somit dienen anschließend Auffangbecken wie „Wir sind Kirche“, „Kirche von unten“ und andere komische Ansammlungen als Frustabbauorganisationen.

Edited by Smurf
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